Route 66 Roadtrip – Von Chicago bis Albuquerque auf der legendärsten Straße Amerikas 🇺🇸🚗

Aktualisiert: 12. Sept.
Von Chicago auf die legendärste Straße Amerikas 🇺🇸🚗✨
Kaum eine Straße steht so sehr für das Gefühl eines amerikanischen Roadtrips wie die Route 66.
Endlose Highways, kleine Diners mit leuchtenden Neonschildern, alte Tankstellen, Motels am Straßenrand und Orte, die aussehen, als wäre die Zeit irgendwann stehen geblieben. Dazwischen liegen große amerikanische Städte, weite Landschaften und unzählige kleine Geschichten.
Die historische Route führt von Chicago bis nach Santa Monica in Kalifornien, durchquert acht US-Bundesstaaten und erstreckt sich über rund 2.448 Meilen beziehungsweise 3.940 Kilometer. 1926 wurde die Route 66 offiziell eingerichtet – damit feiert die legendäre „Mother Road“ im Jahr 2026 sogar ihren 100. Geburtstag.
Auch wenn die Route 66 seit 1985 nicht mehr Teil des offiziellen US-Highway-Systems ist, lassen sich große Abschnitte noch heute als Historic Route 66 fahren.
Und genau das macht diese Reise so besonders.
Ihr fahrt nicht einfach möglichst schnell von Chicago nach Los Angeles.
Ihr nehmt euch Zeit für das Amerika dazwischen.
Für kleine Orte, alte Motels, historische Tankstellen, klassische Roadside Attractions und spontane Stopps, die manchmal viel länger in Erinnerung bleiben als die großen Sehenswürdigkeiten.
Willkommen auf der Route 66. 🇺🇸
Route 66 – die perfekte Route von Chicago bis Los Angeles
Die klassische Route 66 führt durch acht Bundesstaaten:
Illinois → Missouri → Kansas → Oklahoma → Texas → New Mexico → Arizona → Kalifornien
Startpunkt ist Chicago am Lake Michigan.
Von dort führt die Reise durch den Mittleren Westen, vorbei an St. Louis und einem winzigen Abschnitt durch Kansas, weiter nach Oklahoma und Texas.
Später verändert sich die Landschaft immer stärker.
New Mexico bringt Wüstenlandschaften und den Südwesten der USA, Arizona einige der berühmtesten Route-66-Orte überhaupt – und schließlich wartet Kalifornien.
Das große Finale:
Santa Monica und der Pazifik. 🌊
Mehr als 2.400 Meilen liegen dann hinter euch.
Unsere Route im Überblick 🚗
Für einen klassischen Roadtrip könnt ihr euch ungefähr an dieser Route orientieren:
Chicago → Springfield, Illinois → St. Louis → Springfield, Missouri → Kansas → Tulsa → Oklahoma City → Amarillo → Santa Fe → Albuquerque → Gallup → Holbrook → Flagstaff → Williams → Kingman → Oatman → Barstow → Los Angeles → Santa Monica
Natürlich gibt es unterwegs zahlreiche zusätzliche Stopps.
Und genau darin liegt der Reiz dieser Reise.
Auf der Route 66 solltet ihr nicht jeden Tag nur ein großes Ziel abhaken.
Manchmal ist eine alte Tankstelle am Straßenrand, ein kleines Diner oder ein nostalgisches Motel genauso interessant wie die nächste große Stadt.
Wie viel Zeit braucht ihr für die Route 66?
Theoretisch könnte man die Strecke wesentlich schneller fahren.
Für einen echten Route-66-Roadtrip würde ich das allerdings nicht empfehlen.
Etwa zwei Wochen
Mit rund 14 Tagen lässt sich die Route fahren, allerdings müsst ihr auswählen und einige längere Etappen einplanen.
Das funktioniert besonders gut, wenn ihr bereits wisst, welche Orte euch am meisten interessieren und nicht an jeder historischen Sehenswürdigkeit halten möchtet.
Etwa drei Wochen
Drei Wochen sind für die komplette Route eine sehr schöne Reisedauer.
Ihr habt mehr Zeit für Chicago, St. Louis, die kleinen Route-66-Orte und die spektakulären Landschaften im Westen.
Außerdem bleibt mehr Spielraum für spontane Stopps.
Und davon werdet ihr unterwegs vermutlich einige machen.
Mehr als drei Wochen
Wenn ihr die Route 66 mit zusätzlichen Nationalparks oder größeren Abstechern verbinden möchtet, sind vier Wochen natürlich noch angenehmer.
Besonders Arizona und Kalifornien lassen sich hervorragend erweitern.
Muss man exakt der historischen Route 66 folgen?
Nein – und das wäre heute teilweise auch gar nicht möglich beziehungsweise sinnvoll.
Die historische Streckenführung hat sich im Laufe der Jahrzehnte mehrfach verändert. Außerdem wurden Abschnitte ersetzt, überbaut oder in moderne Straßen integriert.
Heute folgt ihr deshalb einer Mischung aus historischen Abschnitten, lokalen Straßen und modernen Highways.
Genau deshalb lohnt es sich, die Route vorher etwas genauer zu planen.
Wenn ihr ausschließlich „Los Angeles“ ins Navigationsgerät eingebt, werdet ihr auf dem schnellsten Weg dorthin geführt.
Und damit verpasst ihr genau das, weshalb ihr diese Reise macht.
Mein Tipp ✨
Speichert euch die wichtigsten Route-66-Stopps bereits vor der Reise.
So könnt ihr zwischen längeren Fahrtagen immer wieder gezielt auf historische Abschnitte wechseln.
Gleichzeitig müsst ihr nicht zwanghaft jede einzelne Meile der alten Straße fahren.
Die schönste Route 66 ist die, bei der ihr genügend Zeit habt, unterwegs auch einmal spontan anzuhalten.
Mietwagen für die Route 66 🚗
Für die klassische Reise von Chicago nach Kalifornien bietet sich ein One-Way-Mietwagen an.
Ihr übernehmt das Auto in Chicago und gebt es am Ende eurer Reise beispielsweise im Raum Los Angeles wieder zurück.
Bei der Buchung solltet ihr deshalb nicht nur auf den Tagespreis schauen.
Vergleicht insbesondere:
Einweggebühr, enthaltene Kilometer, Versicherungen, Zusatzfahrer, Tankregelung und die Bedingungen des jeweiligen Vermieters.
Auch der Kofferraum ist wichtiger, als er bei der Buchung zunächst erscheint.
Wer drei Wochen mit mehreren großen Koffern unterwegs ist, wird ein etwas größeres Fahrzeug vermutlich mehr zu schätzen wissen als das günstigste verfügbare Modell.
Welches Auto passt zur Route 66?
Ihr benötigt keinen Geländewagen, um die klassische Route 66 zu fahren.
Ein komfortabler Mittelklassewagen reicht für viele Reisende vollkommen aus.
Wenn ihr allerdings zu dritt oder zu viert unterwegs seid oder viel Gepäck dabeihabt, kann ein größerer SUV angenehm sein.
Nicht unbedingt wegen der Straßenverhältnisse.
Sondern wegen des Platzes.
Bei mehreren tausend Kilometern wird das Auto für einige Wochen schließlich fast zu einem kleinen zweiten Zuhause.
Die beste Reisezeit für die Route 66 ☀️
Die Route 66 führt durch sehr unterschiedliche Klimazonen.
Während es in Chicago und Illinois im Frühjahr noch vergleichsweise kühl sein kann, können euch später in Arizona oder Kalifornien deutlich höhere Temperaturen erwarten.
Für viele Roadtrips eignen sich deshalb besonders Frühling und Herbst.
Dann lassen sich extreme Temperaturen auf Teilen der Strecke eher vermeiden.
Im Hochsommer ist die Reise ebenfalls möglich, allerdings können besonders die südwestlichen Abschnitte sehr heiß werden.
Im Winter wiederum können Schnee und winterliche Straßenverhältnisse in Teilen der Route eine Rolle spielen.
Prüft deshalb unmittelbar vor und während eurer Reise immer die aktuellen Wetter- und Straßenbedingungen.
Chicago – hier beginnt die Route 66 🌆
Bevor der eigentliche Roadtrip startet, solltet ihr euch Zeit für Chicago nehmen.
Die Stadt am Lake Michigan gehört für mich nicht einfach nur zum Startpunkt der Route 66.
Sie ist bereits ein eigenes Reiseziel.
Zwischen beeindruckender Architektur, Riverwalk, Hochhäusern, Parks und dem riesigen Lake Michigan könnt ihr problemlos zwei oder drei Tage verbringen.
Wer aus Deutschland anreist, profitiert außerdem davon, nach dem Langstreckenflug nicht direkt ins Auto steigen zu müssen.
Ihr könnt erst einmal in Chicago ankommen, den Jetlag etwas abschütteln und anschließend entspannt euren Mietwagen übernehmen.
Wie viele Nächte in Chicago?
Ich würde mindestens zwei Nächte, besser drei Nächte einplanen.
Mit zwei Nächten bekommt ihr einen guten ersten Eindruck.
Drei Nächte sind angenehmer, wenn Chicago ein richtiger Bestandteil eurer Reise sein soll.
So beginnt der Roadtrip nicht bereits mit Zeitdruck.
Was ihr in Chicago sehen solltet
Ein Spaziergang entlang des Chicago Riverwalk gehört für mich unbedingt dazu.
Von hier bekommt ihr einen besonders schönen Eindruck von der Architektur der Stadt.
Danach könnt ihr Richtung Millennium Park laufen und einige der bekanntesten Orte Chicagos miteinander verbinden.
Auch die Aussicht auf die Skyline gehört zu den Erlebnissen, für die ihr euch etwas Zeit nehmen solltet.
Und dann ist da natürlich noch der Lake Michigan.
An manchen Stellen wirkt er eher wie ein Meer als wie ein See.
Gerade dieser Kontrast zwischen Großstadt und Wasser macht Chicago zu einem außergewöhnlichen Start für einen Roadtrip quer durch die USA.
Der offizielle Beginn der Route 66
Der historische Start der Route 66 befindet sich in Downtown Chicago.
Heute erinnern entsprechende Schilder an den Beginn der legendären Strecke.
Und selbst wenn ihr schon unzählige Fotos der Route 66 gesehen habt:
Das erste Foto am Route-66-Schild gehört einfach dazu.
Denn von hier aus liegen fast 4.000 Kilometer amerikanischer Roadtrip vor euch.
Chicago ist nicht nur der Startpunkt auf der Karte.
Hier beginnt die Geschichte eurer Reise.
Ein besonderer Start in den Roadtrip
Versucht, den ersten Fahrtag nicht bereits mit einer riesigen Strecke zu überladen.
Nach einigen Tagen in Chicago könnt ihr morgens euren Mietwagen übernehmen und euch langsam aus der Stadt herausbewegen.
Und irgendwann verändert sich die Umgebung.
Die Skyline verschwindet im Rückspiegel.
Die Straßen werden ruhiger.
Die ersten historischen Route-66-Schilder tauchen auf.
Genau ab diesem Moment fühlt es sich plötzlich wirklich nach Route 66 an.
Chicago → Joliet
Einer der ersten bekannten Stopps außerhalb Chicagos ist Joliet.
Die Stadt liegt südwestlich von Chicago und eignet sich gut für eine erste kurze Pause.
Hier beginnt ihr, vom Großstadtgefühl Chicagos in die klassische Roadtrip-Atmosphäre der Route 66 zu wechseln.
Ihr müsst in Joliet nicht unbedingt übernachten.
Viel schöner ist es, den Ort als Teil des ersten Fahrtages mitzunehmen und anschließend weiter Richtung Süden zu fahren.
Wilmington – einer der ersten klassischen Route-66-Momente
Kurz darauf wartet ein Motiv, das perfekt zu dieser Reise passt.
In Wilmington steht der berühmte Gemini Giant – eine riesige Figur aus der Ära der amerikanischen Roadside Attractions.
Genau solche Stopps machen die Route 66 aus.
Man fährt nicht unbedingt dorthin, weil man eine weltberühmte Sehenswürdigkeit erwartet.
Man hält an, weil diese kuriosen Orte Teil der Geschichte der Straße geworden sind.
Foto machen.
Kurz umsehen.
Weiterfahren.
So beginnt der Rhythmus der Route 66.
Pontiac – Route-66-Nostalgie in Illinois
Pontiac ist einer der Orte, für die ihr etwas mehr Zeit einplanen könnt.
Murals, Route-66-Geschichte und amerikanische Kleinstadtatmosphäre machen den Ort zu einem schönen Zwischenstopp.
Gerade Illinois eignet sich hervorragend, um langsam in die Reise hineinzukommen.
Die Entfernungen zwischen vielen Sehenswürdigkeiten sind überschaubar und ihr begegnet immer wieder historischen Spuren der alten Straße.
Kleine Orte nicht einfach überspringen
Das ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen einem normalen USA-Roadtrip und einer Route-66-Reise.
Normalerweise würde man auf einer Strecke zwischen zwei großen Städten möglichst effizient fahren.
Auf der Route 66 ist genau das Gegenteil interessant.
Ihr wollt die kleinen Orte sehen.
Alte Werbeschilder.
Historische Tankstellen.
Verlassene Gebäude.
Kleine Cafés.
Neon.
Motels.
Genau diese Details erzählen die Geschichte der Straße.
Springfield, Illinois – erste Übernachtung auf der Route
Von Chicago kommend eignet sich Springfield in Illinois sehr gut als erstes größeres Etappenziel.
Damit habt ihr am ersten Tag bereits mehrere klassische Route-66-Stopps erlebt, ohne sofort eine extrem lange Strecke zurücklegen zu müssen.
Springfield ist außerdem eng mit Abraham Lincoln verbunden und bietet dadurch deutlich mehr als Route-66-Nostalgie.
Wer Geschichte mag, sollte hier nicht nur schlafen und am nächsten Morgen direkt weiterfahren.
Wie viele Nächte in Springfield?
Für die klassische Route reicht eine Nacht.
Kommt am Nachmittag an, schaut euch noch etwas von Springfield an und startet am nächsten Morgen weiter Richtung St. Louis.
Wer sich besonders für amerikanische Geschichte interessiert, kann natürlich länger bleiben.
Übernachten in Springfield 🏨
Für einen Roadtrip würde ich hier ein Hotel wählen, das entweder zentral liegt oder euch am nächsten Morgen eine unkomplizierte Weiterfahrt ermöglicht.
Luxus ist auf dieser Etappe gar nicht unbedingt notwendig.
Eine angenehme Unterkunft, Parkplatz, gutes Bett und ein unkomplizierter Start am nächsten Morgen sind häufig wichtiger.
Route 66 ist 2026 etwas ganz Besonderes 🎂🇺🇸
Wer die Route 66 im Jahr 2026 bereist, erlebt ein außergewöhnliches Jubiläumsjahr.
Am 11. November 1926 wurde die U.S. Route 66 eingerichtet. 2026 feiert die Straße deshalb ihr 100-jähriges Bestehen. Rund um das Jubiläum finden entlang der Strecke Veranstaltungen, Ausstellungen, Roadtrips und weitere Centennial-Projekte statt.
Gerade deshalb lohnt es sich bei einer Reise 2026, vorab zu prüfen, ob an euren geplanten Reisetagen besondere Veranstaltungen stattfinden.
Die Route 66 ist ohnehin eine der bekanntesten Straßen der Welt.
Zum hundertjährigen Jubiläum bekommt die Reise noch einmal eine ganz besondere Bedeutung.
Von Illinois Richtung Missouri
Nach Springfield verändert sich die Reise erneut.
Ihr nähert euch dem Mississippi und damit der Grenze zu Missouri.
Und dann wartet die erste große Metropole nach Chicago:
St. Louis.
Mit dem berühmten Gateway Arch, dem Mississippi und einer ganz eigenen Route-66-Geschichte ist St. Louis ein spannender Kontrast zu den kleinen Orten, durch die ihr zuvor gefahren seid.
Doch bevor es weiter Richtung Missouri, Kansas und Oklahoma geht, lohnt es sich, diesen ersten Abschnitt bewusst zu genießen.
Denn genau jetzt habt ihr verstanden, worum es auf der Route 66 eigentlich geht:
Nicht möglichst schnell in Kalifornien anzukommen.
Sondern die Straße selbst zum Reiseziel zu machen. 🇺🇸🚗✨
Von Springfield nach St. Louis: Route-66-Nostalgie & der Mississippi 🇺🇸🚗
Nach der ersten Nacht in Springfield geht es weiter Richtung Westen. Und schon auf diesem Abschnitt zeigt sich wieder, warum die Route 66 so anders ist als ein klassischer Roadtrip.
Wer einfach nur das nächste Ziel ins Navigationsgerät eingibt, könnte relativ schnell in St. Louis sein.
Doch dann würdet ihr einige der Orte verpassen, die diese Reise besonders machen.
Historische Straßenabschnitte, kleine Ortschaften, alte Tankstellen und klassische Roadside Stops begleiten euch auf dem Weg nach Missouri. Am Ende wartet mit St. Louis wieder eine große amerikanische Stadt – und einer der bekanntesten Ausblicke der gesamten Route.
Springfield → St. Louis
Zwischen Springfield in Illinois und St. Louis liegen auf direktem Weg nur einige Stunden Fahrt.
Für einen Route-66-Tag solltet ihr trotzdem deutlich mehr Zeit einplanen.
Denn heute gilt wieder:
Der Weg ist ein großer Teil des Erlebnisses.
Statt möglichst schnell über die Interstate zu fahren, könnt ihr immer wieder historischen Route-66-Abschnitten folgen und kleine Stopps einbauen.
Ein letzter Blick auf Springfield
Bevor ihr Springfield verlasst, könnt ihr den Morgen noch für einen kurzen Rundgang nutzen.
Die Stadt ist vor allem wegen Abraham Lincoln bekannt, der hier viele Jahre lebte, bevor er Präsident der Vereinigten Staaten wurde.
Wer sich für amerikanische Geschichte interessiert, kann deshalb bereits am Vortag oder am Morgen noch etwas mehr Zeit einplanen.
Danach heißt es:
Koffer ins Auto, Kaffee holen und weiter Richtung Westen.
Auburn – ein Stück historische Route 66
Südlich von Springfield könnt ihr einen besonders nostalgischen Abschnitt der alten Route entdecken.
Rund um Auburn sind noch historische Straßenstücke erhalten, die euch einen Eindruck davon vermitteln, wie sich Autofahren auf der Route 66 früher angefühlt haben muss.
Solche Abschnitte sind keine spektakulären Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne.
Und trotzdem gehören sie zu den schönsten Momenten der Reise.
Denn plötzlich fahrt ihr nicht mehr nur entlang der Route 66.
Ihr fahrt tatsächlich auf einem Teil ihrer Geschichte.
Litchfield – Zeit für eine klassische Roadtrip-Pause ☕🇺🇸
Weiter südlich erreicht ihr Litchfield.
Der Ort eignet sich hervorragend für eine Pause und gehört zu den Stopps, bei denen das klassische Route-66-Gefühl wieder stärker spürbar wird.
Hier könnt ihr euch etwas Zeit nehmen, durch den Ort fahren und eine Kleinigkeit essen.
Gerade auf der Route 66 würde ich nicht jeden Mittag in einer großen Restaurantkette verbringen.
Die kleinen Diners und lokalen Restaurants gehören schließlich genauso zur Reise wie die Straße selbst.
Route-66-Diner statt schneller Raststätte 🍔
Ein amerikanischer Roadtrip ohne mindestens ein klassisches Diner?
Kaum vorstellbar.
Rote Sitzbänke, Kaffee, Pancakes, Burger, Milkshakes und vielleicht irgendwo ein altes Route-66-Schild an der Wand – genau solche Orte machen unterwegs unglaublich viel Atmosphäre aus.
Natürlich muss nicht jedes Essen ein Erlebnis sein.
Aber nehmt euch während der Reise bewusst immer wieder Zeit für lokale Restaurants und kleine Cafés.
Gerade in den kleineren Orten unterstützt ihr damit gleichzeitig Betriebe, die einen Teil der Route-66-Kultur bis heute am Leben halten.
Mount Olive – kleine Stopps mit großer Geschichte
Auf dem weiteren Weg Richtung St. Louis lohnt sich ein Blick auf Mount Olive.
Auch hier findet ihr historische Spuren der Route 66 und könnt eine kurze Pause einlegen.
Genau solche Orte zeigen, warum man für die komplette Strecke nicht zu knapp planen sollte.
Ein einzelner Zwischenstopp dauert vielleicht nur 20 Minuten.
Aber wenn daraus fünf oder sechs Stopps am Tag werden, vergeht die Zeit überraschend schnell.
Und genau so sollte es sein.
Staunton – ein ungewöhnlicher Route-66-Stopp
Ein weiterer möglicher Zwischenstopp ist Staunton.
Hier zeigt sich wieder die etwas kuriose Seite amerikanischer Roadtrips.
Die Route 66 ist bekannt für ungewöhnliche Roadside Attractions, riesige Figuren, nostalgische Werbeschilder und Orte, die man wahrscheinlich niemals besuchen würde, wenn sie nicht direkt an dieser legendären Straße lägen.
Und genau darin liegt ihr Charme.
Nicht jeder Stopp muss weltberühmt sein.
Manchmal reicht ein ungewöhnliches Fotomotiv am Straßenrand.
Collinsville – kurz vor St. Louis
Je näher ihr St. Louis kommt, desto stärker verändert sich die Umgebung.
Die kleinen Orte werden weniger, der Verkehr nimmt zu und langsam nähert ihr euch wieder einer großen Metropole.
In der Gegend um Collinsville könnt ihr noch einmal einen typischen amerikanischen Roadside-Stopp einbauen.
Danach geht es weiter Richtung Mississippi.
Und spätestens wenn die Skyline von St. Louis auftaucht, fühlt sich dieser Tag plötzlich ganz anders an als die Stunden zuvor.
Willkommen in St. Louis 🌆
St. Louis liegt am mächtigen Mississippi und gehört zu den wichtigsten Städten entlang der historischen Route 66.
Das Wahrzeichen der Stadt ist kaum zu übersehen:
der Gateway Arch.
Der riesige silberne Bogen steht direkt am Mississippi und symbolisiert historisch das „Tor zum Westen“.
Für euren Route-66-Roadtrip könnte es kaum ein passenderes Wahrzeichen geben.
Denn auch ihr bewegt euch jetzt immer weiter Richtung Westen.
Gateway Arch – das Wahrzeichen von St. Louis
Der Gateway Arch prägt die Skyline der Stadt und sollte bei eurem Aufenthalt unbedingt auf dem Programm stehen.
Schon vom Ufer des Mississippi ist der Anblick beeindruckend.
Wer möchte, kann außerdem die Aussicht vom Arch erleben und St. Louis von oben betrachten.
Plant dafür genügend Zeit ein und informiert euch vor eurem Besuch über aktuelle Öffnungszeiten und Ticketbedingungen.
Besonders an stark besuchten Tagen kann eine vorherige Reservierung sinnvoll sein.
Mississippi River – einer dieser besonderen Roadtrip-Momente
Der Mississippi gehört zu den berühmtesten Flüssen der Welt.
Und auf der Route 66 überquert ihr ihn auf dem Weg von Illinois nach Missouri.
Es ist vielleicht nur eine Brücke.
Aber auf einer Reise wie dieser fühlt sich eine solche Grenze plötzlich bedeutender an.
Illinois liegt hinter euch.
Missouri beginnt.
Und der Westen rückt ein Stück näher.
Route-66-Geschichte rund um St. Louis
Auch rund um St. Louis verlief die Route 66 im Laufe der Jahrzehnte über unterschiedliche Streckenführungen.
Deshalb findet ihr in der Region mehrere historische Bezüge zur Mother Road.
Ihr müsst auch hier nicht versuchen, jede frühere Variante exakt nachzufahren.
Viel wichtiger ist, einige der historischen Abschnitte bewusst mitzunehmen und gleichzeitig genügend Zeit für die Stadt selbst einzuplanen.
Wie viele Nächte in St. Louis?
Für eine dreiwöchige Route-66-Reise würde ich zwei Nächte in St. Louis einplanen, wenn ihr die Stadt wirklich erleben möchtet.
Mit nur einer Nacht funktioniert es ebenfalls, dann bleibt allerdings deutlich weniger Zeit.
Zwei Nächte geben euch einen kompletten Tag für St. Louis und sorgen dafür, dass ihr nicht jeden Morgen direkt wieder Koffer packen müsst.
Gerade bei einem langen Roadtrip tut es gut, zwischendurch etwas langsamer zu reisen.
Wo übernachten in St. Louis? 🏨
Für einen ersten Besuch ist eine zentrale Lage praktisch.
Wenn ihr den Gateway Arch und Downtown unkompliziert erreichen möchtet, kann ein Hotel in diesem Bereich sinnvoll sein.
Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, sollte zusätzlich auf die Parkmöglichkeiten und mögliche Parkgebühren achten.
Das gilt übrigens für fast alle größeren Städte auf der Route.
Ein vermeintlich günstiges Hotel kann deutlich teurer werden, wenn jeden Tag hohe Parkgebühren dazukommen.
Ein kompletter Tag in St. Louis
Wenn ihr zwei Nächte bleibt, könnt ihr den nächsten Tag deutlich entspannter gestalten.
Beginnt beispielsweise rund um den Gateway Arch und den Mississippi.
Danach könnt ihr euch weitere Viertel und Sehenswürdigkeiten der Stadt anschauen oder einfach etwas durch St. Louis treiben lassen.
Nach mehreren Tagen mit Auto, kleinen Orten und historischen Straßenabschnitten ist ein Tag ohne große Fahretappe eine angenehme Abwechslung.
Nicht jede Minute verplanen
Gerade auf einem dreiwöchigen Roadtrip entsteht schnell das Gefühl, jede freie Stunde nutzen zu müssen.
Aber irgendwann wird aus dem Abenteuer sonst eine lange Liste von Punkten, die abgearbeitet werden müssen.
St. Louis ist ein guter Ort, bewusst etwas Luft in die Route einzubauen.
Später warten noch sehr viele Kilometer.
Kansas.
Oklahoma.
Texas.
New Mexico.
Arizona.
Und schließlich Kalifornien.
Ihr müsst deshalb nicht bereits am Anfang der Reise jeden Tag maximal ausfüllen.
St. Louis am Abend ✨
Wenn die Temperaturen angenehmer werden und langsam die Lichter der Stadt angehen, lohnt sich noch einmal ein Spaziergang.
Gerade die Kombination aus Mississippi, Skyline und Gateway Arch sorgt für eine ganz andere Atmosphäre als tagsüber.
Danach könnt ihr den Abend bei einem entspannten Essen ausklingen lassen.
Und vielleicht beginnt spätestens jetzt dieses besondere Roadtrip-Gefühl:
Ihr seid nicht mehr einfach nur im Urlaub in den USA.
Ihr seid tatsächlich unterwegs auf der Route 66.
St. Louis → Springfield, Missouri
Nach St. Louis wird es wieder Zeit für die Straße.
Die nächste größere Etappe führt euch quer durch Missouri Richtung Springfield.
Auch hier gilt wieder:
Die schnellste Verbindung ist nicht automatisch die interessanteste.
Plant genügend Zeit für kleine Orte und Route-66-Stopps ein.
Cuba – die Route 66 wird zur Freiluftgalerie
Einer der interessantesten Stopps auf diesem Abschnitt ist Cuba in Missouri.
Die kleine Stadt ist unter anderem für ihre Wandgemälde bekannt.
Murals erzählen Geschichten aus der Region und sorgen dafür, dass sich ein Spaziergang durch den Ort lohnt.
Cuba ist ein gutes Beispiel dafür, wie kleinere Route-66-Orte ihre Geschichte bis heute sichtbar halten.
Ihr braucht hier keinen halben Tag.
Aber für eine Pause ist der Ort perfekt.
Fanning – ein weiterer klassischer Fotostopp
Weiter entlang der Strecke warten immer wieder typische Roadside Attractions.
Ein kurzer Fotostopp, Beine vertreten und vielleicht wieder ein Route-66-Schild entdecken – manchmal braucht es gar nicht mehr.
Gerade diese kleinen Unterbrechungen sorgen dafür, dass ein langer Fahrtag nicht monoton wird.
Die Landschaft verändert sich langsam 🌾
Während Illinois noch stark von Städten, Feldern und klassischer Midwest-Landschaft geprägt ist, verändert sich das Bild auf dem Weg durch Missouri langsam.
Die Straße wird hügeliger, die Landschaft grüner und bewaldeter.
Ihr fahrt durch die Ozarks – eine Region, die der Route einen ganz anderen Charakter gibt.
Das ist einer der schönsten Aspekte des gesamten Roadtrips:
Die Route 66 bleibt nie lange gleich.
Route 66 State Park
Westlich von St. Louis liegt außerdem der Route 66 State Park.
Für alle, die sich intensiver mit der Geschichte der Straße beschäftigen möchten, kann dieser Stopp interessant sein.
Hier bekommt ihr noch einmal einen anderen Blick auf die historische Route und ihre Bedeutung für die Region.
Wenn eure Tagesplanung ohnehin knapp ist, müsst ihr allerdings nicht jeden historischen Ort entlang der Strecke besuchen.
Wählt lieber die Stopps aus, die euch persönlich interessieren.
Meramec Caverns – ein Route-66-Klassiker
Ein bekannter Stopp in Missouri sind die Meramec Caverns.
Die Höhlen wurden über Jahrzehnte stark entlang der Route 66 beworben und gehören dadurch inzwischen selbst zur Geschichte der Straße.
Wenn ihr Höhlen spannend findet und genügend Zeit habt, könnt ihr hier einen längeren Zwischenstopp einplanen.
Wer lieber auf der Straße bleiben und mehr kleine Orte sehen möchte, kann den Stopp entsprechend kürzer halten oder auslassen.
Das ist das Schöne an der Route 66:
Ihr könnt sie an eure Interessen anpassen.
Praktische Route-66-Essentials für euren Roadtrip 🇺🇸🧳
Mehrere Wochen im Mietwagen bedeuten, dass einige kleine Reisebegleiter besonders praktisch werden können.
Ein guter Handyhalter fürs Auto, Ladekabel, Powerbank, Reiseadapter, kleine Organizer, wiederverwendbare Trinkflaschen und weiteres Roadtrip-Zubehör können unterwegs hilfreich sein.
In meiner USA-Ideenliste findet ihr praktische Begleiter für längere Reisen und Roadtrips durch die Vereinigten Staaten.
Springfield, Missouri – nächster großer Zwischenstopp
Am Ende dieser Etappe erreicht ihr Springfield in Missouri.
Und ja – auf dieser Reise gibt es tatsächlich zwei Springfields kurz hintereinander.
Zuerst Springfield in Illinois.
Jetzt Springfield in Missouri.
Die Stadt ist eng mit der Geschichte der Route 66 verbunden und eignet sich sehr gut als nächster Übernachtungsort.
Wie viele Nächte in Springfield, Missouri?
Für die klassische Route würde ich eine Nacht einplanen.
Kommt am Nachmittag oder frühen Abend an, schaut euch noch etwas um, geht essen und startet am nächsten Morgen weiter.
Denn jetzt wartet ein besonders interessanter Abschnitt der Route.
Ihr nähert euch Kansas.
Und dort wird die Route 66 plötzlich erstaunlich kurz.
Übernachten in Springfield, Missouri 🏨
Auch hier würde ich auf eine unkomplizierte Roadtrip-Unterkunft setzen.
Gute Lage, Parkplatz und eine angenehme Übernachtung sind wichtiger als ein großes Resort.
Schließlich verbringt ihr nur eine Nacht hier und seid am nächsten Morgen bereits wieder unterwegs.
Die Route wird immer amerikanischer
Die ersten Tage liegen jetzt hinter euch.
Chicago fühlt sich bereits erstaunlich weit entfernt an.
Ihr habt Illinois durchquert, den Mississippi überquert, St. Louis erlebt und seid tief in Missouri angekommen.
Und trotzdem liegt der größte Teil der Reise noch vor euch.
Als Nächstes führt die Route durch einen winzigen Abschnitt von Kansas, bevor ihr Oklahoma erreicht.
Dort warten wieder andere Landschaften, weitere historische Orte und eine besonders starke Route-66-Tradition.
Spätestens jetzt beginnt sich die Mother Road endgültig wie das große amerikanische Abenteuer anzufühlen, für das sie seit Generationen berühmt ist. 🇺🇸🚗✨
Durch Kansas nach Oklahoma: Kleine Orte, Neonlichter & echtes Route-66-Feeling 🇺🇸🚗
Nach Springfield in Missouri führt euch die Route weiter Richtung Westen. Die großen Städte liegen für einen Moment hinter euch und die Reise wird wieder ruhiger.
Genau jetzt beginnt einer dieser Abschnitte, die den besonderen Charakter der Route 66 ausmachen.
Kleine Orte, historische Tankstellen, alte Brücken und Relikte aus einer Zeit, in der die Mother Road eine der wichtigsten Verbindungen quer durch die USA war.
Und dann wartet ein Bundesstaat, den ihr auf der Route 66 fast genauso schnell wieder verlasst, wie ihr ihn erreicht:
Kansas.
Springfield → Kansas
Von Springfield führt die Route zunächst weiter durch den Südwesten Missouris.
Die Landschaft bleibt grün, die Städte werden kleiner und entlang der historischen Strecke findet ihr immer wieder alte Gebäude und Hinweise auf die Route 66.
Heute solltet ihr wieder genügend Zeit für spontane Stopps einplanen.
Denn einige der interessantesten Orte liegen nicht unbedingt dort, wo ihr sie auf einer klassischen USA-Rundreise erwarten würdet.
Carthage – historische Kleinstadtatmosphäre
Ein schöner erster Zwischenstopp ist Carthage.
Die Stadt besitzt ein historisches Zentrum und passt perfekt zu einem Roadtrip, bei dem nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten zählen.
Nehmt euch etwas Zeit für einen kurzen Spaziergang, holt euch einen Kaffee und genießt die Atmosphäre.
Gerade am Vormittag sind solche kleinen Stopps angenehm, bevor ihr wieder einige Kilometer zurücklegt.
Webb City & Joplin
Weiter geht es über Webb City Richtung Joplin.
Joplin liegt unmittelbar vor der Grenze zu Kansas und gehört zu den bekannteren Städten auf diesem Abschnitt der Route 66.
Auch hier könnt ihr Spuren der historischen Straße entdecken und eine Pause einlegen.
Joplin eignet sich außerdem gut, um noch einmal zu tanken, etwas einzukaufen oder einen Snack für die Weiterfahrt mitzunehmen.
Denn kurz danach wartet bereits der nächste Bundesstaat.
Willkommen in Kansas 🌾
Kansas ist auf der Route 66 eine Besonderheit.
Denn die historische Strecke führt nur über einen sehr kurzen Abschnitt durch den südöstlichen Teil des Bundesstaates.
Während ihr in anderen Staaten mehrere Tage verbringen könnt, umfasst die Route 66 in Kansas nur rund 13 Meilen beziehungsweise etwa 21 Kilometer.
Gerade deshalb würde ich diesen Abschnitt auf keinen Fall einfach überspringen.
Ihr könnt schließlich später sagen:
Wir sind die Route 66 durch Kansas gefahren.
Auch wenn es nur ein kleines Stück war.
Galena – einer der schönsten Stopps in Kansas
Einer der bekanntesten Route-66-Orte in Kansas ist Galena.
Die kleine ehemalige Bergbaustadt besitzt genau die Atmosphäre, die viele mit der historischen Route verbinden.
Alte Gebäude, Route-66-Dekorationen und nostalgische Fotomotive machen Galena zu einem perfekten kurzen Zwischenstopp.
Hier müsst ihr nicht auf die nächste spektakuläre Sehenswürdigkeit warten.
Schaut euch einfach ein wenig um.
Genau dafür seid ihr auf dieser Straße unterwegs.
Cars on the Route 🚗
In Galena findet ihr mit Cars on the Route einen besonders bekannten Route-66-Stopp.
Die ehemalige Tankstelle ist heute eines der beliebten Fotomotive entlang der Strecke.
Alte Fahrzeuge, historische Route-66-Atmosphäre und die Geschichte des Ortes passen perfekt zu diesem Roadtrip.
Plant ruhig etwas Zeit für Fotos und einen kurzen Rundgang ein.
Solche Orte sind später oft genau die Erinnerungen, die man mit der Route 66 verbindet.
Riverton – ein Stück Route-66-Alltag
Von Galena geht es weiter nach Riverton.
Der kleine Ort zeigt wieder eine ganz andere Seite der Route.
Hier geht es weniger um große Sehenswürdigkeiten und mehr um die Geschichte des Reisens selbst.
Kleine Geschäfte und historische Gebäude erinnern daran, dass die Route 66 früher für viele Orte eine wichtige Lebensader war.
Reisende hielten an, tankten, aßen, übernachteten und kauften unterwegs ein.
Mit dem Bau moderner Interstates änderte sich das für zahlreiche Gemeinden grundlegend.
Genau deshalb ist die heutige Route 66 auch eine Reise durch amerikanische Verkehrsgeschichte.
Rainbow Bridge – eine historische Brücke auf der Route 66
Kurz vor Baxter Springs wartet ein weiteres Stück Geschichte.
Die Rainbow Bridge gehört zu den historischen Brücken entlang der Route 66 in Kansas.
Mit ihrem charakteristischen Bogen ist sie ein schönes Fotomotiv und gleichzeitig ein weiterer Hinweis darauf, wie anders Straßenreisen vor vielen Jahrzehnten aussahen.
Auch hier reicht ein kurzer Stopp.
Aber genau diese kleinen Unterbrechungen machen den Tag abwechslungsreich.
Baxter Springs – letzter Stopp in Kansas
Baxter Springs ist einer der letzten Route-66-Orte in Kansas, bevor ihr Oklahoma erreicht.
Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück und war später auch ein wichtiger Halt für Reisende auf der Route 66.
Nehmt euch noch einmal etwas Zeit, bevor ihr Kansas wieder verlasst.
Denn nach gerade einmal rund 21 Kilometern ist der kürzeste Bundesstaatenabschnitt eurer gesamten Route bereits geschafft.
Willkommen in Oklahoma 🇺🇸
Und jetzt verändert sich die Dimension der Reise deutlich.
Denn Oklahoma ist für die Route 66 besonders wichtig.
Der Bundesstaat besitzt eine enorme Verbindung zur Geschichte der Mother Road und bietet eine große Zahl historischer Abschnitte, Museen, Diners, Tankstellen und Roadside Attractions.
Hier könnt ihr richtig tief in das Route-66-Gefühl eintauchen.
Die Strecke führt euch unter anderem über:
Miami → Vinita → Claremore → Catoosa → Tulsa → Stroud → Chandler → Arcadia → Oklahoma City
Für diesen Abschnitt solltet ihr euch deshalb genügend Zeit nehmen.
Miami, Oklahoma
Der erste größere Route-66-Ort nach der Grenze ist Miami – ausgesprochen wird der Name hier übrigens anders als beim bekannten Miami in Florida.
Die Stadt eignet sich für eine Pause und besitzt mehrere historische Bezüge zur Route.
Wenn ihr nicht jeden einzelnen Ort ausführlich besuchen möchtet, könnt ihr Miami als kurzen Zwischenstopp nutzen und anschließend weiterfahren.
Coleman Theatre – ein Hauch der 1920er-Jahre
Ein besonderes Gebäude in Miami ist das historische Coleman Theatre.
Das Theater stammt aus der Zeit, in der auch die Route 66 entstand, und vermittelt noch heute etwas vom Glanz dieser Epoche.
Gerade solche Gebäude sorgen dafür, dass sich die Route nicht nur wie eine Aneinanderreihung alter Tankstellen anfühlt.
Ihr entdeckt unterwegs immer wieder amerikanische Architektur, Kultur und Geschichte.
Ein Stück besonders alte Route 66
In Oklahoma findet ihr außerdem historische Straßenabschnitte, die deutlich schmaler sind als moderne Highways.
Einige dieser alten Strecken vermitteln einen besonders authentischen Eindruck davon, wie die Route früher ausgesehen hat.
Wenn ihr solche Abschnitte fahrt, nehmt euch Zeit und achtet auf die örtliche Beschilderung und den Straßenzustand.
Es geht hier nicht darum, schnell voranzukommen.
Im Gegenteil.
Auf solchen Straßenabschnitten ist bereits das Fahren selbst die Sehenswürdigkeit.
Vinita – Zeit für eine Pause
Weiter westlich erreicht ihr Vinita.
Auch hier lohnt sich ein kurzer Halt, bevor es Richtung Tulsa weitergeht.
Ihr werdet inzwischen wahrscheinlich merken, dass ein Route-66-Tag völlig anders abläuft als ein klassischer Fahrtag.
Eine Stunde fahren.
Anhalten.
Foto machen.
Weiterfahren.
Kaffee.
Noch eine alte Tankstelle entdecken.
Wieder anhalten.
Und plötzlich ist Nachmittag.
Deshalb solltet ihr die Entfernungen zwischen euren Übernachtungsorten nicht zu ambitioniert wählen.
Claremore – kurz vor Tulsa
Auch Claremore eignet sich für einen Zwischenstopp.
Die Stadt ist unter anderem eng mit dem Entertainer Will Rogers verbunden und bietet euch wieder etwas mehr amerikanische Geschichte abseits der klassischen Route-66-Motive.
Von hier ist es nicht mehr weit bis zu einem der bekanntesten Fotostopps in Oklahoma.
Catoosa – der berühmte Blue Whale 🐋
Kurz vor Tulsa wartet eine der kuriosesten Sehenswürdigkeiten der gesamten Route:
der Blue Whale of Catoosa.
Ein riesiger blauer Wal mitten in Oklahoma.
Warum?
Genau diese Frage gehört irgendwie zur Route 66.
Der Blue Whale entstand ursprünglich als privates Freizeitprojekt und entwickelte sich später zu einer der bekanntesten Roadside Attractions entlang der historischen Straße.
Heute gehört er zu den Motiven, die auf einem klassischen Route-66-Roadtrip fast nicht fehlen dürfen.
Und genau solche Stopps machen diese Reise so sympathisch.
Nicht alles muss groß, teuer oder spektakulär sein.
Manchmal steht eben einfach ein riesiger blauer Wal am Straßenrand.
Tulsa – eine der spannendsten Städte der Route 66 🌆
Nach vielen kleinen Orten erreicht ihr schließlich Tulsa.
Und hier würde ich nicht einfach nur durchfahren.
Tulsa verbindet Route-66-Geschichte mit Architektur, Kultur, Restaurants und einer lebendigen Innenstadt.
Nach den vielen kleineren Stopps der vergangenen Tage tut es außerdem gut, wieder etwas länger an einem Ort zu bleiben.
Wie viele Nächte in Tulsa?
Für eine entspannte dreiwöchige Route würde ich zwei Nächte einplanen.
Mit einer Nacht lässt sich Tulsa ebenfalls integrieren, allerdings seht ihr dann nur einen kleinen Teil der Stadt.
Zwei Nächte bedeuten:
Ankommen, entspannt essen gehen und am nächsten Tag Zeit für Tulsa haben.
Gerade wenn ihr die komplette Route 66 fahrt, sind solche etwas ruhigeren Etappen wichtig.
Route 66 in Tulsa
Tulsa trägt seine Verbindung zur Route 66 sehr sichtbar.
Historische Motels, Neon, restaurierte Schilder und neue Projekte greifen die Geschichte der Mother Road auf.
Dadurch ist die Stadt ein schöner Ort, um nicht nur einzelne Relikte zu sehen, sondern zu erleben, wie die Route 66 heute wieder bewusst ins Stadtbild integriert wird.
Cyrus Avery und die Route 66
Tulsa ist außerdem eng mit Cyrus Avery verbunden, einem der wichtigsten Namen in der Entstehungsgeschichte der Route 66.
Avery setzte sich für die Streckenführung ein und wurde später als „Father of Route 66“ bekannt.
Wer die komplette Mother Road fährt, begegnet seinem Namen deshalb immer wieder.
Gerade in Tulsa lohnt es sich, etwas genauer auf diese Geschichte zu schauen.
Übernachten in Tulsa 🏨
Tulsa ist einer der Orte, an denen ihr euch ruhig ein etwas schöneres Hotel gönnen könnt.
Nach mehreren klassischen Roadtrip-Übernachtungen ist eine komfortable Unterkunft mitten in der Stadt eine angenehme Abwechslung.
Achtet auch hier auf Parkmöglichkeiten.
Wenn Restaurants und Sehenswürdigkeiten teilweise zu Fuß erreichbar sind, könnt ihr das Auto außerdem für einen Abend stehen lassen.
Ein entspannter Abend in Tulsa ✨
Nach einem langen Tag auf der Route müsst ihr abends nicht noch fünf Sehenswürdigkeiten besuchen.
Checkt im Hotel ein.
Macht euch frisch.
Geht essen.
Und genießt einfach, dass heute niemand mehr fahren muss.
Genau solche Abende gehören zu einem dreiwöchigen Roadtrip genauso dazu wie die großen Highlights.
Von Tulsa Richtung Oklahoma City
Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Oklahoma City.
Auf direktem Weg wäre die Strecke schnell geschafft.
Aber natürlich gibt es auch hier wieder mehrere Route-66-Stopps.
Und einige davon gehören zu den schönsten in Oklahoma.
Stroud – klassisches Route-66-Feeling
Stroud ist einer dieser Orte, bei denen sich ein kurzer Zwischenstopp lohnt.
Historische Gebäude und Route-66-Geschichte begleiten euch weiter durch Oklahoma.
Wenn ihr Hunger habt, könnt ihr den Stopp mit einer Pause verbinden.
Bei einer Route-66-Reise ist es ohnehin angenehm, Essen und Sehenswürdigkeiten miteinander zu kombinieren.
Dann wird aus der notwendigen Mittagspause automatisch ein weiterer Teil des Roadtrips.
Chandler – Geschichte der Mother Road
Weiter westlich erreicht ihr Chandler.
Auch hier spielt die Route 66 eine große Rolle.
Wenn ihr euch stärker für die Geschichte der Straße interessiert, könnt ihr unterwegs kleinere Museen und Informationspunkte einbauen.
Ihr müsst allerdings nicht jedes Route-66-Museum besuchen.
Nach dem dritten oder vierten kann sich vieles wiederholen.
Sucht euch deshalb lieber einige besonders interessante aus und lasst genügend Zeit für die Straße selbst.
Arcadia – eine rote Scheune und eine riesige Flasche
Kurz vor Oklahoma City wird die Route wieder herrlich kurios.
In Arcadia findet ihr gleich mehrere bekannte Stopps.
Einer davon ist die historische Round Barn.
Die runde Scheune stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und wurde zu einem beliebten Wahrzeichen entlang der Route.
Nur wenige Minuten entfernt wartet bereits das nächste Fotomotiv.
POPS 66 – moderne Route-66-Nostalgie 🥤
POPS ist zwar keine Sehenswürdigkeit aus den Anfangsjahren der Route 66, greift aber die Tradition der auffälligen Roadside Attractions perfekt auf.
Schon von weitem fällt die riesige Soda-Flasche vor dem Gebäude auf.
Drinnen findet ihr eine enorme Auswahl unterschiedlicher Limonaden.
Der Stopp ist touristisch.
Aber genau deshalb macht er Spaß.
Nach vielen historischen Tankstellen und alten Gebäuden zeigt POPS, dass die Route-66-Kultur auch heute weiterlebt.
Oklahoma City – Großstadt mitten auf der Mother Road
Schließlich erreicht ihr Oklahoma City.
Nach Tulsa wartet damit bereits die nächste größere Stadt.
Oklahoma City bietet deutlich mehr als einen kurzen Übernachtungsstopp und eignet sich hervorragend, um die Route für einen Moment etwas langsamer anzugehen.
Wie viele Nächte in Oklahoma City?
Ich würde zwei Nächte einplanen.
Damit habt ihr einen vollständigen Tag für die Stadt und müsst nicht direkt am nächsten Morgen weiterfahren.
Wer insgesamt nur zwei Wochen für die Route zur Verfügung hat, kann auf eine Nacht reduzieren.
Bei drei Wochen sind zwei Nächte deutlich angenehmer.
Bricktown – Oklahoma City am Abend
Für den ersten Abend bietet sich Bricktown an.
Das ehemalige Lagerhausviertel gehört heute zu den bekanntesten Bereichen der Stadt.
Restaurants, Unterhaltung und die Kanäle sorgen für eine entspannte Atmosphäre nach einem langen Fahrtag.
Hier könnt ihr den Abend verbringen, ohne noch ein großes Programm planen zu müssen.
Übernachten in Oklahoma City 🏨
Eine zentrale Unterkunft ist auch hier praktisch.
Wenn ihr in oder rund um Downtown beziehungsweise Bricktown übernachtet, könnt ihr am Abend einiges zu Fuß erreichen.
Prüft bei der Buchung wiederum die Parkbedingungen.
Jetzt beginnt der Weg in den amerikanischen Westen 🌵
Mit Oklahoma City erreicht eure Reise langsam einen Wendepunkt.
Hinter euch liegen die grünen Landschaften von Illinois und Missouri, der kurze Abstecher durch Kansas und die ersten großen Abschnitte Oklahomas.
Vor euch wird die Landschaft zunehmend weiter.
Die Orte liegen weiter auseinander.
Der Himmel scheint größer zu werden.
Und irgendwann tauchen die Bilder auf, die viele bereits im Kopf haben, wenn sie an die Route 66 denken:
weite Straßen, alte Tankstellen, Motels, Neonlichter und endlose Horizonte.
Als Nächstes führt die Mother Road weiter durch Oklahoma Richtung Texas Panhandle.
Dort warten Amarillo, klassische Route-66-Nostalgie und eine der berühmtesten Roadside Attractions der USA.
Und spätestens wenn die ersten Cadillacs aus dem texanischen Boden ragen, ist endgültig klar:
Der Südwesten beginnt. 🇺🇸🌵🚗
Von Oklahoma nach Texas: Amarillo, Cadillac Ranch & endlose Highways 🌵🇺🇸
Nach Oklahoma City verändert sich die Route 66 langsam spürbar.
Die Landschaft wird weiter, die Abstände zwischen den Orten größer und der Horizont scheint plötzlich kein Ende mehr zu haben. Genau hier beginnt jener Teil des Roadtrips, der vielen sofort in den Sinn kommt, wenn sie an die Route 66 denken.
Gerade Straßen.
Weites Land.
Alte Tankstellen.
Verlassene Motels.
Große Reklameschilder.
Und irgendwann: Texas.
Doch bevor ihr die Grenze zum Lone Star State erreicht, liegen noch einige besondere Route-66-Orte in Oklahoma vor euch.
Oklahoma City → Clinton
Nach eurem Aufenthalt in Oklahoma City führt die Route weiter Richtung Westen.
Heute würde ich wieder nicht ausschließlich der Interstate folgen.
Nutzt sie für längere Strecken, wenn es sinnvoll ist, wechselt aber immer wieder auf historische Abschnitte der Route 66.
Einer der ersten größeren Stopps ist El Reno.
Die Stadt liegt nur eine kurze Fahrt von Oklahoma City entfernt und eignet sich für einen ersten Kaffee oder einen kleinen Rundgang.
Danach geht es weiter durch das westliche Oklahoma.
Yukon – Route 66 vor den Toren der Prärie
Auch Yukon liegt direkt an der historischen Strecke.
Je weiter ihr euch von Oklahoma City entfernt, desto ruhiger wird die Umgebung.
Die dicht besiedelten Regionen des Mittleren Westens liegen inzwischen hinter euch und die Route bekommt zunehmend den Charakter eines klassischen amerikanischen Roadtrips.
Gerade jetzt lohnt es sich, nicht jeden Kilometer möglichst schnell zurückzulegen.
Öffnet die Fenster.
Macht Musik an.
Und genießt einfach die Straße.
El Reno – ein kurzer Stopp mit Route-66-Geschichte
El Reno entwickelte sich durch seine Lage an wichtigen Verkehrswegen und wurde später auch zu einem bekannten Stopp entlang der Route 66.
Heute könnt ihr hier eine Pause einlegen, bevor es weiter durch die immer offener werdende Landschaft Oklahomas geht.
Wer amerikanische Diner-Kultur mag, kann diesen Abschnitt außerdem hervorragend für einen klassischen Lunch-Stopp nutzen.
Hydro – kleine Orte, große Route-66-Geschichten
Weiter westlich kommt ihr an Orten vorbei, die auf einer gewöhnlichen USA-Rundreise vermutlich kaum jemand besuchen würde.
Hydro ist ein gutes Beispiel dafür.
Genau diese kleinen Gemeinden machen die Route 66 so interessant.
Einige Orte profitierten jahrzehntelang vom stetigen Strom der Reisenden. Tankstellen, Restaurants und Motels entstanden entlang der Straße.
Als der Verkehr später auf die Interstates verlagert wurde, verloren viele dieser Betriebe ihre wichtigste Grundlage.
Heute erzählen die verbliebenen Gebäude von dieser Zeit.
Weatherford – ein guter Zwischenstopp
Weatherford eignet sich für eine weitere Pause.
Wenn ihr inzwischen Hunger habt oder einfach kurz die Beine vertreten möchtet, könnt ihr hier etwas Zeit einplanen.
Gerade auf diesem Abschnitt solltet ihr außerdem regelmäßig auf euren Tank achten.
Noch befinden sich genügend größere Orte entlang der Strecke.
Später im Südwesten können die Entfernungen zwischen Tankmöglichkeiten jedoch wesentlich größer werden.
Gewöhnt euch deshalb ruhig schon jetzt daran:
Nicht erst tanken, wenn die Anzeige fast leer ist.
Clinton – Route 66 intensiv erleben
Einer der wichtigsten Stopps im westlichen Oklahoma ist Clinton.
Hier befindet sich das Oklahoma Route 66 Museum, das sich ausführlich mit der Geschichte der Mother Road beschäftigt.
Wenn ihr auf eurer Reise nur einige wenige Route-66-Museen besuchen möchtet, ist Clinton ein guter Kandidat.
Die Ausstellung führt durch verschiedene Epochen der Straße und zeigt, wie sich das Reisen entlang der Route im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Plant dafür etwas mehr Zeit ein als für einen normalen Fotostopp.
Wie viele Route-66-Museen braucht man?
Entlang der gesamten Strecke findet ihr zahlreiche Museen.
Ihr müsst nicht alle besuchen.
Nach einigen Tagen können sich bestimmte Themen wiederholen.
Sucht euch deshalb lieber zwei oder drei Museen aus, die euch besonders interessieren, und nehmt euch dort wirklich Zeit.
Den Rest der Reise verbringt ihr dort, wo die Geschichte der Route 66 ohnehin am lebendigsten ist:
auf der Straße.
Clinton → Elk City
Von Clinton geht es weiter Richtung Elk City.
Auch hier findet ihr zahlreiche Bezüge zur Route 66 und zur Geschichte des amerikanischen Westens.
Je nachdem, wie viele Stopps ihr bereits eingelegt habt, könnt ihr Elk City etwas ausführlicher besuchen oder lediglich als Pause nutzen.
Bei der Route 66 muss nicht jeder Tag exakt gleich aussehen.
Manchmal habt ihr Lust auf ein Museum.
Manchmal möchtet ihr einfach fahren.
Und manchmal entdeckt ihr spontan einen Ort, der überhaupt nicht auf eurem ursprünglichen Plan stand.
Sayre – Kleinstadtatmosphäre vor Texas
Weiter westlich liegt Sayre.
Die Umgebung wird jetzt zunehmend offener.
Die Straße zieht sich durch weite Landschaften und ihr bekommt langsam einen Eindruck davon, welche Dimensionen euch in Texas und später in New Mexico erwarten.
Genau hier lohnt sich ein kurzer Stopp, um nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten zu fotografieren.
Schaut euch auch die alten Gebäude und Main Streets der kleinen Orte an.
Sie gehören genauso zur Geschichte der Mother Road.
Erick – fast an der Grenze zu Texas
Mit Erick erreicht ihr einen der letzten klassischen Route-66-Orte in Oklahoma.
Danach ist es nicht mehr weit bis zur Grenze.
Und spätestens jetzt könnt ihr euch auf einen neuen Bundesstaat freuen.
Denn gleich wartet:
Texas 🇺🇸🌵
Der Route-66-Abschnitt durch Texas ist vergleichsweise überschaubar.
Die Mother Road durchquert den sogenannten Texas Panhandle, den schmalen nördlichen Teil des Bundesstaates.
Trotzdem warten hier einige der bekanntesten Motive der gesamten Reise.
Praktische Route-66-Essentials für euren Roadtrip 🇺🇸🧳
Mehrere Wochen im Mietwagen bedeuten, dass einige kleine Reisebegleiter besonders praktisch werden können.
Ein guter Handyhalter fürs Auto, Ladekabel, Powerbank, Reiseadapter, kleine Organizer, wiederverwendbare Trinkflaschen und weiteres Roadtrip-Zubehör können unterwegs hilfreich sein.
In meiner USA-Ideenliste findet ihr praktische Begleiter für längere Reisen und Roadtrips durch die Vereinigten Staaten.
Willkommen im Texas Panhandle
Die Veränderung der Landschaft ist deutlich spürbar.
Weite Ebenen bestimmen das Bild.
Der Himmel wirkt riesig.
Und manchmal scheint die Straße tatsächlich bis zum Horizont zu führen.
Texas vermittelt euch auf diesem Abschnitt ein völlig anderes Gefühl als Illinois oder Missouri.
Genau diese Veränderung macht einen Roadtrip über die komplette Route 66 so faszinierend.
Ihr erlebt nicht nur verschiedene Städte.
Ihr erlebt, wie sich ein ganzer Kontinent verändert.
Shamrock – eines der schönsten Route-66-Fotomotive 💚
Der erste große Route-66-Höhepunkt in Texas wartet in Shamrock.
Hier steht eines jener Gebäude, bei denen ihr vermutlich schon beim Aussteigen zur Kamera greifen werdet.
Das historische Tower Station and U-Drop Inn gehört zu den bekanntesten Art-déco-Bauwerken entlang der Route 66.
Die Kombination aus markanter Architektur, Neon und klassischer Tankstellenästhetik macht den Ort zu einem perfekten Roadtrip-Stopp.
Besonders schön wirkt das Gebäude, wenn die Beleuchtung eingeschaltet ist.
Zeit für das erste Texas-Foto
Shamrock ist außerdem einer dieser Orte, an denen sich der Wechsel in einen neuen Bundesstaat wirklich bemerkbar macht.
Nach Tagen durch Illinois, Missouri, Kansas und Oklahoma seid ihr jetzt in Texas angekommen.
Nehmt euch deshalb ruhig etwas Zeit.
Kaffee.
Fotos.
Ein kurzer Rundgang.
Und dann wieder:
Motor starten und weiter Richtung Westen.
McLean – Route 66 zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Der nächste interessante Stopp ist McLean.
Auch hier findet ihr historische Gebäude und Erinnerungen an die Blütezeit der Route 66.
Je weiter ihr durch den Texas Panhandle fahrt, desto stärker begegnet euch außerdem eine andere Seite der Mother Road:
verlassene Gebäude.
Geschlossene Tankstellen.
Alte Motels.
Verblasste Schilder.
Sie gehören genauso zur Geschichte der Straße wie die liebevoll restaurierten Attraktionen.
Verlassene Orte respektvoll fotografieren 📷
Gerade auf der Route 66 gibt es unzählige faszinierende verlassene Gebäude.
So verlockend ein altes Motel oder eine aufgegebene Tankstelle auch aussieht:
Betretet keine privaten oder abgesperrten Grundstücke ohne Erlaubnis.
Viele Gebäude befinden sich weiterhin in Privatbesitz und können außerdem baulich unsicher sein.
Oft entstehen bereits vom öffentlichen Straßenrand großartige Bilder.
Groom – plötzlich steht ein riesiges Kreuz am Horizont
Weiter Richtung Amarillo passiert ihr Groom.
Schon aus einiger Entfernung fällt ein riesiges Kreuz auf, das die ansonsten flache Landschaft deutlich überragt.
Unabhängig davon, ob ihr hier länger anhalten möchtet, zeigt der Ort wieder perfekt das Prinzip amerikanischer Roadside Attractions:
Man fährt über eine scheinbar endlose Straße – und plötzlich taucht am Horizont etwas völlig Unerwartetes auf.
Der schiefe Wasserturm von Groom
Ein weiteres bekanntes Fotomotiv ist der Leaning Tower of Texas.
Der absichtlich schräg stehende Wasserturm wurde zu einem klassischen Blickfang entlang der Route.
Und wahrscheinlich wäre ein schiefer Wasserturm irgendwo anders kaum eine Reise wert.
Auf der Route 66?
Da gehört er einfach dazu.
Amarillo – mitten im Texas Panhandle 🤠
Schließlich erreicht ihr Amarillo.
Die Stadt ist einer der wichtigsten Übernachtungsstopps auf dem texanischen Abschnitt der Route 66 und bietet euch die perfekte Basis für einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region.
Nach den vielen kleinen Orten ist Amarillo außerdem wieder groß genug, um Restaurants, Hotels und Einkaufsmöglichkeiten in größerer Auswahl zu bieten.
Wie viele Nächte in Amarillo?
Ich würde zwei Nächte einplanen.
Mit einer Nacht lässt sich Amarillo ebenfalls integrieren, aber zwei Nächte machen die Route deutlich entspannter.
So könnt ihr am Ankunftstag erst einmal in Ruhe einchecken und essen gehen.
Am nächsten Tag bleibt genügend Zeit für Amarillo und die Umgebung.
Und natürlich für einen der berühmtesten Stopps der kompletten Route 66.
Übernachten in Amarillo 🏨
Amarillo bietet eine große Auswahl an Unterkünften.
Für einen Roadtrip würde ich wieder auf eine gute Kombination aus Lage, Parkplatz und Komfort achten.
Wenn ihr euch für nostalgische Route-66-Unterkünfte interessiert, könnt ihr außerdem gezielt nach Motels mit historischem Bezug suchen.
Gerade entlang der Mother Road kann die Unterkunft schließlich selbst ein Teil des Reiseerlebnisses sein.
Cadillac Ranch – eine Ikone der Route 66 🚗🎨
Westlich von Amarillo wartet ein Ort, den fast jeder kennt, der sich schon einmal mit der Route 66 beschäftigt hat:
Cadillac Ranch.
Mehrere Cadillacs stecken mit der Front voran im texanischen Boden.
Die Kunstinstallation entstand bereits in den 1970er-Jahren und entwickelte sich zu einem der bekanntesten Roadside-Motive der USA.
Die Fahrzeuge sind heute mit unzähligen Farbschichten bedeckt.
Und genau das gehört zum Konzept.
Cadillac Ranch verändert sich ständig.
Wann solltet ihr Cadillac Ranch besuchen?
Wenn es in eure Reiseplanung passt, würde ich früh am Morgen oder später am Nachmittag kommen.
Dann könnt ihr die größte Mittagshitze eher vermeiden und das Licht kann für Fotos besonders schön sein.
Da die Cadillac Ranch im Freien liegt, solltet ihr euch bei schlechtem Wetter auf matschigen Untergrund einstellen.
Festes Schuhwerk kann deshalb durchaus sinnvoll sein.
Amarillo und die klassische Route-66-Atmosphäre
Cadillac Ranch ist zwar das berühmteste Motiv, aber nicht der einzige Grund für einen Aufenthalt in Amarillo.
Entlang der historischen Route findet ihr alte Motels, Neonreklame, Restaurants und weitere Spuren der Mother Road.
Nehmt euch ruhig etwas Zeit, ohne eine konkrete Sehenswürdigkeit anzusteuern.
Gerade abends kann die Atmosphäre entlang alter Route-66-Abschnitte besonders schön sein.
Texas und Steak – gehört das dazu? 🥩
Amarillo ist auch für seine Steakhouse-Kultur bekannt.
Wer Fleisch isst und Lust auf ein klassisches Texas-Erlebnis hat, kann den Abend deshalb mit einem Besuch in einem Steakhouse verbinden.
Dabei muss es gar nicht um irgendwelche riesigen Essens-Challenges gehen.
Viel schöner ist es, einfach einen entspannten Abend zu verbringen und nach den vergangenen Fahrtagen einmal etwas länger sitzen zu bleiben.
Route 66 am Abend – wenn das Neon angeht ✨
Tagsüber lebt die Route von weiten Landschaften und alten Gebäuden.
Am Abend verändert sich die Atmosphäre.
Historische Neonschilder beginnen zu leuchten und plötzlich bekommt man eine Vorstellung davon, wie diese Straße vor Jahrzehnten auf Reisende gewirkt haben muss.
Wenn ihr eine Unterkunft in der Nähe eines historischen Route-66-Abschnitts habt, lohnt sich deshalb nach dem Abendessen noch eine kleine Runde.
Kamera nicht vergessen.
Amarillo → Vega
Nach eurem Aufenthalt in Amarillo führt die Route weiter Richtung Westen.
Der nächste kleine Stopp ist Vega.
Die Stadt liegt mitten in der offenen Landschaft des Texas Panhandle und eignet sich gut für eine kurze Pause.
Ihr seid jetzt in einem Teil der Reise angekommen, in dem bereits das Panorama aus Straße, Himmel und weitem Land beeindruckend ist.
Nicht jeder Halt braucht eine Sehenswürdigkeit.
Manchmal reicht die Aussicht.
Adrian – die Mitte der Route 66
Kurz danach erreicht ihr einen ganz besonderen Punkt:
Adrian.
Der kleine Ort gilt als geografischer Mittelpunkt der klassischen Route 66 zwischen Chicago und Los Angeles.
Ungefähr die Hälfte der Mother Road liegt jetzt hinter euch.
Und ungefähr die Hälfte noch vor euch.
Nach all den Kilometern ist das ein erstaunlich besonderer Moment.
Midpoint – Zeit für das klassische Erinnerungsfoto 📸
Natürlich gehört hier ein Foto dazu.
Halfway Point.
Chicago liegt weit hinter euch.
Kalifornien noch weit vor euch.
Und dazwischen steht ihr mitten im Texas Panhandle.
Genau an solchen Orten merkt man erst, wie groß diese Reise tatsächlich ist.
Nehmt euch deshalb etwas Zeit.
Nicht nur für das Foto.
Sondern auch für den Gedanken:
Wir sind tatsächlich schon die halbe Route 66 gefahren.
Die zweite Hälfte beginnt
Hinter Adrian wird Texas langsam kleiner im Rückspiegel.
Doch die vielleicht spektakulärsten Landschaften des gesamten Roadtrips liegen noch vor euch.
Der nächste Bundesstaat verändert die Atmosphäre erneut vollständig.
Adobe-Architektur.
Wüstenlandschaften.
Weite Horizonte.
Kunst.
Historische Motels.
Und eine der interessantesten Städte des amerikanischen Südwestens.
Vor euch liegt:
New Mexico. 🌵
Von hier führt die Route weiter über Tucumcari Richtung Santa Fe und Albuquerque.
Und spätestens wenn am Abend die alten Neonschilder von Tucumcari leuchten, bekommt die Mother Road noch einmal ein vollkommen neues Gesicht.
New Mexico: Tucumcari, Santa Fe & Albuquerque zwischen Wüste und Neon 🌵🇺🇸
Hinter Adrian liegt der Mittelpunkt der Route 66 bereits hinter euch.
Und kurz darauf verändert sich die Reise erneut.
Ihr verlasst Texas und erreicht New Mexico – einen Bundesstaat, der sich mit seinen weiten Landschaften, roten Felsen, historischen Orten und seiner besonderen Architektur deutlich von den bisherigen Etappen unterscheidet.
Auch die Route 66 bekommt hier ein anderes Gesicht.
Alte Motels mit leuchtenden Neonschildern stehen entlang breiter Straßen. Am Horizont zeichnen sich Berge ab. Kleine Orte liegen zwischen endlos wirkenden Landschaften und am Abend färbt die untergehende Sonne den Himmel über der Wüste.
New Mexico gehört zu den Abschnitten, für die ihr euch auf der Route 66 unbedingt genügend Zeit nehmen solltet.
Willkommen in New Mexico 🌵
Schon kurz nach der Grenze merkt ihr:
Der amerikanische Südwesten ist endgültig erreicht.
Die Landschaft wird trockener, die Vegetation verändert sich und die Weite wirkt noch einmal beeindruckender als im Texas Panhandle.
Gerade jetzt beginnt für viele einer der landschaftlich schönsten Abschnitte des gesamten Roadtrips.
Und der erste große Route-66-Stopp lässt nicht lange auf sich warten.
Tucumcari – Route-66-Nostalgie pur ✨
Tucumcari gehört zu den Orten, die ihr auf einer Route-66-Reise nicht einfach umfahren solltet.
Tagsüber wirkt die Stadt teilweise ruhig und fast ein wenig verschlafen.
Doch überall findet ihr Hinweise auf die große Vergangenheit der Mother Road.
Historische Motels.
Murals.
Alte Reklameschilder.
Tankstellen.
Neon.
Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur kurz durchzufahren.
Warum Tucumcari so besonders ist
Während viele historische Route-66-Orte nach dem Bau der Interstates einen großen Teil ihres Verkehrs verloren, hat Tucumcari seine Verbindung zur Mother Road besonders sichtbar bewahrt.
Noch heute prägen zahlreiche Route-66-Motive das Stadtbild.
Und gerade deshalb fühlt sich der Ort teilweise wie eine kleine Zeitreise an.
Wenn ihr euch für die nostalgische Seite der Route begeistert, gehört Tucumcari zu den wichtigsten Stopps der gesamten Strecke.
Praktische Route-66-Essentials für euren Roadtrip 🇺🇸🧳
Mehrere Wochen im Mietwagen bedeuten, dass einige kleine Reisebegleiter besonders praktisch werden können.
Ein guter Handyhalter fürs Auto, Ladekabel, Powerbank, Reiseadapter, kleine Organizer, wiederverwendbare Trinkflaschen und weiteres Roadtrip-Zubehör können unterwegs hilfreich sein.
In meiner USA-Ideenliste findet ihr praktische Begleiter für längere Reisen und Roadtrips durch die Vereinigten Staaten.
Tucumcari Boulevard 🚗
Fahrt unbedingt einmal bewusst über den Tucumcari Boulevard.
Hier reihen sich zahlreiche historische Motels, Schilder und Route-66-Motive aneinander.
Am schönsten ist die Atmosphäre häufig am späten Nachmittag und am Abend.
Denn sobald die Sonne langsam verschwindet, beginnt das Neon zu leuchten.
Und plötzlich bekommt ihr eine Vorstellung davon, wie dieser Ort vor Jahrzehnten auf Reisende gewirkt haben muss.
Blue Swallow Motel – eine Route-66-Ikone
Zu den bekanntesten Motiven in Tucumcari gehört das historische Blue Swallow Motel.
Sein Neonschild ist inzwischen fast selbst zu einem Symbol der Route 66 geworden.
Selbst wenn ihr hier nicht übernachtet, lohnt sich ein Blick auf das Gebäude und die historische Atmosphäre.
Wer allerdings einmal bewusst in einem klassischen Route-66-Motel schlafen möchte, findet in Tucumcari genau die passende Umgebung dafür.
Eine Nacht in Tucumcari?
Für eine entspannte dreiwöchige Route würde ich eine Nacht in Tucumcari einplanen.
Dadurch könnt ihr den Ort am Abend erleben, wenn die Neonschilder eingeschaltet werden.
Genau das würdet ihr verpassen, wenn ihr Tucumcari lediglich mittags für eine Stunde besucht.
Außerdem sorgt eine Übernachtung dafür, dass die Strecke Richtung Santa Fe nicht unnötig lang wird.
Übernachten in Tucumcari 🏨
Hier würde ich tatsächlich überlegen, nicht einfach das modernste Hotel auszuwählen.
Tucumcari ist einer der Orte, an denen ein nostalgisches Motel selbst Teil des Route-66-Erlebnisses werden kann.
Natürlich sollte die Unterkunft trotzdem zu euren persönlichen Ansprüchen passen.
Wer lieber modernen Komfort möchte, findet ebenfalls entsprechende Möglichkeiten.
Ein Abend zwischen Neon und Mother Road
Nach dem Einchecken könnt ihr noch einmal losziehen.
Fahrt oder spaziert entlang der historischen Route und schaut euch die alten Schilder an.
Gerade in der Dämmerung entstehen hier wunderschöne Roadtrip-Fotos.
Danach könnt ihr den Abend bei einem entspannten Essen ausklingen lassen.
Kein großes Programm.
Kein Sightseeing-Marathon.
Einfach Route 66.
Tucumcari → Santa Rosa
Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Westen.
Die Landschaft bleibt weit und trocken und begleitet euch über lange Straßenabschnitte.
Ein möglicher Zwischenstopp ist Santa Rosa.
Die kleine Stadt besitzt ebenfalls eine lange Verbindung zur Route 66 und eignet sich hervorragend für eine Pause.
Blue Hole – überraschend blau mitten in New Mexico 💙
Eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit in Santa Rosa ist das Blue Hole.
Das tiefblaue natürliche Gewässer wirkt in der trockenen Landschaft beinahe unerwartet.
Wenn ihr genügend Zeit habt, könnt ihr hier einen kurzen Zwischenstopp einlegen.
Gerade an warmen Tagen bietet die Umgebung einen interessanten Kontrast zur Wüstenlandschaft, durch die ihr seit Stunden fahrt.
Die historische Route verändert sich in New Mexico
Bei der Planung dieses Abschnitts gibt es eine Besonderheit:
Die Route 66 verlief nicht während ihrer gesamten Geschichte exakt gleich.
Eine frühere Streckenführung führte über Santa Fe, während eine spätere Route direkter über Albuquerque verlief.
Für euren Roadtrip bedeutet das:
Ihr habt eine Wahl.
Und wenn genügend Zeit vorhanden ist, würde ich Santa Fe unbedingt integrieren.
Nicht nur wegen der Route 66.
Sondern weil die Stadt selbst zu den schönsten Stopps in New Mexico gehört.
Der Abstecher nach Santa Fe
Die Fahrt Richtung Santa Fe führt euch in eine landschaftlich andere Region.
Die Höhe nimmt zu und auch die Umgebung verändert sich.
Santa Fe liegt deutlich höher als viele Reisende zunächst erwarten.
Dadurch können sich die Temperaturen ebenfalls spürbar von den vorherigen Etappen unterscheiden.
Gerade morgens und abends kann es je nach Jahreszeit deutlich kühler werden.
Eine leichte zusätzliche Schicht im Gepäck ist deshalb praktisch.
Santa Fe – eine der außergewöhnlichsten Städte der Reise 🤎
Nach vielen klassischen amerikanischen Main Streets wirkt Santa Fe fast wie eine andere Welt.
Die charakteristische Adobe-Architektur, erdige Farben, Kunstgalerien und die lange Geschichte der Region verleihen der Stadt eine ganz eigene Atmosphäre.
Santa Fe ist nicht der typische Route-66-Stopp mit riesigen Neonschildern und Roadside Attractions.
Und genau deshalb ist die Stadt so interessant.
Sie bringt Abwechslung in die Reise.
Wie viele Nächte in Santa Fe?
Ich würde zwei Nächte einplanen.
Damit habt ihr einen kompletten Tag, um Santa Fe ohne Auto-Marathon zu erleben.
Wer nur zwei Wochen für die gesamte Route hat, muss stärker kürzen.
Bei einer dreiwöchigen Reise lohnt sich der zusätzliche Tag hier meiner Meinung nach sehr.
Santa Fe Plaza
Das historische Herz der Stadt ist die Santa Fe Plaza.
Von hier könnt ihr viele Bereiche der Innenstadt bequem zu Fuß erkunden.
Adobe-Gebäude, kleine Geschäfte, Galerien und Restaurants liegen dicht beieinander.
Nach den vergangenen Tagen im Auto ist es ausgesprochen angenehm, das Fahrzeug einmal stehen zu lassen und einfach durch die Stadt zu laufen.
Kunst & besondere Atmosphäre 🎨
Santa Fe besitzt eine ausgeprägte Kunstszene.
Galerien und Museen gehören ebenso zum Stadtbild wie die besondere Architektur.
Ihr müsst natürlich nicht den ganzen Tag von Museum zu Museum laufen.
Schon ein Spaziergang durch die Straßen zeigt, wie anders Santa Fe im Vergleich zu vielen bisherigen Route-66-Städten wirkt.
Santa Fe am Abend ✨
Wenn das Licht weicher wird und die erdfarbenen Gebäude in warmen Tönen erscheinen, ist Santa Fe besonders schön.
Nehmt euch für diesen Abend nichts Großes mehr vor.
Sucht euch ein schönes Restaurant und genießt einfach die Atmosphäre.
Nach vielen Tagen, an denen der Weg das Ziel war, darf hier einmal die Stadt selbst im Mittelpunkt stehen.
Übernachten in Santa Fe 🏨
Wenn es euer Budget erlaubt, würde ich in Santa Fe eine Unterkunft in oder nahe der historischen Innenstadt wählen.
Dadurch könnt ihr am Abend vieles zu Fuß erreichen und müsst nicht ständig mit dem Mietwagen unterwegs sein.
Gerade hier kann außerdem ein Hotel im regionaltypischen Stil besonders schön sein.
Santa Fe → Albuquerque
Nach Santa Fe führt euch die Reise weiter Richtung Albuquerque.
Ihr könnt dabei wieder Teile der historischen Streckenführung einbeziehen und euch langsam der größten Stadt New Mexicos nähern.
Die Fahrt ist nicht extrem lang.
Deshalb könnt ihr den Morgen noch in Santa Fe verbringen und später entspannt weiterfahren.
Madrid – ein ungewöhnlicher Zwischenstopp
Je nach gewählter Strecke könnt ihr unterwegs einen Abstecher in kleinere Orte der Region einbauen.
Madrid ist beispielsweise für seine kreative und etwas ungewöhnliche Atmosphäre bekannt.
Galerien, kleine Geschäfte und die Geschichte als ehemalige Bergbausiedlung machen den Ort zu einem interessanten Kontrast.
Wenn ihr eure Route möglichst streng an historischen Route-66-Verläufen ausrichten möchtet, plant die genaue Streckenführung vorher.
Wenn ihr dagegen auch interessante Abstecher mögt, kann die Region rund um Santa Fe zusätzliche Überraschungen bieten.
Albuquerque – Route 66 trifft Großstadt 🌆
Mit Albuquerque erreicht ihr schließlich eine der wichtigsten Städte entlang der Route 66 in New Mexico.
Hier wird die Mother Road wieder deutlich sichtbarer.
Historische Motels, Neonschilder und lange Straßenabschnitte erinnern an die große Zeit des amerikanischen Autoreisens.
Gleichzeitig ist Albuquerque eine moderne Großstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Central Avenue – die Route 66 durch Albuquerque
Die historische Route 66 führt durch Albuquerque über die Central Avenue.
Und genau hier lohnt es sich, nicht einfach möglichst schnell hindurchzufahren.
Alte Motels, Restaurants und historische Schilder erinnern noch heute an die Zeit, als Reisende auf ihrem Weg nach Kalifornien durch die Stadt kamen.
Besonders am Abend entfaltet die Straße mit ihren Leuchtreklamen eine ganz besondere Atmosphäre.
Old Town Albuquerque
Einen völlig anderen Eindruck bekommt ihr in der Old Town.
Historische Gebäude, kleine Innenhöfe, Geschäfte und Restaurants sorgen dafür, dass sich dieser Teil der Stadt deutlich von der Central Avenue unterscheidet.
Plant ruhig einige Stunden ein, um durch die Gegend zu schlendern.
Gerade die Mischung aus Route-66-Nostalgie und der Kultur New Mexicos macht Albuquerque interessant.
Sandia Mountains – Albuquerque von oben 🏔️
Östlich der Stadt erheben sich die Sandia Mountains.
Wenn ihr genügend Zeit habt, könnt ihr euren Aufenthalt mit einem Ausflug in diese Richtung verbinden.
Von höher gelegenen Punkten eröffnet sich ein beeindruckender Blick über Albuquerque und die weite Landschaft New Mexicos.
Besonders rund um den Sonnenuntergang kann die Aussicht wunderschön sein.
Prüft für Seilbahnen, Wanderwege und andere Aktivitäten vor eurem Besuch immer die aktuellen Betriebs- beziehungsweise Wetterbedingungen.
Wie viele Nächte in Albuquerque?
Für eine dreiwöchige Route würde ich zwei Nächte einplanen.
Damit könnt ihr Central Avenue, Old Town und weitere Highlights entspannt miteinander verbinden.
Wer schneller reisen möchte, kann auf eine Nacht reduzieren.
Allerdings wird die Route dann zunehmend dicht.
Und gerade im zweiten Teil der Reise warten noch einige Orte, für die ihr ebenfalls genügend Zeit benötigt.
Übernachten in Albuquerque 🏨
Ihr könnt entweder zentral übernachten oder bewusst nach einer Unterkunft mit Route-66-Flair suchen.
Bei historischen Motels würde ich vor der Buchung immer aktuelle Bewertungen anschauen.
Nostalgie ist schön.
Ein bequemes Bett und eine gepflegte Unterkunft sind nach mehreren tausend Kilometern allerdings ebenfalls nicht ganz unwichtig. 😉
Albuquerque bei Nacht – wenn die Route 66 wieder leuchtet ✨
Wenn ihr nur einmal bewusst nach Sonnenuntergang entlang eines historischen Route-66-Abschnitts fahren möchtet, bietet Albuquerque dafür eine wunderbare Gelegenheit.
Neonschilder und alte Motelreklamen wirken nachts völlig anders als am Tag.
Genau diese Bilder gehören zur Mythologie der Mother Road.
Ein Auto.
Eine breite Straße.
Neon.
Und irgendwo vor euch liegt Kalifornien.
New Mexico – der perfekte Abschluss für Teil 1 🌵✨
Mit Albuquerque endet der erste große Abschnitt unseres Route-66-Roadtrips.
Seit dem Start in Chicago habt ihr inzwischen Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma und Texas durchquert und schließlich New Mexico erreicht.
Ihr seid durch kleine Route-66-Orte gefahren, habt historische Tankstellen und Motels entdeckt, den Mississippi überquert, die Cadillac Ranch gesehen und am Mittelpunkt der Mother Road gestanden.
New Mexico bildet dafür einen besonders schönen Abschluss.
Tucumcari bringt euch die klassische Route-66-Nostalgie mit Neon und historischen Motels.
Santa Fe zeigt euch die kulturelle und architektonische Seite des amerikanischen Südwestens.
Und Albuquerque verbindet beides mit der Geschichte der Mother Road.
Die Route 66 geht weiter – Teil 2 führt nach Arizona & Kalifornien 🚗🇺🇸
Natürlich endet unsere Reise hier noch lange nicht.
Hinter Albuquerque wird die Landschaft wieder weiter und die Route führt zunächst über Gallup Richtung Arizona.
Dort wartet ein vollkommen neuer Abschnitt der Mother Road.
Petrified Forest.
Holbrook.
Winslow.
Flagstaff.
Williams.
Seligman.
Kingman.
Und natürlich der Grand Canyon, den ihr wunderbar als Abstecher in euren Roadtrip integrieren könnt.
Danach führt die Route durch die Wüstenlandschaften des amerikanischen Südwestens weiter nach Kalifornien.
Und irgendwann liegt nach Tausenden Kilometern tatsächlich der Pazifik vor euch. 🌊
Von Chicago bis Albuquerque – und noch lange nicht am Ziel
Genau das macht die Route 66 so außergewöhnlich.
Es geht nicht nur darum, von Chicago nach Los Angeles zu fahren.
Es sind die kleinen Orte dazwischen.
Die alten Neonschilder.
Die Diners.
Die historischen Motels.
Die endlosen Straßen.
Und das Gefühl, dass sich hinter jedem neuen Abschnitt die Landschaft wieder verändern kann.
Die erste große Etappe unserer Reise endet deshalb hier in Albuquerque.
In Teil 2 geht es weiter durch Arizona – und damit auf einen der spektakulärsten Abschnitte der gesamten Route 66. 🌵🚗✨
Praktische Route-66-Essentials für euren Roadtrip 🇺🇸🧳
Mehrere Wochen im Mietwagen bedeuten, dass einige kleine Reisebegleiter besonders praktisch werden können.
Ein guter Handyhalter fürs Auto, Ladekabel, Powerbank, Reiseadapter, kleine Organizer, wiederverwendbare Trinkflaschen und weiteres Roadtrip-Zubehör können unterwegs hilfreich sein.
In meiner USA-Ideenliste findet ihr praktische Begleiter für längere Reisen und Roadtrips durch die Vereinigten Staaten.
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