USA Rundreise 3 Wochen – Teil 2: Von Zion über Yosemite bis San Francisco 🇺🇸🚗

Von Zion zurück nach Kalifornien: Die große Etappe Richtung Yosemite
Hinter uns liegen bereits einige der spektakulärsten Landschaften des amerikanischen Westens.
Wir sind in Los Angeles gestartet, haben die Lichter von Las Vegas erlebt und standen anschließend am Grand Canyon, im Monument Valley, zwischen den geschwungenen Felswänden des Antelope Canyon sowie den orangefarbenen Hoodoos des Bryce Canyon. Zuletzt haben wir zwei Nächte im Zion National Park verbracht.
Doch unsere 3-wöchige USA Rundreise durch den Westen ist noch nicht vorbei.
Jetzt verlassen wir Utah und fahren zurück nach Kalifornien. Vor uns liegt mit dem Yosemite National Park noch einmal eine völlig andere Landschaft – hohe Granitfelsen, Wasserfälle, Wälder und einige der berühmtesten Aussichtspunkte der USA.
Zum Abschluss verbringen wir mehrere Tage in San Francisco.
Dieser zweite Teil unserer Rundreise führt uns also:
Zion National Park → Zwischenübernachtung → Yosemite National Park → San Francisco
Und gerade die erste Etappe sollten wir etwas genauer planen.
Warum wir Zion und Yosemite nicht einfach an einem Tag verbinden 🚗
Auf der Karte wirkt es manchmal so, als müsste man nach Zion einfach nur weiter Richtung Westen fahren.
In Wirklichkeit liegt eine ziemlich große Strecke zwischen den beiden Nationalparks.
Je nach Route, Jahreszeit, Straßenverhältnissen und eurem endgültigen Ziel rund um Yosemite können deutlich mehr als acht Stunden reine Fahrzeit zusammenkommen.
Dazu kommen Tankstopps, Essen, Verkehr und Pausen.
Natürlich könnte man diese Strecke theoretisch an einem einzigen Tag fahren.
Für unsere Rundreise würde ich das aber nicht empfehlen.
Nach fast zwei Wochen voller Eindrücke möchte ich keinen Tag einplanen, an dem wir morgens im Dunkeln losfahren und abends völlig erschöpft am nächsten Hotel ankommen.
Deshalb bekommt Tag 14 eine Zwischenübernachtung.
Tag 14 – Zion National Park → Las Vegas → Richtung Kalifornien 🌵
Nach dem Frühstück verlassen wir Springdale beziehungsweise den Zion National Park.
Und zunächst führt uns die Strecke noch einmal Richtung Las Vegas.
Wir waren dort zwar bereits am Anfang unserer Rundreise, diesmal ist die Stadt aber nur ein Orientierungspunkt auf unserer Route.
Je nachdem, wie früh ihr startet, würde ich Las Vegas nicht noch einmal für großes Sightseeing einplanen.
Unser Ziel liegt weiter westlich.
Welche Route nach Yosemite ist die beste?
Genau hier wird die Planung etwas komplizierter.
Denn die beste Verbindung zum Yosemite National Park hängt stark von der Jahreszeit ab.
Eine besonders reizvolle Möglichkeit führt über die östliche Seite der Sierra Nevada und später über den Tioga Pass in den Yosemite National Park.
Allerdings liegt diese Straße sehr hoch und ist nicht ganzjährig geöffnet.
Schnee kann dazu führen, dass die Tioga Road bis weit ins Frühjahr oder teilweise sogar in den Frühsommer geschlossen bleibt. Auch im Herbst kann der erste größere Schneefall die Saison relativ schnell beenden.
Deshalb würde ich die komplette Rundreise niemals darauf aufbauen, dass der Tioga Pass an einem bestimmten Tag garantiert geöffnet ist.
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Mein Tipp 💡
Wenn ihr diese USA-Rundreise für Mai, Juni, September oder Oktober plant, prüft unmittelbar vor der Reise beziehungsweise während eures Roadtrips noch einmal den aktuellen Straßenstatus.
Ist der Tioga Pass geöffnet, bekommen wir eine landschaftlich besonders schöne Route.
Ist er geschlossen, müssen wir Yosemite von Westen anfahren und entsprechend mehr Fahrzeit einplanen.
Gerade bei einem USA-Roadtrip sollte deshalb immer ein wenig Flexibilität im Reiseplan bleiben.
Variante 1 – Tioga Pass geöffnet 🏔️
Wenn die Tioga Road geöffnet ist, würde ich unsere Zwischenübernachtung auf der östlichen Seite der Sierra Nevada einplanen.
Damit teilen wir die lange Strecke sinnvoll auf und können am nächsten Tag über eine der schönsten Hochgebirgsstraßen Kaliforniens in den Yosemite National Park fahren.
Als Übernachtungsregion bietet sich beispielsweise Mammoth Lakes an.
Mammoth Lakes – eine Nacht zwischen Bergen & Seen 🌲
Mammoth Lakes fühlt sich nach den roten Wüstenlandschaften Utahs fast wie eine andere Reise an.
Der Ort liegt in der Eastern Sierra und ist vor allem als Wintersportdestination bekannt, eignet sich aber auch hervorragend als Zwischenstation eines sommerlichen Roadtrips.
Und genau das gefällt mir an dieser Route:
Innerhalb weniger Tage verändert sich die Landschaft von Wüste und roten Sandsteinfelsen zu Bergen, Nadelwäldern und alpiner Umgebung.
Nach der langen Fahrt würde ich in Mammoth Lakes kein großes Programm mehr planen.
Einchecken, etwas essen und vielleicht noch einen kurzen Spaziergang – mehr muss dieser Abend nicht bieten.
Schließlich wartet am nächsten Morgen bereits Yosemite.
Wo übernachten in Mammoth Lakes? 🏨
Für diese Nacht brauchen wir kein riesiges Resortprogramm. Trotzdem darf die Unterkunft nach einem langen Fahrtag gerne etwas komfortabler sein.
The Westin Monache Resort, Mammoth ✨
Das Westin Monache Resort ist eine der komfortableren Adressen in Mammoth Lakes und eignet sich gut für eine besondere Zwischenübernachtung.
Durch die Lage nahe Mammoth Village könnt ihr am Abend noch unkompliziert etwas essen gehen, ohne wieder lange im Auto sitzen zu müssen.
Besonders schön für: Paare und Roadtrip-Reisende, die sich nach einem langen Fahrtag etwas mehr Komfort wünschen.
Juniper Springs Resort – gemütliche Alternative in den Bergen 🌲
Eine weitere schöne Möglichkeit ist das Juniper Springs Resort.
Die Unterkunft passt mit ihrem Lodge-Charakter wunderbar zum Wechsel von den Wüstenlandschaften des Südwestens in die kalifornische Bergwelt.
Besonders schön für: Naturfans, Paare und alle, die eine entspannte Übernachtung in Mammoth Lakes suchen.
Variante 2 – Tioga Pass geschlossen
Wenn die Tioga Road geschlossen ist, würde ich nicht versuchen, irgendwie eine ähnliche Route zu erzwingen.
Dann planen wir Yosemite von Westen.
Das bedeutet zwar eine längere beziehungsweise andere Streckenführung, verhindert aber, dass wir während der Reise plötzlich vor einer geschlossenen Gebirgsstraße stehen und unseren gesamten Zeitplan umwerfen müssen.
Genau deshalb finde ich bei einer Rundreise durch den Westen der USA eine Sache besonders wichtig:
Die Route steht – aber einzelne Straßen dürfen flexibel bleiben.
Was kostet unsere Zwischenübernachtung? 💰
Der Tag dient hauptsächlich dazu, die große Entfernung zwischen Zion und Yosemite sinnvoll aufzuteilen.
Für zwei Personen würde ich ungefähr mit folgendem zusätzlichen Budget rechnen:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 1 Nacht | ca. 150–300 € |
Essen & Getränke | ca. 70–130 € |
Benzin | abhängig vom Mietwagen und der Route |
Aktivitäten | ca. 0–50 € |
Gesamt ohne Benzin | ca. 220–480 € |
Hier würde ich tatsächlich versuchen, das Budget etwas niedriger zu halten.
Wir haben bereits besondere Unterkünfte am Monument Valley und an den Nationalparks eingeplant – und auch in San Francisco werden die Hotelpreise noch einmal deutlich höher.
Eine Zwischenübernachtung muss deshalb nicht zum teuersten Hotel unserer Reise werden.
Tag 15 – Durch die Sierra Nevada zum Yosemite National Park 🏔️🇺🇸
Und jetzt wird aus unserem Transfer wieder ein echtes Roadtrip-Erlebnis.
Wenn die Tioga Road geöffnet ist, fahren wir von der östlichen Sierra Nevada hinauf in Richtung Yosemite.
Die Straße erreicht eine Höhe von fast 3.000 Metern und führt durch eine Landschaft, die mit Las Vegas, Monument Valley oder Zion kaum noch etwas gemeinsam hat.
Plötzlich bestimmen Granitfelsen, Bergseen, Wälder und alpine Landschaften das Bild.
Genau diese Kontraste machen unsere Route für mich so besonders.
Nicht einfach bis Yosemite Valley durchfahren
Auch wenn das Navi euch möglichst schnell zum nächsten Hotel schicken möchte, würde ich mir für diese Strecke Zeit nehmen.
Denn entlang der Tioga Road liegen mehrere wunderschöne Stopps.
Tuolumne Meadows 🌿
Die weitläufigen Hochgebirgswiesen von Tuolumne Meadows gehören zu den ruhigeren Landschaften des Yosemite National Park.
Nach den dramatischen roten Felsen der vergangenen Tage wirkt die Gegend beinahe friedlich.
Hier würde ich zumindest einen kurzen Stopp einplanen.
Tenaya Lake 💙
Einer meiner nächsten Stopps wäre der Tenaya Lake.
Der Bergsee liegt direkt an der Tioga Road und wird von Granitfelsen und Wäldern umgeben.
Ihr müsst daraus keine mehrstündige Wanderung machen.
Schon eine kurze Pause am Wasser bringt Abwechslung in den Fahrtag und zeigt euch eine völlig andere Seite von Yosemite.
Olmsted Point 🏔️
Auch Olmsted Point würde ich auf dieser Route nicht auslassen.
Von hier bekommt ihr einen ersten Eindruck von der gewaltigen Granitlandschaft des Nationalparks und könnt unter anderem in Richtung Half Dome blicken.
Und spätestens jetzt wird klar:
Wir sind im Yosemite National Park angekommen.
Zwei Nächte Yosemite – jetzt nehmen wir uns wieder Zeit ❤️
Nach der langen Transferetappe bleiben wir zwei Nächte in Yosemite.
Das bedeutet:
Tag 15: Anreise über die Sierra Nevada und erste Aussichtspunkte
Tag 16: kompletter Tag im Yosemite National Park
Tag 17: Weiterfahrt Richtung San Francisco
Damit bekommen wir einen vollständigen Tag für Yosemite Valley, Wasserfälle und einige der berühmtesten Aussichtspunkte des Parks.
Und den würde ich nicht zu voll packen.
Denn Yosemite ist einer dieser Orte, bei denen ich lieber fünf außergewöhnliche Plätze richtig erleben würde als fünfzehn Stopps nur für ein Foto anzufahren.
Nach fast zwei Wochen Wüste, roten Felsen und endlosen Highways beginnt damit noch einmal ein vollkommen neues Kapitel unserer Reise.
Im nächsten Teil verbringen wir einen kompletten Tag im Yosemite National Park – mit Yosemite Valley, Tunnel View, den berühmten Wasserfällen, Glacier Point, den schönsten kurzen Wanderungen und besonderen Hotels mitten in einer der beeindruckendsten Landschaften Kaliforniens. 🏔️🌲🇺🇸
Yosemite National Park: Granitfelsen, Wasserfälle & spektakuläre Aussichtspunkte 🏔️🌲
Nach unserer Fahrt durch die Sierra Nevada und der Ankunft im Yosemite National Park gehört der nächste Tag vollständig einem der beeindruckendsten Nationalparks der USA.
Und genau dafür haben wir bewusst zwei Nächte rund um Yosemite eingeplant.
Denn Yosemite ist kein Ort, den ich nur als kurzen Zwischenstopp auf dem Weg nach San Francisco einbauen würde. Die Dimensionen des Parks sind gewaltig – und allein die Fahrt zwischen einzelnen Bereichen kann deutlich länger dauern, als die Karte zunächst vermuten lässt.
Heute konzentrieren wir uns deshalb auf die Highlights, die sich sinnvoll miteinander verbinden lassen.
Tag 16 – Ein kompletter Tag im Yosemite National Park 🇺🇸
Am besten starten wir früh.
Nicht nur, weil vor uns einiges liegt, sondern auch, weil Yosemite zu den beliebtesten Nationalparks der USA gehört. Gerade in den Sommermonaten können Parkplätze und Straßen rund um das Yosemite Valley schnell voll werden.
Unser Tag führt uns zu einigen der berühmtesten Orte des Parks:
Tunnel View → Yosemite Valley → Yosemite Falls → El Capitan → Valley View → Glacier Point
Je nach Jahreszeit, Straßenöffnungen und persönlichem Tempo können wir einzelne Stopps natürlich anpassen.
Tunnel View – dieser Ausblick gehört zu Yosemite ❤️
Einer der ersten Orte, den ich auf keinen Fall auslassen würde, ist Tunnel View.
Der Aussichtspunkt gehört zu den bekanntesten Fotomotiven Kaliforniens – und wenn man dort steht, versteht man schnell warum.
Vor euch öffnet sich das Yosemite Valley. Auf einer Seite erhebt sich die gewaltige Felswand von El Capitan, weiter hinten erkennt ihr den Half Dome und dazwischen fällt der Bridalveil Fall ins Tal.
Das ist einer dieser Aussichtspunkte, für die ihr keine lange Wanderung benötigt und trotzdem einen der spektakulärsten Blicke der gesamten Rundreise bekommt.
Mein Tipp 💡
Wenn es eure Planung zulässt, besucht Tunnel View entweder früh am Morgen oder später am Nachmittag.
Das Licht verändert die Landschaft enorm – und außerhalb der klassischen Hauptzeiten ist die Atmosphäre häufig noch einmal schöner.
Yosemite Valley – das Herz des Nationalparks 🌲
Anschließend fahren wir hinunter ins Yosemite Valley.
Hier befinden sich viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Nationalparks auf relativ engem Raum.
Trotzdem würde ich das Auto möglichst stehen lassen, sobald ihr einen geeigneten Parkplatz gefunden habt.
Je nach Saison könnt ihr für viele Wege innerhalb des Valleys das kostenlose Shuttle-System nutzen oder einzelne Bereiche zu Fuß erkunden.
Und genau das ist nach den vielen Kilometern unseres Roadtrips ohnehin eine schöne Abwechslung.
Yosemite Falls – einer der berühmtesten Wasserfälle des Parks 💦
Unser nächstes Ziel sind die Yosemite Falls.
Der Wasserfall besteht aus mehreren Abschnitten und erreicht insgesamt eine Höhe von mehr als 700 Metern.
Allerdings gibt es hier einen wichtigen Punkt bei der Reiseplanung:
Die Wassermenge verändert sich im Laufe des Jahres erheblich.
Im Frühjahr und Frühsommer sind die Wasserfälle durch die Schneeschmelze meist besonders eindrucksvoll. Später im Sommer kann deutlich weniger Wasser fließen, und in trockenen Perioden kann der Wasserfall zeitweise nahezu verschwinden.
Deshalb sollte man Yosemite nicht allein wegen eines bestimmten Wasserfalls besuchen.
Die Landschaft ist auch ohne tosende Wassermassen außergewöhnlich.
Lower Yosemite Fall Trail
Für unsere Rundreise würde ich nicht unbedingt die große Wanderung zu den Upper Yosemite Falls einplanen.
Stattdessen eignet sich der deutlich entspanntere Lower Yosemite Fall Trail hervorragend.
Der kurze Weg bringt euch nah an den unteren Bereich des Wasserfalls und lässt sich gut in unseren ohnehin abwechslungsreichen Tag integrieren.
Zeit einplanen: ungefähr 45–90 Minuten inklusive Fotostopps und gemütlichem Tempo.
El Capitan – eine Wand aus Granit 🧗
Anschließend geht es zu einem der berühmtesten Felsen der Welt.
El Capitan erhebt sich fast senkrecht aus dem Yosemite Valley und ist besonders unter Kletterern legendär.
Aber auch ohne Kletterambitionen ist der Anblick beeindruckend.
Von verschiedenen Stellen im Valley könnt ihr die riesige Granitwand sehen.
Ich würde hier nicht nur schnell ein Foto machen, sondern mir tatsächlich ein paar Minuten Zeit nehmen.
Denn genau solche Momente sind für mich das Besondere an einem Roadtrip durch den Westen:
Plötzlich steht man vor Landschaften, die man vorher jahrelang nur von Bildern kannte.
Half Dome – das Wahrzeichen von Yosemite 🏔️
Ein weiteres Wahrzeichen begleitet uns während unseres Tages immer wieder: der Half Dome.
Seine charakteristische Form ist von verschiedenen Stellen im Nationalpark sichtbar.
Die berühmte Wanderung bis auf den Half Dome ist allerdings kein spontaner Programmpunkt für unseren Roadtrip.
Für den Abschnitt mit den Stahlseilen ist in der entsprechenden Saison eine Genehmigung erforderlich. Außerdem handelt es sich um eine lange und anspruchsvolle Tagestour.
Für unsere Route würde ich Half Dome deshalb lieber von den Aussichtspunkten genießen.
Wir haben schließlich noch einige Kilometer vor uns – und morgen wartet San Francisco.
Mittagspause im Yosemite Valley 🥪
Nach den ersten Stopps würde ich eine längere Pause einplanen.
Ihr könnt euch etwas zu essen holen oder bereits morgens Snacks und Getränke mitnehmen.
Gerade in Nationalparks finde ich Letzteres praktisch.
Eine wiederverwendbare Trinkflasche, Snacks und eine kleine Kühltasche im Mietwagen sind bei einer dreiwöchigen USA-Rundreise ohnehin Gold wert.
Und wir sparen uns damit, für jede Pause nach einem Restaurant suchen zu müssen.
Valley View – kleiner Stopp, großer Ausblick 📸
Am Nachmittag würde ich Valley View einbauen.
Von hier blickt ihr entlang des Merced River auf die umliegenden Granitwände.
Der Stopp benötigt nicht viel Zeit, liefert aber noch einmal eine völlig andere Perspektive auf das Yosemite Valley.
Besonders schön kann die Stimmung am späteren Nachmittag werden, wenn sich das Licht verändert und Teile der Landschaft im Fluss spiegeln.
Glacier Point – einer der spektakulärsten Ausblicke in Yosemite 🌄
Wenn die Straße geöffnet ist und es zeitlich in euren Tag passt, würde ich anschließend noch Glacier Point einplanen.
Von hier blickt ihr aus großer Höhe über das Yosemite Valley und direkt auf Half Dome sowie Teile der High Sierra.
Für mich wäre das einer der Höhepunkte unseres Yosemite-Aufenthalts.
Allerdings sollten wir auch hier flexibel bleiben.
Die Zufahrt liegt hoch und kann aufgrund von Schnee saisonal geschlossen sein. Vor der Fahrt solltet ihr deshalb unbedingt den aktuellen Straßenstatus prüfen.
Mein Tipp 💡
Versucht nicht, Tioga Road, Yosemite Valley, mehrere längere Wanderungen und Glacier Point an einem einzigen Tag unterzubringen.
Genau deshalb haben wir die Anreise am Vortag bereits als eigenes Erlebnis geplant.
Heute konzentrieren wir uns auf Yosemite Valley und – sofern erreichbar – Glacier Point.
So bleibt der Tag besonders, ohne in Stress auszuarten.
Welche Wanderung lohnt sich bei nur einem Tag?
Bei drei Wochen USA-Rundreise würde ich Yosemite nicht zum Wanderurlaub innerhalb des Roadtrips machen.
Eine Kombination aus Lower Yosemite Fall Trail + kurzen Spaziergängen im Valley + Aussichtspunkten reicht vollkommen aus, um einen fantastischen Eindruck vom Nationalpark zu bekommen.
Wer gerne wandert und Yosemite stärker in den Mittelpunkt stellen möchte, kann natürlich eine zusätzliche Nacht einplanen.
Dann eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten.
Für unsere Route bleiben wir aber bei zwei Nächten – schließlich wartet noch das große Finale in San Francisco.
Wo übernachten im Yosemite National Park? 🏨
Bei Yosemite lohnt es sich besonders, früh nach Unterkünften zu schauen.
Die Lage macht hier einen enormen Unterschied.
Eine vermeintlich günstigere Unterkunft weit außerhalb des Parks kann bedeuten, dass ihr morgens und abends jeweils lange zusätzliche Strecken fahren müsst.
Deshalb würde ich lieber etwas mehr für eine gute Lage einplanen.
The Ahwahnee – die besondere Adresse im Yosemite Valley ✨
Wer sich während des Roadtrips eine außergewöhnliche Übernachtung gönnen möchte, sollte sich The Ahwahnee ansehen.
Das historische Hotel liegt direkt im Yosemite Valley und gehört zu den bekanntesten Unterkünften des Nationalparks.
Seine große Stärke ist eindeutig die Lage.
Ihr wacht mitten in Yosemite auf und müsst morgens nicht erst eine lange Anfahrt in den Park einplanen.
Besonders schön für: Paare und Reisende, die Yosemite zu einem besonderen Höhepunkt ihrer Rundreise machen möchten.
Yosemite Valley Lodge – hervorragend für unsere Route 🌲
Auch die Yosemite Valley Lodge ist aufgrund ihrer Lage eine sehr interessante Wahl.
Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe der Yosemite Falls und eignet sich hervorragend, wenn ihr möglichst viel Zeit im Valley verbringen möchtet.
Luxus steht hier weniger im Vordergrund als die Lage – und genau die kann bei nur zwei Nächten besonders wertvoll sein.
Besonders schön für: Roadtrip-Reisende, die kurze Wege zu den wichtigsten Highlights des Yosemite Valley möchten.
Rush Creek Lodge – moderne Lodge-Atmosphäre außerhalb des Parks 🌲✨
Wer lieber etwas außerhalb übernachtet, kann sich die Rush Creek Lodge at Yosemite ansehen.
Die Unterkunft verbindet den klassischen amerikanischen Lodge-Stil mit modernem Komfort und ist eine schöne Alternative für Paare, die nach den langen Roadtrip-Tagen gerne noch etwas entspannen möchten.
Besonders schön für: Paare und Reisende, die Natur, Komfort und Resort-Atmosphäre miteinander verbinden möchten.
Was kostet unser Yosemite-Aufenthalt? 💰
Yosemite gehört nicht unbedingt zu den günstigsten Stationen unserer Rundreise – vor allem Unterkünfte in guter Lage können teuer werden.
Für zwei Personen und zwei Nächte würde ich grob folgendes Budget einplanen:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 2 Nächte | ca. 400–800 € |
Essen & Getränke | ca. 140–250 € |
Nationalpark | je nach gültigem Eintritt/Pass |
zusätzliche Aktivitäten | ca. 0–100 € |
Orientierung ohne Benzin | ca. 540–1.150 € |
Wer früh bucht und etwas außerhalb des Valleys übernachtet, kann deutlich sparen.
Wer dagegen direkt im Yosemite Valley schlafen möchte, sollte im Reisebudget bewusst etwas mehr einplanen.
Unser Yosemite-Tag auf einen Blick 🗺️
Früh morgens: Tunnel View
Vormittag: Yosemite Valley & Lower Yosemite Fall
Mittags: Pause im Valley
Nachmittag: El Capitan & Valley View
Später Nachmittag/Abend: Glacier Point, sofern geöffnet und zeitlich sinnvoll
Damit erleben wir die wichtigsten Landschaften, ohne unseren Tag komplett zu überladen.
Und nach all den unterschiedlichen Stationen unserer Rundreise ist Yosemite noch einmal ein unglaublicher Kontrast.
Wir haben die Strände von Los Angeles gesehen, Las Vegas erlebt, am Rand des Grand Canyon gestanden, die roten Landschaften Utahs durchquert – und befinden uns jetzt zwischen Wasserfällen und gigantischen Granitfelsen mitten in der Sierra Nevada.
Doch am nächsten Morgen verlassen wir die Nationalparks.
Vor uns liegen wieder Straßenbahnen, Cafés, viktorianische Häuser und die vielleicht berühmteste Brücke der USA.
Im nächsten Teil fahren wir vom Yosemite National Park nach San Francisco – und planen unsere ersten Stunden in einer der schönsten Städte Kaliforniens. 🌉🇺🇸
Vom Yosemite National Park nach San Francisco: Zurück an die kalifornische Küste 🌉🚗
Nach zwei Nächten zwischen Wasserfällen, Granitfelsen und den beeindruckenden Landschaften des Yosemite National Park verändert sich unsere Reise noch einmal komplett.
Heute verlassen wir die Sierra Nevada und fahren Richtung Westen. Unser Ziel ist gleichzeitig die letzte große Station unserer 3-wöchigen USA Rundreise:
San Francisco.
Nach den Nationalparks freue ich mich auf diesen Wechsel besonders. Statt Wanderwegen, Aussichtspunkten und endlosen Landschaften warten wieder Cafés, Restaurants, viktorianische Häuser, Cable Cars und natürlich die Golden Gate Bridge.
Für die Strecke würde ich ungefähr einen halben Reisetag einplanen und San Francisco anschließend nicht sofort mit Sightseeing überladen.
Tag 17 – Yosemite National Park → San Francisco 🚗
Je nachdem, wo ihr rund um Yosemite übernachtet, liegt die Fahrzeit nach San Francisco ungefähr bei vier bis fünf Stunden.
Mit Pausen, Verkehr und der Fahrt bis zu eurem Hotel würde ich allerdings lieber etwas großzügiger kalkulieren.
Vor allem sobald ihr euch der Bay Area nähert, kann der Verkehr einen erheblichen Unterschied machen.
Deshalb würde ich morgens nach dem Frühstück starten.
Wir müssen heute nicht um sechs Uhr im Auto sitzen – aber auch nicht erst mittags losfahren.
So erreichen wir San Francisco voraussichtlich am frühen bis mittleren Nachmittag und haben noch genügend Zeit für einen entspannten ersten Eindruck von der Stadt.
Noch ein letzter Blick auf Yosemite 🌲
Bevor wir den Nationalpark endgültig verlassen, würde ich mir morgens noch einmal bewusst Zeit nehmen.
Vielleicht für einen Kaffee mit Blick auf die Berge oder einen kurzen Spaziergang.
Denn damit endet gleichzeitig der große Naturabschnitt unserer Rundreise.
Grand Canyon, Monument Valley, Antelope Canyon, Bryce Canyon, Zion und Yosemite liegen nun hinter uns.
Und genau dieser Wechsel macht die Route für mich so abwechslungsreich.
Unterwegs nach San Francisco
Die Landschaft verändert sich während der Fahrt zunehmend.
Die hohen Berge verschwinden langsam und wir kommen zurück in dichter besiedelte Regionen Kaliforniens.
Für heute würde ich bewusst keinen großen zusätzlichen Sightseeing-Stopp einplanen.
Nach den vergangenen Tagen brauchen wir nicht noch einen weiteren Programmpunkt, nur damit auf der Route möglichst viel abgehakt wird.
Lieber kommen wir etwas früher in San Francisco an.
Denn dort haben wir noch genug zu entdecken.
Mietwagen in San Francisco behalten oder zurückgeben? 🚗
Hier würde ich bereits bei der Buchung unserer USA-Rundreise eine wichtige Entscheidung treffen.
Brauchen wir unseren Mietwagen in San Francisco überhaupt noch?
Für die eigentliche Stadt würde ich ihn eher nicht behalten.
Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Gleichzeitig können Parkplätze in San Francisco teuer sein – insbesondere bei zentral gelegenen Hotels.
Deshalb kann es sinnvoll sein, den Mietwagen nach der Ankunft oder spätestens am folgenden Morgen zurückzugeben.
Das spart möglicherweise mehrere Tage Mietwagenkosten und Parkgebühren.
Mein Tipp 💡
Prüft bereits vor der Buchung, welche Rückgabestationen euer Mietwagenanbieter in San Francisco anbietet.
Je nach anschließendem Rückflug kann beispielsweise eine Rückgabe in der Stadt oder direkt am Flughafen sinnvoll sein.
Achtet außerdem darauf, ob bei eurer gewählten Mietwagenrate Gebühren für eine andere Rückgabestation anfallen.
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Ankunft in San Francisco 🌉
Und dann ist es irgendwann so weit.
Nach Tausenden Kilometern durch den Westen der USA fahren wir nach San Francisco hinein.
San Francisco fühlt sich vollkommen anders an als Los Angeles.
Die Stadt ist kompakter, hügeliger und vielerorts deutlich besser zu Fuß zu entdecken.
Cable Cars fahren durch steile Straßen, viktorianische Häuser stehen neben moderner Architektur und nur wenige Kilometer entfernt beginnt bereits die wilde Küstenlandschaft Nordkaliforniens.
Für San Francisco würde ich drei Nächte einplanen.
Damit haben wir nach der Ankunft noch zwei volle Tage, bevor unsere Rundreise endet.
Wo sollten wir in San Francisco übernachten? 🏨
Bei San Francisco würde ich die Hotellage sehr bewusst auswählen.
Ein extrem günstiges Hotel bringt wenig, wenn wir dafür ständig lange Wege zu unseren geplanten Sehenswürdigkeiten haben.
Für unseren ersten Besuch finde ich insbesondere Gegenden rund um Union Square, Nob Hill, Fisherman’s Wharf beziehungsweise Embarcadero interessant – je nachdem, was euch wichtiger ist.
Fairmont San Francisco – klassischer Luxus auf Nob Hill ✨
Wenn wir unsere Rundreise mit einer besonderen Unterkunft abschließen möchten, ist das Fairmont San Francisco eine der bekanntesten Adressen der Stadt.
Das traditionsreiche Hotel liegt auf Nob Hill und verbindet historische Architektur mit einer sehr zentralen Lage.
Nach einfachen Roadtrip-Unterkünften und Lodges in den Nationalparks kann so ein Hotel zum Abschluss noch einmal ein ganz anderes Reisegefühl schaffen.
Besonders schön für: Paare, besondere Reisen und alle, die das Finale ihres Roadtrips etwas luxuriöser gestalten möchten.
Hotel Caza Fisherman’s Wharf – moderne Lage nahe der Bay 🌊
Wer gerne näher am Wasser wohnen möchte, kann sich das Hotel Caza Fisherman’s Wharf ansehen.
Die Lage eignet sich gut für Sehenswürdigkeiten rund um Fisherman’s Wharf, Pier 39 und die nördliche Waterfront.
Besonders schön für: Erstbesucher und Roadtrip-Reisende, die viele bekannte Sehenswürdigkeiten unkompliziert erreichen möchten.
Beacon Grand – eleganter Ausgangspunkt am Union Square ✨
Eine weitere interessante Adresse ist das Beacon Grand nahe Union Square.
Das Hotel verbindet einen eleganten, klassischen Stil mit einer zentralen Lage und passt deshalb gut zu einem etwas besonderen Abschluss unserer USA-Reise.
Besonders schön für: Paare und Reisende, die zentral wohnen und San Francisco von dort aus erkunden möchten.
Unser erster Nachmittag in San Francisco
Nach dem Einchecken würde ich nicht sofort versuchen, fünf Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
Wir haben gerade mehrere Stunden Autofahrt hinter uns.
Also beginnen wir ganz entspannt.
Und dafür gibt es einen perfekten Ort:
Fisherman’s Wharf & Pier 39 🦭
Für den ersten Spaziergang können wir Richtung Fisherman’s Wharf und Pier 39 fahren beziehungsweise laufen – abhängig von unserem Hotel.
Pier 39 gehört sicherlich zu den touristischeren Orten San Franciscos.
Trotzdem finde ich ihn für den ersten Abend durchaus passend.
Hier bekommt ihr direkt dieses typische San-Francisco-Gefühl: Blick über die Bay, Restaurants, Geschäfte, Boote und mit etwas Glück die berühmten Seelöwen an den Docks.
Von der Waterfront könnt ihr außerdem bereits Richtung Alcatraz blicken.
Und genau dorthin werden wir an einem der kommenden Tage noch fahren.
Spaziergang entlang der Waterfront 🌊
Anstatt nur am Pier zu bleiben, würde ich anschließend noch etwas entlang der Waterfront laufen.
Nach den vielen Stunden im Auto tut Bewegung ohnehin gut.
Je nach Uhrzeit können wir gemütlich etwas essen gehen und den Abend ohne festes Programm ausklingen lassen.
Denn morgen starten wir früh.
Die Golden Gate Bridge heben wir uns für morgen auf 🌉
Natürlich könnten wir jetzt noch zur Golden Gate Bridge fahren.
Ich würde es aber nicht machen.
Die Brücke verdient mehr als einen hektischen Fotostopp am Ende eines langen Fahrtages.
Morgen nehmen wir uns dafür bewusst Zeit.
Dann kombinieren wir die Golden Gate Bridge mit einigen der schönsten Aussichtspunkte der Stadt und erleben anschließend weitere Highlights San Franciscos.
Wie viel Budget brauchen wir für San Francisco? 💰
San Francisco gehört zu den teureren Stationen unserer Rundreise.
Vor allem die Hotels können einen erheblichen Teil des Budgets ausmachen.
Für drei Nächte und zwei Personen würde ich grob einplanen:
Kostenpunkt | Orientierung |
Hotel, 3 Nächte | ca. 600–1.200 € |
Essen & Getränke | ca. 250–450 € |
Nahverkehr | ca. 40–100 € |
Aktivitäten | ca. 100–300 € |
Parken, falls Mietwagen behalten | zusätzlich |
Orientierung | ca. 990–2.050 € |
Hier steckt allerdings viel Sparpotenzial.
Wer früh bucht, bei der Hotellage flexibel ist und den Mietwagen direkt zurückgibt, kann die Kosten deutlich reduzieren.
Gleichzeitig würde ich San Francisco nicht unbedingt zum Ort machen, an dem wir auf Teufel komm raus sparen.
Es sind die letzten Tage einer dreiwöchigen Reise.
Ein schönes Hotel, ein besonderes Abendessen und vielleicht ein außergewöhnliches Erlebnis dürfen für mich deshalb dazugehören.
Tag 17 auf einen Blick 🗺️
Morgens: Frühstück & Abfahrt aus Yosemite
Vormittag/Mittag: Fahrt Richtung San Francisco
Nachmittag: Hotel beziehen und eventuell Mietwagen zurückgeben
Später Nachmittag: Fisherman’s Wharf & Pier 39
Abends: Spaziergang an der Waterfront & Abendessen
Damit bleibt unser erster Tag in San Francisco angenehm entspannt.
Und genau das brauchen wir.
Denn am nächsten Morgen beginnt einer der schönsten Stadttage unserer gesamten Rundreise.
Im nächsten Teil entdecken wir San Francisco richtig: Golden Gate Bridge, die schönsten Aussichtspunkte, Painted Ladies, Lombard Street, Cable Cars und einige meiner liebsten Stopps für einen perfekten Tag in der Stadt. 🌉🚋✨
Ein perfekter Tag in San Francisco: Golden Gate Bridge, Cable Cars & die schönsten Viertel 🌉🚋
Nach unserem entspannten ersten Nachmittag an der Waterfront beginnt heute unser erster kompletter Tag in San Francisco.
Und für diesen Tag würde ich einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt miteinander verbinden – allerdings wieder so, dass wir San Francisco tatsächlich erleben und nicht nur von Fotospot zu Fotospot hetzen.
Heute stehen unter anderem die Golden Gate Bridge, Palace of Fine Arts, Lombard Street, Cable Cars und die Painted Ladies auf unserem Programm.
Und natürlich beginnen wir mit dem Wahrzeichen der Stadt.
Tag 18 – San Francisco entdecken 🌉
Heute lohnt es sich, früh aufzustehen.
San Francisco gehört zu den Städten, in denen bereits der Weg zwischen zwei Sehenswürdigkeiten zum Erlebnis werden kann. Die steilen Straßen, viktorianischen Häuser und immer wieder überraschenden Ausblicke auf die Bay machen einen großen Teil des Charmes aus.
Für unseren heutigen Tag würde ich ungefähr diese Route planen:
Golden Gate Bridge → Palace of Fine Arts → Lombard Street → Cable Car → Union Square → Painted Ladies → Abend in San Francisco
Golden Gate Bridge – das Wahrzeichen San Franciscos 🌉
Kaum ein Bauwerk steht so sehr für Kalifornien wie die Golden Gate Bridge.
Und nachdem wir sie gestern bewusst für unseren ersten vollständigen Tag aufgehoben haben, bekommt sie heute die Zeit, die sie verdient.
Die Brücke verbindet San Francisco mit Marin County und überspannt die Golden Gate Strait zwischen der San Francisco Bay und dem Pazifik.
Besonders faszinierend finde ich, wie unterschiedlich sie aussehen kann.
An einem sonnigen Morgen leuchtet das berühmte Orange vor dem blauen Wasser. Wenige Stunden später können Nebelschwaden Teile der Brücke beinahe vollständig verschwinden lassen.
Und genau dieser Nebel gehört irgendwie zu San Francisco dazu.
Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten in San Francisco 🌉✨Entdeckt San Francisco bei besonderen Erlebnissen – von Alcatraz und der Golden Gate Bridge bis zu Bootstouren durch die Bay.
Wo hat man den schönsten Blick auf die Golden Gate Bridge?
Nur einmal über die Brücke zu fahren, wäre mir zu wenig.
Rund um die Golden Gate Bridge gibt es mehrere Aussichtspunkte, die jeweils eine andere Perspektive bieten.
Battery Spencer 📸
Einer der spektakulärsten Ausblicke erwartet euch auf der nördlichen Seite der Brücke bei Battery Spencer.
Von hier schaut ihr leicht erhöht auf die Golden Gate Bridge und dahinter auf San Francisco.
Wenn ihr euren Mietwagen bereits abgegeben habt, ist dieser Aussichtspunkt allerdings weniger unkompliziert zu erreichen. Dann würde ich nicht extra für ein einziges Foto einen Mietwagen behalten.
Golden Gate Overlook
Auf der San-Francisco-Seite bietet der Golden Gate Overlook eine weitere schöne Perspektive.
Gerade wenn wir unsere Route ohne Auto fortsetzen, lässt sich die südliche Seite der Brücke einfacher in unseren Tag integrieren.
Golden Gate Bridge zu Fuß
Wer etwas mehr Zeit hat, kann außerdem einen Teil der Brücke zu Fuß überqueren.
Das würde ich tatsächlich empfehlen.
Ihr müsst nicht zwingend die komplette Strecke hin und zurück laufen. Schon ein Stück auf der Brücke vermittelt ein ganz anderes Gefühl für ihre Dimensionen.
Dazu kommen fantastische Blicke auf die Bay, San Francisco und – bei klarer Sicht – Alcatraz.
Mein Tipp 💡
Plant euren gesamten San-Francisco-Aufenthalt nicht danach, die Golden Gate Bridge unbedingt bei blauem Himmel sehen zu müssen.
Der berühmte Nebel kann jederzeit auftauchen.
Wenn die Brücke an eurem ersten Morgen fast vollständig im Nebel liegt, versucht es einfach am folgenden Tag noch einmal.
Genau deshalb haben wir drei Nächte in San Francisco eingeplant.
Palace of Fine Arts – plötzlich fühlt sich San Francisco ganz anders an ✨
Nach der Golden Gate Bridge geht es weiter zum Palace of Fine Arts.
Die monumentale Anlage mit ihrer großen Kuppel, den Säulen und der Lagune wirkt fast ein wenig überraschend mitten in San Francisco.
Hier würde ich ungefähr 30 bis 45 Minuten einplanen.
Ein Spaziergang rund um die Lagune reicht vollkommen aus.
Nach den großen Aussichtspunkten am Morgen ist das außerdem eine schöne Gelegenheit für eine etwas ruhigere Pause.
Lombard Street – die berühmteste Kurvenstraße der Stadt 🚗
Danach wartet einer dieser Orte, die man wahrscheinlich schon hundertmal auf Fotos gesehen hat:
Lombard Street.
Genauer gesagt geht es um den berühmten kurvigen Abschnitt zwischen Hyde Street und Leavenworth Street.
Die Straße schlängelt sich in engen Kurven den steilen Hang hinunter und wird von Häusern und gepflegten Gärten eingerahmt.
Natürlich ist dieser Ort touristisch.
Aber bei einem ersten Besuch in San Francisco würde ich ihn trotzdem mitnehmen.
Viel Zeit benötigen wir dafür ohnehin nicht.
Wir laufen ein Stück durch die Umgebung, genießen den Blick über die steilen Straßen – und anschließend kommt eine Sehenswürdigkeit, die gleichzeitig unser Verkehrsmittel wird.
Mit dem Cable Car durch San Francisco 🚋
Eine Fahrt mit einem der historischen Cable Cars gehört für mich unbedingt zu unserem San-Francisco-Aufenthalt.
Und zwar nicht nur wegen des Verkehrsmittels selbst.
Die Fahrt durch die steilen Straßen zeigt uns die Stadt noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive.
Gerade die Strecke zwischen der Waterfront und dem Bereich rund um Union Square lässt sich hervorragend in unseren Tag integrieren.
Die Wagen fahren über Hügel, vorbei an typischen Häuserfassaden und immer wieder öffnen sich zwischen den Straßenschluchten Blicke auf die Bay.
Das ist San Francisco, wie man es sich vor der Reise vorgestellt hat.
Union Square – eine kleine Pause mitten in der Stadt
Rund um den Union Square würde ich anschließend eine Pause einlegen.
Nach Golden Gate Bridge, Palace of Fine Arts und Lombard Street haben wir bereits einiges gesehen.
Jetzt ist Zeit für einen Kaffee oder ein spätes Mittagessen.
Wir brauchen nicht jeden Programmpunkt minutengenau zu planen.
Gerade bei einer dreiwöchigen Rundreise finde ich solche Pausen wichtig.
Denn irgendwann werden selbst die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten anstrengend, wenn jeden Tag zwölf neue Programmpunkte auf uns warten.
Painted Ladies & Alamo Square 🏡
Am Nachmittag geht es zu einem weiteren Klassiker San Franciscos.
Die berühmten Painted Ladies stehen am Alamo Square.
Die Reihe viktorianischer Häuser gehört zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt.
Besonders schön finde ich allerdings nicht nur die Häuser selbst.
Vom Alamo Square Park bekommt ihr gleichzeitig einen tollen Blick auf die Painted Ladies mit der moderneren Skyline San Franciscos im Hintergrund.
Dieser Kontrast zeigt ziemlich gut, was die Stadt architektonisch so interessant macht.
Wenn das Wetter mitspielt, würde ich hier einfach eine Weile bleiben.
Vielleicht holen wir uns vorher noch einen Kaffee und setzen uns in den Park.
Nicht jeder schöne Reisemoment braucht eine Eintrittskarte.
Noch Energie? Dann weiter nach Haight-Ashbury 🎶
Wenn wir am späten Nachmittag noch Lust haben, können wir von Alamo Square weiter Richtung Haight-Ashbury.
Das Viertel wurde insbesondere durch die Hippie- und Gegenkultur der 1960er-Jahre bekannt.
Heute findet ihr hier eine Mischung aus farbenfrohen Häusern, Vintage-Läden, Cafés und einer Atmosphäre, die sich deutlich von der Waterfront oder Union Square unterscheidet.
Ich würde Haight-Ashbury aber bewusst als optionalen Stopp sehen.
Sind wir nach unserem bisherigen Tag zufrieden, lassen wir ihn einfach weg.
Wir müssen San Francisco nicht an einem Tag komplett sehen.
Abendessen in San Francisco 🍽️
Für unseren zweiten Abend würde ich mir ein schönes Restaurant aussuchen.
Nach fast drei Wochen Roadtrip darf das ruhig einmal etwas Besonderes sein.
San Francisco bietet eine enorme kulinarische Vielfalt – von Seafood über asiatische Küche bis zu modernen kalifornischen Restaurants.
Wer es unkomplizierter möchte, kann den Abend natürlich auch wieder an der Waterfront verbringen.
Ich würde allerdings versuchen, ein wenig abseits der allergrößten Touristenströme zu essen.
Mein Tipp 💡
Reserviert besondere Restaurants gerade am Wochenende lieber vorher.
Nach einem langen Sightseeing-Tag möchte ich nicht noch eine Stunde durch die Stadt laufen und hoffen, irgendwo spontan einen Tisch zu bekommen.
Was kostet unser Tag in San Francisco? 💰
Viele unserer heutigen Sehenswürdigkeiten können wir kostenlos erleben.
Dadurch können wir das Budget lieber für gutes Essen oder besondere Erlebnisse am nächsten Tag einsetzen.
Für zwei Personen würde ich ungefähr rechnen:
Kostenpunkt | Orientierung |
Nahverkehr & Cable Car | ca. 25–50 € |
Frühstück/Kaffee | ca. 20–40 € |
Mittagessen | ca. 40–70 € |
Abendessen | ca. 70–150 € |
Sehenswürdigkeiten | überwiegend kostenlos |
Gesamt für zwei Personen | ca. 155–310 € |
Natürlich lässt sich dieser Tag deutlich günstiger gestalten.
Gerade beim Essen entscheidet ihr selbst, wie viel ihr ausgeben möchtet.
Unser Tag 18 auf einen Blick 🗺️
Morgens: Golden Gate Bridge & AussichtspunkteSpäter Vormittag: Palace of Fine ArtsMittags: Lombard StreetNachmittag: Cable Car & Union SquareSpäter Nachmittag: Painted Ladies & Alamo SquareOptional: Haight-AshburyAbends: besonderes Abendessen in San Francisco
Damit haben wir viele der berühmtesten Seiten der Stadt erlebt.
Aber eine Sache fehlt noch.
Draußen in der San Francisco Bay liegt eine kleine Insel, deren Geschichte sie zu einem der bekanntesten Orte der USA gemacht hat.
Und genau dorthin fahren wir an unserem letzten vollständigen Tag.
Morgen wartet Alcatraz 🏝️
Für Tag 19 würde ich deshalb ein Erlebnis einplanen, das sich wunderbar als Abschluss unserer USA-Rundreise eignet: Alcatraz Island.
Danach bleibt noch genügend Zeit für Chinatown, North Beach und weitere besondere Ecken San Franciscos.
Und wer den letzten Tag noch außergewöhnlicher gestalten möchte, könnte Alcatraz sogar mit einem weiteren Erlebnis auf der Bay verbinden.
Im nächsten Teil geht es deshalb nach Alcatraz – anschließend entdecken wir Chinatown und North Beach und verbringen unseren letzten richtigen Abend in San Francisco. 🌉🏝️✨
Alcatraz, Chinatown & North Beach: Unser letzter voller Tag in San Francisco 🌉🏝️
Heute beginnt unser letzter kompletter Tag in San Francisco – und damit gleichzeitig einer der letzten Tage unserer dreiwöchigen USA-Rundreise.
Nach Golden Gate Bridge, Cable Cars, Painted Ladies und den klassischen Sehenswürdigkeiten der Stadt wartet heute noch einmal ein ganz anderes San Francisco auf uns.
Am Vormittag fahren wir hinaus in die Bay nach Alcatraz Island. Anschließend entdecken wir Chinatown und North Beach, schlendern durch einige der spannendsten Straßen der Stadt und lassen unseren letzten Abend ganz bewusst etwas ruhiger ausklingen.
Tag 19 – Alcatraz & die Viertel von San Francisco 🏝️
Für heute würde ich ungefähr diese Route planen:
Pier 33 → Alcatraz Island → Embarcadero → Chinatown → North Beach → Coit Tower → letzter Abend in San Francisco
Für Alcatraz würde ich möglichst eine Tour am Vormittag reservieren.
So haben wir anschließend noch genügend Zeit für die Stadt.
Alcatraz Island – eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten San Franciscos
Mitten in der San Francisco Bay liegt eine kleine Insel, die weltweit bekannt geworden ist.
Alcatraz Island.
Die Insel hatte im Laufe ihrer Geschichte unterschiedliche Funktionen. Besonders berühmt wurde sie jedoch durch das ehemalige Bundesgefängnis, in dem zwischen 1934 und 1963 einige der bekanntesten Gefangenen der USA untergebracht waren.
Heute gehört Alcatraz zum Golden Gate National Recreation Area und wird vom National Park Service verwaltet.
Und obwohl die ehemalige Gefängnisanlage natürlich im Mittelpunkt steht, finde ich gerade die Kombination aus Geschichte und Lage so besonders.
Von der Insel blickt ihr zurück auf die Skyline von San Francisco, auf die Golden Gate Bridge und über die Bay.
Die Überfahrt nach Alcatraz ⛴️
Die offiziellen Fähren nach Alcatraz starten am Pier 33.
Ich würde etwa eine halbe Stunde vor der angegebenen Abfahrtszeit dort sein.
Allein die Überfahrt gehört schon zum Erlebnis.
Während San Francisco langsam kleiner wird, kommt die Insel immer näher und die ehemalige Gefängnisanlage thront deutlich sichtbar über dem Wasser.
Die Fahrt selbst ist relativ kurz.
Für den gesamten Alcatraz-Besuch würde ich trotzdem ungefähr drei Stunden einplanen.
Mein Tipp 💡
Gerade beliebte Termine können ausgebucht sein. Darauf würde ich mich nicht erst verlassen, wenn wir bereits in San Francisco angekommen sind.
Außerdem solltet ihr auf die Wahl des Anbieters achten: Die reguläre offizielle Fährverbindung zur Insel läuft über den vom National Park Service autorisierten Konzessionär.
Das ehemalige Gefängnis von Alcatraz
Nach der Ankunft geht es hinauf zur ehemaligen Gefängnisanlage.
Hier befinden sich die berühmten Zellentrakte, Gemeinschaftsbereiche und weitere Räume des ehemaligen Gefängnisses.
Besonders interessant finde ich, dass Alcatraz nicht wie ein klassisches Museum wirkt.
Man bewegt sich tatsächlich durch die ehemaligen Räume.
Die kleinen Zellen und die massive Architektur vermitteln ein ganz anderes Gefühl als Fotos oder Dokumentationen.
Für mich wäre Alcatraz deshalb definitiv eines der Erlebnisse, für die ich während unserer Rundreise eine Eintrittskarte einplanen würde.
Nicht nur Gefängnis: Die Geschichte der Insel
Alcatraz sollte allerdings nicht ausschließlich auf seine Zeit als Bundesgefängnis reduziert werden.
Die Insel besitzt eine wesentlich längere und komplexere Geschichte – unter anderem als militärischer Standort und später auch als bedeutender Ort indigener Protestgeschichte.
Gerade deshalb lohnt es sich, bei eurem Besuch nicht nur schnell durch den Cellhouse-Bereich zu laufen.
Wenn ihr genügend Zeit habt, schaut euch auch die weiteren Ausstellungen und Informationen auf der Insel an.
Zurück nach San Francisco 🌉
Nach einigen Stunden nehmen wir die Fähre zurück.
Und damit wechseln wir noch einmal komplett die Atmosphäre.
Vom ehemaligen Gefängnis geht es direkt hinein in einige der lebendigsten Viertel San Franciscos.
Chinatown – eine völlig andere Seite der Stadt 🏮
Unser nächstes Ziel ist Chinatown.
San Franciscos Chinatown gehört zu den bekanntesten chinesisch geprägten Stadtvierteln Nordamerikas.
Schon beim Spaziergang durch die Straßen verändert sich das Stadtbild.
Geschäfte, Restaurants, kleine Märkte und chinesische Beschilderungen bestimmen viele Straßenzüge.
Natürlich könnt ihr am bekannten Dragon Gate beginnen.
Ich würde mich danach aber nicht ausschließlich auf die touristischsten Abschnitte konzentrieren.
Lauft einfach ein wenig durch die Seitenstraßen.
Gerade dort entdeckt man häufig die interessanteren Ecken eines Viertels.
Mittagessen in Chinatown 🥢
Heute würde ich das Mittagessen direkt mit unserem Sightseeing verbinden.
Chinatown bietet sich dafür perfekt an.
Dim Sum, Dumplings, Nudelsuppen oder andere chinesische Gerichte – hier würde ich lieber ein kleines Restaurant ausprobieren als wieder an der Waterfront zu essen.
Und nach unserem Vormittag auf Alcatraz tut eine längere Pause ohnehin gut.
North Beach – italienisches Flair in San Francisco 🇮🇹
Nur wenige Gehminuten von Chinatown entfernt verändert sich die Atmosphäre schon wieder.
Wir erreichen North Beach.
Das Viertel ist historisch stark von italienischer Einwanderung geprägt und bekannt für Restaurants, Cafés sowie seine Verbindung zur Beat Generation.
Hier würde ich am Nachmittag bewusst etwas langsamer werden.
Ein Kaffee, ein kleines Dessert oder einfach ein Spaziergang durch die Straßen reichen vollkommen aus.
Wir sind schließlich am Ende einer dreiwöchigen Reise.
Heute müssen wir nicht mehr versuchen, jede Minute mit einer Sehenswürdigkeit zu füllen.
Washington Square 🌳
Ein schöner Zwischenstopp ist Washington Square.
Der Park liegt mitten in North Beach und eignet sich perfekt für eine kurze Pause.
Nach fast drei Wochen Roadtrip finde ich genau solche Momente mindestens genauso wichtig wie die großen Sehenswürdigkeiten.
Einfach sitzen, die Umgebung beobachten und realisieren, was wir in den vergangenen Wochen alles gesehen haben.
Coit Tower – noch einmal über San Francisco blicken 🌆
Wenn wir noch Lust haben, würde ich anschließend Richtung Coit Tower weitergehen.
Der Turm steht auf Telegraph Hill und gehört seit den 1930er-Jahren zum Stadtbild.
Schon die Umgebung bietet schöne Perspektiven über San Francisco und die Bay.
Wer möchte, kann zusätzlich hinauffahren und den Blick von oben genießen.
Nach den vielen Aussichtspunkten unserer Rundreise ist das fast ein passender Abschluss.
Denn diesmal schauen wir nicht auf Canyons oder Nationalparks.
Vor uns liegen die Straßen San Franciscos, die Bay und die Stadt, in der unsere Reise langsam zu Ende geht.
Optional: Sunset Cruise durch die San Francisco Bay ⛵🌅
Wer den letzten Abend noch etwas besonderer gestalten möchte, könnte jetzt eine Bootsfahrt zum Sonnenuntergang durch die San Francisco Bay einplanen.
Das würde wunderbar zu unserer Route passen.
Noch einmal unter beziehungsweise nahe der Golden Gate Bridge vorbeifahren, die Skyline vom Wasser sehen und San Francisco langsam im Abendlicht erleben – das wäre ein ziemlich schöner Abschluss.
Wer nach Alcatraz keine weitere Bootsfahrt möchte, lässt diesen Programmpunkt einfach weg.
Dann würde ich stattdessen ein schönes Restaurant reservieren.
Unser letztes Abendessen in San Francisco 🍽️✨
Heute darf es für mich tatsächlich etwas Besonderes sein.
Wir haben fast drei Wochen im Auto verbracht, mehrere Bundesstaaten durchquert, Nationalparks erlebt und einige der berühmtesten Landschaften der USA gesehen.
Deshalb würde ich den letzten Abend nicht zwischen zwei Programmpunkte quetschen.
Sucht euch ein Restaurant, auf das ihr euch wirklich freut.
Vielleicht mit Blick auf die Bay, vielleicht in North Beach oder in einem anderen Viertel, das euch während der vergangenen Tage besonders gefallen hat.
Bestellt ein gutes Essen und lasst die Reise noch einmal Revue passieren.
Denn morgen heißt es langsam Abschied nehmen.
Was kostet unser letzter kompletter Tag? 💰
Heute ist Alcatraz unser größter fester Programmpunkt.
Für zwei Personen würde ich ungefähr mit folgendem Tagesbudget rechnen:
Kostenpunkt | Orientierung |
Alcatraz | ca. 80–100 € |
Frühstück & Kaffee | ca. 20–40 € |
Mittagessen | ca. 40–70 € |
Nahverkehr | ca. 15–30 € |
Coit Tower / weitere Aktivitäten | ca. 0–30 € |
Abendessen | ca. 80–160 € |
optionale Bay Cruise | zusätzlich |
Gesamt ohne optionale Cruise | ca. 235–430 € |
Die Preise sind natürlich nur eine Orientierung und können sich bis zu eurer Reise verändern.
Gerade Eintrittspreise und Touren würde ich vor der Buchung noch einmal aktuell prüfen.
Tag 19 auf einen Blick 🗺️
Morgens: Pier 33 & Fähre nach Alcatraz
Vormittag: Alcatraz Island & Cellhouse
Mittags: Rückfahrt und Chinatown
Nachmittag: North Beach & Washington Square
Später Nachmittag: optional Coit Tower
Abends: besonderes Abendessen oder Sunset Cruise
Damit endet unser letzter vollständiger Sightseeing-Tag.
Und wenn ich auf unsere Route zurückblicke, ist kaum zu glauben, wie unterschiedlich die vergangenen Wochen waren.
Von den Palmen und Stränden in Los Angeles ging es zu den Neonlichtern von Las Vegas. Danach standen wir am Rand des Grand Canyon, fuhren durch die Landschaft des Monument Valley, entdeckten Antelope Canyon und Bryce Canyon, wanderten durch Zion und wechselten anschließend in die Bergwelt des Yosemite National Park.
Jetzt stehen wir am anderen Ende Kaliforniens in San Francisco.
Aber ein letzter Teil fehlt noch.
Denn im nächsten Abschnitt möchte ich unsere USA-Rundreise nicht einfach mit „Rückflug“ beenden.
Wir schauen uns Tag 20 und die Abreise, die komplette Route noch einmal auf einen Blick, die tatsächliche Reisedauer, unser Gesamtbudget und meine wichtigsten Planungstipps für diese dreiwöchige USA-Rundreise an. 🇺🇸🚗✨
Abschied von San Francisco: Rückflug, Gesamtkosten & unsere 3-Wochen-Route im Überblick 🇺🇸✈️
Drei Wochen, unzählige Kilometer und Landschaften, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Heute endet unsere USA Rundreise durch den Westen.
Und obwohl an unserem letzten Tag kein großes Sightseeing mehr auf dem Programm steht, würde ich auch die Abreise bewusst entspannt planen. Gerade vor einem Langstreckenflug möchte ich nicht noch morgens mehrere Sehenswürdigkeiten unterbringen, anschließend hektisch zum Hotel zurückfahren und mit den Koffern zum Flughafen hetzen.
Deshalb gehört Tag 20 ganz dem entspannten Abschied von San Francisco.
Tag 20 – Ein letzter Morgen in San Francisco ☕🌉
Wenn unser Flug erst am Nachmittag oder Abend startet, bleibt noch Zeit für ein gemütliches Frühstück.
Vielleicht gehen wir noch einmal in eines der Cafés, das uns während der vergangenen Tage gefallen hat, oder laufen ein letztes Stück durch die Straßen rund um unser Hotel.
Mehr würde ich heute tatsächlich nicht planen.
Wer in der Nähe der Waterfront übernachtet, kann noch einmal zur Bay laufen. Von manchen Bereichen habt ihr einen letzten Blick auf Alcatraz und die Golden Gate Bridge.
Und dann heißt es:
Koffer holen und Richtung Flughafen.
Vom Zentrum zum San Francisco International Airport ✈️
Der San Francisco International Airport – SFO liegt südlich der Innenstadt.
Wie viel Zeit ihr für die Fahrt einplanen solltet, hängt stark von Tageszeit und Verkehr ab.
Wenn ihr euren Mietwagen bereits bei der Ankunft in San Francisco zurückgegeben habt, könnt ihr beispielsweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Taxi beziehungsweise Rideshare zum Flughafen fahren.
Habt ihr das Auto bis zum Schluss behalten, müsst ihr zusätzlich genügend Zeit für die Rückgabe des Mietwagens einplanen.
Mein Tipp 💡
Bei einem internationalen Rückflug würde ich lieber etwas früher am Flughafen sein.
Nach drei Wochen USA-Rundreise möchte ich den letzten Reisetag nicht damit verbringen, nervös im Stau zu sitzen und ständig auf die Uhr zu schauen.
Wie viele Nächte brauchen wir für diese Rundreise?
Jetzt schauen wir uns unsere komplette Reise noch einmal an.
Unsere Route aus Teil 1 und Teil 2 verbindet Städte, Wüstenlandschaften und einige der schönsten Nationalparks im Westen der USA.
Die Verteilung könnte ungefähr so aussehen:
Station | Nächte |
Los Angeles | 3 |
Las Vegas | 2 |
Grand Canyon | 2 |
Monument Valley | 1 |
Page & Antelope Canyon | 2 |
Bryce Canyon | 1 |
Zion National Park | 2 |
Zwischenübernachtung Richtung Yosemite | 1 |
Yosemite National Park | 2 |
San Francisco | 3 |
Gesamt | 19 Nächte |
Damit passt unsere Route sehr gut in einen Urlaub von ungefähr drei Wochen.
Je nach Flugzeiten kommen An- und Abreisetag hinzu beziehungsweise überschneiden sich mit den Übernachtungstagen.
Unsere komplette USA-Rundreise auf einen Blick 🗺️
Unsere Route lautet:
Los Angeles → Las Vegas → Grand Canyon → Monument Valley → Page & Antelope Canyon → Bryce Canyon → Zion National Park → Eastern Sierra/Zwischenstopp → Yosemite National Park → San Francisco
Und gerade die Mischung macht diese Reise für mich so besonders.
Wir beginnen mit einer der bekanntesten Metropolen Kaliforniens.
Danach geht es mitten in die Wüste nach Las Vegas.
Anschließend folgen mit Grand Canyon, Monument Valley, Antelope Canyon, Bryce Canyon und Zion einige der spektakulärsten Landschaften des amerikanischen Südwestens.
Danach verändert sich unsere Reise.
Die roten Felsen verschwinden langsam und werden durch die Berge, Wälder und Granitlandschaften der Sierra Nevada ersetzt.
Mit Yosemite erreichen wir einen weiteren Höhepunkt, bevor unsere Rundreise schließlich in San Francisco endet.
Wie viele Kilometer fahren wir? 🚗
Je nach Hotel, Ausflügen, gewählten Straßen und Zwischenstopps solltet ihr für diese Route grob mit mehreren Tausend Kilometern Fahrstrecke rechnen.
Die reine Verbindung zwischen den einzelnen Stationen erzählt dabei nur die halbe Wahrheit.
Im Alltag kommen weitere Kilometer hinzu – etwa für Aussichtspunkte, Restaurants, Hotelzufahrten, Tankstellen und kleinere Abstecher.
Deshalb würde ich bei der Mietwagenbuchung unbedingt darauf achten, dass ausreichend beziehungsweise unbegrenzte Kilometer enthalten sind.
Bei einem Roadtrip dieser Länge möchte ich nicht jeden zusätzlichen Ausflug danach beurteilen müssen, wie viele Kilometer noch im Mietvertrag übrig sind.
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Was kostet eine 3-wöchige USA-Rundreise für zwei Personen? 💰
Das ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Fragen bei der Planung.
Und gleichzeitig eine der schwierigsten.
Flüge, Mietwagen und Hotels können je nach Reisezeit, Buchungszeitpunkt und gewünschtem Komfort enorme Preisunterschiede aufweisen.
Deshalb würde ich für unsere Reise nicht mit einem einzigen vermeintlich exakten Betrag arbeiten, sondern mit einer realistischen Orientierung.
Flüge ✈️
Für Hin- und Rückflug von Deutschland in den Westen der USA würde ich für zwei Personen ungefähr
1.000–1.800 €
in Economy einplanen.
In Ferienzeiten oder bei kurzfristiger Buchung kann es deutlich teurer werden.
Premium Economy würde das Budget entsprechend erhöhen.
Mietwagen 🚗
Für ungefähr drei Wochen würde ich grob
900–1.500 €
einplanen.
Entscheidend sind Fahrzeugklasse, Versicherungen, Saison, Fahrer, Einwegmiete und Buchungsbedingungen.
Für diese Route würde ich keinen winzigen Mietwagen wählen.
Drei Wochen mit Koffern und langen Fahrtagen sind deutlich angenehmer, wenn wir etwas Platz haben.
Hotels 🏨
Hier steckt wahrscheinlich die größte Preisspanne.
Bei 19 Nächten und einer Mischung aus guten Mittelklassehotels, Lodges und einigen besonderen Unterkünften würde ich ungefähr
3.000–5.000 €
für zwei Personen kalkulieren.
Wer konsequent günstig übernachtet, kann darunter bleiben.
Wer dagegen häufiger besondere Hotels innerhalb oder unmittelbar an den Nationalparks wählt, kann deutlich darüber liegen.
Essen & Getränke 🍽️
Für zwei Personen würde ich ungefähr
1.400–2.100 €
für drei Wochen einplanen.
Wir müssen schließlich nicht dreimal täglich im Restaurant essen.
Frühstück aus dem Supermarkt, Snacks für die Fahrt und eine kleine Kühltasche im Auto können das Budget erheblich entlasten.
Dafür können wir uns zwischendurch bewusst ein besonderes Abendessen gönnen.
Benzin ⛽
Für die gesamte Rundreise würde ich vorsichtshalber ungefähr
350–550 €
einplanen.
Der tatsächliche Betrag hängt stark vom Fahrzeug, der gefahrenen Strecke und den aktuellen Kraftstoffpreisen ab.
Nationalparks, Touren & Aktivitäten 🎟️
Hier würde ich ungefähr
500–1.000 €
für zwei Personen reservieren.
Darin können beispielsweise Antelope Canyon, Alcatraz, zusätzliche Touren und weitere kostenpflichtige Erlebnisse enthalten sein.
Gerade bei mehreren Nationalparks solltet ihr außerdem prüfen, ob sich der zum Reisezeitpunkt gültige America the Beautiful Pass für euch lohnt.
Wichtig: Nicht jedes Gebiet unserer Route wird dadurch abgedeckt. Beispielsweise gelten für Navajo Tribal Parks und bestimmte Touren eigene Gebühren.
Unser Gesamtbudget für drei Wochen USA
Damit kommen wir für zwei Personen ungefähr auf:
Bereich | Orientierung |
Flüge | 1.000–1.800 € |
Mietwagen | 900–1.500 € |
Hotels | 3.000–5.000 € |
Essen & Getränke | 1.400–2.100 € |
Benzin | 350–550 € |
Aktivitäten & Eintritte | 500–1.000 € |
Gesamt | ca. 7.150–11.950 € |
Das entspricht ungefähr 3.575–5.975 € pro Person.
Natürlich ist das keine feste Preisliste.
Eine früh gebuchte Reise außerhalb der teuersten Ferienzeiten kann günstiger werden. Mit hochwertigen Hotels, Premium Economy, besonderen Restaurants und zusätzlichen Touren kann das Budget dagegen problemlos darüber liegen.
Mein Tipp 💡
Ich würde bei dieser Reise nicht überall sparen.
Stattdessen würde ich überlegen, welche Erlebnisse uns besonders wichtig sind.
Vielleicht reicht in Las Vegas ein günstigeres Hotel, während wir uns dafür eine besondere Unterkunft mit Blick auf das Monument Valley gönnen.
Oder wir frühstücken an mehreren Roadtrip-Tagen günstig, reservieren dafür aber in San Francisco ein besonderes Restaurant.
So bleibt das Gesamtbudget kontrollierbar, ohne dass sich die Reise ständig nach Sparprogramm anfühlt.
Wann ist die beste Reisezeit für diese Route? ☀️🍂
Für diese spezielle Kombination würde ich spätes Frühjahr bis frühen Herbst bevorzugen.
Allerdings gibt es einen entscheidenden Punkt:
Unsere Route zwischen der östlichen Sierra Nevada und Yosemite hängt davon ab, ob die Tioga Road geöffnet ist.
Deshalb kann selbst bei einer Reise im Frühsommer nicht garantiert werden, dass genau diese Strecke befahrbar ist.
Wer im Frühjahr oder später im Herbst reist, sollte deshalb von Anfang an eine alternative Route für die Fahrt nach Yosemite im Hinterkopf behalten.
Im Hochsommer wiederum können die Wüstenregionen rund um Las Vegas, Arizona und Utah extrem heiß werden.
Die perfekte Reisezeit für jeden einzelnen Stopp gibt es bei einer so großen Rundreise also kaum.
Wir verbinden schließlich Küste, Wüste und Hochgebirge innerhalb einer einzigen Reise.
Was würde ich vor der Reise reservieren? 📅
Bei dieser Rundreise würde ich einige Dinge nicht dem Zufall überlassen.
Vor allem Flüge, Mietwagen und die Unterkünfte in beziehungsweise rund um die Nationalparks würde ich früh buchen.
Auch stark nachgefragte Aktivitäten wie Antelope Canyon und Alcatraz würde ich reservieren, sobald unsere Reisedaten feststehen.
Bei Yosemite und Zion sollten wir kurz vor der Reise außerdem noch einmal die aktuellen Bedingungen, Straßenöffnungen, Shuttle-Regelungen und mögliche Permit-Anforderungen prüfen.
Denn gerade in den Nationalparks können sich Regelungen und saisonale Bedingungen verändern.
Würde ich die Route noch einmal so planen? ❤️
Ja – mit einer Einschränkung.
Diese Rundreise ist für Menschen gedacht, die wirklich einen Roadtrip machen möchten.
Wir wechseln relativ häufig die Unterkunft und verbringen einige Stunden im Auto.
Wer zwei Wochen lang möglichst wenig Koffer packen möchte, sollte eine kleinere Region auswählen.
Aber wer morgens gerne ins Auto steigt und weiß, dass hinter der nächsten Etappe wieder eine vollkommen andere Landschaft wartet, bekommt mit dieser Route eine unglaubliche Vielfalt.
Innerhalb von drei Wochen erleben wir Großstädte, Wüste, Canyons, Nationalparks, Hochgebirge und die kalifornische Küste.
Und genau deshalb gehört eine Rundreise durch den Westen der USA für mich zu diesen Reisen, die man noch lange im Kopf behält.
Teil 1 der USA-Rundreise noch nicht gelesen? 🇺🇸
Unsere Reise hat natürlich nicht in Yosemite begonnen.
Im ersten Teil meiner USA-Rundreise findet ihr die komplette Route von Los Angeles über Las Vegas, Grand Canyon, Monument Valley, Page, Antelope Canyon und Bryce Canyon bis zum Zion National Park – inklusive Hotels, Fahrtzeiten, Kosten und Tipps für die einzelnen Stationen.
Zusammen ergeben beide Beiträge die komplette Route für eure dreiwöchige Reise durch den Westen der USA.
Mein Fazit – drei Wochen, die kaum abwechslungsreicher sein könnten 🇺🇸✨
Eine USA Rundreise durch den Westen ist keine Reise, bei der jeder Tag gleich aussieht.
Und genau das macht sie so besonders.
Wir wachen zwischen Hochhäusern in Los Angeles auf, fahren wenige Tage später durch die Wüste Nevadas und stehen anschließend am Rand des Grand Canyon.
Wir erleben die roten Felsen Utahs, fahren durch die Sierra Nevada und beenden unsere Reise zwischen Cable Cars und viktorianischen Häusern in San Francisco.
Nicht jeder Tag muss perfekt durchgeplant sein.
Nicht jeder Aussichtspunkt muss auf der Liste stehen.
Und manchmal sind es gerade die Stunden unterwegs – ein leerer Highway, ein spontaner Stopp oder der erste Blick auf eine Landschaft –, an die man sich später am besten erinnert.
Ich wünsche euch ganz viel Freude bei der Planung eurer eigenen USA-Rundreise – und vielleicht steht ihr schon bald selbst mit dem Mietwagen irgendwo zwischen Kalifornien, Arizona und Utah und denkt: Genau dafür wollten wir diesen Roadtrip machen. 🇺🇸🚗✨
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