USA Rundreise – 3 Wochen durch den Westen: Die perfekte Route für euren Roadtrip 🇺🇸🚗

Aktualisiert: 5. Sept.
Drei Wochen voller Nationalparks, Metropolen & endloser Straßen
Kaum eine Reise vermittelt dieses besondere Gefühl von Freiheit so sehr wie ein Roadtrip durch den Westen der USA.
Am Morgen durch Los Angeles fahren, wenige Tage später mitten in der Wüste von Nevada stehen, den Sonnenuntergang am Grand Canyon erleben und schließlich zwischen den gewaltigen Felswänden des Yosemite National Parks unterwegs sein – auf einer einzigen Reise verändert sich die Landschaft immer wieder komplett.
Genau das macht eine USA Rundreise durch den Westen für mich so besonders.
Für diese Route würde ich ungefähr drei Wochen einplanen. Das ist lang genug, um einige der berühmtesten Orte des amerikanischen Westens miteinander zu verbinden, ohne jeden Morgen schon wieder den Koffer ins Auto werfen zu müssen.
Unsere Reise führt von Los Angeles über Las Vegas zu den großen Nationalparks des Südwestens und anschließend über Yosemite bis nach San Francisco.
Die USA Rundreise für 3 Wochen auf einen Blick 🇺🇸
Für 21 Tage würde ich die Route ungefähr so aufteilen:
Reisetage | Ziel | Übernachtungen |
Tag 1–3 | Los Angeles | 3 Nächte |
Tag 4–5 | Las Vegas | 2 Nächte |
Tag 6–7 | Grand Canyon | 2 Nächte |
Tag 8 | Monument Valley | 1 Nacht |
Tag 9–10 | Page & Antelope Canyon | 2 Nächte |
Tag 11 | Bryce Canyon | 1 Nacht |
Tag 12–13 | Zion National Park | 2 Nächte |
Tag 14 | Fahrt Richtung Yosemite | 1 Nacht |
Tag 15–16 | Yosemite National Park | 2 Nächte |
Tag 17–20 | San Francisco | 4 Nächte |
Tag 21 | Rückreise | – |
Damit verbindet ihr zwei der berühmtesten Städte Kaliforniens mit Las Vegas und einigen der spektakulärsten Landschaften der USA.
Und trotzdem bleibt an vielen Orten genügend Zeit, um nicht nur anzukommen, ein Foto zu machen und direkt weiterzufahren.
Die Route
Los Angeles → Las Vegas → Grand Canyon → Monument Valley → Page → Bryce Canyon → Zion National Park → Yosemite National Park → San Francisco
Gerade die Mischung macht diese Route so spannend.
Los Angeles bringt euch zunächst mitten hinein ins kalifornische Lebensgefühl. Danach verändert sich die Landschaft auf dem Weg nach Las Vegas immer stärker, bevor mit Grand Canyon, Monument Valley, Antelope Canyon, Bryce Canyon und Zion die große Natur des Südwestens beginnt.
Yosemite bildet anschließend noch einmal einen völlig anderen Kontrast, bevor ihr eure Rundreise in San Francisco beendet.
Ist die Route in drei Wochen wirklich machbar?
Ja – allerdings würde ich nicht noch fünf weitere Ziele hineinpressen.
Auf einer Karte sehen die Entfernungen im Westen der USA manchmal harmloser aus, als sie tatsächlich sind. Dazu kommen Stopps unterwegs, Tankpausen, Aussichtspunkte und natürlich Orte, an denen man spontan länger bleiben möchte.
Genau deshalb würde ich lieber einige Highlights bewusst erleben als 15 Orte nur abhaken.
Gerade für eine erste Rundreise durch den Westen finde ich 21 Tage einen sehr guten Zeitraum.
Wer vier Wochen Zeit hat, kann die Route natürlich noch entspannter gestalten oder beispielsweise zusätzliche Stopps an der kalifornischen Küste einbauen.
Wie viele Kilometer kommen bei dieser USA Rundreise zusammen?
Je nach Hotel, Ausflügen und kleineren Umwegen solltet ihr bei dieser Route grob mit 3.000 bis 4.000 Kilometern rechnen.
Das klingt zunächst enorm.
Im amerikanischen Westen gehören die Fahrten allerdings zum Erlebnis. Teilweise führen die Straßen kilometerlang durch Wüstenlandschaften, vorbei an roten Felsen oder durch Regionen, in denen sich die Landschaft innerhalb weniger Stunden komplett verändert.
Trotzdem würde ich vermeiden, mehrere extrem lange Fahrtage direkt hintereinander zu planen.
Was kosten 3 Wochen USA Rundreise für 2 Personen? 💰
Das ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Fragen bei der Planung.
Eine Rundreise durch den Westen der USA ist mittlerweile kein günstiger Urlaub. Besonders Flüge, Hotels in beliebten Städten, Mietwagen, Nationalparks und Restaurants können das Budget schnell erhöhen.
Für zwei Personen und drei Wochen würde ich für eine komfortable Reise ungefähr mit folgender Größenordnung planen:
Kostenpunkt | Grobe Orientierung für 2 Personen |
Hin- und Rückflug | 1.200–2.000 € |
Mietwagen für 3 Wochen | 900–1.400 € |
Hotels | 2.500–4.000 € |
Benzin | 350–550 € |
Essen & Getränke | 1.200–1.800 € |
Nationalparks & Eintritte | 100–300 € |
Aktivitäten & Touren | 400–1.000 € |
Gesamt | ca. 6.650–11.050 € |
Das sind bewusst Orientierungswerte und keine festen Reisepreise. Reisezeit, Flugklasse, Fahrzeugkategorie und vor allem eure Hotels können die Gesamtkosten erheblich verändern.
Wer früh bucht, bei den Hotels etwas vergleicht und nicht jeden Abend teuer essen geht, kann die Reise deutlich günstiger gestalten.
Wer dagegen besondere Hotels, mehrere geführte Touren und vielleicht Premium Economy für den Langstreckenflug möchte, landet schnell oberhalb dieser Spanne.
Mein Tipp zur Reiseplanung 💡
Legt nicht einfach ein einziges Gesamtbudget fest.
Teilt euer Budget besser vorher auf in:
Flüge + Mietwagen + Hotels + Verpflegung + Aktivitäten + Reserve
Dann seht ihr schon während der Planung, an welcher Stelle die Reise plötzlich teuer wird.
Und plant unbedingt eine kleine Reserve ein. Gerade bei einem dreiwöchigen Roadtrip können zusätzliche Parkgebühren, Resort Fees, Trinkgelder oder spontane Aktivitäten zusammen überraschend viel ausmachen.
Wann ist die beste Reisezeit für diese Route? ☀️
Für diese Kombination würde ich besonders Mai bis Juni sowie September bis Anfang Oktober interessant finden.
Im Hochsommer können Las Vegas und die Wüstenregionen extrem heiß werden. Gleichzeitig liegt Yosemite deutlich höher und besitzt ein völlig anderes Klima.
Gerade diese klimatischen Unterschiede sollte man bei einer Route durch mehrere Bundesstaaten nicht unterschätzen.
Wer im Frühjahr oder Herbst reist, sollte außerdem prüfen, welche Straßen in Yosemite geöffnet sind. Hoch gelegene Straßen können wetterbedingt saisonal geschlossen sein.
Für 2026 benötigt ihr für die normale Einfahrt in den Yosemite National Park keine zeitgebundene Fahrzeugreservierung. Übernachtungen und bestimmte Aktivitäten können allerdings weiterhin eigene Reservierungen bzw. Permits erfordern.
Ein Mietwagen gehört für mich zu dieser Reise 🚗
Für diese Route würde ich ganz klar einen Mietwagen nehmen.
Dabei würde ich nicht automatisch die kleinste Fahrzeugklasse wählen. Ihr verbringt über drei Wochen viele Stunden im Auto und habt entsprechend Gepäck dabei.
Ein komfortabler Mittelklassewagen oder SUV kann deshalb durchaus angenehm sein.
Achtet beim Vergleich insbesondere auf:
Versicherungsschutz, Selbstbeteiligung, Zusatzfahrer, Einweggebühren und Kilometerregelung.
Und schaut nicht nur auf den zunächst angezeigten Tagespreis. Entscheidend ist, was das Fahrzeug am Ende inklusive aller benötigten Leistungen kostet.
Noch ein wichtiger Punkt: Fahrtstrecken vorher überprüfen
Bei einem Roadtrip sollte die Route trotz aller Planung ein wenig flexibel bleiben.
Straßen können wegen Wetter, Bauarbeiten, Feuer oder anderer Ereignisse zeitweise gesperrt sein. Das gilt insbesondere für Gebirgsregionen und einzelne landschaftlich spektakuläre Strecken.
Das zeigt sich aktuell beispielsweise am Highway 1: Die berühmte kalifornische Küstenstraße ist zwar seit Januar 2026 nach längeren Reparaturen wieder durchgehend geöffnet, aktuelle Ereignisse können die Befahrbarkeit einzelner Abschnitte trotzdem kurzfristig beeinflussen. Vor einem Roadtrip sollte deshalb immer noch einmal der aktuelle Straßenzustand geprüft werden.
Und dann beginnt der Roadtrip … 🇺🇸❤️
Nach der langen Reise nach Kalifornien würde ich nicht sofort hunderte Kilometer weiterfahren.
Unsere ersten drei Nächte verbringen wir deshalb in Los Angeles.
Santa Monica, Venice Beach, Hollywood, Beverly Hills und vielleicht ein erster Sonnenuntergang am Pazifik bilden einen wunderbaren Einstieg in diese Reise.
Und vor allem habt ihr ein wenig Zeit, tatsächlich in den USA anzukommen, bevor der große Roadtrip beginnt.
Los Angeles: Der perfekte Start in euren USA Roadtrip 🌴🇺🇸
Nach dem Langstreckenflug beginnt unsere Rundreise ganz bewusst nicht mit einer langen Autofahrt, sondern mit drei Nächten in Los Angeles.
Los Angeles ist riesig. Entfernungen, die auf der Karte überschaubar aussehen, können durch den Verkehr schnell deutlich länger dauern. Genau deshalb würde ich bei drei Tagen nicht versuchen, jeden bekannten Ort der Stadt abzuhaken.
Viel schöner ist es, einige Highlights auszuwählen und gleichzeitig ein wenig von diesem besonderen kalifornischen Lebensgefühl mitzunehmen.
Tag 1 – Ankommen & erster Sonnenuntergang am Pazifik 🌅
Nach einem langen Flug würde ich den ersten Tag möglichst entspannt halten.
Mietwagen übernehmen, ins Hotel fahren, Koffer abstellen – und anschließend, wenn es zeitlich noch passt, Richtung Santa Monica.
Der berühmte Santa Monica Pier ist ein schöner erster Anlaufpunkt. Direkt daneben beginnt der breite Sandstrand und entlang des Wassers könnt ihr wunderbar spazieren.
Besonders schön wird es gegen Abend.
Wenn langsam die Sonne über dem Pazifik untergeht und die Lichter am Pier angehen, fühlt es sich tatsächlich ein wenig so an, als hätte der Roadtrip jetzt richtig begonnen.
Für den ersten Abend würde ich deshalb kein großes Programm mehr planen.
Etwas essen, den Sonnenuntergang genießen und anschließend früh schlafen – schließlich steckt euch wahrscheinlich noch der Jetlag in den Knochen.
Mein Tipp 💡
Wenn ihr erst am späten Nachmittag oder Abend in Los Angeles landet, würde ich Santa Monica einfach auf den nächsten Tag verschieben. Nach einem Langstreckenflug müsst ihr nicht unbedingt noch durch den Verkehr quer durch Los Angeles fahren.
Tag 2 – Santa Monica, Venice Beach & Beverly Hills 🌴
Den zweiten Tag könnt ihr deutlich intensiver nutzen.
Startet morgens noch einmal in Santa Monica und macht euch anschließend entlang der Küste auf den Weg Richtung Venice Beach.
Der Venice Beach Boardwalk gehört zu den bekanntesten Orten der Stadt und vermittelt eine völlig andere Atmosphäre als das elegante Beverly Hills oder Hollywood.
Street Art, Skatepark, Palmen und der breite Strand gehören hier einfach dazu.
Danach würde ich allerdings nicht den kompletten Tag an der Küste verbringen.
Am Nachmittag könnt ihr Richtung Beverly Hills fahren.
Beverly Hills & Rodeo Drive
Beverly Hills ist natürlich eine der bekanntesten Adressen rund um Los Angeles.
Ein kurzer Spaziergang über den Rodeo Drive gehört für viele zur ersten LA-Reise dazu. Selbst wenn ihr überhaupt nicht shoppen möchtet, lohnt sich ein Abstecher allein wegen der Atmosphäre.
Auch die palmengesäumten Straßen und eleganten Wohnviertel vermitteln noch einmal ein völlig anderes Bild von Los Angeles.
Plant dafür aber nicht unbedingt einen halben Tag ein. Für einen ersten Eindruck reichen ein bis zwei Stunden vollkommen aus.
Tag 3 – Hollywood & Griffith Observatory 🎬✨
Am dritten Tag darf natürlich auch Hollywood nicht fehlen.
Hollywood Walk of Fame
Der Hollywood Walk of Fame gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die wahrscheinlich jeder einmal sehen möchte.
Ich würde dafür allerdings nicht zu viel Zeit reservieren.
Ein Spaziergang entlang eines Teils des Hollywood Boulevard, ein Blick auf das TCL Chinese Theatre und anschließend weiter – für einen ersten Besuch reicht das meiner Meinung nach vollkommen aus.
Das eigentliche Highlight des Tages würde ich mir für später aufheben.
Griffith Observatory – einer der schönsten Ausblicke über Los Angeles
Das Griffith Observatory gehört für mich zu den Orten, die bei einer ersten Reise nach Los Angeles wirklich auf die Liste dürfen.
Von der Umgebung des Observatoriums habt ihr einen wunderbaren Blick über die Stadt und könnt außerdem das Hollywood Sign sehen.
Besonders schön ist ein Besuch am späten Nachmittag.
Dann erlebt ihr Los Angeles zunächst bei Tageslicht, anschließend den Sonnenuntergang und schließlich das riesige Lichtermeer der Stadt.
Das Griffith Observatory selbst ist grundsätzlich kostenlos zugänglich; für einige Shows im Samuel Oschin Planetarium werden Tickets benötigt.
Mein Tipp: Plant ausreichend Zeit für Anfahrt und Parkplatzsuche ein. Gerade rund um den Sonnenuntergang kann es voll werden.
Wo übernachten in Los Angeles? 🏨
Bei kaum einer anderen Stadt unserer Rundreise finde ich die Hotellage so wichtig wie in Los Angeles.
Ein vermeintliches Schnäppchen kann schnell unpraktisch werden, wenn ihr jeden Tag lange Strecken durch den Verkehr fahren müsst.
Für diese Route würde ich vor allem Santa Monica, West Hollywood oder Beverly Hills in Betracht ziehen.
Shutters on the Beach – direkt am Pazifik 🌊
Wenn ihr euren Roadtrip besonders beginnen möchtet, ist Shutters on the Beach eine außergewöhnliche Adresse.
Das Hotel liegt unmittelbar am Strand von Santa Monica und nur wenige Schritte vom Santa Monica Pier entfernt.
Gerade nach einem langen Flug hat diese Lage einen großen Vorteil: Ihr könnt den ersten Abend einfach am Meer verbringen, ohne noch ein großes Sightseeingprogramm einzuplanen.
Besonders schön für: Paare, besondere Reisen und alle, die ihren Roadtrip direkt am Pazifik beginnen möchten.
The London West Hollywood at Beverly Hills – zentral für West Hollywood ✨
Eine ganz andere Ausgangslage bietet The London West Hollywood.
Das Hotel liegt zwischen West Hollywood und Beverly Hills und eignet sich dadurch gut, wenn ihr verschiedene Bereiche der Stadt erkunden möchtet.
Besonders bekannt ist das Haus für seine großzügigen Suiten und den Rooftop-Pool mit Blick über Los Angeles.
Besonders schön für: Paare, einen komfortablen City-Aufenthalt und alle, die Beverly Hills und Hollywood miteinander verbinden möchten.
Shore Hotel – moderne Alternative in Santa Monica 🌴
Wenn euch die Lage in Santa Monica gefällt, ihr aber verschiedene Hoteloptionen vergleichen möchtet, würde ich auch das Shore Hotel ansehen.
Es liegt nur wenige Schritte vom Santa Monica Pier und vom Strand entfernt und bietet damit eine sehr praktische Ausgangslage für den Beginn des Roadtrips.
Besonders schön für: erste Los-Angeles-Reisen, Paare und alle, die möglichst nah am Strand wohnen möchten.
Welche Aktivitäten würde ich vorab buchen? 🎟️
Los Angeles ist eine Stadt, bei der man problemlos sehr viel Geld für Aktivitäten ausgeben kann.
Für unsere Rundreise würde ich deshalb gezielt auswählen.
Eine geführte Los-Angeles-Tour kann beim ersten Besuch interessant sein, wenn ihr nicht selbst ständig zwischen Hollywood, Beverly Hills und den verschiedenen Aussichtspunkten fahren möchtet.
Wenn ihr Filmfans seid und einen zusätzlichen Tag habt, könnt ihr außerdem über einen Besuch der Universal Studios Hollywood nachdenken.
Für unsere Drei-Tage-Route würde ich den Freizeitpark allerdings nur einbauen, wenn er für euch wirklich ein Highlight ist. Ansonsten geht fast ein kompletter Tag verloren.
Was kosten drei Tage Los Angeles für zwei Personen? 💰
Los Angeles kann gerade bei den Hotels schnell teuer werden.
Als grobe Orientierung würde ich für drei Nächte und zwei Personen, ohne Langstreckenflug und Mietwagen, ungefähr einplanen:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 3 Nächte | ca. 550–1.200 € |
Essen & Getränke | ca. 250–450 € |
Parken | ca. 60–150 € |
Aktivitäten | ca. 0–250 € |
Gesamt | ca. 860–2.050 € |
Bei einem Luxushotel direkt am Strand kann es natürlich deutlich mehr werden.
Gerade in Los Angeles würde ich deshalb eher bei einzelnen Aktivitäten sparen als bei einer komplett unpraktischen Hotellage.
Lohnt sich Los Angeles für drei Nächte?
Für diese Rundreise: ja.
Drei Nächte reichen nicht, um Los Angeles vollständig kennenzulernen – dafür ist die Stadt viel zu groß.
Aber sie reichen für einen sehr schönen Einstieg mit Pazifik, Santa Monica, Venice Beach, Beverly Hills, Hollywood und Griffith Observatory.
Und danach verändert sich unsere Reise komplett.
Am nächsten Morgen kommen die Koffer ins Auto und wir verlassen Kalifornien zunächst wieder. Vor uns liegen mehrere Stunden Straße, immer trockenere Landschaften und schließlich mitten in der Wüste eine Stadt, die kaum einen größeren Gegensatz zu den Stränden von Los Angeles bilden könnte.
Weiter nach Las Vegas 🎰🌵
Für die Strecke von Los Angeles nach Las Vegas würde ich ungefähr vier bis fünf Stunden reine Fahrzeit einplanen – je nach Ausgangspunkt und Verkehr kann es aber deutlich länger dauern.
Deshalb würde ich möglichst morgens starten und den Tag nicht mit zu vielen zusätzlichen Stopps vollpacken.
Denn spätestens wenn am Horizont die ersten großen Hotels auftauchen, beginnt das nächste Kapitel unseres Roadtrips:
Las Vegas – zwei Nächte zwischen Strip, außergewöhnlichen Hotels und Wüstenlandschaft. 🇺🇸✨
Las Vegas: Zwei Nächte zwischen Strip, spektakulären Hotels & Wüste 🎰🌵
Nach Los Angeles verändert sich die Landschaft immer stärker. Der Pazifik liegt hinter euch, die Umgebung wird trockener und irgendwann taucht mitten in der Wüste von Nevada eine Skyline auf, die kaum zu übersehen ist.
Willkommen in Las Vegas.
Las Vegas ist laut, bunt, teilweise völlig übertrieben – und genau deshalb würde ich die Stadt bei einer ersten Rundreise durch den Westen der USA unbedingt einbauen.
Zwei Nächte reichen für unsere Route gut aus. Ihr bekommt einen Eindruck vom berühmten Strip, könnt einige der außergewöhnlichen Hotels entdecken und habt trotzdem noch Zeit für einen besonderen Ausflug.
Tag 4 – Von Los Angeles nach Las Vegas 🚗🌵
Für die Fahrt von Los Angeles nach Las Vegas würde ich einen Großteil des Vormittags einplanen.
Je nach Startpunkt, Verkehr und Pausen seid ihr ungefähr vier bis fünf Stunden unterwegs. Besonders rund um Los Angeles kann sich die Fahrzeit allerdings schnell verlängern.
Deshalb würde ich morgens möglichst früh starten.
Und auch wenn Las Vegas schon das Ziel des Tages ist, gehört die Fahrt für mich bereits zum Roadtrip. Nach und nach verschwindet das urbane Kalifornien und die Landschaft wird immer karger.
Ein möglicher Zwischenstopp: Seven Magic Mountains 🌈
Kurz vor Las Vegas könnt ihr einen kleinen Abstecher zu den Seven Magic Mountains einbauen.
Die farbenfrohe Kunstinstallation des Schweizer Künstlers Ugo Rondinone besteht aus sieben hohen Türmen aus gestapelten, bunt bemalten Felsblöcken und liegt in der Wüstenlandschaft südlich von Las Vegas. Der Besuch ist kostenlos.
Für mich wäre das eher ein kurzer Fotostopp als ein großes Ausflugsziel – aber gerade auf dem Weg nach Las Vegas lässt es sich schön integrieren.
Der erste Abend auf dem Las Vegas Strip ✨
Nach dem Check-in würde ich am ersten Abend gar nicht versuchen, schon alles zu sehen.
Las Vegas wirkt nach Einbruch der Dunkelheit ohnehin noch einmal völlig anders.
Beginnt einfach mit einem Spaziergang über einen Teil des Las Vegas Strip.
Bellagio, Caesars Palace, Paris Las Vegas, The Venetian und die vielen anderen Resorts sind nicht einfach nur Hotels. Viele davon fühlen sich beinahe wie kleine eigene Welten an.
Und unterschätzt die Entfernungen nicht.
Auf der Karte sieht es oft so aus, als lägen zwei Hotels direkt nebeneinander. Durch die Größe der Resorts, Fußgängerbrücken und Eingänge können daraus schnell längere Wege werden.
Bellagio Fountains 💦✨
Für den ersten Abend würde ich auf jeden Fall einen Stopp vor dem Bellagio einplanen.
Die berühmten Wasserspiele gehören zu den Klassikern in Las Vegas und können kostenlos angesehen werden. Die genauen Showzeiten können sich ändern, weshalb ich sie am Reisetag noch einmal überprüfen würde.
Gerade am Abend mit den beleuchteten Hotels im Hintergrund ist das einer dieser Momente, die man sofort mit Las Vegas verbindet.
Tag 5 – Las Vegas entdecken 🎰
Am zweiten Tag habt ihr verschiedene Möglichkeiten.
Wenn ihr Las Vegas selbst kennenlernen möchtet, würde ich den Vormittag relativ entspannt gestalten und einige der großen Hotels am Strip besuchen.
The Venetian
Im Venetian findet ihr Kanäle, Gondeln und eine Interpretation venezianischer Architektur mitten in Nevada.
Natürlich ersetzt das kein echtes Venedig – aber genau diese völlig überdimensionierte Inszenierung gehört irgendwie zu Las Vegas.
Caesars Palace
Auch Caesars Palace ist mehr als nur ein Hotel. Shops, Restaurants, Casino und die römisch inspirierte Gestaltung machen das Resort zu einem der bekanntesten am Strip.
Bellagio Conservatory & Botanical Gardens 🌺
Im Bellagio lohnt sich neben den Wasserspielen ein Blick in das Conservatory & Botanical Gardens.
Die aufwendig gestalteten Installationen wechseln mehrmals im Jahr und der Eintritt ist kostenlos.
Gerade wenn es draußen sehr heiß ist, ist das außerdem eine angenehme Unterbrechung.
Alternative: Ausflug zum Hoover Dam
Wenn euch ein kompletter Tag am Strip zu viel ist, könnt ihr Las Vegas mit einem Ausflug zum Hoover Dam verbinden.
Der Hoover Dam liegt südöstlich von Las Vegas an der Grenze zwischen Nevada und Arizona und gehört zu den bekanntesten Ingenieurbauwerken der USA.
Dafür könnt ihr entweder selbst fahren oder eine geführte Tour buchen.
Ich würde mich bei nur zwei Nächten allerdings entscheiden:
entweder Las Vegas intensiv erleben oder einen halben Tag Hoover Dam einplanen.
Versucht nicht, zusätzlich noch Grand Canyon, Valley of Fire und drei weitere Ausflüge in diese beiden Tage zu pressen – der Grand Canyon wartet auf unserer Route ohnehin als Nächstes.
Las Vegas von oben erleben 🌆
Für den Abend würde ich mir noch ein besonderes Erlebnis aussuchen.
Eine Möglichkeit ist der High Roller, das große Riesenrad an der LINQ Promenade. Eine vollständige Runde dauert etwa 30 Minuten und bietet aus den klimatisierten Kabinen einen weiten Blick über Las Vegas.
Alternativ könnt ihr euch einfach eine schöne Rooftop-Bar oder ein Restaurant mit Aussicht suchen.
Denn gerade von oben wird erst richtig sichtbar, wie ungewöhnlich diese Stadt mitten in der Wüste eigentlich ist.
Wo übernachten in Las Vegas? 🏨✨
In Las Vegas würde ich für die erste Reise tatsächlich direkt am Strip übernachten.
Ein günstigeres Hotel weit außerhalb kann zwar Geld sparen, aber für zwei Nächte würde ich die zentrale Lage bevorzugen. So könnt ihr vieles zu Fuß entdecken und seid abends mitten im Geschehen.
Bellagio Las Vegas – der Klassiker am Strip ✨
Das Bellagio gehört zu den bekanntesten Hotels der Stadt.
Allein die zentrale Lage und die berühmten Wasserspiele vor dem Hotel machen es für eine erste Las-Vegas-Reise interessant.
Wenn ihr euch für dieses Hotel entscheidet, würde ich bei der Zimmerwahl nach Kategorien mit Blick auf die Fountains schauen.
Besonders schön für: Paare, erste Las-Vegas-Reisen und alle, die mitten am Strip wohnen möchten.
The Venetian Resort Las Vegas – Las Vegas in seiner spektakulären Form 🇮🇹
Wer schon beim Hotel ein Erlebnis möchte, sollte sich The Venetian ansehen.
Die Zimmer sind als großzügige Suiten gestaltet und das gesamte Resort gehört zu den Orten, die man wahrscheinlich sowieso während eines ersten Las-Vegas-Aufenthalts besuchen würde.
Besonders schön für: Paare, besondere Reisen und alle, die ein großes Las-Vegas-Resort erleben möchten.
ARIA Resort & Casino – modern und zentral 🌆
Wenn euch der klassische Themenhotel-Stil weniger gefällt, ist das ARIA eine interessante Alternative.
Das Resort liegt zentral am Strip und wirkt im Vergleich zu einigen der älteren Themenhotels deutlich moderner.
Besonders schön für: Paare, Designfans und alle, die eine moderne Unterkunft in zentraler Lage suchen.
Was kosten zwei Nächte Las Vegas für zwei Personen? 💰
Las Vegas ist beim Hotelpreis etwas speziell. Auf den ersten Blick findet ihr teilweise überraschend günstige Zimmer – aber zum angezeigten Preis können Resort Fees, Steuern und Parkkosten hinzukommen.
Deshalb würde ich immer den tatsächlichen Endpreis vergleichen.
Für zwei Personen würde ich grob kalkulieren:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 2 Nächte | ca. 300–800 € |
Essen & Getränke | ca. 180–350 € |
Parken & Nebenkosten | ca. 40–120 € |
Aktivitäten | ca. 0–250 € |
Gesamt | ca. 520–1.520 € |
Mit Luxussuite, Show, Fine Dining oder anderen besonderen Erlebnissen kann Las Vegas natürlich problemlos deutlich teurer werden.
Mein Tipp 💡
Las Vegas ist ein guter Ort, um sich eine Sache bewusst zu gönnen.
Vielleicht ein besonderes Hotelzimmer, eine Show, ein außergewöhnliches Dinner oder einen Drink mit Blick über den Strip.
Ihr müsst nicht alles davon machen.
Gerade auf einem dreiwöchigen Roadtrip würde ich mein Budget lieber auf einige besondere Momente verteilen, statt bereits in Las Vegas einen großen Teil davon auszugeben.
Und jetzt beginnt die große Natur des Westens 🏜️❤️
Nach zwei Nächten zwischen Neonlichtern, Casinos und riesigen Resorts lassen wir Las Vegas wieder hinter uns.
Und dieser Kontrast gehört für mich zu den schönsten Momenten unserer Rundreise.
Denn schon wenige Stunden später stehen wir nicht mehr zwischen Hochhäusern und blinkenden Reklametafeln, sondern vor einer Landschaft, deren Dimensionen auf Fotos kaum zu erfassen sind.
Im nächsten Teil fahren wir zum Grand Canyon – mit der schönsten Route, Aussichtspunkten, Sonnenuntergang, Übernachtungsmöglichkeiten und der Frage, ob sich zwei Nächte wirklich lohnen. 🇺🇸🏜️✨
Grand Canyon: Zwei Nächte an einem der größten Naturwunder der USA 🏜️🇺🇸
Nach den Neonlichtern von Las Vegas beginnt ein völlig anderer Abschnitt unserer Rundreise. Die Städte werden kleiner, die Landschaft weiter und irgendwann steht ihr an einem Ort, dessen Dimensionen sich auf Fotos nur schwer vermitteln lassen.
Der Grand Canyon gehört für mich zu den Höhepunkten dieser dreiwöchigen USA-Rundreise – und genau deshalb würde ich hier nicht nur einen kurzen Zwischenstopp einplanen.
Zwei Nächte am South Rim geben euch genug Zeit für die wichtigsten Aussichtspunkte, einen Sonnenuntergang und einen entspannten Morgen am Canyon.
Tag 6 – Von Las Vegas zum Grand Canyon 🚗
Von Las Vegas bis zum Grand Canyon South Rim sind es ungefähr 450 Kilometer. Für die reine Fahrt solltet ihr etwa 4,5 bis 5 Stunden rechnen – mit Stopps entsprechend länger.
Ich würde morgens früh starten.
Denn auf dieser Strecke gibt es bereits einige Möglichkeiten für Zwischenstopps.
Route 66 – ein Stück amerikanischer Roadtrip-Geschichte 🛣️
Wenn ihr etwas mehr Zeit habt, könnt ihr einen Teil der historischen Route 66 einbauen.
Besonders Kingman, Seligman und Williams eignen sich dafür. Alte Tankstellen, Diners, Neonreklamen und kleine Souvenirshops erinnern noch heute an die berühmte amerikanische Fernstraße.
Für unsere Route würde ich allerdings nicht versuchen, jeden Route-66-Ort mitzunehmen.
Ein oder zwei Stopps reichen vollkommen.
Mein Tipp: Williams eignet sich besonders gut für eine letzte Pause vor dem Grand Canyon. Von dort sind es anschließend nur noch rund 95 Kilometer bis zum South Rim.
Praktische Essentials für euren USA Roadtrip 🇺🇸🚗
Bei einer dreiwöchigen Rundreise durch den Westen der USA verbringt ihr viel Zeit unterwegs – im Mietwagen, in Nationalparks und immer wieder in neuen Hotels. Ein paar praktische Reisebegleiter können den Roadtrip deshalb deutlich angenehmer machen.
Von Reiseadaptern und Powerbanks über Handyhalterungen fürs Auto bis zu Trinkflaschen, kleinen Reiseorganizern und praktischem Zubehör für lange Fahrtage gibt es einige Dinge, die ich für eine USA-Rundreise bereits vor der Abreise einpacken würde.
Damit ihr nicht alles einzeln zusammensuchen müsst, habe ich meine Favoriten und praktischen Reise-Essentials in einer eigenen Liste zusammengestellt.
South Rim oder West Rim – wohin sollten wir fahren?
Das ist bei der Planung wichtig.
Von Las Vegas werden viele Tagesausflüge zum Grand Canyon West angeboten. Dort befindet sich auch der bekannte Skywalk.
Für unseren Roadtrip würde ich aber ganz klar zum South Rim im Grand Canyon National Park fahren.
Hier findet ihr die berühmten Aussichtspunkte, zahlreiche Wanderwege und dieses klassische Grand-Canyon-Panorama, das viele von Bildern kennen.
Der South Rim ist außerdem ganzjährig geöffnet. Der North Rim ist dagegen saisonaler und kann wetterbedingt eingeschränkt oder geschlossen sein.
Der erste Blick in den Grand Canyon ❤️
Nach dem Check-in würde ich am ersten Tag gar kein riesiges Programm mehr planen.
Fahrt zum Grand Canyon Village und nehmt euch Zeit für diesen ersten Moment am Rand des Canyons.
Denn genau hier finde ich weniger manchmal mehr.
Ihr müsst nicht sofort zehn Aussichtspunkte anfahren.
Einfach ein Stück am Rim entlanglaufen, stehen bleiben und versuchen zu begreifen, wie riesig die Landschaft vor euch eigentlich ist.
Sonnenuntergang am Grand Canyon 🌅
Einen Sonnenuntergang würde ich während der zwei Nächte unbedingt einplanen.
Je tiefer die Sonne steht, desto stärker verändern sich die Farben der Felswände. Bereiche, die tagsüber eher beige oder rötlich wirken, bekommen plötzlich kräftigere Orange-, Rot- und Violetttöne.
Beliebte Aussichtspunkte sind beispielsweise Hopi Point, Yavapai Point und Mather Point.
Gerade Hopi Point ist für Sonnenuntergänge bekannt, kann entsprechend aber auch sehr gut besucht sein.
Mein Tipp: Seid nicht erst fünf Minuten vor Sonnenuntergang dort. Nehmt euch Zeit und bleibt anschließend noch ein wenig – auch nach dem eigentlichen Sonnenuntergang kann das Licht wunderschön sein.
Tag 7 – Ein kompletter Tag am Grand Canyon 🥾
Am nächsten Morgen habt ihr den großen Vorteil, dass ihr bereits vor Ort seid.
Und wenn ihr früh aufstehen möchtet, könnt ihr sogar noch den Sonnenaufgang erleben.
Danach würde ich einen Teil des Tages für den Rim Trail nutzen.
Rim Trail – Grand Canyon ohne extreme Wanderung
Ihr müsst nicht bis hinunter in den Canyon wandern, um spektakuläre Aussichten zu bekommen.
Der Rim Trail verläuft über weite Strecken entlang des South Rim und verbindet verschiedene Aussichtspunkte miteinander. Teile davon sind befestigt und relativ einfach zu gehen.
Das macht ihn ideal, wenn ihr mehrere Stunden am Canyon verbringen möchtet, ohne eine anspruchsvolle Wanderung in die Tiefe zu unternehmen.
Wanderungen in den Canyon – Entfernungen nicht unterschätzen
Wer sportlicher unterwegs ist, kann natürlich ein Stück auf einem der Wege in den Canyon hinabsteigen.
Hier würde ich allerdings sehr vorsichtig planen.
Der National Park Service warnt ausdrücklich davor, an einem Tag bis zum Colorado River und wieder zurück wandern zu wollen. Temperaturunterschiede, Höhenmeter und die enorme Belastung beim Aufstieg werden leicht unterschätzt.
Für unsere Rundreise würde ich deshalb lieber eine kürzere Wanderung auswählen.
Ihr habt schließlich noch viele weitere Nationalparks vor euch.
Desert View Drive – perfekt für unseren nächsten Reisetag 🚗
Eine Strecke sollten wir uns außerdem merken: den Desert View Drive.
Die rund 37 Kilometer lange Straße verbindet Grand Canyon Village mit Desert View am östlichen Eingang des Nationalparks und führt an mehreren Aussichtspunkten vorbei.
Für unsere Route ist das besonders praktisch.
Denn am nächsten Tag fahren wir ohnehin weiter Richtung Monument Valley.
Ihr könnt deshalb einige Aussichtspunkte am Desert View Drive direkt mit der Weiterfahrt verbinden, anstatt dieselbe Strecke wieder zurückzufahren.
Wo übernachten am Grand Canyon? 🏨
Hier würde ich nach Möglichkeit so nah wie möglich am South Rim übernachten.
Gerade für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist es unglaublich angenehm, nicht noch eine Stunde zum Hotel fahren zu müssen.
El Tovar Hotel – historisch direkt am Canyon
Das El Tovar gehört zu den bekanntesten Unterkünften am South Rim.
Das historische Hotel wurde bereits 1905 eröffnet und befindet sich direkt am Rand des Grand Canyon.
Die Lage ist der große Vorteil: Ihr könnt morgens praktisch direkt vom Hotel zum Canyon laufen.
Besonders schön für: Paare, besondere Roadtrips und alle, die einmal unmittelbar am Grand Canyon übernachten möchten.
Bright Angel Lodge – mitten im Grand Canyon Village
Auch die Bright Angel Lodge liegt direkt im Grand Canyon Village und damit ausgesprochen nah am Rim.
Die Unterkunft ist rustikaler als ein klassisches Luxushotel, dafür ist die Lage für die Erkundung des Nationalparks hervorragend.
Besonders schön für: Roadtrips, Wanderer und alle, denen die Lage wichtiger ist als Luxus.
The Grand Hotel at the Grand Canyon – Alternative in Tusayan
Wenn direkt im Nationalpark nichts mehr verfügbar ist, würde ich im nahe gelegenen Tusayan suchen.
The Grand Hotel at the Grand Canyon liegt nur wenige Kilometer vom Südeingang des Nationalparks entfernt und bietet damit eine praktische Alternative.
Besonders schön für: Roadtrip-Reisende, die außerhalb des Parks etwas mehr klassischen Hotelkomfort möchten.
Was kosten zwei Nächte am Grand Canyon für zwei Personen? 💰
Gerade Unterkünfte direkt im oder nahe am Nationalpark können teuer sein. Trotzdem würde ich hier nicht unbedingt versuchen, durch ein weit entferntes Hotel maximal zu sparen.
Als grobe Orientierung:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 2 Nächte | ca. 350–700 € |
Essen & Getränke | ca. 150–250 € |
Nationalpark | abhängig vom gewählten Pass |
zusätzliche Aktivitäten | ca. 0–250 € |
Gesamt ohne Mietwagen | ca. 500–1.200 € |
Die Preise schwanken je nach Saison und Verfügbarkeit erheblich.
Wichtig für mehrere Nationalparks: Eintritt vorher vergleichen 🎟️
Bei unserer Route besuchen wir nicht nur den Grand Canyon.
Später folgen unter anderem Bryce Canyon, Zion und Yosemite.
Deshalb solltet ihr vor der Reise prüfen, ob sich ein Nationalpark-Pass gegenüber mehreren einzelnen Eintritten lohnt. Für internationale Besucher gelten seit 2026 teilweise andere Gebühren als für US-Bürger und Einwohner. Die aktuellen Preise und Bedingungen würde ich deshalb unmittelbar vor der Reise auf der offiziellen Seite des National Park Service überprüfen.
Gerade bei einer Rundreise mit mehreren Nationalparks kann das einen spürbaren Unterschied beim Gesamtbudget machen.
Lohnt sich eine zweite Nacht am Grand Canyon?
Für unsere Route ganz klar: ja.
Natürlich könnt ihr am Nachmittag ankommen, kurz zum Aussichtspunkt gehen und am nächsten Morgen weiterfahren.
Aber dann wird der Grand Canyon zu einem weiteren Punkt auf einer langen Liste.
Mit zwei Nächten habt ihr dagegen einen Sonnenuntergang, einen kompletten Tag und eventuell sogar einen Sonnenaufgang. Genau dadurch fühlt sich der Aufenthalt wesentlich weniger gehetzt an.
Mein Tipp ❤️
Plant am Grand Canyon bewusst einmal keinen vollständig durchgetakteten Tag.
Dieser Ort braucht keine zehn Aktivitäten.
Ein Spaziergang am Rim, ein schöner Aussichtspunkt, vielleicht eine kleine Wanderung und genügend Zeit, einfach nur in diese gewaltige Landschaft zu schauen, reichen vollkommen.
Denn schon am nächsten Morgen geht es weiter – und die Landschaft wird erneut völlig anders.
Weiter ins Monument Valley 🏜️🚗
Am Tag 8 verlassen wir den Grand Canyon über die östliche Seite und fahren Richtung Monument Valley.
Rote Tafelberge, endlose Straßen und eine Landschaft, die aus unzähligen Westernfilmen bekannt ist, warten auf uns.
Und diesmal würde ich ganz bewusst nur eine Nacht einplanen – dafür aber eine Unterkunft wählen, bei der die Aussicht selbst zum Erlebnis wird.
Im nächsten Teil: Monument Valley – die schönste Route, Valley Drive, Sonnenuntergang und Hotels mit Blick auf die berühmten Felsformationen. 🇺🇸✨
Monument Valley: Eine Nacht zwischen roten Felsen & endlosen Straßen 🏜️🇺🇸
Nach zwei Nächten am Grand Canyon geht unsere Rundreise weiter in eine Landschaft, die für viele wie der Inbegriff des amerikanischen Westens aussieht.
Eine scheinbar endlose Straße zieht sich durch die Wüste, am Horizont ragen gewaltige rote Felsformationen aus der Ebene und rundherum scheint plötzlich unglaublich viel Platz zu sein.
Willkommen im Monument Valley.
Für diesen Abschnitt unserer USA-Rundreise würde ich bewusst nur eine Nacht einplanen. Viel wichtiger als ein zusätzlicher Tag ist hier für mich die richtige Ankunftszeit: Wenn es möglich ist, solltet ihr das Monument Valley noch bei Tageslicht erreichen und den Sonnenuntergang erleben.
Tag 8 – Vom Grand Canyon ins Monument Valley 🚗🏜️
Vom Grand Canyon South Rim führt unsere Route zunächst über den Desert View Drive Richtung Osten.
Wenn ihr am Vortag noch nicht alle Aussichtspunkte besucht habt, könnt ihr deshalb morgens noch den einen oder anderen Stopp einbauen.
Anschließend geht es weiter Richtung Arizona-Utah-Grenze.
Für die Strecke vom Grand Canyon Village bis zum Monument Valley solltet ihr ohne größere Stopps ungefähr drei bis vier Stunden einplanen. Ich würde trotzdem einen großen Teil des Tages dafür reservieren.
Denn gerade auf dieser Etappe gehört die Landschaft zum Erlebnis.
Ein wichtiger Unterschied: Monument Valley ist kein US-Nationalpark
Das Monument Valley Navajo Tribal Park liegt innerhalb der Navajo Nation und wird von den Navajo verwaltet. Entsprechend gelten hier eigene Eintritts-, Öffnungs- und Zugangsregeln. Der America-the-Beautiful-Nationalparkpass gilt deshalb nicht für den Eintritt in den Tribal Park.
Das würde ich bei der Budgetplanung berücksichtigen und die aktuellen Eintrittspreise sowie Öffnungszeiten kurz vor der Reise noch einmal prüfen.
Forrest Gump Point – eines der berühmtesten Roadtrip-Motive 📸
Wenn ihr euch dem Monument Valley von Norden über den U.S. Highway 163 nähert, kommt ihr an einem der bekanntesten Fotomotive des amerikanischen Westens vorbei.
Der sogenannte Forrest Gump Point bietet den berühmten Blick auf die lange Straße mit den Felsformationen des Monument Valley am Horizont.
Das Motiv wurde durch den Film Forrest Gump weltbekannt.
Wenn eure Route es zulässt, könnt ihr diesen Aussichtspunkt wunderbar mit eurem Aufenthalt verbinden.
Bitte nicht mitten auf der Straße stehen
So spektakulär das Foto auch aussieht: Der Highway ist eine aktive Straße.
Bleibt deshalb nicht mitten auf der Fahrbahn stehen und stellt das Auto nur dort ab, wo es sicher und erlaubt ist. Kein Foto ist es wert, sich oder andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr zu bringen.
Die berühmten Mittens – der erste Blick auf das Monument Valley ❤️
Zu den bekanntesten Felsformationen gehören West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte.
Genau diese Silhouette prägt viele der klassischen Bilder des Monument Valley.
Und wenn ihr im richtigen Hotel übernachtet, müsst ihr für diesen Ausblick morgens nicht einmal ins Auto steigen.
Dazu kommen wir gleich.
Valley Drive – mitten hinein in die Landschaft 🚗
Eine der bekanntesten Möglichkeiten, das Monument Valley zu erkunden, ist der Valley Drive.
Die unbefestigte Scenic Route führt durch die Landschaft und vorbei an verschiedenen Aussichtspunkten und Felsformationen.
Hier würde ich allerdings vor Ort unbedingt die aktuellen Bedingungen prüfen.
Regen und Wetter können den Zustand der Straße verändern und auch Regeln für private Fahrzeuge können angepasst werden. Die Navajo Nation weist darauf hin, dass Besucher die ausgewiesenen Straßen und Wege respektieren und sich an die Regeln des Tribal Parks halten sollen.
Mit einem normalen Mietwagen würde ich außerdem vorher überprüfen, ob das Befahren unbefestigter Straßen durch den Mietvertrag abgedeckt ist.
Geführte Navajo-Tour oder selbst fahren?
Für das Monument Valley finde ich eine geführte Tour mit einem Navajo-Guide tatsächlich interessanter als bei vielen anderen Stopps unserer Rundreise.
Der Grund ist nicht nur die Landschaft.
Eine geführte Tour kann euch auch einen tieferen Einblick in Geschichte, Kultur und Bedeutung dieser Region geben. Außerdem erreichen autorisierte Touren teilweise Bereiche, die mit dem privaten Fahrzeug nicht zugänglich sind.
Wenn ihr nur eine Nacht bleibt, würde ich allerdings auch hier nicht überplanen.
Eine gute Tour, Sonnenuntergang und Sonnenaufgang reichen für einen außergewöhnlichen Aufenthalt vollkommen aus.
Sonnenuntergang im Monument Valley 🌅
Genau deshalb möchte ich, dass wir möglichst am Nachmittag ankommen.
Wenn die Sonne tiefer steht, verändern sich die Farben der Felsen enorm. Das ohnehin kräftige Rot und Orange wird noch intensiver und die langen Schatten lassen die Landschaft teilweise fast unwirklich erscheinen.
Und anschließend passiert etwas, das man auf einem Roadtrip zwischen Los Angeles und Las Vegas kaum erlebt:
Es wird richtig dunkel.
Durch die abgeschiedene Lage kann der Sternenhimmel bei klaren Bedingungen beeindruckend sein.
Wo übernachten im Monument Valley? 🏨
Hier würde ich die Unterkunft anders auswählen als beispielsweise in Los Angeles.
Es geht weniger um Pool, Spa oder luxuriöse Lobby.
Die Lage und Aussicht sind entscheidend.
Willow Street Cottages – gemütliche Cottages in der roten Felslandschaft 🏜️
Die Willow Street Cottages liegen im ruhigen Bluff in Utah, rund 54 Fahrminuten vom Monument Valley entfernt. Die kleinen, individuell eingerichteten Cottages verbinden rustikalen Charme mit modernem Komfort und verfügen je nach Unterkunft über eine Küchenzeile oder eine vollständig ausgestattete Küche. Besonders schön ist die ruhige Lage mit Blick auf die umliegende rote Felslandschaft.
Besonders schön für: Paare und Roadtrip-Reisende, die eine gemütliche und persönliche Alternative zu einem klassischen Hotel suchen.
Goulding’s Lodge – traditionsreiche Alternative
Eine weitere bekannte Unterkunft ist Goulding’s Lodge.
Die Geschichte des Hauses ist eng mit dem Monument Valley und der Filmgeschichte der Region verbunden. Heute gibt es unterschiedliche Unterkunftsmöglichkeiten und weite Ausblicke über die Landschaft.
Für mich wäre Goulding’s vor allem die Alternative, wenn The View bereits ausgebucht oder deutlich zu teuer ist.
Besonders schön für: Roadtrip-Reisende, Familien und alle, die eine etablierte Unterkunft in unmittelbarer Nähe suchen.
Sonnenaufgang – dafür würde ich früh aufstehen 🌄
Normalerweise würde ich auf einer dreiwöchigen Rundreise nicht jeden zweiten Morgen den Wecker auf 5 Uhr stellen.
Im Monument Valley würde ich eine Ausnahme machen.
Gerade wenn ihr ein Zimmer mit Aussicht habt, müsst ihr dafür schließlich nicht erst kilometerweit fahren.
Kaffee holen, Jacke anziehen und beobachten, wie langsam das erste Licht auf die roten Felsen fällt – genau solche Momente sind für mich der Grund, warum wir diese Rundreise nicht komplett mit Tagesausflügen und schnellen Fotostopps planen.
Was kostet eine Nacht im Monument Valley für zwei Personen? 💰
Die Unterkunft kann hier im Verhältnis zum gebotenen klassischen Hotelkomfort relativ teuer wirken. Ihr bezahlt allerdings auch für die außergewöhnliche Lage.
Als grobe Orientierung würde ich rechnen:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 1 Nacht | ca. 180–400 € |
Essen & Getränke | ca. 70–130 € |
Eintritt Tribal Park | nach aktuellem Tarif |
Tour optional | ca. 100–250 € |
Gesamt | ca. 350–780 € |
Auch hier gilt: Saison, Zimmerkategorie und Tour können den Betrag deutlich verändern.
Reicht eine Nacht im Monument Valley?
Für unsere dreiwöchige Route finde ich: ja.
Wenn ihr am Nachmittag ankommt, noch etwas von der Landschaft erlebt, den Sonnenuntergang seht, dort übernachtet und am nächsten Morgen den Sonnenaufgang mitnehmt, bekommt ihr bereits ein wunderschönes Monument-Valley-Erlebnis.
Mit mehr Zeit könnte man natürlich länger bleiben.
Aber wir müssen bei einer dreiwöchigen Rundreise immer entscheiden, wo zusätzliche Nächte den größten Mehrwert bringen.
Und unser nächster Stopp verdient definitiv zwei Nächte.
Weiter nach Page – Antelope Canyon & Horseshoe Bend 🚗✨
Nach dem Sonnenaufgang packen wir wieder unsere Koffer.
Die Fahrt geht weiter nach Page in Arizona.
Dort warten gleich zwei der bekanntesten Landschaften unserer gesamten Route:
der spektakuläre Antelope Canyon mit seinen wellenförmigen Sandsteinwänden und der berühmte Horseshoe Bend, an dem sich der Colorado River in einer riesigen Schleife durch die Landschaft zieht.
Für Page planen wir deshalb zwei Nächte ein.
Im nächsten Teil: Page & Antelope Canyon – Upper oder Lower Antelope Canyon, Horseshoe Bend, Lake Powell, die schönsten Hotels und welche Tour ihr unbedingt vorher reservieren solltet. 🇺🇸🏜️✨
Page & Antelope Canyon: Zwei Nächte zwischen Slot Canyons, Horseshoe Bend & Lake Powell 🏜️✨
Nach dem Sonnenaufgang im Monument Valley geht unsere USA-Rundreise weiter nach Page im Norden Arizonas.
Page selbst ist eine vergleichsweise kleine Stadt. Trotzdem würde ich hier zwei Nächte einplanen – denn rund um Page liegen einige der spektakulärsten Landschaften unserer gesamten Route.
Der berühmte Antelope Canyon, der Horseshoe Bend und der Lake Powell liegen dicht beieinander und lassen sich wunderbar miteinander verbinden.
Und nach den vergangenen Fahrtagen tut es gut, das Auto zwischendurch auch einmal länger stehen zu lassen.
Tag 9 – Vom Monument Valley nach Page 🚗
Vom Monument Valley bis Page sind es ungefähr 200 Kilometer. Ohne längere Stopps benötigt ihr dafür rund zweieinhalb Stunden.
Damit gehört diese Etappe zu den angenehmsten unserer Rundreise.
Wenn ihr morgens noch den Sonnenaufgang im Monument Valley erlebt, könnt ihr anschließend entspannt frühstücken, auschecken und Richtung Page fahren.
Ich würde den ersten Tag für Horseshoe Bend und Lake Powell nutzen und den Antelope Canyon bewusst für den nächsten Tag reservieren.
So müsst ihr euch bei der Anreise keinen Stress machen, falls ihr unterwegs länger braucht.
Horseshoe Bend – einer der berühmtesten Ausblicke Arizonas 🧡
Nur wenige Kilometer außerhalb von Page liegt der Horseshoe Bend.
Hier macht der Colorado River eine fast hufeisenförmige Kurve um eine gewaltige Felsformation.
Vom Parkplatz führt ein etwa 2,4 Kilometer langer Hin- und Rückweg zum Aussichtspunkt. Der Weg ist zwar nicht besonders lang, besitzt aber nur wenig Schatten – im Sommer kann die Hitze deshalb schnell zum entscheidenden Faktor werden.
Ich würde den Besuch deshalb entweder auf den frühen Morgen oder den späteren Nachmittag legen.
Sonnenuntergang am Horseshoe Bend 🌅
Besonders beliebt ist der Horseshoe Bend am Abend.
Wenn die Sonne langsam tiefer steht, verändert sich das Licht in der gesamten Schlucht.
Allerdings seid ihr zu dieser Zeit natürlich nicht allein.
Wenn ihr es etwas ruhiger möchtet, kann der frühe Morgen die angenehmere Alternative sein.
Mein Tipp: Nehmt ausreichend Wasser mit und unterschätzt die Hitze nicht. Gerade während der Sommermonate können die Temperaturen in Page sehr hoch werden.
Lake Powell – ein völlig anderer Blick auf Arizona 💦
Nach all den roten Felsen bringt der Lake Powell noch einmal Abwechslung in unsere Route.
Der riesige Stausee liegt in der Glen Canyon National Recreation Area und zieht sich durch eine Landschaft aus Sandsteinformationen und tief eingeschnittenen Seitenarmen.
Wenn ihr am Nachmittag noch Zeit habt, könnt ihr beispielsweise zur Wahweap Area fahren und dort einen ruhigeren Abschluss des Tages verbringen.
Wer mehr erleben möchte, kann auch eine Bootstour einplanen.
Für unsere dreiwöchige Rundreise würde ich daraus allerdings keinen kompletten zusätzlichen Ausflugstag machen.
Das große Highlight in Page wartet schließlich am nächsten Morgen.
Tag 10 – Antelope Canyon ✨
Der Antelope Canyon gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Naturmotiven des amerikanischen Südwestens.
Schmale Durchgänge, geschwungene Sandsteinwände und Licht, das von oben in den Canyon fällt, erzeugen eine Landschaft, die fast unwirklich aussieht.
Allerdings gibt es einen entscheidenden Punkt bei der Reiseplanung:
Ihr könnt den Antelope Canyon nicht einfach auf eigene Faust besuchen.
Der Canyon liegt auf dem Gebiet der Navajo Nation. Für den Besuch benötigt ihr eine Tour mit einem autorisierten Anbieter.
Gerade in der Hauptreisezeit würde ich diese unbedingt bereits vor der USA-Reise reservieren.
Upper oder Lower Antelope Canyon – welcher ist schöner?
Bei der Planung werdet ihr ziemlich schnell vor dieser Frage stehen.
Beide sind spektakulär, unterscheiden sich aber beim Erlebnis.
Upper Antelope Canyon
Der Upper Antelope Canyon ist besonders für die berühmten Lichtstrahlen bekannt, die bei passenden Bedingungen durch die Öffnungen in den Canyon fallen.
Der Weg durch den Canyon ist vergleichsweise eben und technisch weniger anspruchsvoll.
Dadurch eignet er sich auch gut für Reisende, die keine Leitern oder engeren Passagen möchten.
Gleichzeitig ist der Upper Antelope Canyon sehr bekannt und entsprechend gefragt.
Lower Antelope Canyon
Der Lower Antelope Canyon ist stellenweise enger und ihr bewegt euch über Treppen und Leitern durch unterschiedliche Ebenen des Canyons.
Dadurch fühlt sich die Tour etwas abenteuerlicher an.
Wer körperlich gut zurechtkommt und kein Problem mit engen Passagen oder Treppen hat, bekommt hier ein wunderschönes Erlebnis.
Welchen würde ich für unsere Rundreise wählen?
Wenn ihr zum ersten Mal in dieser Region seid, würde ich die Entscheidung weniger nach der Frage „Welcher ist schöner?“ treffen.
Beide sind außergewöhnlich.
Ich würde eher nach Verfügbarkeit, Preis, gewünschtem Tourerlebnis und körperlichen Voraussetzungen entscheiden.
Wer die klassischen Antelope-Canyon-Motive sucht und einen möglichst unkomplizierten Besuch möchte, kann den Upper Antelope Canyon wählen.
Wer etwas mehr Bewegung und ein engeres Slot-Canyon-Erlebnis möchte, kann sich den Lower Antelope Canyon ansehen.
Mein Tipp 💡
Bucht nicht irgendeine Tour nur deshalb, weil sie ein paar Euro günstiger ist.
Schaut genau hin, welcher Canyon tatsächlich besucht wird.
Rund um Page werden inzwischen verschiedene Slot-Canyon-Touren angeboten. Diese können ebenfalls wunderschön sein, sind aber nicht automatisch Upper oder Lower Antelope Canyon.
Wie lange dauert der Besuch?
Für die eigentliche Canyon-Tour solltet ihr ungefähr ein bis zwei Stunden einplanen – abhängig vom Anbieter und gewählten Canyon.
Mit Check-in, Wartezeit und Anfahrt würde ich jedoch deutlich großzügiger planen.
Deshalb würde ich am selben Vormittag keinen eng getakteten zweiten Programmpunkt buchen.
Genießt den Canyon und lasst danach noch etwas Luft im Tagesplan.
Was machen wir am Nachmittag?
Nach der Antelope-Canyon-Tour habt ihr mehrere Möglichkeiten.
Wenn ihr den Horseshoe Bend am Vortag noch nicht besucht habt, wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt.
Alternativ könnt ihr noch einmal Richtung Lake Powell fahren oder den Nachmittag einfach etwas ruhiger verbringen.
Und genau solche kleinen Pausen würde ich auf einem dreiwöchigen Roadtrip bewusst zulassen.
Nach mehreren Tagen mit neuen Hotels, langen Strecken und vielen Eindrücken muss nicht jede Stunde mit einer Sehenswürdigkeit gefüllt sein.
Wo übernachten in Page? 🏨
Page ist für mich ein typischer Roadtrip-Stopp.
Hier würde ich weniger nach einem spektakulären Luxushotel suchen und stärker auf Lage, Komfort, Parkplatz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten.
Hyatt Place Page / Lake Powell – modern & praktisch
Das Hyatt Place gehört zu den komfortableren Optionen in Page und liegt günstig für die verschiedenen Sehenswürdigkeiten rund um die Stadt.
Die moderne Gestaltung und die Aussicht auf die umliegende Landschaft machen es für zwei Nächte zu einer schönen Basis.
Besonders schön für: Paare und Roadtrip-Reisende, die etwas mehr Komfort möchten.
Courtyard by Marriott Page at Lake Powell
Eine weitere etablierte Unterkunft ist das Courtyard by Marriott.
Die Lage eignet sich gut für Ausflüge rund um Page und zum Lake Powell.
Gerade wenn ihr bei einer dreiwöchigen Reise zwischendurch ein unkompliziertes, komfortables Hotel möchtet, ist das eine interessante Option.
Besonders schön für: Paare, Familien und klassische USA-Roadtrips.
Country Inn & Suites by Radisson, Page
Wenn ihr stärker auf das Budget achten möchtet, lohnt sich außerdem ein Vergleich mit dem Country Inn & Suites.
Gerade bei zwei Nächten können Unterschiede beim Hotelpreis bereits einiges ausmachen.
Besonders schön für: preisbewusste Roadtrip-Reisende und alle, die eine unkomplizierte Unterkunft suchen.
Was kosten zwei Nächte in Page für zwei Personen? 💰
Page kann in beliebten Reisezeiten überraschend teuer werden – vor allem, weil viele Reisende den Ort als Ausgangspunkt für den Antelope Canyon nutzen.
Für zwei Personen würde ich ungefähr kalkulieren:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 2 Nächte | ca. 300–600 € |
Essen & Getränke | ca. 150–250 € |
Antelope-Canyon-Tour | ca. 150–300 € |
Horseshoe Bend | zusätzliche Parkgebühr |
weitere Aktivitäten | ca. 0–150 € |
Gesamt | ca. 600–1.300 € |
Die Preise für Antelope-Canyon-Touren unterscheiden sich je nach Anbieter, Canyon, Saison und Uhrzeit teilweise deutlich.
Gerade deshalb würde ich die Tour nicht erst spontan vor Ort suchen.
Warum würde ich Page zwei Nächte geben?
Weil Page genau zu den Orten gehört, die auf dem Papier nach einem einfachen Zwischenstopp aussehen.
In Wirklichkeit liegen hier aber gleich mehrere Highlights dicht beieinander.
Mit nur einer Nacht müsste der Ablauf ungefähr so aussehen:
ankommen → Horseshoe Bend → schlafen → Antelope Canyon → sofort weiter.
Das wäre mir für diese Rundreise zu hektisch.
Mit zwei Nächten bekommen wir dagegen einen entspannten Nachmittag, einen kompletten Tag und genügend Zeit für den Antelope Canyon.
Und das ist wichtig – denn am nächsten Morgen wartet bereits die nächste völlig andere Landschaft auf uns.
Weiter zum Bryce Canyon 🧡
Wir verlassen Arizona und fahren wieder nach Utah.
Nach den geschwungenen Sandsteinwänden des Antelope Canyon erwartet uns dort eine Landschaft, die aussieht, als hätte jemand tausende orangefarbene Felstürme dicht nebeneinandergestellt.
Der Bryce Canyon National Park gehört für mich zu den ungewöhnlichsten Stopps unserer gesamten Route.
Hier reicht uns eine Nacht – aber die würde ich so planen, dass wir sowohl den Nachmittag als auch den nächsten Morgen im Nationalpark erleben können.
Im nächsten Teil: Bryce Canyon – die schönsten Aussichtspunkte, eine besondere Wanderung zwischen den Hoodoos, Sonnenaufgang, Hotels und unsere perfekte Planung für eine Nacht. 🏜️🇺🇸✨
Bryce Canyon: Eine Nacht zwischen orangefarbenen Hoodoos 🧡🏜️
Nach zwei Nächten in Page verlassen wir Arizona und fahren weiter nach Utah. Und obwohl wir inzwischen schon Grand Canyon, Monument Valley und Antelope Canyon gesehen haben, wartet hier wieder eine Landschaft, die vollkommen anders aussieht.
Der Bryce Canyon National Park ist berühmt für seine unzähligen sogenannten Hoodoos – schmale, teilweise bizarr geformte Felssäulen, die in Orange-, Rot- und Cremetönen aus der Landschaft ragen.
Für unsere dreiwöchige USA-Rundreise würde ich hier eine Nacht einplanen.
Das reicht, wenn wir am frühen Nachmittag ankommen, eine Wanderung unternehmen und am nächsten Morgen noch einmal zum Sonnenaufgang in den Nationalpark fahren.
Tag 11 – Von Page zum Bryce Canyon 🚗
Von Page bis zum Bryce Canyon sind es ungefähr 240 Kilometer. Für die reine Fahrt solltet ihr rund drei Stunden einplanen.
Ich würde trotzdem morgens zeitig losfahren.
Denn auf dem Weg wartet bereits ein wunderschöner Abschnitt unserer Route.
Scenic Byway 12 & die Landschaft Utahs
Je näher ihr dem Bryce Canyon kommt, desto stärker verändert sich die Umgebung.
Die roten Felsen Utahs tauchen auf und spätestens rund um den Nationalpark beginnt eine Landschaft, die sich deutlich von Page und Monument Valley unterscheidet.
Gerade bei dieser Etappe würde ich nicht versuchen, möglichst schnell von A nach B zu kommen.
Plant Zeit für spontane Aussichtspunkte und Fotostopps ein.
Das gehört zu einem Roadtrip durch den Westen der USA einfach dazu.
Der erste Blick über den Bryce Canyon 🧡
Nach dem Check-in beziehungsweise sobald ihr am Nationalpark angekommen seid, würde ich zuerst einen der großen Aussichtspunkte ansteuern.
Besonders schön sind:
Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point und Bryce Point.
Schon von oben bekommt ihr einen unglaublichen Eindruck davon, wie ungewöhnlich diese Landschaft eigentlich ist.
Der Name „Canyon“ ist übrigens etwas irreführend: Bryce Canyon ist geologisch kein klassischer Canyon, sondern eine Reihe großer natürlicher Amphitheater, die durch Erosion entstanden sind.
Die Hoodoos – was macht Bryce Canyon so besonders?
Die berühmten Felssäulen werden Hoodoos genannt.
Wind, Wasser, Frost und Erosion haben über sehr lange Zeit diese teilweise extrem schmalen Felsformationen geschaffen.
Besonders eindrucksvoll finde ich, wie dicht sie teilweise nebeneinanderstehen.
Von oben sieht die Landschaft bereits spektakulär aus.
Aber erst wenn ihr zwischen den Hoodoos hindurchwandert, verändert sich die Perspektive komplett.
Und genau deshalb würde ich hier unbedingt eine kleine Wanderung einplanen.
Navajo Loop & Queen’s Garden Trail 🥾
Wenn ihr nur eine Wanderung im Bryce Canyon machen möchtet, würde ich mir die Kombination aus Navajo Loop und Queen’s Garden Trail ansehen.
Die Route führt vom Rand des Amphitheaters hinunter zwischen die Hoodoos und anschließend wieder hinauf.
Unterwegs erlebt ihr die Felsformationen nicht nur von oben, sondern steht plötzlich mitten zwischen ihnen.
Für mich ist das der große Unterschied.
Wer nur von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt fährt, sieht zwar wunderschöne Panoramen – bekommt aber nicht dasselbe Gefühl für die Dimensionen der Landschaft.
Wie anstrengend ist die Wanderung?
Die Kombination ist grundsätzlich gut machbar, beinhaltet aber einen deutlichen Höhenunterschied.
Vor allem der Rückweg nach oben kann anstrengend werden.
Nehmt deshalb ausreichend Wasser mit und plant genügend Zeit ein.
Außerdem können einzelne Abschnitte des Navajo Loop abhängig von Wetter, Eis, Steinschlag oder Wartungsarbeiten zeitweise geschlossen sein. Vor der Wanderung würde ich deshalb immer noch einmal den aktuellen Trail-Status beim National Park Service prüfen.
Wall Street – spektakulär, aber nicht immer geöffnet
Einer der bekanntesten Abschnitte des Navajo Loop ist Wall Street.
Hier führt der Weg durch eine enge Schlucht zwischen hohen orangefarbenen Felswänden.
Der Abschnitt wird allerdings saisonal beziehungsweise bei ungünstigen Bedingungen geschlossen.
Wenn Wall Street während eurer Reise geöffnet ist, würde ich ihn nach Möglichkeit integrieren.
Falls nicht, ist das kein Grund, die Wanderung auszulassen – es gibt alternative Routen innerhalb des Navajo Loop.
Sunset Point zum Sonnenuntergang? 🌅
Der Name legt es natürlich nahe.
Und tatsächlich ist Sunset Point ein wunderschöner Ort, um den späteren Nachmittag zu verbringen.
Allerdings würde ich mich nicht darauf versteifen, exakt dort den Sonnenuntergang sehen zu müssen.
Die Felsformationen des Bryce Canyon werden vor allem durch das Licht interessant.
Wenn die Sonne tiefer steht, verändert sich die Farbe der Hoodoos und die Schatten zwischen den Felssäulen werden immer länger.
Nach unserer Wanderung würde ich deshalb einfach noch etwas Zeit am Rim verbringen.
Bryce Canyon bei Nacht ✨
Was viele bei der Planung unterschätzen: Auch nach Sonnenuntergang kann sich der Aufenthalt lohnen.
Durch die relativ abgelegene Lage und geringe Lichtverschmutzung besitzt der Bryce Canyon sehr gute Bedingungen für die Beobachtung des Nachthimmels.
Wenn ihr einen klaren Abend erwischt und noch Energie habt, schaut deshalb ruhig noch einmal nach oben.
Gerade nach Las Vegas ist dieser Kontrast ziemlich beeindruckend.
Von Millionen künstlicher Lichter mitten in der Wüste zu einem nahezu dunklen Himmel über Utah – und das innerhalb weniger Tage.
Tag 12 – Sonnenaufgang am Bryce Canyon 🌄
Ja, wir stehen schon wieder früh auf.
Aber diesmal verrät der Name des Aussichtspunktes bereits, wohin es geht:
Sunrise Point.
Gerade am frühen Morgen kann das Licht auf den orangefarbenen Hoodoos wunderschön sein.
Und weil wir anschließend sowieso Richtung Zion National Park weiterfahren, lässt sich der Sonnenaufgang hervorragend in unsere Route integrieren.
Danach geht es zurück zum Hotel, frühstücken, auschecken – und weiter.
Muss man für Bryce Canyon einen ganzen Tag einplanen?
Für eine ausführliche Reise durch Utah würde ich definitiv länger bleiben.
Bei unserer dreiwöchigen Rundreise durch den Westen der USA finde ich eine Nacht aber vollkommen vertretbar.
Wenn ihr ungefähr am frühen Nachmittag ankommt, könnt ihr:
Aussichtspunkte besuchen → eine Wanderung machen → Sonnenuntergang erleben → übernachten → Sonnenaufgang ansehen.
Damit bekommt ihr einen sehr guten Eindruck vom Nationalpark, ohne einen weiteren kompletten Reisetag zu verlieren.
Wo übernachten am Bryce Canyon? 🏨
Auch hier würde ich möglichst nah am Nationalpark bleiben.
Gerade wenn ihr Sonnenuntergang und Sonnenaufgang erleben möchtet, bringt euch eine Unterkunft in großer Entfernung kaum einen Vorteil.
The Lodge at Bryce Canyon – mitten im Nationalpark 🌲
Die außergewöhnlichste Lage bietet die historische The Lodge at Bryce Canyon.
Sie befindet sich innerhalb des Nationalparks und liegt nur wenige Gehminuten vom Bryce Amphitheater entfernt.
Für eine einzige Nacht ist diese Lage natürlich perfekt.
Ihr könnt das Auto stehen lassen und seid morgens schnell wieder am Rim.
Besonders schön für: Naturfans, Paare und alle, die möglichst nah an den Hoodoos übernachten möchten.
Best Western Plus Bryce Canyon Grand Hotel
Eine komfortable Alternative findet ihr im nahe gelegenen Bryce Canyon City.
Das Best Western Plus Bryce Canyon Grand Hotel eignet sich gut für einen klassischen Roadtrip und liegt nur wenige Minuten vom Eingang des Nationalparks entfernt.
Besonders schön für: Paare und Roadtrip-Reisende, die klassischen Hotelkomfort bevorzugen.
Best Western Plus Ruby’s Inn – ein echter Roadtrip-Klassiker
Ruby’s Inn gehört zu den bekanntesten Unterkünften rund um den Bryce Canyon.
Die Lage unmittelbar vor dem Nationalpark macht das Hotel besonders praktisch, wenn ihr nur eine Nacht bleibt.
Besonders schön für: Roadtrips, Familien und preisbewusste Reisende.
Was kostet eine Nacht am Bryce Canyon für zwei Personen? 💰
Auch rund um Bryce Canyon schwanken die Hotelpreise stark nach Saison.
Für unsere Budgetplanung würde ich ungefähr rechnen:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 1 Nacht | ca. 150–300 € |
Essen & Getränke | ca. 70–120 € |
Nationalpark | über Einzelpass oder passenden Nationalpark-Pass |
zusätzliche Aktivitäten | ca. 0–100 € |
Gesamt | ca. 220–520 € |
Da wir hauptsächlich wegen der Natur hier sind, gehört Bryce Canyon zu den Stopps, bei denen ihr außer Unterkunft und Verpflegung relativ wenig zusätzliches Geld ausgeben müsst.
Mein Tipp für Bryce Canyon ❤️
Versucht nicht, jeden Aussichtspunkt auf der Karte anzufahren.
Geht stattdessen wenigstens einmal hinunter zwischen die Hoodoos.
Sunrise Point und Inspiration Point sind wunderschön – aber eine meiner stärksten Erinnerungen an einen Nationalpark wäre immer die Perspektive mitten in der Landschaft.
Genau diese Mischung möchte ich auf unserer gesamten Route beibehalten:
Nicht nur Sehenswürdigkeiten sammeln, sondern einige Orte wirklich erleben.
Und beim nächsten Nationalpark nehmen wir uns dafür sogar wieder etwas mehr Zeit.
Weiter zum Zion National Park 🚗🏜️
Nach dem Sonnenaufgang verlassen wir Bryce Canyon und fahren weiter Richtung Zion National Park.
Die Fahrt ist relativ kurz – aber landschaftlich wunderschön.
Und Zion wird einer der Stopps, bei denen wir bewusst zwei Nächte bleiben.
Denn hier warten nicht nur spektakuläre Aussichtspunkte.
Wir können durch einen Fluss zwischen riesigen Felswänden wandern, einige der schönsten Trails Utahs entdecken und müssen bei der Planung etwas genauer hinschauen: Shuttle-System, The Narrows und Angels Landing funktionieren anders als ein klassischer Nationalparkbesuch.
Im nächsten Teil: Zion National Park – zwei Nächte, die schönsten Wanderungen, The Narrows, Angels Landing, Shuttle, Hotels und die perfekte Planung für unseren Aufenthalt. 🥾🇺🇸✨
Zion National Park: Zwei Nächte zwischen gewaltigen Felswänden & spektakulären Wanderungen 🏜️🥾
Nach dem Sonnenaufgang am Bryce Canyon geht unsere USA-Rundreise weiter zum Zion National Park.
Und obwohl nur wenige Stunden zwischen den beiden Nationalparks liegen, könnte die Landschaft kaum unterschiedlicher sein.
Im Bryce Canyon standen wir noch oberhalb eines riesigen Amphitheaters voller orangefarbener Hoodoos. Im Zion National Park befinden wir uns plötzlich mitten zwischen gewaltigen Sandsteinwänden, die teilweise hunderte Meter über uns aufragen.
Für Zion würde ich deshalb wieder zwei Nächte einplanen.
So bleibt genügend Zeit für eine besondere Wanderung, die schönsten Aussichtspunkte und einen etwas entspannteren Nachmittag – ohne dass wir unsere dreiwöchige Route unnötig verlängern.
Tag 12 – Vom Bryce Canyon zum Zion National Park 🚗
Nach dem Sonnenaufgang und Frühstück am Bryce Canyon machen wir uns auf den Weg Richtung Zion.
Für die Strecke solltet ihr ungefähr zwei Stunden reine Fahrzeit einplanen. Damit gehört sie zu den angenehmsten Etappen unserer Rundreise.
Aber ich würde auch diesmal mehr Zeit einrechnen.
Denn die eigentliche Anfahrt zum Zion National Park ist bereits Teil des Erlebnisses.
Zion-Mount Carmel Highway – spektakuläre Einfahrt in den Nationalpark
Wenn ihr vom Bryce Canyon kommt, erreicht ihr Zion über die östliche Seite.
Der Zion-Mount Carmel Highway führt durch eine beeindruckende Felslandschaft und anschließend durch den historischen Zion-Mount-Carmel Tunnel.
Danach verändert sich die Aussicht noch einmal komplett und ihr fahrt langsam hinunter Richtung Zion Canyon.
Allein diese Einfahrt würde ich nicht einfach als Transfer betrachten.
Plant ruhig Zeit für die ausgewiesenen Aussichtspunkte ein.
Springdale – die perfekte Basis für zwei Nächte 🏨
Direkt vor dem südlichen Eingang des Nationalparks liegt Springdale.
Für unsere Rundreise würde ich hier nach Möglichkeit beide Nächte verbringen.
Restaurants, Hotels und der Zugang zum Nationalpark liegen nah beieinander. Das ist besonders praktisch, weil wir das Auto während unseres eigentlichen Tages im Zion National Park möglicherweise kaum benötigen.
Denn Zion funktioniert während großer Teile der Hauptsaison anders als viele andere Nationalparks unserer Route.
Das Zion Shuttle – wichtig für eure Planung 🚌
Auf dem Zion Canyon Scenic Drive gelten saisonal Verkehrsbeschränkungen. Wenn das Shuttle-System in Betrieb ist, können Besucher die wichtigsten Bereiche des Zion Canyon normalerweise nicht einfach mit dem eigenen Auto anfahren.
Stattdessen verkehren kostenlose Shuttlebusse zwischen verschiedenen Haltestellen im Canyon. Für das Park-Shuttle selbst wird keine Reservierung benötigt.
Die genauen Betriebszeiten ändern sich im Jahresverlauf.
Deshalb würde ich unmittelbar vor der Reise noch einmal überprüfen, welche Regelungen während eures Aufenthalts gelten.
Mein Tipp 💡
Wenn ihr in Springdale übernachtet, könnt ihr euch einiges an Parkplatzstress ersparen.
Je nach Lage eures Hotels könnt ihr zu Fuß zum Parkeingang gelangen oder den lokalen Shuttle in Springdale nutzen.
Gerade an gut besuchten Tagen würde ich das einem langen Parkplatz-Suchspiel deutlich vorziehen.
Der erste Nachmittag im Zion National Park ❤️
Da die Anreise vom Bryce Canyon relativ kurz ist, bleibt uns noch ein großer Teil des Nachmittags.
Und den würde ich bewusst nicht mit einer extremen Wanderung füllen.
Nach mehreren Tagen Roadtrip tut ein etwas ruhigerer Nachmittag gut.
Eine schöne Möglichkeit ist der Pa’rus Trail.
Der relativ einfache Weg führt durch das Tal entlang des Virgin River und bietet immer wieder Ausblicke auf die umliegenden Felswände.
Gerade gegen Abend kann die Stimmung wunderschön sein.
Danach würde ich zurück nach Springdale fahren, etwas essen und früh schlafen.
Denn am nächsten Morgen wartet unser großer Zion-Tag.
Tag 13 – Ein kompletter Tag im Zion National Park 🥾
Jetzt kommt die schwierigste Entscheidung:
Welche Wanderung möchten wir machen?
Zion besitzt einige der berühmtesten Trails der USA.
Für unsere Rundreise würde ich allerdings nicht versuchen, drei große Wanderungen an einem Tag zu kombinieren.
Sucht euch lieber ein besonderes Erlebnis aus und lasst anschließend noch etwas Zeit für den Nationalpark.
Zwei Möglichkeiten stechen dabei besonders hervor.
The Narrows – Wandern mitten durch den Virgin River 💦
The Narrows gehört zu den außergewöhnlichsten Wanderungen im Zion National Park.
Statt über einen klassischen Wanderweg zu laufen, bewegt ihr euch teilweise direkt durch den Virgin River, während links und rechts die gewaltigen Wände des Canyons aufragen.
Schon das macht diese Wanderung zu einem Erlebnis, das sich von fast allem anderen auf unserer Route unterscheidet.
Viele Tagesbesucher beginnen am Temple of Sinawava, laufen zunächst den Riverside Walk und gehen anschließend so weit in The Narrows hinein, wie es für sie sinnvoll ist.
Ihr müsst also nicht automatisch eine riesige Tageswanderung daraus machen.
Brauchen wir spezielle Ausrüstung?
Je nach Jahreszeit und Bedingungen kann geeignete Ausrüstung sehr sinnvoll sein.
Wassertemperatur, Strömung und Untergrund sollten nicht unterschätzt werden.
In Springdale gibt es Anbieter, bei denen beispielsweise Wasserschuhe, Neoprensocken und Wanderstöcke ausgeliehen werden können.
Gerade wenn das Wasser kalt ist, würde ich darauf nicht verzichten.
The Narrows können geschlossen sein
Hier gibt es einen wichtigen Punkt:
The Narrows sind stark von den aktuellen Bedingungen abhängig.
Bei hohem Wasserstand oder Gefahr durch Flash Floods kann die Wanderung geschlossen beziehungsweise gefährlich sein. Auch Wasserqualität und Wetter können eine Rolle spielen.
Deshalb würde ich niemals Monate vorher fest davon ausgehen:
„Am Dienstag um 10 Uhr wandern wir The Narrows.“
Überprüft unmittelbar vorher die aktuellen Bedingungen und Warnungen des National Park Service.
Und wenn Gewitter oder Flash-Flood-Gefahr angekündigt sind, würde ich kein Risiko eingehen.
Alternative: Angels Landing ⛰️
Der zweite berühmte Klassiker ist Angels Landing.
Die Aussicht gehört zu den bekanntesten des Zion National Park.
Allerdings ist die Wanderung deutlich anspruchsvoller – und der berühmte letzte Abschnitt verläuft über einen schmalen Grat mit starken Abhängen.
Das ist definitiv nicht die richtige Wanderung für jeden.
Außerdem benötigt ihr für den Abschnitt ab Scout Lookout hinauf zu Angels Landing ein Permit. Diese werden über ein Lotteriesystem vergeben.
Ihr könnt also nicht einfach spontan beschließen, bis ganz nach oben zu laufen.
Muss man Angels Landing machen?
Nein.
Und genau das finde ich wichtig.
Nur weil eine Wanderung auf Instagram oder Pinterest ständig auftaucht, bedeutet das nicht, dass ihr sie unbedingt machen müsst.
Wer Höhenangst hat oder sich auf exponierten Wegen nicht wohlfühlt, sollte sich nicht unter Druck setzen.
Der Zion National Park ist auch ohne Angels Landing spektakulär.
Eine schöne Alternative: bis Scout Lookout 🥾
Eine interessante Möglichkeit ist, den Weg Richtung Angels Landing zu wandern, aber am Scout Lookout umzudrehen.
Damit bekommt ihr bereits eine anspruchsvollere Wanderung und wunderschöne Ausblicke, ohne den berühmten exponierten Grat bis Angels Landing gehen zu müssen.
Gerade für Reisende, die sich bei Angels Landing unsicher sind, würde ich diese Möglichkeit im Hinterkopf behalten.
The Narrows oder Angels Landing – was würde ich wählen?
Für eine erste USA-Rundreise würde ich persönlich eher zu The Narrows tendieren – vorausgesetzt, Wetter und Bedingungen passen.
Der Grund ist einfach:
Wir erleben auf dieser Route bereits viele Aussichtspunkte und Wanderungen durch Felslandschaften.
Aber durch einen Fluss zwischen hunderte Meter hohen Canyonwänden zu laufen, ist noch einmal etwas völlig anderes.
Angels Landing würde ich nur auswählen, wenn ihr wirklich Lust auf diese Art von anspruchsvoller und exponierter Wanderung habt.
Canyon Overlook Trail – viel Aussicht für relativ wenig Zeit 🌄
Eine weitere interessante Wanderung ist der Canyon Overlook Trail.
Der Weg ist wesentlich kürzer als Angels Landing und endet an einem wunderschönen Aussichtspunkt über den Zion Canyon.
Gerade wenn ihr weder The Narrows noch Angels Landing machen möchtet, ist das eine tolle Alternative.
Allerdings ist die Parkplatzsituation rund um den Trailhead begrenzt.
Deshalb würde ich auch hier möglichst früh unterwegs sein.
Wo übernachten am Zion National Park? 🏨✨
Für unsere zwei Nächte würde ich entweder direkt im Nationalpark oder in Springdale übernachten.
Springdale bietet dabei die größte Auswahl.
Zion Lodge – mitten im Nationalpark 🌲
Die Zion Lodge ist die einzige klassische Lodge direkt innerhalb des Zion National Park.
Die Lage ist natürlich außergewöhnlich.
Ihr befindet euch mitten im Zion Canyon und könnt einige Wanderwege praktisch direkt von der Unterkunft aus erreichen.
Besonders schön für: Naturfans, Paare und alle, die möglichst intensiv im Nationalpark übernachten möchten.
Cliffrose Springdale, Curio Collection by Hilton ✨
Das Cliffrose liegt sehr nah am Eingang des Nationalparks und verbindet eine hervorragende Lage mit deutlich mehr Hotelkomfort.
Die Anlage liegt am Virgin River und bietet Ausblicke auf die umliegenden Felswände.
Für einen besonderen Roadtrip wäre das eine meiner interessanteren Optionen in Springdale.
Besonders schön für: Paare, Honeymoon-Reisen und alle, die nach einem Wandertag etwas mehr Komfort möchten.
Cable Mountain Lodge – direkt am Parkeingang
Auch die Cable Mountain Lodge besitzt eine ausgesprochen praktische Lage.
Sie befindet sich unmittelbar am Eingang des Zion National Park.
Gerade wenn ihr morgens früh losmöchtet, ist das ein großer Vorteil.
Besonders schön für: Roadtrip-Reisende, Wanderer und alle, die möglichst wenig Zeit mit Transfers verbringen möchten.
Was kosten zwei Nächte am Zion National Park für zwei Personen? 💰
Zion gehört zu den beliebtesten Nationalparks der USA und entsprechend können Unterkünfte in Springdale während der Hauptreisezeit teuer werden.
Für zwei Personen würde ich grob kalkulieren:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 2 Nächte | ca. 400–800 € |
Essen & Getränke | ca. 160–280 € |
Nationalpark | über Einzelpass oder passenden Nationalpark-Pass |
Ausrüstung für The Narrows | ca. 50–100 € |
weitere Aktivitäten | ca. 0–150 € |
Gesamt | ca. 610–1.330 € |
Wer außerhalb von Springdale übernachtet, kann beim Hotel teilweise sparen.
Für nur zwei Nächte würde ich persönlich allerdings lieber etwas mehr für eine gute Lage bezahlen.
Mein Tipp für Zion ❤️
Zion ist genau der Punkt unserer Rundreise, an dem ich nicht versuchen würde, eine Liste von Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten.
Entscheidet euch für eine große Wanderung.
Nehmt euch anschließend Zeit.
Setzt euch irgendwo an den Virgin River, schaut auf die riesigen Felswände und genießt die Landschaft.
Nach Grand Canyon, Monument Valley, Antelope Canyon und Bryce Canyon haben wir inzwischen unglaublich viele Eindrücke gesammelt.
Ein Roadtrip wird nicht besser, nur weil wir jeden Tag zwölf Sehenswürdigkeiten schaffen.
Und genau deshalb bleiben wir zwei Nächte.
Praktische Essentials für euren USA Roadtrip 🇺🇸🚗
Bei einer dreiwöchigen Rundreise durch den Westen der USA verbringt ihr viel Zeit unterwegs – im Mietwagen, in Nationalparks und immer wieder in neuen Hotels. Ein paar praktische Reisebegleiter können den Roadtrip deshalb deutlich angenehmer machen.
Von Reiseadaptern und Powerbanks über Handyhalterungen fürs Auto bis zu Trinkflaschen, kleinen Reiseorganizern und praktischem Zubehör für lange Fahrtage gibt es einige Dinge, die ich für eine USA-Rundreise bereits vor der Abreise einpacken würde.
Damit ihr nicht alles einzeln zusammensuchen müsst, habe ich meine Favoriten und praktischen Reise-Essentials in einer eigenen Liste zusammengestellt.
Jetzt wartet die längste Etappe unseres Roadtrips 🚗🇺🇸
Am nächsten Morgen verlassen wir Utah.
Und nun steht eine der schwierigeren Planungsfragen dieser Route an:
Wie kommen wir sinnvoll vom Zion National Park zum Yosemite National Park?
Die beiden Nationalparks liegen deutlich weiter auseinander, als es auf einer klassischen USA-Routenkarte manchmal wirkt.
Deshalb würde ich nicht versuchen, Zion und Yosemite mit einer einzigen extrem langen Fahrt zu verbinden.
Wir bauen bewusst eine Zwischenübernachtung ein.
Dabei spielt auch die Jahreszeit eine entscheidende Rolle, denn die mögliche Route nach Yosemite hängt unter anderem davon ab, welche Gebirgsstraßen geöffnet sind.
Unsere USA Rundreise geht weiter 🇺🇸🚗
Nach Los Angeles, Las Vegas, Grand Canyon, Monument Valley, Page, Bryce Canyon und Zion liegen bereits einige der spektakulärsten Orte des amerikanischen Westens hinter uns.
Aber unsere 3-wöchige USA Rundreise ist hier noch lange nicht vorbei.
Im zweiten Teil verlassen wir die roten Felslandschaften Utahs und machen uns auf den Weg zurück nach Kalifornien. Vor uns liegen gewaltige Berge, Wasserfälle, eine der berühmtesten Nationalparklandschaften der USA – und zum Abschluss eine meiner liebsten Städte an der amerikanischen Westküste.
Die Reise geht weiter über:
Zion National Park → Zwischenstopp auf dem Weg nach Kalifornien → Yosemite National Park → San Francisco 🇺🇸✨
Dabei schauen wir uns nicht nur die schönsten Stopps an, sondern auch die sinnvollste Route nach Yosemite, geeignete Hotels, Fahrtzeiten, Kosten und die Highlights, für die ihr unterwegs wirklich Zeit einplanen solltet.
Und natürlich verbringen wir zum Abschluss mehrere Tage in San Francisco – mit Golden Gate Bridge, Cable Cars, Fisherman’s Wharf, besonderen Aussichtspunkten und meinen Tipps für die schönsten Erlebnisse der Stadt.
Im zweiten Teil setzen wir unseren Roadtrip genau dort fort, wo wir ihn hier beenden – am Zion National Park. 🚗🏔️🌉
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