New York kostenlos – Die schönsten kostenlosen Highlights & Erlebnisse 🗽✨

New York gehört nicht gerade zu den Städten, die für kleine Reisebudgets bekannt sind. Hotel, Essen, Aussichtsplattformen, Museen und Broadway-Tickets können die Reisekasse innerhalb weniger Tage ordentlich beanspruchen. Umso schöner ist es, dass einige der Erlebnisse, die für mich ganz besonders zu New York gehören, überhaupt keinen Eintritt kosten.
Ihr könnt mit Blick auf die Freiheitsstatue durch den New Yorker Hafen fahren, über die Brooklyn Bridge laufen, Manhattan von der anderen Seite des East River betrachten oder mitten zwischen den Hochhäusern eine Pause im Central Park einlegen – und dafür keinen Dollar Eintritt bezahlen.
Gerade bei einer ersten New-York-Reise würde ich kostenlose Highlights deshalb nicht als Ersatzprogramm betrachten. Viele davon gehören ohnehin zu den schönsten Erlebnissen der Stadt.
In diesem Guide zeige ich euch die schönsten kostenlosen Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte und Erlebnisse in New York und wie ihr mehrere davon sinnvoll miteinander verbinden könnt.
Ist New York überhaupt kostenlos erlebbar?
Natürlich werdet ihr New York nicht komplett kostenlos bereisen. Unterkunft, Verpflegung und Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln bleiben wichtige Kostenpunkte.
Bei den Sehenswürdigkeiten könnt ihr euer Budget jedoch erstaunlich gut beeinflussen.
Ihr müsst nicht jeden Tag eine Aussichtsplattform besuchen oder mehrere kostenpflichtige Attraktionen hintereinander buchen. Gerade die Mischung macht eine New-York-Reise interessant.
Vielleicht steht an einem Tag das Empire State Building oder eine Broadway-Show auf eurem Programm. Am nächsten Tag könnt ihr dagegen mehrere Stunden durch Brooklyn laufen, mit der Staten Island Ferry fahren und den Sonnenuntergang mit Blick auf die Skyline erleben.
Und genau diese kostenlosen Tage können mindestens genauso besonders werden.
1. Staten Island Ferry – kostenlos an der Freiheitsstatue vorbei ⛴️
Die Staten Island Ferry gehört für mich zu den besten kostenlosen Erlebnissen in New York.
Die Fähre verbindet Manhattan mit Staten Island und fährt dabei durch den New Yorker Hafen. Während der Überfahrt bekommt ihr nicht nur einen schönen Blick auf die Skyline von Lower Manhattan, sondern passiert auch die Freiheitsstatue in einiger Entfernung.
Die Fahrt selbst ist tatsächlich kostenlos – ihr benötigt für die Staten Island Ferry kein Ticket. Sie verkehrt außerdem rund um die Uhr zwischen dem Whitehall Terminal in Manhattan und dem St. George Terminal auf Staten Island.
Das macht sie besonders interessant, wenn ihr die Freiheitsstatue sehen möchtet, aber weder Liberty Island noch Ellis Island besuchen wollt.
Natürlich ersetzt die Staten Island Ferry keinen Besuch direkt an der Statue. Ihr kommt ihr nicht so nah wie mit einer offiziellen Fahrt nach Liberty Island.
Dafür bekommt ihr etwas anderes: eine kostenlose Fahrt über das Wasser mit einer großartigen Perspektive auf den Hafen.
Welche Seite der Staten Island Ferry ist die beste?
Bei der Fahrt von Manhattan nach Staten Island lohnt sich ein Platz auf der rechten Seite des Schiffes, wenn ihr Richtung Freiheitsstatue schauen möchtet.
Auf der Rückfahrt dreht sich die Perspektive entsprechend.
Noch wichtiger als die perfekte Seite finde ich allerdings den Blick zurück auf Manhattan. Besonders während der Rückfahrt wird die Skyline von Lower Manhattan immer größer und eindrucksvoller.
Wenn ihr zeitlich flexibel seid, kann eine Fahrt am späten Nachmittag besonders schön sein.
Dann könnt ihr mit etwas Glück die Stadt im warmen Abendlicht erleben und später beobachten, wie in Manhattan nach und nach die Lichter angehen.
Mein Tipp: Lasst euch am Terminal niemals ein vermeintliches Ticket für die Staten Island Ferry verkaufen. Die Fahrt ist kostenlos. Die Betreiber warnen selbst vor Personen, die Touristen Tickets verkaufen möchten.
2. Brooklyn Bridge – eine der berühmtesten Aussichten New Yorks kostenlos erleben
Eine weitere Sehenswürdigkeit, für die ihr keinen Eintritt benötigt, ist die Brooklyn Bridge.
Die historische Brücke verbindet Manhattan und Brooklyn und gehört zu den Orten, die ich bei einer ersten New-York-Reise nicht auslassen würde.
Besonders schön finde ich es, die Brücke von Manhattan Richtung Brooklyn zu überqueren.
Während ihr weitergeht, verändert sich der Blick auf die Skyline. Am Ende erreicht ihr DUMBO und könnt euren Spaziergang direkt im Brooklyn Bridge Park fortsetzen.
Plant dafür ausreichend Zeit ein.
Natürlich könnt ihr die Brücke einfach überqueren. Viel schöner ist es aber, zwischendurch stehen zu bleiben und die unterschiedlichen Perspektiven zu genießen.
Wann solltet ihr über die Brooklyn Bridge laufen?
Wenn ihr die Brücke etwas ruhiger erleben möchtet, würde ich früh am Morgen kommen.
Tagsüber gehört sie zu den meistbesuchten Orten der Stadt und entsprechend voll kann der Fußweg werden.
Eine ganz andere Atmosphäre entsteht am Abend.
Wenn Manhattan beleuchtet ist, bekommt ihr noch einmal einen völlig anderen Eindruck als am Tag. Besonders schön lässt sich dieser Besuch mit DUMBO und der Waterfront in Brooklyn verbinden.
Wenn ihr nur einmal über die Brooklyn Bridge laufen möchtet, würde ich die Tageszeit deshalb nach euren Prioritäten auswählen: morgens für mehr Ruhe, später für Atmosphäre und Skyline.
3. DUMBO – einer der berühmtesten New-York-Blicke kostet nichts
Nach der Brooklyn Bridge seid ihr bereits in einem der spannendsten Viertel für einen kostenlosen Spaziergang.
DUMBO liegt zwischen Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge und verbindet alte Industriearchitektur mit Kopfsteinpflasterstraßen und spektakulären Blicken auf Manhattan.
Besonders bekannt ist die Perspektive von der Washington Street auf die Manhattan Bridge.
Das Motiv habt ihr wahrscheinlich schon unzählige Male auf Fotos gesehen.
Trotzdem würde ich DUMBO nicht auf diesen einen Fotospot reduzieren.
Lauft weiter Richtung Wasser. Gerade dort beginnt für mich der schönste Teil dieses kostenlosen New-York-Tages.
4. Brooklyn Bridge Park – Skylineblick ohne Aussichtsplattform
Der Brooklyn Bridge Park gehört zu meinen Lieblingsorten, wenn ihr Manhattan sehen möchtet, ohne für eine Aussichtsplattform zu bezahlen.
Vom Ufer aus schaut ihr direkt auf den East River und die Skyline von Lower Manhattan. Gleichzeitig befinden sich Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge ganz in der Nähe.
Besonders schön ist, dass sich die Perspektive während eines Spaziergangs immer wieder verändert.
Ihr könnt am Wasser sitzen, fotografieren oder einfach eine Pause einlegen und Manhattan auf der anderen Seite betrachten.
Wenn ihr bereits mehrere Tage zwischen den Hochhäusern unterwegs wart, wirkt dieser Blick von außen vollkommen anders.
Genau deshalb würde ich Brooklyn Bridge Park nicht nur als kurzen Fotostopp behandeln.
Nehmt euch Zeit.
Brooklyn Bridge + DUMBO + Waterfront – meine kostenlose Kombination
Diese drei Highlights würde ich immer miteinander verbinden.
Beginnt in Manhattan und lauft über die Brooklyn Bridge.
Anschließend geht es durch DUMBO und weiter zum Brooklyn Bridge Park.
Wenn ihr morgens startet, könnt ihr daraus einen entspannten halben Tag machen. Beginnt ihr später, eignet sich die Strecke wunderbar für den Nachmittag und Abend.
Gerade bei Sonnenuntergang und in der anschließenden blauen Stunde gehört die Aussicht auf Manhattan für mich zu den schönsten kostenlosen Erlebnissen der Stadt.
Und ihr habt dafür noch keinen einzigen Dollar Eintritt bezahlt.
5. Brooklyn Heights Promenade – Manhattan wie auf einer Postkarte
Wenn ihr bereits am Brooklyn Bridge Park seid, lohnt sich ein weiterer Spaziergang zur Brooklyn Heights Promenade.
Von hier blickt ihr über den East River Richtung Lower Manhattan und New Yorker Hafen.
Die Promenade liegt erhöht und bietet dadurch noch einmal eine andere Perspektive als die Waterfront direkt am Wasser.
Besonders gefällt mir die Kombination aus Skyline und den historischen Straßen von Brooklyn Heights.
Ihr könnt deshalb anschließend noch ein wenig durch das Viertel laufen. Die Brownstones, baumbestandenen Straßen und ruhigere Atmosphäre fühlen sich vollkommen anders an als Midtown Manhattan.
Gerade solche Übergänge machen New York für mich interessant.
Ihr seid nur wenige Kilometer von Times Square entfernt und trotzdem scheint die Stadt plötzlich eine andere zu sein.
6. Central Park – eines der größten kostenlosen Erlebnisse New Yorks 🌳
Natürlich darf Central Park in diesem Guide nicht fehlen.
Der Eintritt in den Park kostet nichts und ihr könnt hier problemlos mehrere Stunden verbringen.
The Mall, Bethesda Terrace, The Lake, Bow Bridge, The Ramble und das Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir lassen sich alle während eines kostenlosen Spaziergangs entdecken.
Ihr braucht also weder eine Fahrradtour noch eine andere kostenpflichtige Aktivität, um Central Park wirklich zu erleben.
Gerade wenn ihr bereits viel Geld für andere Sehenswürdigkeiten ausgegeben habt, ist ein halber Tag im Park ein schöner Gegenpol.
Und weil Central Park so viel mehr ist als nur ein kostenloser Programmpunkt, habe ich dafür einen eigenen ausführlichen Guide erstellt:
Dort findet ihr verschiedene Routen für zwei Stunden, einen halben und einen ganzen Tag sowie Tipps zu den schönsten Bereichen des Parks.
7. High Line – über Manhattan spazieren
Eine ehemalige Hochbahntrasse, die heute als Park durch Manhattan führt: Die High Line gehört zu den ungewöhnlicheren kostenlosen Spaziergängen in New York.
Der erhöhte Weg führt durch die West Side und eröffnet immer wieder neue Perspektiven auf Straßen, Gebäude und den Hudson River.
Das Interessante ist für mich weniger eine einzelne Sehenswürdigkeit.
Hier ist wieder der Weg selbst das Erlebnis.
Zwischen moderner Architektur, Pflanzen und alten Elementen der ehemaligen Bahnstrecke bekommt ihr einen vollkommen anderen Blick auf Manhattan als auf Straßenebene.
Die High Line lässt sich außerdem hervorragend mit Chelsea und mehreren weiteren kostenlosen Highlights verbinden.
8. Little Island – ein Park mitten im Hudson River 🌿
Wenn ihr die High Line entlanglauft, könnt ihr euren Spaziergang wunderbar Richtung Hudson River fortsetzen. Dort wartet mit Little Island ein Ort, der selbst für New Yorker Verhältnisse ziemlich ungewöhnlich ist.
Der Park wurde direkt über dem Hudson River errichtet und ruht auf großen, tulpenförmigen Betonstützen. Schon von der Uferpromenade aus sieht das ziemlich beeindruckend aus. Noch schöner finde ich allerdings den Blick aus dem Park selbst.
Die Wege führen zwischen Bäumen und bepflanzten Flächen immer wieder ein Stück nach oben. Dadurch entstehen verschiedene kleine Aussichtspunkte, von denen ihr über den Hudson River, Richtung New Jersey und auf die West Side von Manhattan schauen könnt.
Der Eintritt zu Little Island ist kostenlos.
Ihr müsst hier auch gar nicht besonders viel planen. Lauft einfach durch den Park, nehmt zwischendurch einen der Wege nach oben und sucht euch einen schönen Platz mit Blick auf das Wasser.
Gerade nach einem längeren Spaziergang über die High Line ist Little Island perfekt für eine Pause.
Wenn ihr die Wahl habt, würde ich eher am späten Nachmittag kommen. Dann steht die Sonne über dem Hudson River tiefer und die Stimmung am Wasser wird besonders schön.
Mein Tipp: Verbindet High Line, Chelsea, Little Island und Pier 57 miteinander. Die Orte
liegen nah beieinander und ihr könnt daraus ganz unkompliziert mehrere Stunden Programm machen, ohne Eintritt für eine einzige Sehenswürdigkeit bezahlen zu müssen.
9. Pier 57 Rooftop Park – kostenlos über den Hudson River schauen
Nur wenige Minuten von Little Island entfernt liegt ein weiterer Ort, den viele bei ihrer ersten New-York-Reise noch gar nicht auf dem Schirm haben.
Auf Pier 57 befindet sich ein öffentlich zugänglicher Rooftop Park.
Von dort habt ihr einen schönen Blick über den Hudson River und könnt gleichzeitig Little Island aus einer ganz anderen Perspektive sehen.
Natürlich ist das keine Aussichtsplattform wie Edge oder Summit One Vanderbilt. Genau das würde ich hier aber auch gar nicht erwarten.
Pier 57 ist eher ein Ort, an dem ihr während eines Spaziergangs eine Pause einlegt, euch auf das Dach setzt und für eine Weile die Aussicht genießt.
Und gerade weil ihr dafür kein Ticket und keine Reservierung für eine teure Aussichtsplattform benötigt, würde ich den Rooftop Park mitnehmen, wenn ihr ohnehin in Chelsea unterwegs seid.
High Line, Little Island und Pier 57 ergeben zusammen eine richtig schöne kostenlose Route durch diesen Teil Manhattans.
Wenn ihr anschließend noch nicht genug vom Wasser habt, könnt ihr einfach weiter am Hudson River entlanglaufen.
10. Hudson River Park – New York einmal ohne das typische Großstadtchaos
Der Hudson River Park zieht sich über mehrere Kilometer entlang der Westseite Manhattans und ist einer dieser Orte, die ich gar nicht unbedingt wegen einer bestimmten Sehenswürdigkeit besuchen würde.
Hier geht es eher um den Spaziergang selbst.
Immer wieder führen Wege direkt am Wasser entlang. Dazwischen gibt es Piers, Grünflächen und Plätze, an denen ihr euch hinsetzen könnt.
Nach ein paar Tagen in Manhattan kann genau das richtig angenehm sein.
Ihr hört nicht ständig Hupen, müsst euch nicht durch volle Gehwege bewegen und habt plötzlich erstaunlich viel Platz vor euch.
Auf der einen Seite liegt der Hudson River, auf der anderen erhebt sich Manhattan.
Besonders schön finde ich den Park gegen Abend. Die Sonne geht auf dieser Seite Richtung New Jersey unter und das Licht über dem Wasser kann dann richtig schön werden.
Ihr müsst daraus auch keinen festen Programmpunkt machen.
Wenn ihr Little Island oder Pier 57 besucht, lauft anschließend einfach noch ein Stück am Wasser entlang und entscheidet spontan, wie weit ihr gehen möchtet.
Manchmal sind genau diese ungeplanten Spaziergänge später die schönsten Erinnerungen an New York.
11. Grand Central Terminal – eines der schönsten Gebäude New Yorks kostenlos sehen ✨
Grand Central Terminal ist einer dieser Orte, die wahrscheinlich fast jeder schon einmal irgendwo gesehen hat.
Trotzdem wirkt die große Halle noch einmal ganz anders, wenn ihr tatsächlich mittendrin steht.
Der Bahnhof liegt mitten in Manhattan und kann kostenlos betreten werden. Schon deshalb würde ich Grand Central bei einer ersten New-York-Reise auf jeden Fall einplanen.
Schaut in der Haupthalle unbedingt nach oben.
Die blaugrüne Decke mit ihren Sternbildern gehört zu den bekanntesten Details des Gebäudes. Dazu kommen die großen Fenster, die historische Architektur und die berühmte Uhr in der Mitte der Halle.
Gerade wenn ihr Grand Central nur als Bahnhof kennt, werdet ihr wahrscheinlich überrascht sein, wie beeindruckend das Gebäude tatsächlich ist.
Nehmt euch deshalb ein bisschen Zeit und lauft nicht nur einmal durch die Haupthalle.
Eine kleine Besonderheit versteckt sich außerdem in der Nähe der Grand Central Oyster Bar.
Dort befindet sich die sogenannte Whispering Gallery.
Wenn zwei Personen diagonal gegenüber an den Ecken der gewölbten Passage stehen und leise in Richtung Wand sprechen, kann die Stimme durch die besondere Akustik auf der gegenüberliegenden Seite zu hören sein.
Das dauert vielleicht fünf Minuten, kostet nichts und ist genau die Art von kleiner Besonderheit, die ich an New York so mag.
Mein Tipp: Grand Central lässt sich sehr gut mit Bryant Park und der New York Public Library verbinden. Alle drei Orte liegen nah genug beieinander, sodass ihr sie problemlos während eines Spaziergangs durch Midtown besuchen könnt.
12. New York Public Library – kostenlos in eine der berühmtesten Bibliotheken der Welt
Von Grand Central könnt ihr weiter Richtung Fifth Avenue laufen.
Dort steht mit der New York Public Library ein weiteres Gebäude, an dem ich nicht einfach vorbeilaufen würde.
Schon von außen ist die Bibliothek beeindruckend. Vor dem Eingang sitzen die beiden berühmten steinernen Löwen Patience und Fortitude, die inzwischen fast genauso zu diesem Ort gehören wie das Gebäude selbst.
Noch interessanter wird es im Inneren.
Hohe Decken, breite Treppen, lange Flure und aufwendig gestaltete Räume lassen teilweise fast vergessen, dass ihr euch in einer öffentlichen Bibliothek befindet.
Besonders bekannt ist der Rose Main Reading Room mit seinen langen Holztischen, den Lampen und der beeindruckenden Decke.
Da die Bibliothek tatsächlich genutzt wird und keine reine Touristenattraktion ist, sind allerdings nicht zu jeder Zeit alle Bereiche für Besucher frei zugänglich. Schaut deshalb vor eurem Besuch noch einmal nach den aktuellen Möglichkeiten.
Auch wenn ihr nur einen Teil des Gebäudes seht, lohnt sich der Abstecher.
Und sobald ihr die Bibliothek wieder verlasst, müsst ihr nur einmal um das Gebäude herumgehen und steht schon beim nächsten kostenlosen Highlight.
13. Bryant Park – eine Pause mitten in Manhattan
Bryant Park liegt direkt hinter der New York Public Library und ist viel kleiner als Central Park.
Trotzdem mag ich diesen Ort gerade wegen seiner Lage.
Rundherum stehen die Hochhäuser von Midtown und mittendrin befindet sich diese kleine grüne Fläche mit Tischen und Stühlen.
Hier könnt ihr euch einfach hinsetzen, einen Kaffee trinken und für eine Weile beobachten, was um euch herum passiert.
Im Sommer wirkt Bryant Park vollkommen anders als im Winter.
Zur Weihnachtszeit befindet sich hier das bekannte Winter Village mit kleinen Verkaufsständen und einer Eisbahn. Allein über den Weihnachtsmarkt zu laufen und die Atmosphäre zu genießen, kostet nichts.
Gerade wenn ihr New York im Dezember besucht, würde ich Bryant Park deshalb auf jeden Fall mitnehmen.
Aber auch außerhalb der Weihnachtszeit lohnt sich der Park als kurze Pause zwischen den Sehenswürdigkeiten.
Ihr müsst in New York nicht jede Minute mit einem Programmpunkt füllen.
Manchmal reicht es völlig aus, mitten in Manhattan zu sitzen, die Hochhäuser über euch zu sehen und für eine halbe Stunde einfach nichts zu müssen.
14. Roosevelt Island Tramway – New York von oben erleben 🚡
Die Roosevelt Island Tramway ist streng genommen kein komplett kostenloses Erlebnis und deshalb eine kleine Ausnahme in dieser Liste.
Ich möchte sie trotzdem aufnehmen, weil ihr für vergleichsweise wenig Geld eine Perspektive auf New York bekommt, die vollkommen anders ist als bei einer normalen Subway-Fahrt.
Die Seilbahn verbindet Manhattan mit Roosevelt Island und fährt dabei neben der Queensboro Bridge über den East River.
Schon wenige Augenblicke nach der Abfahrt gewinnt ihr an Höhe und schaut auf die Straßen, den Fluss und die Hochhäuser rundherum.
Gerade wenn ihr keine weitere teure Aussichtsplattform buchen möchtet, finde ich die Fahrt richtig schön.
Noch besser wird sie, wenn ihr auf Roosevelt Island nicht direkt wieder umdreht.
Denn die Insel selbst könnt ihr kostenlos erkunden.
15. Roosevelt Island – eine überraschend ruhige Seite von New York
Roosevelt Island liegt mitten im East River zwischen Manhattan und Queens.
Das klingt zunächst nicht nach einem Ort, an dem es besonders ruhig sein könnte.
Genau das ist aber das Überraschende.
Sobald ihr aus der Tramway steigt und Richtung Wasser lauft, fühlt sich New York plötzlich wieder vollkommen anders an.
Vom Ufer habt ihr schöne Blicke auf die East Side von Manhattan. Gleichzeitig könnt ihr entlang der Insel spazieren und die Skyline aus einer Perspektive betrachten, die viele Besucher bei ihrer ersten Reise gar nicht kennenlernen.
Wenn ihr Richtung Süden lauft, kommt ihr zum Franklin D. Roosevelt Four Freedoms State Park.
Ganz in der Nähe befindet sich außerdem die Ruine des ehemaligen Smallpox Hospital.
Das historische Gebäude steht heute als Ruine zwischen moderner Architektur und der Skyline Manhattans und wirkt dadurch fast ein wenig unwirklich.
Betreten könnt ihr die Ruine nicht, aber bereits der Blick von außen macht diesen Teil der Insel interessant.
Plant für Roosevelt Island ruhig etwas mehr Zeit ein.
Die Tramway ist zwar der spektakulärere Teil des Ausflugs, aber für mich lohnt sich die Fahrt erst richtig, wenn ihr anschließend auch ein Stück über die Insel lauft.
16. Gantry Plaza State Park – Manhattan von Queens aus sehen
Einen der schönsten kostenlosen Skylineblicke bekommt ihr meiner Meinung nach dann, wenn ihr Manhattan einmal verlasst.
Der Gantry Plaza State Park liegt in Long Island City direkt am East River.
Von der Uferpromenade schaut ihr auf Midtown Manhattan und könnt unter anderem das Empire State Building auf der gegenüberliegenden Seite sehen.
Die Perspektive ist vollkommen anders als mitten in Manhattan.
Statt zwischen den Hochhäusern zu stehen, habt ihr plötzlich die gesamte Skyline vor euch.
Genau deshalb würde ich diesen Ort besonders am späten Nachmittag besuchen.
Bleibt, wenn möglich, bis nach Sonnenuntergang.
Wenn der Himmel langsam dunkler wird und auf der anderen Seite des East River immer mehr Fenster und Gebäude zu leuchten beginnen, wird die Aussicht noch einmal schöner.
Dafür braucht ihr keine Aussichtsplattform und kein Ticket.
Ihr müsst Manhattan manchmal einfach nur verlassen, um zu merken, wie beeindruckend die Stadt von außen aussieht.
17. Times Square – einmal gehört er einfach dazu
Times Square ist laut, voll, grell und wahrscheinlich einer der touristischsten Orte in ganz New York.
Trotzdem würde ich ihn bei einer ersten Reise nicht auslassen.
Ihr müsst hier nicht stundenlang bleiben.
Aber einmal mitten zwischen den riesigen Bildschirmen, Leuchtreklamen, gelben Taxis und Menschenmengen zu stehen, gehört für mich einfach zu New York.
Am besten kommt ihr nach Einbruch der Dunkelheit.
Dann entfaltet Times Square seine volle Wirkung und es ist erstaunlich, wie hell dieser Teil Manhattans selbst mitten in der Nacht noch ist.
Wenn ihr ohnehin spät unterwegs seid, gibt es sogar noch einen kleinen Grund, etwas länger zu bleiben.
Kurz vor Mitternacht werden zahlreiche digitale Werbeflächen am Times Square für wenige Minuten Teil einer gemeinsamen Kunstinstallation. Dieses tägliche Projekt heißt Midnight Moment.
Plötzlich verschwindet ein Teil der normalen Werbung und auf den Bildschirmen erscheint digitale Kunst.
Wenn ihr zu dieser Uhrzeit sowieso in Midtown seid, könnt ihr damit noch ein ziemlich ungewöhnliches kostenloses New-York-Erlebnis mitnehmen.
18. Fifth Avenue – eine der berühmtesten Straßen der Welt entlanglaufen
Zum Schluss dieses Teils geht es noch auf die Fifth Avenue.
Natürlich könnt ihr hier sehr viel Geld ausgeben.
Müsst ihr aber nicht.
Allein ein Spaziergang entlang der Fifth Avenue führt euch an einigen der bekanntesten Orte Manhattans vorbei.
Je nachdem, welchen Abschnitt ihr wählt, kommt ihr unter anderem am Rockefeller Center, an der St. Patrick’s Cathedral und an zahlreichen bekannten Gebäuden und Geschäften vorbei.
Besonders schön finde ich die Fifth Avenue zur Weihnachtszeit.
Dann werden Fassaden und Schaufenster aufwendig dekoriert und ein normaler Abendspaziergang fühlt sich plötzlich wie eine eigene Sehenswürdigkeit an.
Aber auch zu jeder anderen Jahreszeit lohnt es sich, einen Teil der Straße einfach zu Fuß zu erkunden.
Denn genau das ist etwas, das man bei der Planung einer New-York-Reise schnell vergisst.
Nicht jeder besondere Moment braucht ein Ticket.
Ihr könnt viel Geld für Aussichtsplattformen, Museen und Shows ausgeben und ich würde auf vieles davon auch gar nicht verzichten wollen.
Aber dazwischen braucht es diese anderen Momente.
Über eine berühmte Straße laufen. Am Hudson River sitzen. Manhattan von Brooklyn aus anschauen. Durch einen Park gehen oder einfach irgendwo stehen bleiben, weil die Aussicht gerade besonders schön ist.
Und genau deshalb gehören die kostenlosen Erlebnisse für mich genauso zu einer New-York-Reise wie die großen kostenpflichtigen Sehenswürdigkeiten.
19. St. Patrick’s Cathedral – mitten auf der Fifth Avenue plötzlich ganz ruhig
Wenn ihr die Fifth Avenue entlanglauft, kommt ihr fast automatisch an einem Gebäude vorbei, das zwischen den modernen Fassaden und Hochhäusern besonders auffällt.
Die St. Patrick’s Cathedral steht direkt gegenüber vom Rockefeller Center und wirkt an dieser Stelle fast ein wenig ungewöhnlich. Rundherum ist Manhattan laut, voll und ständig in Bewegung – und dann steht dort plötzlich diese neugotische Kathedrale.
Der Besuch ist kostenlos.
Schon von außen lohnt sich ein genauerer Blick auf die beiden Türme und die aufwendig gestaltete Fassade. Ich würde aber auf jeden Fall auch hineingehen.
Sobald ihr die Kathedrale betretet, verändert sich die Atmosphäre. Der Straßenlärm bleibt draußen und ihr steht zwischen hohen Gewölben, Buntglasfenstern und langen Reihen von Kirchenbänken.
Gerade dieser Kontrast macht den Besuch für mich besonders.
Ihr müsst hier auch gar nicht viel Zeit einplanen. Wenn ihr sowieso auf der Fifth Avenue unterwegs seid, reichen bereits 20 oder 30 Minuten für einen Abstecher.
Mein Tipp: Verbindet die St. Patrick’s Cathedral direkt mit dem Rockefeller Center. Beide liegen praktisch gegenüber voneinander und gehören für mich zu einem Spaziergang durch diesen Teil von Midtown einfach zusammen.
20. Rockefeller Center – auch ohne Aussichtsplattform sehenswert
Beim Rockefeller Center denken viele wahrscheinlich sofort an Top of the Rock.
Dabei lohnt sich der Gebäudekomplex auch dann, wenn ihr überhaupt keine Aussichtsplattform besuchen möchtet.
Lauft durch die Rockefeller Plaza und schaut euch ruhig ein wenig um. Rund um die Gebäude gibt es immer wieder Details zu entdecken und mitten im Komplex befindet sich die bekannte Prometheus-Statue.
Besonders schön wird dieser Ort natürlich zur Weihnachtszeit.
Dann steht über der Eisbahn der berühmte Rockefeller Center Christmas Tree. Den Baum einmal am Abend beleuchtet zu sehen, gehört für mich zu den Dingen, die ihr bei einer Weihnachtsreise nach New York nicht verpassen solltet.
Und dafür müsst ihr keinen Eintritt bezahlen.
Natürlich könnt ihr euren Besuch trotzdem mit Top of the Rock verbinden.
Die Aussichtsplattform gehört zu den bekanntesten in New York und bietet euch einen besonders schönen Blick auf Manhattan. Einer der großen Vorteile ist für mich die Perspektive auf das Empire State Building, das von hier aus perfekt in der Skyline liegt.
Wenn Top of the Rock auf eurer Wunschliste steht, würde ich das Ticket gerade zu beliebten Reisezeiten vorher buchen.
Wenn ihr dagegen bereits eine andere Aussichtsplattform geplant habt, genießt einfach das Rockefeller Center selbst und spart euch das Geld für ein anderes Erlebnis.
21. The Oculus – ein Bahnhof, bei dem sich der Blick nach oben lohnt
Von Midtown geht es jetzt weiter nach Lower Manhattan.
Dort wartet mit dem Oculus ein Gebäude, das ihr wahrscheinlich schon von weitem erkennen werdet.
Die weiße Konstruktion des spanischen Architekten Santiago Calatrava befindet sich am World Trade Center und sieht von außen vollkommen anders aus als die Hochhäuser rundherum.
Noch beeindruckender finde ich das Gebäude allerdings von innen.
Wenn ihr die große Halle betretet, öffnet sich über euch eine helle, fast vollständig weiße Konstruktion. Die langen Rippen ziehen sich bis zum Dach und lassen den gesamten Raum noch größer wirken.
Das Oculus ist Verkehrsknotenpunkt und Einkaufszentrum zugleich. Die öffentlichen Bereiche könnt ihr kostenlos betreten.
Wenn ihr sowieso das World Trade Center und das 9/11 Memorial besuchen möchtet, würde ich deshalb unbedingt hindurchlaufen.
Nehmt euch dabei ein paar Minuten mehr Zeit und geht nicht einfach nur von einem Ausgang zum nächsten.
Stellt euch unten in die große Halle und schaut nach oben. Erst von dort bekommt ihr einen richtigen Eindruck von den Dimensionen dieses Gebäudes.
22. 9/11 Memorial – ein Ort, den man nicht einfach abhaken sollte
Nur wenige Schritte vom Oculus entfernt befindet sich das 9/11 Memorial.
An den Stellen, an denen früher die beiden Türme des World Trade Centers standen, befinden sich heute zwei große Wasserbecken.
Das Wasser läuft an den Seiten nach unten und verschwindet schließlich in einer weiteren Öffnung in der Mitte. Rund um die Becken sind die Namen der Menschen eingraviert, die bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sowie beim Bombenanschlag auf das World Trade Center 1993 ums Leben kamen.
Der Außenbereich des Memorials kann kostenlos besucht werden.
Für mich ist das allerdings kein Ort, an dem ich nur schnell ein Foto machen und anschließend weitergehen würde.
Nehmt euch ein wenig Zeit.
Gerade wenn ihr vorher zwischen all den modernen Gebäuden des heutigen World Trade Centers unterwegs wart, wird hier noch einmal sehr deutlich, welche Geschichte mit diesem Ort verbunden ist.
Direkt am Memorial befindet sich außerdem das 9/11 Memorial & Museum.
Der Museumsbesuch ist kostenpflichtig und geht wesentlich tiefer auf die Ereignisse, die Opfer und die Folgen des 11. September ein.
Wenn ihr euch intensiver mit diesem Teil der New Yorker Geschichte beschäftigen möchtet, könnt ihr den kostenlosen Besuch des Memorials deshalb gut mit dem Museum verbinden.
Plant für das Museum allerdings deutlich mehr Zeit ein als für den Außenbereich.
23. Wall Street – kostenlos durch das Financial District
Vom World Trade Center könnt ihr anschließend weiter Richtung Financial District laufen.
Die Entfernungen in diesem Teil Manhattans sind überschaubar und genau deshalb würde ich Lower Manhattan möglichst zu Fuß erkunden.
Natürlich gehört Wall Street dazu.
Die Straße selbst ist kürzer und unscheinbarer, als man vielleicht erwartet, wenn man den Namen sein ganzes Leben lang gehört hat.
Interessant wird sie durch die Gebäude und die Geschichte rundherum.
Hier befindet sich unter anderem die berühmte New York Stock Exchange.
Direkt in der Nähe steht außerdem Federal Hall mit der Statue von George Washington vor dem Eingang.
Genau hier wurde George Washington 1789 als erster Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.
Ich finde gerade solche Orte in New York spannend.
Man läuft zwischen Hochhäusern hindurch und steht plötzlich an einem Platz, an dem vor mehr als 200 Jahren amerikanische Geschichte geschrieben wurde.
Ihr braucht dafür kein Ticket und müsst auch keine Führung buchen.
Lauft einfach ein wenig durch die Straßen des Financial District und schaut euch die Gebäude an.
Wenn ihr allerdings mehr über die Geschichten hinter Wall Street, dem Financial District und Lower Manhattan erfahren möchtet, kann sich eine geführte Tour lohnen.
24. Charging Bull – einer der bekanntesten Fotospots in Lower Manhattan
Vom Financial District ist es nicht weit bis zum Charging Bull.
Die große Bronzeskulptur gehört inzwischen zu den bekanntesten Fotomotiven in Lower Manhattan und steht für viele Besucher genauso auf der Liste wie Wall Street selbst.
Anschauen könnt ihr euch den Bullen natürlich kostenlos.
Was ihr allerdings mitbringen solltet, ist ein wenig Geduld.
Gerade tagsüber kann es rund um die Skulptur ziemlich voll werden und für das klassische Foto warten teilweise mehrere Menschen.
Wenn euch dieses Foto wichtig ist, würde ich möglichst früh am Morgen vorbeikommen.
Wenn nicht, würde ich hier keine halbe Stunde in einer Schlange verbringen.
Schaut euch den Charging Bull an, macht euer Foto und geht anschließend weiter Richtung Battery Park.
Denn nur wenige Minuten später wird es wieder deutlich ruhiger.
25. Battery Park – Blick auf die Freiheitsstatue inklusive 🗽
Ganz im Süden Manhattans erreicht ihr schließlich Battery Park.
Nach den engen Straßen und hohen Gebäuden des Financial District öffnet sich hier plötzlich der Blick auf den New Yorker Hafen.
Und genau das macht diesen Ort so schön.
Vom Ufer könnt ihr in der Entfernung die Freiheitsstatue sehen und den Schiffen im Hafen zuschauen.
Natürlich ist die Statue von hier aus deutlich weiter entfernt als bei einer Fahrt nach Liberty Island.
Für einen ersten Blick reicht Battery Park aber vollkommen aus.
Wenn ihr die Freiheitsstatue nur einmal sehen möchtet und dafür kein Geld ausgeben wollt, könnt ihr anschließend zum Whitehall Terminal weiterlaufen und die kostenlose Staten Island Ferry nehmen, die ich euch bereits im ersten Teil gezeigt habe.
Wenn ihr dagegen direkt auf Liberty Island möchtet und die Freiheitsstatue aus der Nähe sehen wollt, braucht ihr ein entsprechendes Ticket.
Ich finde gerade diese Kombination ideal, weil ihr selbst entscheiden könnt, wie wichtig euch dieses Erlebnis ist.
Für die einen reicht der Blick vom Battery Park und von der Staten Island Ferry vollkommen aus. Für andere gehört es zu einer ersten New-York-Reise unbedingt dazu, einmal direkt vor der Freiheitsstatue zu stehen.
Beides ist völlig in Ordnung.
Meine kostenlose Route durch Lower Manhattan
Wenn ihr mehrere der bisherigen Orte miteinander verbinden möchtet, würde ich für Lower Manhattan ungefähr einen halben Tag einplanen.
Beginnt am Oculus und schaut euch anschließend das 9/11 Memorial an.
Von dort lauft ihr weiter Richtung Financial District zu Wall Street, New York Stock Exchange und Federal Hall. Anschließend geht es zum Charging Bull und weiter zum Battery Park.
Wenn ihr danach noch Lust habt, steigt ihr einfach in die Staten Island Ferry.
Gerade am späteren Nachmittag finde ich diese Route besonders schön.
Ihr beginnt zwischen den Hochhäusern des World Trade Centers und beendet euren Spaziergang auf dem Wasser mit Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhattan.
Und obwohl ihr währenddessen einige der bekanntesten Orte New Yorks gesehen habt, habt ihr für die gesamte Route noch keinen Eintritt bezahlen müssen.
26. South Street Seaport – eine ganz andere Seite von Lower Manhattan
Wenn ihr nach Wall Street und World Trade Center noch etwas mehr Zeit habt, lohnt sich ein Abstecher auf die andere Seite von Lower Manhattan.
South Street Seaport liegt am East River und fühlt sich stellenweise vollkommen anders an als das Financial District.
Hier findet ihr historische Gebäude und Kopfsteinpflasterstraßen, während nur wenige Straßen weiter die Hochhäuser von Manhattan stehen.
Gerade dieser Gegensatz gefällt mir.
Ihr müsst auch hier kein bestimmtes Ziel ansteuern.
Lauft einfach ein wenig durch die Straßen und anschließend Richtung Wasser.
Je näher ihr dem East River kommt, desto häufiger taucht zwischen den Gebäuden bereits die Brooklyn Bridge auf.
Und damit kommt ihr zu einem weiteren Ort, den ihr wunderbar kostenlos besuchen könnt.
27. Pier 17 – Brooklyn Bridge aus einer anderen Perspektive
Rund um Pier 17 bekommt ihr einen schönen Blick auf den East River und die Brooklyn Bridge.
Wenn ihr die Brücke aus dem ersten Teil dieses Guides bereits zu Fuß überquert habt, seht ihr sie von hier noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive.
Gerade deshalb würde ich nicht nur schnell ein Foto machen.
Lauft ein Stück am Wasser entlang und nehmt euch eine kleine Pause.
Besonders am späten Nachmittag und frühen Abend mag ich solche Orte in New York.
Das Licht wird weicher, auf dem East River fahren die Boote vorbei und langsam beginnen die Lichter rund um euch anzugehen.
Nach einem Tag zwischen Sehenswürdigkeiten und Hochhäusern tut es richtig gut, einfach einmal am Wasser zu sitzen.
Und genau solche Pausen würde ich bei eurer New-York-Planung bewusst einbauen.
Ihr müsst nicht jeden Tag von morgens bis abends komplett durchplanen.
New York ist ohnehin so intensiv, dass ihr auch dann ständig etwas erlebt, wenn ihr gerade gar keine Sehenswürdigkeit besucht.
28. Kostenloses New York bedeutet nicht, auf die Highlights zu verzichten
Wenn ihr die bisherigen Teile dieses Guides betrachtet, könnt ihr inzwischen mehrere komplette Tage mit kostenlosen Erlebnissen füllen.
Ihr könnt morgens durch Central Park laufen, anschließend Grand Central und die New York Public Library besuchen und abends über die Fifth Avenue und durch den Times Square spazieren.
Ihr könnt über die Brooklyn Bridge laufen, DUMBO entdecken und später mit Blick auf Manhattan im Brooklyn Bridge Park sitzen.
Oder ihr verbringt einen Nachmittag an der West Side mit High Line, Little Island, Pier 57 und Hudson River.
Lower Manhattan lässt sich ebenfalls wunderbar auf diese Weise entdecken.
Genau deshalb würde ich bei der Reiseplanung nicht versuchen, möglichst viele kostenpflichtige Attraktionen in wenige Tage zu packen.
Sucht euch lieber die Erlebnisse aus, die euch wirklich wichtig sind.
Vielleicht möchtet ihr New York unbedingt von Top of the Rock sehen. Vielleicht wollt ihr Liberty Island besuchen, ein Broadway-Musical erleben oder das 9/11 Museum besichtigen.
Dann gebt genau dafür euer Geld aus.
Dazwischen könnt ihr unglaublich viel von New York erleben, ohne jedes Mal wieder ein Ticket kaufen zu müssen.
Und ich finde sogar, dass eine Reise dadurch schöner wird.
Ihr habt nicht ständig das Gefühl, zur nächsten gebuchten Uhrzeit irgendwo sein zu müssen, sondern könnt euch auch einmal treiben lassen.
Vielleicht bleibt ihr länger im Central Park als geplant. Vielleicht gefällt euch die Aussicht von Brooklyn so gut, dass ihr einfach sitzen bleibt. Oder ihr steigt spontan in die Staten Island Ferry, weil gerade die Sonne untergeht.
Genau diese Momente lassen sich vorher kaum planen.
Und oft sind es später diejenigen, an die man sich am besten erinnert.
Im nächsten Teil geht es deshalb mit einigen kostenlosen Orten weiter, die bei der klassischen ersten New-York-Reise schnell übersehen werden. Wir schauen uns weitere Parks, besondere Aussichtspunkte und kleinere Erlebnisse an, die sich perfekt in eure ohnehin geplanten Wege durch die Stadt einbauen lassen.
29. Washington Square Park – New York einfach einmal beobachten
Ein kostenloser Ort, den ich noch in diesen ersten Guide aufnehmen möchte, ist der Washington Square Park in Greenwich Village.
Schon der große Washington Square Arch macht den Park unverwechselbar. Wenn ihr hindurchlauft, habt ihr dahinter einen schönen Blick auf den Park und könnt an klaren Tagen entlang der Fifth Avenue sogar das Empire State Building entdecken.
Was ich hier aber eigentlich viel interessanter finde, ist das Leben im Park.
Washington Square Park ist kein Ort, den ihr nur wegen eines bestimmten Fotomotivs besucht. Musiker, Studenten, Straßenkünstler, Schachspieler und New Yorker, die einfach ihre Zeit hier verbringen, gehören genauso dazu.
Setzt euch deshalb ruhig eine Weile hin.
Gerade wenn ihr vorher mehrere Stunden durch Manhattan gelaufen seid, ist das eine schöne Gelegenheit für eine Pause.
Greenwich Village würde ich anschließend ebenfalls nicht auslassen. Das Viertel lässt sich wunderbar zu Fuß entdecken und fühlt sich mit seinen kleineren Straßen und historischen Häusern wieder vollkommen anders an als Midtown.
30. SoHo – kostenlos durch eines der schönsten Viertel Manhattans
Von Greenwich Village könnt ihr euren Spaziergang wunderbar Richtung SoHo fortsetzen.
Natürlich ist SoHo vor allem für Shopping bekannt und damit theoretisch einer der Orte, an denen aus einem kostenlosen Spaziergang ziemlich schnell ein teurer Nachmittag werden kann.
Aber selbst wenn ihr überhaupt nichts kaufen möchtet, lohnt sich das Viertel.
Schaut beim Laufen ruhig einmal nach oben.
Viele Gebäude besitzen die für SoHo typischen gusseisernen Fassaden, die dem Viertel seinen ganz eigenen Charakter geben.
Dazu kommen Kopfsteinpflasterstraßen, kleine Seitenstraßen und immer wieder interessante Perspektiven zwischen den Häusern.
Ich würde hier gar keine feste Route planen.
Lauft einfach ein wenig durch die Straßen und lasst euch treiben.
Gerade dafür sind Viertel wie SoHo und Greenwich Village perfekt.
Ihr braucht kein bestimmtes Ziel und kein Ticket. Trotzdem bekommt ihr wieder einen ganz anderen Eindruck von New York.
31. Flatiron Building und Madison Square Park
Auch das Flatiron Building gehört zu den New Yorker Gebäuden, die ihr wahrscheinlich schon lange vor eurer ersten Reise kennt.
Durch seine ungewöhnliche dreieckige Form ist es kaum mit einem anderen Gebäude der Stadt zu verwechseln.
Wenn ihr sowieso in diesem Teil Manhattans unterwegs seid, würde ich deshalb einen kurzen Stopp einplanen.
Direkt daneben befindet sich der Madison Square Park.
Von hier bekommt ihr schöne Perspektiven auf die umliegenden Gebäude und könnt euch gleichzeitig ein wenig vom Laufen erholen.
Das Flatiron Building ist für mich wieder ein gutes Beispiel dafür, dass ihr nicht aus jeder bekannten Sehenswürdigkeit einen großen Programmpunkt machen müsst.
Manche Orte lassen sich einfach unterwegs mitnehmen.
Ihr schaut sie euch an, macht ein Foto, setzt euch vielleicht noch für eine Weile in den Park und lauft anschließend weiter.
Genau dadurch bleibt an einem New-York-Tag auch genügend Zeit für spontane Entdeckungen.
32. New York zu Fuß – wahrscheinlich das beste kostenlose Erlebnis überhaupt
Vielleicht klingt dieser Punkt zunächst ein wenig banal.
Aber wenn ich nur eine Sache nennen müsste, mit der ihr New York kostenlos wirklich kennenlernen könnt, wäre es tatsächlich: laufen.
Natürlich werdet ihr während eurer Reise auch Subway fahren.
Aber versucht trotzdem, einzelne Viertel bewusst zu Fuß zu erkunden.
Lauft einmal von Midtown Richtung Central Park. Geht durch Greenwich Village und SoHo. Überquert die Brooklyn Bridge und lauft anschließend durch DUMBO. Oder nehmt euch Lower Manhattan vor und geht vom World Trade Center bis zum Battery Park.
Zwischen zwei bekannten Sehenswürdigkeiten liegen oft genau die Straßen, kleinen Parks, Häuser und Situationen, an die ihr euch später erinnert.
Vielleicht entdeckt ihr ein schönes Gebäude, das überhaupt nicht auf eurer Liste stand.
Ihr bleibt an einer Straßenecke stehen, weil plötzlich das Empire State Building zwischen den Häusern auftaucht.
Oder ihr findet einen kleinen Park und setzt euch dort einfach für eine halbe Stunde hin.
Genau das gehört für mich genauso zu New York wie die großen Sehenswürdigkeiten.
33. Kostenlose Erlebnisse und besondere Tickets miteinander kombinieren
Nach all den kostenlosen Möglichkeiten möchte ich euch trotzdem nicht empfehlen, während eurer gesamten Reise auf kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten zu verzichten.
Das wäre für mich der falsche Ansatz.
New York besitzt einige Erlebnisse, für die ich jederzeit wieder Geld ausgeben würde.
Eine Aussichtsplattform bei Sonnenuntergang, ein Broadway-Musical, ein Besuch auf Liberty Island oder ein besonderes Museum können absolute Höhepunkte einer Reise werden.
Der Unterschied ist nur, dass ihr nicht jeden Tag mehrere davon benötigt.
Wenn ihr zwei oder drei kostenpflichtige Highlights auswählt und dazwischen die kostenlosen Möglichkeiten aus diesem Guide nutzt, könnt ihr euer Reisebudget deutlich besser verteilen.
Vielleicht gebt ihr an einem Tag Geld für eine Aussichtsplattform aus und verbringt den nächsten mit Brooklyn Bridge, DUMBO und Brooklyn Bridge Park.
Oder ihr besucht vormittags ein Museum und verbringt den Nachmittag kostenlos im Central Park.
So habt ihr nicht das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen, und trotzdem kostet nicht jeder Urlaubstag ein kleines Vermögen.
Was ich für lange Tage in New York immer einpacken würde
Wenn ihr New York so entdeckt, wie ich es euch in diesem Guide vorgeschlagen habe, werdet ihr ziemlich viel zu Fuß unterwegs sein.
Deshalb würde ich vor allem praktisch packen.
Bequeme Schuhe stehen für mich an erster Stelle. Dazu kommen eine Powerbank fürs Handy, eine wiederbefüllbare Trinkflasche, ein kleiner Tagesrucksack oder eine leichte Tasche und je nach Jahreszeit Sonnen- oder Regenschutz.
Gerade das Handy ist in New York ständig im Einsatz. Navigation, Subway-Verbindungen, Tickets, Fotos und Reservierungen sorgen dafür, dass der Akku teilweise erstaunlich schnell leer wird.
Für längere Flüge und eure Reise selbst habe ich meine Empfehlungen deshalb bereits in verschiedenen Listen zusammengestellt.
So könnt ihr euch vor der Reise in Ruhe anschauen, was ihr tatsächlich gebrauchen könnt. Ihr müsst natürlich nicht alles neu kaufen – vieles davon habt ihr wahrscheinlich sowieso schon zu Hause.
Wo übernachten in New York?
Einen Punkt solltet ihr bei all den kostenlosen Sehenswürdigkeiten nicht unterschätzen: die Lage eures Hotels.
Eine günstige Unterkunft weit außerhalb kann auf den ersten Blick Geld sparen. Wenn ihr dafür jeden Morgen und Abend lange unterwegs seid, würde ich aber genau überlegen, ob sich das für euch wirklich lohnt.
Gerade bei einer ersten New-York-Reise finde ich eine zentrale Lage angenehm.
Midtown ist praktisch, wenn ihr viele klassische Sehenswürdigkeiten erreichen möchtet. Chelsea eignet sich gut für High Line und die West Side. Lower Manhattan wiederum kann interessant sein, wenn ihr gerne Downtown unterwegs seid und schnell in Brooklyn sein möchtet.
Schaut deshalb nicht ausschließlich auf den Übernachtungspreis, sondern immer auch darauf, wie gut ihr von eurem Hotel zu euren geplanten Orten kommt.
Noch mehr New York auf Travel Your Life 🗽
Wenn ihr gerade eure Reise plant, schaut euch auch meine anderen New-York-Guides an.
Denn dieser Artikel soll euch vor allem dabei helfen, die kostenlosen Seiten der Stadt zu entdecken. Für einzelne Viertel, Sehenswürdigkeiten und besondere Reisezeiten lohnt sich eine genauere Planung.
Wenn ihr zum ersten Mal nach New York reist, findet ihr in meinen weiteren Artikeln noch mehr Ideen und Tipps für eure Reise.
👉 New York bei Nacht – diese Orte solltet ihr nach Sonnenuntergang erleben
👉 New York zum ersten Mal – Tipps für eure erste Reise
Verbindet die Guides einfach miteinander und stellt euch daraus eure eigene Route zusammen.
Ihr müsst nicht versuchen, alles während einer einzigen Reise zu sehen.
New York wird auch beim zweiten oder dritten Besuch nicht langweilig.
Mein Fazit: Einige der schönsten New-York-Momente kosten keinen Dollar
New York kann teuer sein.
Sehr teuer sogar.
Aber eine großartige New-York-Reise hängt nicht davon ab, wie viele Tickets ihr gekauft habt.
Der Blick auf Manhattan vom Brooklyn Bridge Park kostet nichts.
Der Spaziergang über die Brooklyn Bridge kostet nichts.
Ihr könnt durch Central Park laufen, Grand Central bestaunen, die Fifth Avenue entlanggehen und vom Battery Park auf die Freiheitsstatue schauen, ohne dafür Eintritt zu bezahlen.
Ihr könnt mit der Staten Island Ferry durch den New Yorker Hafen fahren und am Abend am Hudson River sitzen, während die Sonne langsam hinter New Jersey verschwindet.
Und genau diese Momente gehören für mich genauso zu New York wie die berühmten Aussichtsplattformen und Sehenswürdigkeiten.
Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr.
Denn ihr habt dabei keinen festen Zeitslot, keine Warteschlange für die nächste Attraktion und müsst nicht schon wieder irgendwo pünktlich sein.
Ihr könnt einfach New York erleben.
Und obwohl wir in diesem Guide bereits unglaublich viele kostenlose Orte gesammelt haben, war das noch längst nicht alles.
Deshalb wird es einen zweiten Teil geben.
In „New York kostenlos – Teil 2“ zeige ich euch weitere kostenlose Erlebnisse und Orte, die viele bei ihrer ersten Reise gar nicht auf dem Schirm haben. Dazu kommen kostenlose Museumsangebote, besondere Aussichtspunkte, saisonale Erlebnisse und einige echte Geheimtipps abseits der klassischen New-York-Liste.
Denn selbst in einer der teuersten Städte der Welt gibt es noch erstaunlich viel zu entdecken, ohne dafür einen Dollar Eintritt zu bezahlen. 🗽✨
Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links etwas buchst oder kaufst, erhalte ich möglicherweise eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.


