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Die schönsten Flitterwochen-Ziele weltweit – Teil 2 💍🌍

Autorenbild: Julia
Julia
22. Aug.
53 Min. Lesezeit


Manche Reisen sind einfach Urlaub. Und manche Reisen sollen sich schon bei der Planung nach etwas ganz Besonderem anfühlen.

Flitterwochen gehören für mich eindeutig zur zweiten Kategorie.

Nachdem wir im ersten Teil mit den Malediven, Mauritius, Seychellen , und Bali bereits wunderschöne Möglichkeiten für eine Hochzeitsreise kennengelernt haben, geht unsere Reise jetzt weiter. Dieses Mal wird es teilweise noch exotischer – von der Südsee über Hawaii bis nach Afrika und in die Karibik.

Denn der perfekte Honeymoon sieht für jedes Paar anders aus.

Vielleicht träumt ihr davon, morgens in einem Overwater-Bungalow aufzuwachen und direkt von eurer Terrasse in eine türkisfarbene Lagune zu springen.

Vielleicht möchtet ihr während eurer Flitterwochen aber auch gemeinsam einen Roadtrip machen, Vulkane entdecken, durch tropische Landschaften wandern oder auf Safari gehen.

Oder ihr möchtet einfach für zwei Wochen verschwinden, an einem wunderschönen Strand liegen und euch um möglichst wenig kümmern müssen.

In diesem zweiten Teil stelle ich euch deshalb weitere außergewöhnliche Honeymoon-Ziele weltweit vor – inklusive Reisezeit, möglichem Budget, besonderen Erlebnissen und ausgewählten Hotels, die sich für eine Hochzeitsreise besonders lohnen können.

Und wir beginnen direkt mit einem Reiseziel, das wahrscheinlich auf ziemlich vielen Honeymoon-Wunschlisten ganz oben steht.


Bora Bora – Flitterwochen im Südsee-Paradies 🩵🏝️

Wenn es einen Ort gibt, der aussieht, als wäre er ausschließlich für Flitterwochen erfunden worden, dann ist es wahrscheinlich Bora Bora.

Mitten im Südpazifik liegt eine türkisfarbene Lagune, darüber erhebt sich der markante Mount Otemanu und entlang kleiner vorgelagerter Inseln – den sogenannten Motus – befinden sich einige der spektakulärsten Resorts der Welt.

Dazu kommen die berühmten Overwater-Bungalows.

Holzstege führen hinaus über die Lagune, unter euch schimmert das Wasser in unterschiedlichen Blau- und Türkistönen und von eurer eigenen Terrasse könnt ihr teilweise direkt ins Meer steigen.

Bora Bora ist sicherlich kein günstiges Honeymoon-Ziel.

Auch die Anreise aus Deutschland ist lang.

Aber wenn ihr sagt:

„Unsere Flitterwochen machen wir einmal im Leben und dafür möchten wir uns etwas ganz Besonderes gönnen“, dann gehört Bora Bora definitiv zu den Reisezielen, die ihr euch zumindest einmal anschauen solltet.


Wo liegt Bora Bora eigentlich?

Bora Bora gehört zu Französisch-Polynesien und liegt mitten im Südpazifik.

Die Insel gehört zu den Gesellschaftsinseln und liegt nordwestlich von Tahiti.

Schon die Lage erklärt einen Teil der Faszination – und leider auch einen Teil der Reisekosten.

Von Deutschland aus fliegt ihr nicht einfach zehn Stunden und seid da.

Die Anreise ist lang und normalerweise mit mehreren Flugabschnitten verbunden. Deshalb würde ich Bora Bora auch nicht für einen kurzen einwöchigen Honeymoon planen.

Wenn ihr schon einmal um die halbe Welt reist, würde ich daraus eine größere Südsee-Reise machen.


Warum ist Bora Bora so berühmt für Flitterwochen?

Natürlich gibt es weltweit wunderschöne tropische Inseln.

Was Bora Bora aber so besonders macht, ist die Landschaft.

Im Zentrum der Insel erhebt sich der Mount Otemanu, während Bora Bora von einer Lagune und einem Korallenriff umgeben ist.

Dadurch bekommt ihr nicht einfach nur:

Strand + Meer + Palmen.

Ihr habt diese spektakuläre Bergkulisse praktisch immer im Hintergrund.

Gerade die Resorts auf den vorgelagerten Motus bieten teilweise einen direkten Blick über die Lagune auf den Mount Otemanu.

Und genau das erzeugt dieses berühmte Bora-Bora-Panorama.

Für einen Honeymoon bedeutet das:

Hier ist bereits der Blick von eurer Terrasse ein Erlebnis.


Overwater-Bungalow – hier würde ich ihn wirklich einplanen

Bei den Malediven haben wir darüber gesprochen, dass ihr nicht unbedingt eure komplette Hochzeitsreise in einer Overwater-Villa verbringen müsst.

Auf Bora Bora würde ich sogar noch stärker so planen.

Denn eine Nacht in einem der berühmten Overwater-Bungalows kann extrem teuer werden.

Trotzdem würde ich versuchen, dieses Erlebnis wenigstens für einige Nächte einzubauen.


Eine Kombination könnte beispielsweise so aussehen:

4 Nächte in einer günstigeren Unterkunft oder Beach Villa

und anschließend

3 Nächte im Overwater-Bungalow.


Oder ihr kombiniert Bora Bora ohnehin mit anderen Inseln Französisch-Polynesiens und gönnt euch nur auf Bora Bora den großen Luxus.

Dann wird die Overwater-Villa zum absoluten Höhepunkt der Reise.


Welcher Overwater-Bungalow ist der richtige?

Hier würde ich bei der Buchung nicht ausschließlich danach schauen, welcher Bungalow auf den Fotos am schönsten aussieht.

Auf Bora Bora kann insbesondere die Ausrichtung interessant sein.

Wenn ihr diesen berühmten Blick auf den Mount Otemanu haben möchtet, solltet ihr kontrollieren, ob eure gebuchte Villenkategorie diesen tatsächlich bietet.

Nicht jeder Overwater-Bungalow innerhalb desselben Resorts hat zwangsläufig dieselbe Aussicht.


Außerdem würde ich vergleichen:

Privater Pool oder kein Pool?

Direkter Zugang zur Lagune?

Sonnenuntergangsseite?

Blick auf Mount Otemanu?

Größe der Terrasse?

Denn wenn ihr für diese Unterkunft einen hohen Preis bezahlt, sollte sie möglichst genau dem entsprechen, was ihr euch vorgestellt habt.


Was kann man auf Bora Bora unternehmen?

Die Versuchung ist natürlich groß, nach der Ankunft einfach den Bungalow nicht mehr zu verlassen.

Und für ein oder zwei Tage ist das wahrscheinlich sogar genau richtig. 😉

Trotzdem wäre es schade, Bora Bora ausschließlich von der Hotelterrasse aus zu sehen.


Die Lagune entdecken 🩵

Die Lagune ist eines der größten Highlights der Insel.

Eine Bootstour gehört deshalb für mich unbedingt zu einem Bora-Bora-Honeymoon.

Je nach Tour könnt ihr unterschiedliche Bereiche der Lagune entdecken und Schnorchelstopps einbauen.

Gerade vom Wasser aus bekommt ihr noch einmal einen ganz anderen Blick auf den Mount Otemanu.


Schnorcheln

Das klare tropische Wasser macht Bora Bora natürlich auch für Schnorchelausflüge interessant.

Wenn ihr Tierbeobachtungen plant, würde ich wie bei unseren anderen Reisezielen darauf achten, einen Anbieter auszuwählen, der respektvoll mit der Unterwasserwelt umgeht.

Wildtiere sind schließlich kein Programmpunkt, der für ein perfektes Urlaubsfoto funktionieren muss.


Private Bootstour für zwei

Wenn es eine Reise gibt, bei der man sich einmal eine private Bootstour gönnen darf, dann wahrscheinlich die Hochzeitsreise.

Ihr seid nicht an eine größere Gruppe gebunden, könnt eure Tour je nach Anbieter individueller gestalten und habt mehr Ruhe.

Natürlich ist das teurer als eine Gruppentour.

Ich würde dafür aber lieber an einem anderen Punkt sparen und mir ein wirklich besonderes Erlebnis gönnen.


Sunset Cruise 🌅

Auch eine Fahrt bei Sonnenuntergang passt perfekt.

Die Berge werden langsam dunkler, das Licht verändert sich über der Lagune und ihr seid mitten auf dem Südpazifik.

Genau solche Momente sind für mich der Grund, warum man während der Flitterwochen nicht ausschließlich das teuerste Hotelzimmer buchen sollte.

Ein Teil des Budgets sollte immer für gemeinsame Erlebnisse übrig bleiben.


Bora Bora besteht nicht nur aus Luxusresorts

Das wird auf Instagram manchmal fast vergessen.

Bora Bora besitzt auch eine Hauptinsel mit kleinen Orten und lokalem Leben.

Wenn ihr ausschließlich auf einem Motu in eurem Resort bleibt, erlebt ihr davon relativ wenig.

Deshalb würde ich zumindest einmal die Hauptinsel erkunden.

Ihr könnt beispielsweise einen Roller, ein Fahrrad beziehungsweise andere geeignete Transportmöglichkeiten nutzen oder eine Tour buchen.

So bekommt ihr neben der berühmten Resortwelt noch einen anderen Eindruck von Bora Bora.


Matira Beach – Bora Bora ohne Overwater-Bungalow

Zu den bekanntesten Stränden der Hauptinsel gehört Matira Beach.

Der Strand zeigt sehr schön, dass ihr auf Bora Bora nicht zwingend in einem Luxusresort wohnen müsst, um wunderschönes Wasser und Südseeatmosphäre zu erleben.

Genau deshalb kann es finanziell interessant sein, einige Nächte auf der Hauptinsel und anschließend einige Nächte in einem besonderen Resort zu verbringen.

So könnt ihr eure Hochzeitsreise wesentlich individueller gestalten.




Bora Bora + Moorea – eine wunderschöne Honeymoon-Kombination

Für eine Hochzeitsreise könnte ich mir beispielsweise vorstellen:

2 Nächte Tahiti

5 Nächte Moorea

4–5 Nächte Bora Bora

Damit habt ihr ungefähr zwei Wochen Südsee, erlebt mehrere Inseln und könnt den größten Luxus für Bora Bora aufheben.

Wer länger Zeit hat, kann natürlich weitere Inseln ergänzen.

Ich würde allerdings auch hier nicht übertreiben.

Bei Flitterwochen gilt für mich weiterhin:

Lieber drei Inseln richtig genießen als sechs Inseln abhaken.


Beste Reisezeit für Flitterwochen auf Bora Bora ☀️

Französisch-Polynesien besitzt tropisches Klima.

Grob gilt die Zeit von ungefähr Mai bis Oktober als trockenere Jahreszeit. Diese Monate sind deshalb für viele Reisende besonders attraktiv.

Zwischen ungefähr November und April ist es wärmer und feuchter, und Niederschläge können häufiger auftreten.

Die beliebte Trockenzeit hat allerdings einen Nachteil:

Sie kann entsprechend stärker nachgefragt und teurer sein.

Wenn ihr beim Hochzeitstermin beziehungsweise bei den Flitterwochen flexibel seid, würde ich deshalb auch die Übergangsmonate vergleichen.

Gerade bei einem ohnehin hochpreisigen Reiseziel können Unterschiede bei Flug und Hotel schnell mehrere hundert oder sogar tausend Euro ausmachen.


Wie lange sollte man auf Bora Bora bleiben?

Für Bora Bora selbst finde ich ungefähr 4 bis 6 Nächte ausreichend.

Das klingt für ein so weit entferntes Reiseziel zunächst wenig.

Aber ich würde eben nicht nur Bora Bora besuchen.

Für die komplette Hochzeitsreise nach Französisch-Polynesien würde ich eher 12 bis 16 Nächte einplanen.

Dann lohnt sich die lange Anreise deutlich mehr und ihr könnt verschiedene Inseln miteinander kombinieren.

Wenn ihr drei Wochen Zeit habt, wird es natürlich noch interessanter.


Was kosten Flitterwochen auf Bora Bora? 💶

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, bei dem Bora Bora deutlich weniger traumhaft wird. 😉

Es ist teuer.

Und zwar nicht nur wegen der Hotels.

Die lange Anreise, Transfers zwischen den Inseln, Restaurants und Aktivitäten können ebenfalls ins Gewicht fallen.

Für ungefähr 12 bis 14 Nächte Französisch-Polynesien für zwei Personen, davon einige

Nächte auf Bora Bora, würde ich sehr grob mit folgenden Größenordnungen arbeiten:

Etwa 6.000–8.000 €

Mit sehr guter Planung, günstigeren Unterkünften und nur wenigen Nächten im Luxusresort kann eine Reise möglicherweise in diesem Bereich realisierbar sein.

Für den klassischen Luxus-Honeymoon mit mehreren Nächten im hochwertigen Overwater-Bungalow wird es allerdings schnell knapp.


Etwa 8.000–12.000 €

Hier habt ihr deutlich mehr Möglichkeiten, schöne Hotels mit einigen besonderen Nächten auf Bora Bora zu kombinieren.


Etwa 12.000–18.000 €

In diesem Bereich wird der klassische Bora-Bora-Traum mit hochwertigem Resort, Overwater-Bungalow und mehreren besonderen Erlebnissen realistischer.


18.000 € und mehr

Luxuriöse Overwater-Villen mit Pool, besonders hochwertige Resorts, bessere Flugklassen und private Aktivitäten können den Gesamtpreis problemlos noch deutlich erhöhen.

Auch diese Beträge sind nur grobe Orientierungswerte. Bei Bora Bora können insbesondere Hotelkategorie und Flugpreise enorme Unterschiede verursachen.


Drei außergewöhnliche Hotels für Flitterwochen auf Bora Bora 💍

Bei Bora Bora würde ich bei den Hotelempfehlungen bewusst nicht versuchen, günstige Standardhotels herauszusuchen.

Dafür gibt es andere Stellen im Artikel.

Hier sollen die drei Unterkünfte stehen, bei denen man sich denkt:

Wenn schon Bora Bora – dann möchte ich wenigstens einmal sehen, was dort möglich ist.


Four Seasons Resort Bora Bora – der klassische Südsee-Honeymoon

Das Four Seasons Resort Bora Bora gehört zu den bekanntesten Luxusresorts der Insel.

Die Overwater-Bungalows liegen über der Lagune und je nach Kategorie bekommt ihr einen wunderschönen Blick in Richtung Mount Otemanu. Einige Unterkünfte verfügen zusätzlich über private Plunge Pools.

Für mich ist das genau die Art Resort, die viele vor Augen haben, wenn sie an Flitterwochen auf Bora Bora denken.

Lagune.

Overwater-Bungalow.

Privatsphäre.

Und diese unglaubliche Bergkulisse im Hintergrund.





The St. Regis Bora Bora Resort – viel Platz über der Lagune

Auch das St. Regis Bora Bora Resort gehört zu den großen Honeymoon-Adressen der Insel.

Das Resort liegt auf einem Motu und bietet verschiedene Overwater-Villen sowie Unterkünfte mit besonders viel Platz und teilweise privaten Pools.

Gerade wenn eure Unterkunft während der Flitterwochen selbst zu einem großen Teil des Erlebnisses werden soll, würde ich das St. Regis mit dem Four Seasons vergleichen.

Bei solchen Preisen würde ich mir die verschiedenen Villenkategorien allerdings wirklich genau anschauen.

Manchmal kann der Unterschied zwischen zwei Kategorien genau die Aussicht oder Ausstattung sein, wegen der ihr überhaupt nach Bora Bora gereist seid.





Conrad Bora Bora Nui – Sonnenuntergänge & Overwater-Luxus

Als dritte Empfehlung würde ich das Conrad Bora Bora Nui aufnehmen.

Das Resort liegt auf einem privaten Motu und bietet ebenfalls verschiedene Overwater-Villen, darunter besonders hochwertige Varianten mit privaten Pools.

Interessant ist vor allem die Lage auf der südwestlichen Seite von Bora Bora.

Wenn ihr euch während eurer Flitterwochen besonders auf Sonnenuntergänge über dem Südpazifik freut, würde ich dieses Resort definitiv mit in den Vergleich nehmen.





So würde ich bei Bora Bora Geld sparen

Bei diesem Reiseziel würde ich nicht versuchen, aus einem Luxusziel zwanghaft einen Billigurlaub zu machen.

Stattdessen würde ich gezielt entscheiden, wofür das Geld ausgegeben wird.

Zum Beispiel:

Einfachere Unterkunft auf Tahiti.

Schönes Mittelklassehotel auf Moorea.

Und anschließend drei Nächte Traum-Overwater-Bungalow auf Bora Bora.

Das kann für mich viel sinnvoller sein als zwölf Nächte in durchschnittlich teuren Unterkünften.

Denn wenn ihr Jahre später an diese Reise zurückdenkt, erinnert ihr euch wahrscheinlich besonders an diese wenigen außergewöhnlichen Tage.


Halbpension kann bei Luxusresorts interessant sein

Bei abgelegenen Resorts solltet ihr unbedingt bereits vor der Buchung prüfen, was Essen und Getränke kosten.

Wenn ihr auf einem Motu wohnt, könnt ihr schließlich nicht einfach abends aus dem Hotel laufen und spontan das günstige Restaurant gegenüber auswählen.

Deshalb würde ich Frühstück, Halbpension und eventuell weitere Verpflegungspakete miteinander vergleichen.

Ein günstigerer Zimmerpreis bringt euch wenig, wenn ihr anschließend jeden Tag hohe zusätzliche Restaurantkosten habt.


Für wen ist Bora Bora perfekt?

Bora Bora würde ich Paaren empfehlen, die:

von einem klassischen Südsee-Honeymoon träumen,

unbedingt einmal in einem Overwater-Bungalow schlafen möchten,

eine spektakuläre Lagune lieben,

viel Ruhe suchen,

für ihre Hochzeitsreise ein größeres Budget eingeplant haben

und bereit sind, eine sehr lange Anreise auf sich zu nehmen.


Für wen würde ich ein anderes Ziel wählen?

Wenn ihr möglichst viel für euer Budget bekommen möchtet, würde ich eher Bali oder Thailand anschauen.

Wenn euch hauptsächlich Overwater-Villa und türkisfarbenes Meer wichtig sind, können die Malediven aus Europa wesentlich einfacher erreichbar sein.

Und wenn ihr während eurer Hochzeitsreise möglichst viel entdecken möchtet, könnten Mauritius oder Hawaii besser zu euch passen.

Bora Bora gewinnt für mich nicht beim Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bora Bora gewinnt beim Wow-Faktor.


Mein Tipp für eure Bora-Bora-Flitterwochen

Macht Bora Bora nicht zwangsläufig zur gesamten Reise.

Macht es zum Höhepunkt der Reise.

Entdeckt zunächst Tahiti oder Moorea, wohnt dort etwas günstiger und hebt euch anschließend drei oder vier ganz besondere Nächte für Bora Bora auf.

Dann müsst ihr nicht zwei Wochen lang das Preisniveau eines Luxusresorts bezahlen und bekommt trotzdem genau dieses Erlebnis, von dem ihr vielleicht schon lange träumt:

Morgens die Tür eures Bungalows öffnen.

Barfuß auf die Terrasse gehen.

Vor euch die türkisfarbene Lagune.

Im Hintergrund Mount Otemanu.

Und für einen Moment gibt es absolut keinen Grund, irgendwo anders sein zu wollen. 🩵💍


Weiter geht es nach Hawaii 🌺

Nach der Ruhe und dem Südsee-Luxus von Bora Bora wartet mit Hawaii ein vollkommen anderes Honeymoon-Erlebnis auf euch.

Hier könnt ihr eure Flitterwochen mit einem echten Abenteuer verbinden: gemeinsam über die Inseln fahren, beeindruckende Vulkane und Wasserfälle entdecken, entlang spektakulärer Küsten unterwegs sein und zwischendurch immer wieder an wunderschönen Stränden entspannen.

Hawaii ist damit besonders spannend für Paare, die sich für ihre Hochzeitsreise nicht nur Erholung, sondern auch gemeinsame Erlebnisse und das Gefühl eines kleinen Roadtrips wünschen.


Also: Bora Bora oder Hawaii – Südsee-Romantik oder Abenteuer zwischen Vulkanen und Traumstränden? Schauen wir uns Hawaii genauer an. 🌺💍



Hawaii – Flitterwochen zwischen Traumstränden, Vulkanen & Roadtrip-Feeling 🌺💍

Nach Bora Bora könnte der Kontrast kaum größer sein.

Auch Hawaii bietet Palmen, Traumstrände, luxuriöse Resorts und spektakuläre Sonnenuntergänge – aber eine Hochzeitsreise hier kann gleichzeitig zu einem echten Abenteuer werden.

Ihr könnt morgens an einem tropischen Strand aufwachen, wenig später durch eine grüne Landschaft fahren, Wasserfälle entdecken, auf einen Vulkan blicken und den Tag schließlich wieder mit einem Dinner am Meer beenden.

Genau diese Mischung macht Hawaii für mich zu einem der schönsten Honeymoon-Ziele für Paare, die Romantik und Entdecken miteinander verbinden möchten.

Während ihr auf Bora Bora vielleicht mehrere Tage euren Overwater-Bungalow kaum verlassen möchtet, würde ich auf Hawaii definitiv einen Mietwagen nehmen und losfahren.

Denn hier ist nicht nur das Hotel das Erlebnis.

Die Inseln selbst sind es.


Warum Hawaii perfekt für Flitterwochen sein kann

Hawaii ist besonders interessant, weil ihr eure Hochzeitsreise sehr individuell gestalten könnt.

Ihr möchtet hauptsächlich Strand und Luxus?

Kein Problem.

Ihr möchtet wandern, Wasserfälle entdecken und einen Roadtrip machen?

Auch das geht.

Ihr möchtet mehrere Inseln miteinander kombinieren?

Genau dafür eignet sich Hawaii ebenfalls hervorragend.

Dazu kommt diese besondere Mischung aus amerikanischem Komfort und polynesischer Kultur mitten im Pazifik.

Für mich ist Hawaii deshalb kein klassischer „Zwei Wochen am selben Strand“-Honeymoon.

Es ist eher eine gemeinsame große Reise, bei der ihr jeden Tag entscheiden könnt, ob ihr etwas erleben oder einfach entspannen möchtet.


Welche Hawaii-Insel eignet sich am besten für Flitterwochen?

Das ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Fragen bei der Planung.

Hawaii besteht schließlich nicht nur aus einer einzigen Urlaubsinsel.

Für eine erste Hochzeitsreise würde ich vor allem Oʻahu, Maui, Kauaʻi und Hawaiʻi Island – häufig Big Island genannt – miteinander vergleichen.

Und sie unterscheiden sich deutlich.


Maui – für mich einer der schönsten Honeymoon-Allrounder 🌺

Wenn ihr nur eine einzige Hawaii-Insel auswählen möchtet, würde ich mir Maui besonders genau ansehen.

Hier bekommt ihr wunderschöne Strände, luxuriöse Resorts, spektakuläre Landschaften und genügend Möglichkeiten für Ausflüge.

Gerade die Kombination aus Resorturlaub und Roadtrip macht Maui für Flitterwochen interessant.

Ihr könnt einige Tage bewusst langsam machen und anschließend wieder losfahren.


Road to Hana

Die berühmte Road to Hana gehört zu den bekanntesten Roadtrips Hawaiis.

Die Strecke führt durch üppige Landschaften vorbei an Wasserfällen, Küstenabschnitten und tropischer Vegetation.

Hier würde ich allerdings nicht versuchen, möglichst jeden einzelnen Stopp mitzunehmen.

Gerade während der Flitterwochen würde ich lieber einige schöne Orte auswählen und genügend Zeit einplanen.

Der Weg ist schließlich ein großer Teil des Erlebnisses.


Haleakalā

Ein weiteres außergewöhnliches Erlebnis auf Maui ist der Haleakalā.

Der riesige Vulkan prägt einen großen Teil der Insel und die Landschaft in den höheren Regionen fühlt sich teilweise vollkommen anders an als die tropischen Küsten.

Besonders bekannt sind Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Wenn ihr einen Besuch zum Sonnenaufgang plant, solltet ihr euch unbedingt rechtzeitig über die aktuellen Zugangs- und Reservierungsbedingungen informieren.

Und ja:

Für den Sonnenaufgang müsst ihr wirklich sehr früh aufstehen. 😉

Ob euch das während der Flitterwochen romantisch oder vollkommen absurd vorkommt, dürft ihr selbst entscheiden.


Kauaʻi – für Natur, Wasserfälle & spektakuläre Landschaften 🌿

Wenn ihr euch Hawaii besonders grün und ursprünglich vorstellt, könnte Kauaʻi eure Lieblingsinsel werden.

Die Insel wird nicht ohne Grund häufig als „Garden Isle“ bezeichnet.

Hier erwarten euch dramatische Küsten, tropische Vegetation, Wasserfälle und beeindruckende Landschaften.

Besonders bekannt ist die Nā Pali Coast.

Steile grüne Berghänge treffen hier direkt auf den Pazifik und bilden eine der spektakulärsten Landschaften Hawaiis.

Ihr könnt die Küste je nach gewählter Aktivität beispielsweise vom Wasser oder aus der Luft erleben beziehungsweise bestimmte Bereiche erwandern.

Für einen Honeymoon würde ich mir tatsächlich überlegen, hier ein besonderes Erlebnis einzuplanen.

Eine Bootstour entlang der Nā Pali Coast könnte genau so ein Moment sein.


Waimea Canyon – Hawaiis vollkommen andere Seite

Ebenfalls auf Kauaʻi liegt der Waimea Canyon.

Wer Hawaii ausschließlich mit Palmen und Stränden verbindet, dürfte hier überrascht sein.

Die tief eingeschnittene Landschaft mit ihren verschiedenen Farbtönen zeigt noch einmal eine völlig andere Seite der Insel.

Gerade deshalb gefällt mir Kauaʻi für Flitterwochen so gut.

Innerhalb weniger Tage könnt ihr Strand, Regenwald, Küste, Wasserfälle und Canyonlandschaften erleben.


Oʻahu – Waikiki, Honolulu & viel Abwechslung

Oʻahu ist wahrscheinlich die bekannteste Hawaii-Insel.

Hier liegt Honolulu und natürlich der berühmte Waikiki Beach.

Wenn ihr eure Hochzeitsreise gerne mit etwas Stadtleben verbinden möchtet, kann Oʻahu sehr interessant sein.

Restaurants, Shopping, Strände, historische Orte und unterschiedliche Landschaften liegen vergleichsweise nah beieinander.

Ich würde Hawaii allerdings nicht ausschließlich auf Waikiki reduzieren.

Sobald ihr Honolulu verlasst, zeigt die Insel noch einmal ganz andere Seiten.

Gerade die North Shore und verschiedene Küstenabschnitte können einen schönen Kontrast zum lebhaften Waikiki bilden.


Big Island – für Vulkane & außergewöhnliche Natur 🌋

Wenn ihr während eurer Flitterwochen etwas erleben möchtet, das ihr zuhause definitiv nicht bekommt, solltet ihr Hawaiʻi Island – Big Island – anschauen.

Hier befindet sich der Hawaiʻi Volcanoes National Park.

Die Vulkanlandschaften gehören für mich zu den außergewöhnlichsten Gründen, Hawaii zu besuchen.

Aktuelle vulkanische Aktivität und Zugänglichkeit können sich allerdings verändern. Deshalb solltet ihr euch vor und während der Reise immer über die offiziellen aktuellen Bedingungen informieren.

Big Island bietet außerdem verschiedene Klimazonen und sehr unterschiedliche Landschaften.

Wenn ihr klassische Honeymoon-Strände und Vulkanabenteuer kombinieren möchtet, kann die Insel hervorragend passen.


Kleine Lieblingsstücke für eure Hochzeitsreise 💍

Flitterwochen bestehen am Ende nicht nur aus besonderen Orten und wunderschönen Hotels. Oft sind es auch die kleinen Dinge, die euch unterwegs begleiten und später mit ganz bestimmten Erinnerungen an diese Reise verbunden bleiben.

Für meine Honeymoon Must-haves habe ich deshalb eine Auswahl an schönen und praktischen Reisebegleitern zusammengestellt, die wunderbar zu einer Hochzeitsreise passen. Von einem Reisejournal für eure gemeinsamen Erlebnisse über stilvolle Reisepasshüllen und Kofferanhänger bis hin zu Koffertrackern, Fotozubehör und besonderen Reise-Gadgets für unterwegs.

Vielleicht entdeckt ihr dort etwas, das euch auf eurer Reise begleitet – oder euch noch lange danach an eure Flitterwochen erinnert. ✨





Eine Insel oder Inselhopping?

Bei der langen Anreise aus Deutschland würde ich wahrscheinlich mindestens zwei Inseln miteinander kombinieren.

Aber auch hier gilt:

Nicht übertreiben.

Bei zwei Wochen würde ich beispielsweise eher:

7 Nächte Maui + 6 Nächte Kauaʻi

machen als vier Inseln innerhalb von 14 Tagen.

Jeder Inselwechsel kostet schließlich Zeit.

Koffer packen.

Zum Flughafen.

Mietwagen zurückgeben.

Fliegen.

Neuen Mietwagen übernehmen.

Einchecken.

Und plötzlich ist ein halber Urlaubstag weg.

Bei drei Wochen könnt ihr dagegen problemlos über drei Inseln nachdenken.


Welche Kombination würde ich für Flitterwochen wählen?

Wenn ihr viel Natur und gleichzeitig wunderschöne Hotels möchtet:

Maui + Kauaʻi


Wenn ihr Stadt, Strand und Natur kombinieren möchtet:

Oʻahu + Maui


Wenn ihr Abenteuer und außergewöhnliche Landschaften liebt:

Maui + Big Island


Und wenn ihr drei Wochen Zeit habt:

Oʻahu + Maui + Kauaʻi

kann eine fantastische erste Hawaii-Reise ergeben.

Welche Kombination perfekt ist, hängt weniger davon ab, welche Insel „die beste“ ist, sondern davon, wie ihr eure Flitterwochen verbringen möchtet.


Mietwagen – auf Hawaii würde ich ihn einplanen 🚗

Anders als bei den Malediven oder Bora Bora würde ich bei Hawaii einen Mietwagen direkt ins Reisebudget aufnehmen.

Auf mehreren Inseln gehört das Herumfahren einfach zum Erlebnis.

Ihr seid dadurch unabhängig und könnt auch einmal spontan an einem Aussichtspunkt oder Strand anhalten.

Gerade auf Maui, Kauaʻi oder Big Island würde ich persönlich nicht ausschließlich auf organisierte Touren setzen.

Allerdings solltet ihr bei Mietwagen und Versicherung genau prüfen, was enthalten ist und welche Straßen mit eurem Fahrzeug tatsächlich befahren werden dürfen.


Traumstrände – aber nicht jeder Strand sieht gleich aus

Auch das gefällt mir an Hawaii.

Ihr findet nicht nur den einen klassischen weißen Tropenstrand.

Je nach Insel gibt es vollkommen unterschiedliche Küstenlandschaften.

Goldener Sand.

Dunkle vulkanische Strände.

Kleine Buchten.

Breite Surfstrände.

Felsige Küsten.

Dadurch fühlt sich ein Roadtrip entlang der Küste immer wieder anders an.


Schnorcheln & Unterwasserwelt 🐠

Natürlich könnt ihr auch auf Hawaii hervorragend Zeit im Wasser verbringen.

Je nach Insel und Region gibt es verschiedene Schnorchelgebiete und Bootsausflüge.

Wie immer würde ich bei Aktivitäten mit Wildtieren darauf achten, verantwortungsvolle Anbieter auszuwählen und Tiere nicht für ein Urlaubserlebnis zu bedrängen.

Gerade auf einer Hochzeitsreise braucht ihr kein perfektes Foto um jeden Preis.


Ein Luau während der Flitterwochen?

Ein Luau wird vielen Hawaii-Reisenden begegnen.

Dabei solltet ihr wissen, dass touristische Luaus sehr unterschiedlich gestaltet sein können.

Wenn euch polynesische Kultur interessiert, würde ich nicht einfach das erstbeste Dinner-Paket buchen, sondern genauer schauen, was tatsächlich angeboten und vermittelt wird.

Ein hochwertig gestalteter Abend kann ein schönes Honeymoon-Erlebnis sein.

Mir wäre dabei wichtig, dass Kultur nicht nur als dekorative Urlaubskulisse behandelt wird.


Sonnenuntergänge auf Hawaii 🌅

Manchmal muss eine Hochzeitsreise gar nicht kompliziert sein.

Hawaii gehört zu den Orten, an denen ich bewusst Abende freihalten würde.

Kein Restaurant um exakt 18 Uhr.

Keine Abendtour.

Kein Programmpunkt.

Einfach etwas zu essen holen, an den Strand gehen und gemeinsam den Sonnenuntergang anschauen.

Gerade zwischen den großen Ausflugstagen braucht es solche Momente.


Beste Reisezeit für Flitterwochen auf Hawaii ☀️

Hawaii ist grundsätzlich ganzjährig bereisbar.

Durch die Lage und die unterschiedlichen Inseln und Küstenseiten können sich die Wetterbedingungen allerdings regional deutlich unterscheiden.

Grob sind die Sommermonate häufig trockener und wärmer, während im Winter mehr Niederschläge auftreten können – insbesondere auf bestimmten windzugewandten Seiten.

Die Monate April bis Mai sowie September bis Oktober finde ich für die Reiseplanung besonders interessant, weil sie außerhalb einiger klassischer Hauptreisezeiten liegen können.

Allerdings würde ich bei Hawaii nicht nur nach „bester Reisezeit“ gehen.

Schaut euch eure konkreten Inseln und Regionen an.

Auf Hawaii kann das Wetter auf einer Seite einer Insel völlig anders aussehen als auf der anderen.


Hawaii im Winter – lohnt sich das?

Ja, Hawaii kann auch im europäischen Winter ein wunderbares Reiseziel sein.

Gerade wenn ihr nach einer Winterhochzeit in die Wärme möchtet, ist das natürlich attraktiv.

Allerdings solltet ihr wissen, dass Winter auf Hawaii nicht automatisch bedeutet, dass überall jeden Tag perfektes Strandwetter herrscht.

Dafür bringt diese Jahreszeit wiederum andere Besonderheiten mit sich.

Wenn ihr euren Honeymoon beispielsweise gezielt mit Natur- oder Tierbeobachtungen verbinden möchtet, kann die Jahreszeit eine wichtige Rolle spielen.


Wie lange sollten Flitterwochen auf Hawaii dauern?

Aufgrund der langen Anreise würde ich mindestens 12 bis 14 Nächte empfehlen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, sind drei Wochen natürlich noch schöner.

Mit 14 Nächten würde ich zwei Inseln auswählen.

Mit ungefähr 18 bis 21 Nächten könnt ihr drei Inseln wesentlich entspannter miteinander kombinieren.

Für nur sieben Nächte wäre mir die Anreise aus Deutschland persönlich zu aufwendig.


Hawaii + USA-Festland kombinieren?

Das kann ebenfalls interessant sein.

Wenn eure Flugroute ohnehin über die amerikanische Westküste führt, könnt ihr beispielsweise überlegen, einige Tage in Los Angeles oder San Francisco einzubauen.

Dann wird aus der Hochzeitsreise eine größere USA-Reise.

Gerade wenn ihr drei Wochen zur Verfügung habt, kann das spannend sein.

Bei nur zwei Wochen würde ich dagegen möglichst viel Zeit auf Hawaii selbst verbringen.


Was kosten Flitterwochen auf Hawaii? 💶

Hawaii ist kein günstiges Reiseziel.

Neben den Langstreckenflügen sind insbesondere Hotels, Mietwagen, Restaurants und gegebenenfalls Inlandsflüge zwischen den Inseln relevante Kostenpunkte.


Für ungefähr 12 bis 14 Nächte für zwei Personen inklusive Economy-Flügen würde ich sehr

grob mit folgenden Größenordnungen rechnen:

Etwa 5.000–7.000 €

Mit frühzeitiger Planung, einfacheren bis guten Hotels und einem bewussten Reisebudget kann eine Hawaii-Hochzeitsreise möglicherweise in diesem Bereich funktionieren.


Etwa 7.000–10.000 €

Hier bekommt ihr deutlich mehr Spielraum für schöne Hotels, Mietwagen, Inselwechsel und besondere Aktivitäten.


Etwa 10.000–15.000 €

Damit könnt ihr eine sehr hochwertige Hochzeitsreise mit gehobenen Resorts und mehreren besonderen Erlebnissen zusammenstellen.


15.000 € und mehr

Luxusresorts, Suiten, hochwertige Mietwagen, private Touren und bessere Flugklassen können die Gesamtkosten schnell deutlich erhöhen.

Auch hier sind die Beträge nur grobe Orientierungswerte. Besonders Hotel- und Flugpreise können je nach Saison erheblich schwanken.



Drei wunderschöne Hotels für Flitterwochen auf Hawaii 💍

Bei Hawaii würde ich die drei Empfehlungen bewusst auf unterschiedliche Inseln verteilen.

Damit bekommen eure Leser nicht einfach drei Luxusresorts nebeneinander, sondern gleichzeitig eine Vorstellung davon, wie unterschiedlich ein Hawaii-Honeymoon aussehen kann.



Four Seasons Resort Maui at Wailea – klassischer Luxus-Honeymoon auf Maui

Wenn ihr Maui als Hauptinsel eurer Hochzeitsreise auswählt, gehört das Four Seasons Resort Maui at Wailea zu den Hotels, die ihr euch zumindest anschauen könnt.

Das Resort liegt direkt am Wailea Beach und verbindet Strandurlaub mit einer guten Ausgangslage für weitere Erlebnisse auf Maui.

Für mich wäre das eine Unterkunft für Paare, die tagsüber die Insel entdecken möchten, aber abends gerne in ein hochwertiges Resort zurückkehren.





1 Hotel Hanalei Bay – spektakuläre Naturkulisse auf Kauaʻi

Auf Kauaʻi würde ich das 1 Hotel Hanalei Bay in die Auswahl aufnehmen.

Allein die Lage an der Hanalei Bay mit der grünen Berglandschaft im Hintergrund macht dieses Hotel besonders.

Wenn ihr euch eure Flitterwochen eher als Natur + Luxus statt klassisches Großresort vorstellt, passt die Umgebung wunderbar.

Gerade Kauaʻi ist für mich eine Insel, bei der das Hotel die Landschaft nicht übertrumpfen muss.

Es sollte euch ermöglichen, sie zu genießen.





Four Seasons Resort Hualalai – besonderer Honeymoon auf Big Island

Als dritte Empfehlung würde ich das Four Seasons Resort Hualalai auf Hawaiʻi Island auswählen.

Das Resort liegt an der Kona-Kohala-Küste und eignet sich für Paare, die luxuriöse Strandtage mit den außergewöhnlichen Landschaften von Big Island kombinieren möchten.

Hier könnt ihr euch einen ruhigen Resorttag gönnen und anschließend wieder aufbrechen, um eine vollkommen andere Seite Hawaiis zu entdecken.

Genau diese Kombination finde ich für eine Hochzeitsreise spannend.





Muss ein Hawaii-Honeymoon im Luxusresort stattfinden?

Überhaupt nicht.

Gerade auf Hawaii würde ich sogar überlegen, unterschiedliche Hotelkategorien zu kombinieren.

Vielleicht verbringt ihr während eines Roadtrip-Abschnitts einige Nächte in einem guten Mittelklassehotel und gönnt euch anschließend drei Nächte in einem besonderen Resort.

So bleibt mehr Budget für Aktivitäten und eine längere Reise.

Und bei Hawaii würde ich tatsächlich lieber:

drei Wochen schön

als

zehn Tage maximal luxuriös

reisen.

Denn es gibt einfach zu viel zu entdecken.


Frühstück oder Halbpension?

Bei Hawaii würde ich selten automatisch Halbpension oder All Inclusive wählen.

Gerade wenn ihr mit dem Mietwagen unterwegs seid, werdet ihr wahrscheinlich häufig außerhalb eures Hotels essen.

Das gehört für mich sogar zur Reise dazu.

Ein kleines Frühstück unterwegs.

Mittags irgendwo während des Roadtrips anhalten.

Abends ein schönes Restaurant ausprobieren.

Wenn ihr dagegen mehrere reine Resorttage eingeplant habt, könnt ihr natürlich prüfen, welche Angebote das jeweilige Hotel hat.


Für wen ist Hawaii perfekt?

Hawaii würde ich besonders Paaren empfehlen, die:

Traumstrände und Abenteuer kombinieren möchten,

gerne Roadtrips machen,

Natur und spektakuläre Landschaften lieben,

während der Flitterwochen nicht zwei Wochen stillsitzen möchten,

mehrere Inseln entdecken wollen

und für ihre Hochzeitsreise etwas mehr Zeit und Budget mitbringen.




Mein Tipp für eure Hawaii-Flitterwochen

Versucht nicht, beim ersten Besuch jede Insel zu sehen.

Hawaii läuft euch nicht weg.

Wählt zwei Inseln, die wirklich zu euch passen, und gebt ihnen genügend Zeit.

Plant einige große Erlebnisse – aber lasst bewusst Tage frei.

Denn vielleicht wacht ihr morgens auf Maui auf, schaut aus dem Fenster und entscheidet spontan:

Heute fahren wir nirgendwo hin.

Heute bleiben wir einfach hier.

Und genau das darf bei einer Hochzeitsreise genauso wertvoll sein wie jeder Vulkan, Wasserfall und Roadtrip.

Denn Hawaii bietet euch unglaublich viele Möglichkeiten.

Die Kunst besteht eher darin, nicht jede davon nutzen zu müssen. 🌺💍


Nächstes Honeymoon-Ziel: Tansania & Sansibar 🦁🏝️

Beim nächsten Ziel würde ich einen der größten Kontraste des gesamten Artikels einbauen: erst Safari in Tansania und anschließend Flitterwochen am weißen Sandstrand von Sansibar.

Das ist dann kein klassischer Honeymoon mehr, sondern eine richtige Once-in-a-Lifetime-Reise aus Safari + Strand – mit Kosten, bester Reisezeit und wieder drei besonderen Hotels bzw. Lodges.



Tansania & Sansibar – Flitterwochen zwischen Safari-Abenteuer und Traumstrand 🦁🏝️💍

Wenn ihr euch bei euren Flitterwochen nicht zwischen großem Abenteuer und tropischem Strandurlaub entscheiden möchtet, ist die Kombination aus Tansania und Sansibar etwas ganz Besonderes.

Stellt euch vor, eure Hochzeitsreise beginnt mitten in der afrikanischen Savanne. Am frühen Morgen fahrt ihr im Geländewagen durch die Landschaft, beobachtet Elefanten, Giraffen und mit etwas Glück Löwen in freier Wildbahn und verbringt die Nacht in einer wunderschönen Safari-Lodge.

Einige Tage später steigt ihr ins Flugzeug – und plötzlich sieht eure Reise vollkommen anders aus.

Weißer Sand.

Türkisfarbenes Wasser.

Palmen.

Ein kleines Boutique-Hotel oder luxuriöses Resort direkt am Indischen Ozean.

Genau dieser Kontrast macht Safari + Sansibar für mich zu einer der außergewöhnlichsten Möglichkeiten für Flitterwochen überhaupt.


Warum Tansania & Sansibar perfekt für besondere Flitterwochen sind

Bei dieser Reise steht nicht ausschließlich die Erholung im Mittelpunkt.

Ihr erlebt gemeinsam etwas, das wahrscheinlich noch viele Jahre später zu den großen Erinnerungen eurer Ehe gehören wird.

Eine Safari ist kaum mit einem klassischen Urlaubstag vergleichbar.

Ihr steht früh auf, fahrt hinaus in die Natur und wisst morgens noch nicht, was ihr wenige Stunden später sehen werdet.

Und danach?

Kommt der perfekte Gegenpol.

Auf Sansibar könnt ihr ausschlafen, am Strand liegen, schnorcheln, durch Stone Town schlendern oder einfach einige Tage überhaupt keinen Reiseplan mehr haben.

Deshalb würde ich die Reihenfolge auch fast immer so wählen:

Erst Safari – danach Sansibar.

Der aktive Teil kommt zuerst.

Der Honeymoon-Ausklang gehört dem Meer.



Serengeti – der große Safari-Traum 🦁

Die Serengeti gehört zu den berühmtesten Naturlandschaften Afrikas und ist für viele der wichtigste Grund für eine Safari in Tansania.

Weite Ebenen, riesige Landschaften und eine außergewöhnliche Tierwelt machen bereits die Fahrten selbst zum Erlebnis.

Je nach Region und Jahreszeit können unter anderem Elefanten, Giraffen, Zebras, Antilopen, Löwen und zahlreiche weitere Tiere beobachtet werden.

Besonders bekannt ist die Serengeti natürlich für die Great Migration, bei der riesige Herden von Gnus und Zebras durch das Ökosystem ziehen.

Wo sich die Tiere zu einem bestimmten Zeitpunkt befinden, hängt jedoch von natürlichen Faktoren wie Niederschlag und Nahrungsangebot ab. Eine bestimmte Tierbeobachtung lässt sich deshalb niemals garantieren.

Und genau das gehört für mich zu einer echten Safari dazu.

Die Tiere warten schließlich nicht darauf, dass euer Geländewagen um 10:30 Uhr eintrifft.


Ngorongoro-Krater – eine außergewöhnliche Landschaft

Ein weiteres Highlight einer klassischen Tansania-Reise ist das Ngorongoro-Schutzgebiet mit seinem berühmten Krater.

Schon der Blick vom Kraterrand ist beeindruckend.

Im Inneren befindet sich eine vielfältige Tierwelt auf vergleichsweise konzentriertem Raum, weshalb der Ngorongoro-Krater häufig Bestandteil einer ersten Safari durch Nordtansania ist.

Für Flitterwochen gefällt mir besonders die Möglichkeit, eine Unterkunft am beziehungsweise in der Umgebung des Kraterrands auszuwählen.

Morgens aufzuwachen und über diese Landschaft zu schauen, ist definitiv etwas anderes als der klassische Honeymoon-Hotelpool.


Tarangire National Park – Elefanten & Baobab-Landschaften 🐘

Auch den Tarangire National Park würde ich bei einer Safari-Route berücksichtigen.

Der Park ist unter anderem für seine Elefanten und markanten Baobab-Bäume bekannt.

Je nach Reiseroute lässt er sich gut mit weiteren Stationen im Norden Tansanias kombinieren.

Gerade wenn ihr mehrere Safaritage plant, finde ich es schön, unterschiedliche Landschaften kennenzulernen.

Denn eine Safari besteht nicht nur daraus, möglichst viele Tiere von einer Liste abzuhaken.

Die Umgebung ist ein großer Teil des Erlebnisses.


Wie viele Tage Safari würde ich einplanen?

Für eine Kombination mit Sansibar würde ich ungefähr 5 bis 7 Nächte Safari sehr schön finden.

Damit habt ihr genügend Zeit, mehrere Gebiete kennenzulernen, ohne dass eure gesamte Hochzeitsreise aus langen Fahrten besteht.

Eine mögliche Route könnte beispielsweise sein:

2 Nächte Tarangire

1–2 Nächte Ngorongoro

3 Nächte Serengeti

Anschließend fliegt ihr weiter nach Sansibar und tauscht den Safari-Jeep gegen die Strandliege.

Wenn ihr zwei Wochen Zeit habt, würde ich ungefähr die Hälfte der Reise für Safari und die andere Hälfte für Sansibar reservieren.


Safari-Lodge oder Tented Camp?

Für Flitterwochen finde ich beide Varianten interessant.

Eine klassische Lodge bietet häufig etwas mehr Komfort und fühlt sich stärker wie ein Hotel mitten in der Natur an.

Ein hochwertiges Tented Camp kann dagegen ein unglaublich intensives Safari-Erlebnis bieten.

Dabei reden wir nicht zwangsläufig von einem kleinen Campingzelt mit Schlafsack. 😉

Luxuriöse Safari-Camps können große Betten, eigene Badezimmer, Terrassen und teilweise einen erstaunlich hohen Komfort bieten.

Abends hört ihr die Geräusche der Natur und morgens seid ihr bereits mitten im Safarigebiet.

Gerade für einen Honeymoon würde ich vielleicht beides kombinieren.


Ballonfahrt über der Serengeti 🎈

Wenn ihr während eurer Flitterwochen ein wirklich außergewöhnliches Erlebnis sucht, könnt ihr euch eine Heißluftballonfahrt über der Serengeti anschauen.

Noch vor beziehungsweise rund um den Sonnenaufgang steigt ihr über die Landschaft auf und erlebt die Savanne aus einer vollkommen anderen Perspektive.

Das ist nicht günstig.

Und natürlich hängt eine Ballonfahrt immer von Wetter und Bedingungen ab.

Aber wenn ihr ohnehin sagt:

„Diese Reise machen wir wahrscheinlich nur einmal im Leben“, könnte genau das eines der Erlebnisse sein, für die sich ein zusätzliches Honeymoon-Budget lohnt.


Danach: Willkommen auf Sansibar 🏝️

Nach mehreren Tagen Safari fühlt sich die Ankunft auf Sansibar wahrscheinlich fast wie der Beginn einer zweiten Hochzeitsreise an.

Plötzlich keine morgendliche Pirschfahrt.

Keine staubigen Wege.

Kein Wecker vor Sonnenaufgang.

Stattdessen:

Meer.

Palmen.

Barfuß zum Frühstück.

Und genau deshalb würde ich Sansibar immer hinter die Safari setzen.

Ihr könnt die letzten Tage wirklich herunterfahren und die vielen Eindrücke der ersten Reisehälfte verarbeiten.


Welche Region auf Sansibar eignet sich für Flitterwochen?

Sansibar ist größer, als es auf den ersten Blick wirkt, und die Küsten unterscheiden sich.

Die Wahl des Hotels würde ich deshalb nicht ausschließlich anhand der schönsten Zimmerfotos treffen.


Nungwi & Kendwa – wunderschöne Strände im Norden

Der Norden rund um Nungwi und Kendwa gehört zu den bekanntesten Strandregionen Sansibars.

Ein Vorteil ist, dass sich Ebbe und Flut hier teilweise weniger stark auf das klassische Badeerlebnis auswirken als an einigen anderen Küstenabschnitten.

Dazu findet ihr eine größere Auswahl an Hotels, Restaurants und touristischer Infrastruktur.

Wenn ihr nach der Safari einfach einige Tage Strand, Meer und Komfort möchtet, würde ich mir diese Region genauer ansehen.


Ostküste – tropische Weite & starke Gezeiten

Die Ostküste vermittelt an vielen Stellen genau dieses typische Sansibar-Bild:

Palmen, heller Sand und unglaublich weites türkisfarbenes Wasser.

Hier sind allerdings die Gezeiten deutlich spürbar.

Bei Ebbe kann sich das Meer weit zurückziehen.

Das muss kein Nachteil sein – die Landschaft kann dadurch sogar besonders faszinierend wirken.

Wenn ihr allerdings morgens aus dem Hotelzimmer laufen und jederzeit direkt schwimmen möchtet, solltet ihr diesen Punkt bei der Hotelauswahl berücksichtigen.


Stone Town – ein bisschen Kultur gehört dazu

Sansibar würde ich nicht ausschließlich auf seine Strände reduzieren.

Die historische Stone Town gehört zum UNESCO-Welterbe und zeigt eine vollkommen andere Seite der Insel.

Enge Gassen, alte Gebäude, kunstvoll gestaltete Türen, Märkte und unterschiedliche kulturelle Einflüsse prägen das Stadtbild.

Für die gesamte Hochzeitsreise würde ich hier wahrscheinlich nicht viele Nächte verbringen.

Aber eine Nacht oder ein Tagesausflug kann einen schönen Kontrast zum Strandresort bieten.


Gewürze, Geschichte & die andere Seite Sansibars

Sansibar wird häufig als reines Tropenparadies vermarktet.

Die Insel besitzt jedoch eine komplexe Geschichte und Kultur.

Wenn ihr mehr als nur den Strand kennenlernen möchtet, könnt ihr beispielsweise eine Gewürztour oder eine geführte Tour durch Stone Town einplanen.

Gerade bei einer längeren Reise finde ich es schön, zumindest etwas darüber zu erfahren, wo man eigentlich Urlaub macht.


Schnorcheln & Bootsausflüge 🐠

Natürlich könnt ihr auf Sansibar verschiedene Ausflüge aufs Wasser unternehmen.

Schnorcheln, Segeln oder ein Bootsausflug bei Sonnenuntergang passen wunderbar zum entspannten zweiten Teil der Hochzeitsreise.

Auch hier würde ich wieder Qualität vor Quantität setzen.

Ihr braucht nach einer intensiven Safari nicht plötzlich jeden Tag eine neue Tour.

Vielleicht plant ihr einen richtig schönen Bootstag – und lasst den Rest offen.


Safari + Strand: Wie würde ich zwei Wochen aufteilen?

Bei ungefähr 14 Nächten könnte eine Hochzeitsreise beispielsweise so aussehen:

1 Nacht Ankunft

5–6 Nächte Safari

1 Nacht Stone Town

6–7 Nächte Strand auf Sansibar

Damit bekommt ihr eine wunderschöne Mischung aus Abenteuer, Kultur und Erholung.

Bei drei Wochen könnt ihr die Safari verlängern oder Sansibar noch entspannter bereisen.

Weniger als ungefähr zwölf Tage würde ich für diese Kombination aufgrund der Anreise und Transfers eher nicht einplanen.


Beste Reisezeit für Tansania & Sansibar ☀️

Hier wird die Planung etwas wichtiger, weil ihr zwei unterschiedliche Reiseerlebnisse miteinander verbinden möchtet.

Für viele klassische Safari- und Strandkombinationen sind die trockeneren Perioden besonders interessant. Häufig wird vor allem Juni bis Oktober für Safaris in Nordtansania gewählt.

Auch Januar und Februar können je nach gewünschter Route interessant sein.

Auf Sansibar gibt es ebenfalls trockenere und regenreichere Perioden.

Wenn ihr die Great Migration beziehungsweise ein bestimmtes Naturereignis erleben möchtet, würde ich die Route allerdings nicht nur anhand einer allgemeinen Tabelle zur „besten Reisezeit“ planen.

Die Tierbewegungen sind dynamisch.

Hier lohnt es sich besonders, mit einem erfahrenen Safari-Anbieter die konkrete Route für euren Reisemonat abzustimmen.


Was kosten Flitterwochen in Tansania & Sansibar? 💶

Diese Kombination kann deutlich teurer werden als ein klassischer Sansibar-Strandurlaub.

Der Grund ist vor allem die Safari.

Nationalparkgebühren, Fahrer und Guide, Fahrzeug, Unterkünfte, Verpflegung und gegebenenfalls kleine Inlandsflüge summieren sich.


Für ungefähr 12 bis 16 Nächte für zwei Personen inklusive internationalen Flügen würde ich deshalb sehr grob folgende Größenordnungen ansetzen:

Etwa 5.000–7.000 €

Mit einer kürzeren beziehungsweise preisbewussteren Safari und einem schönen, aber nicht luxuriösen Strandhotel kann eine Kombination möglicherweise in diesem Bereich liegen.


Etwa 7.000–10.000 €

Hier bekommt ihr mehr Spielraum für eine längere Safari, hochwertige Lodges und ein schönes Resort auf Sansibar.


Etwa 10.000–15.000 €

Damit wird eine sehr hochwertige Honeymoon-Reise mit besonderen Safari-Unterkünften, Inlandsflügen und luxuriösem Strandabschluss realistischer.


15.000 € und mehr

Private Safaris, besonders exklusive Lodges, luxuriöse Suiten und zusätzliche Erlebnisse können den Preis deutlich weiter erhöhen.

Die Beträge dienen wieder nur als grobe Orientierung. Gerade Safaris können je nach Route, Saison und Unterkunft enorme Preisunterschiede aufweisen.



Drei besondere Unterkünfte für eure Flitterwochen 💍

Bei Tansania & Sansibar würde ich unsere Hotelrubrik diesmal etwas anders gestalten.

Statt drei klassische Strandhotels aufzulisten, würde ich Safari + Strand miteinander verbinden. Das passt wesentlich besser zum Charakter dieser Hochzeitsreise.



Four Seasons Safari Lodge Serengeti – Luxus mitten in der Serengeti

Die Four Seasons Safari Lodge Serengeti ist eine Möglichkeit für Paare, die ihr Safari-Erlebnis mit einem hohen Hotelkomfort verbinden möchten.

Die Lodge liegt mitten im Serengeti-Nationalpark und bietet damit eine vollkommen andere Kulisse als ein klassisches Honeymoon-Resort.

Gerade wenn ihr euch bei eurer ersten Safari noch nicht an ein kleineres Tented Camp herantraut, kann eine hochwertige Lodge eine schöne Alternative sein.





Zuri Zanzibar – entspannter Honeymoon am Strand

Für den Strandteil würde ich das Zuri Zanzibar in Kendwa in die Auswahl aufnehmen.

Das Resort verbindet tropische Gartenanlagen mit Strand und eignet sich wunderbar für die Tage, an denen nach der Safari vor allem eines auf dem Programm stehen soll:

nichts.

Ausschlafen, frühstücken, ans Meer gehen und erst am Nachmittag entscheiden, ob ihr überhaupt noch irgendetwas unternehmen möchtet.

Genau so würde ich mir den Übergang von Safari zu Honeymoon-Auszeit vorstellen.





The Residence Zanzibar – Ruhe für den Abschluss der Hochzeitsreise

Als dritte Unterkunft würde ich The Residence Zanzibar aufnehmen.

Das Resort liegt im Südwesten Sansibars und bietet großzügige Villen, darunter Varianten mit privatem Pool.

Für mich wäre das besonders interessant, wenn ihr nach einer ereignisreichen Safari bewusst einen ruhigeren und privaten Abschluss sucht.

Hier muss nicht mehr jeden Tag etwas passieren.

Genau das ist nach einer Reise voller Eindrücke manchmal der größte Luxus.




Honeymoon Must-haves für Safari & Strand 💍

Von Safari-Tagen bis zum Strand auf Sansibar: In meinen Honeymoon Must-haves findet ihr schöne und praktische Reisebegleiter für eure gemeinsame Hochzeitsreise.




Für wen sind Tansania & Sansibar perfekt?

Diese Kombination würde ich besonders Paaren empfehlen, die:

nicht nur am Strand liegen möchten,

Tiere und Natur lieben,

von einer echten Safari träumen,

ein außergewöhnliches gemeinsames Erlebnis suchen,

anschließend trotzdem einige Tage tropischen Strandurlaub möchten

und ihre Flitterwochen als große einmalige Reise betrachten.


Für wen würde ich ein anderes Honeymoon-Ziel wählen?

Wenn ihr nach der Hochzeit hauptsächlich Ruhe benötigt und möglichst wenig organisieren möchtet, sind die Malediven wahrscheinlich unkomplizierter.

Wenn ihr einen klassischen Roadtrip möchtet, würde ich Hawaii vorziehen.

Und wenn ihr möglichst viel Luxus für ein überschaubareres Budget sucht, bleibt Bali sehr interessant.


Tansania & Sansibar würde ich wählen, wenn ihr sagt:

„Wir möchten etwas erleben, das wir niemals vergessen.“


Mein Tipp für eure Tansania-&-Sansibar-Flitterwochen

Spart nicht den gesamten Urlaub auf das Strandresort auf.

Bei dieser Reise ist die Safari der Teil, der sie außergewöhnlich macht.

Ihr müsst nicht in jeder Nacht in der teuersten Lodge schlafen. Aber nehmt euch genügend Zeit, um die Serengeti und mindestens ein weiteres Safarigebiet wirklich zu erleben.

Danach darf sich das Tempo komplett verändern.

Fliegt nach Sansibar.

Packt den Wecker weg.

Bestellt euch etwas zu trinken.

Geht zum Strand.

Und genießt dieses ziemlich unglaubliche Gefühl, dass ihr vor wenigen Tagen noch Elefanten in der afrikanischen Savanne beobachtet habt – und jetzt gemeinsam barfuß am Indischen Ozean entlanglauft.

Genau dieser Kontrast macht Tansania & Sansibar zu Flitterwochen, die sich kaum mit einer anderen Reise vergleichen lassen. 🦁🌴💍


Weiter geht es nach Thailand 🇹🇭💍

Nach Safari und Sansibar wartet wieder ein völlig anderer Honeymoon auf euch: Thailand verbindet tropische Inseln und wunderschöne Resorts mit Tempeln, fantastischem Essen, Wellness und einer enormen Auswahl an möglichen Reiserouten.

Und besonders spannend: Ein außergewöhnlicher Honeymoon muss hier nicht zwangsläufig ein außergewöhnlich großes Budget bedeuten.

Im nächsten Reiseziel schauen wir uns an, welche Regionen und Inseln sich für Flitterwochen besonders eignen, wie ihr eure Route zusammenstellen könnt und wo ihr einige der schönsten Honeymoon-Hotels Thailands findet.



Thailand – Flitterwochen zwischen Trauminseln, Tempeln & tropischem Luxus 🇹🇭💍

Nach dem großen Safari-Abenteuer in Tansania und den entspannten Tagen auf Sansibar wartet mit Thailand ein Honeymoon-Ziel, das wieder vollkommen andere Möglichkeiten bietet.

Thailand ist für mich besonders spannend, weil ihr hier nicht zwischen Abenteuer, Kultur, Traumstrand und außergewöhnlichen Hotels wählen müsst.

Ihr könnt morgens durch einen Tempel schlendern, einige Tage später mit einem Longtailboot zwischen spektakulären Kalksteinfelsen unterwegs sein und eure Hochzeitsreise schließlich in einer privaten Poolvilla direkt am Meer ausklingen lassen.

Dazu kommt ein großer Vorteil:

Luxus kann in Thailand deutlich erschwinglicher sein als auf vielen klassischen Honeymoon-Inseln.

Natürlich gibt es auch hier Resorts, in denen eine Nacht mehrere hundert oder sogar weit über tausend Euro kosten kann. Gleichzeitig findet ihr aber wunderschöne Boutique-Hotels, Poolvillen und Strandresorts in ganz unterschiedlichen Preisklassen.

Wenn ihr euch also besondere Flitterwochen mit viel Abwechslung wünscht und euer gesamtes Reisebudget nicht allein für das Hotel ausgeben möchtet, gehört Thailand definitiv auf die Liste.


Warum Thailand so gut für Flitterwochen geeignet ist

Thailand lässt sich unglaublich unterschiedlich bereisen.

Ihr könnt zwei Wochen fast ausschließlich am Strand verbringen.

Oder ihr macht daraus eine kleine Rundreise.

Bangkok.

Nordthailand.

Inseln.

Strand.

Vielleicht sogar zwei unterschiedliche Küsten.

Gerade für Flitterwochen würde ich allerdings nicht versuchen, möglichst viel Thailand in möglichst wenig Zeit unterzubringen.

Die Versuchung ist groß.

Wenn ihr schon so weit fliegt, möchtet ihr natürlich viel sehen.

Aber fünf Hotels innerhalb von zwölf Tagen bedeuten eben auch fünfmal Koffer packen.

Ich würde deshalb lieber zwei oder drei wirklich schöne Stationen miteinander kombinieren.


Welche Region eignet sich am besten für einen Thailand-Honeymoon?

Darauf gibt es keine einzige richtige Antwort.

Thailand besitzt verschiedene Inseln und Küstenregionen, und die beste Wahl hängt stark von eurer Reisezeit und davon ab, wie ihr euch eure Flitterwochen vorstellt.

Ein paar Regionen würde ich besonders vergleichen.


Koh Samui – tropischer Honeymoon mit viel Komfort 🌴

Koh Samui gehört zu den bekanntesten Inseln Thailands und ist für Flitterwochen eine sehr komfortable Wahl.

Ihr findet eine große Auswahl an hochwertigen Resorts, Poolvillen, Restaurants, Spas und Stränden.

Das macht die Insel besonders interessant, wenn ihr euch einen tropischen Honeymoon wünscht, aber trotzdem eine gute touristische Infrastruktur möchtet.

Ihr könnt euch für ein ruhiges Resort entscheiden und trotzdem problemlos Ausflüge unternehmen.

Für mich ist Koh Samui deshalb ein bisschen der Honeymoon-Allrounder unter den thailändischen Inseln.




Ang Thong Marine National Park 🏝️

Ein besonderes Ausflugsziel in der Region ist der Mu Ko Ang Thong National Park.

Die Inselwelt mit Kalksteinfelsen, kleinen Buchten und türkisfarbenem Wasser bietet einen wunderschönen Kontrast zum Resortalltag.

Je nach Tour könnt ihr beispielsweise Bootfahren, Kajak und Aussichtspunkte miteinander kombinieren.

Für die Hochzeitsreise würde ich auch hier lieber einen richtig schönen Tagesausflug auswählen, statt jeden Tag mit Programm zu füllen.


Phuket – große Auswahl & perfekter Ausgangspunkt

Phuket ist deutlich größer und touristischer.

Das muss allerdings kein Nachteil sein.

Ihr findet eine enorme Auswahl an Hotels, Restaurants, Stränden und Ausflugsmöglichkeiten.

Wenn ihr zum ersten Mal nach Thailand reist und möglichst unkompliziert starten möchtet, kann Phuket deshalb interessant sein.

Entscheidend ist allerdings die Region eures Hotels.

Phuket kann lebhaft und voller Unterhaltung sein – oder überraschend ruhig.

Für Flitterwochen würde ich nicht automatisch in die belebtesten Gegenden gehen, sondern gezielt nach einem ruhigeren Strandabschnitt oder einem Resort mit viel Privatsphäre suchen.


Krabi – spektakuläre Kalksteinfelsen & Inselwelten

Wenn ihr euch Thailand so vorstellt, wie es auf vielen Reisefotos aussieht, könnte Krabi genau das Richtige sein.

Steile Kalksteinfelsen ragen aus dem Wasser, kleine Inseln liegen vor der Küste und dazwischen findet ihr wunderschöne Strände.

Die Landschaft ist für mich einer der größten Gründe, diese Region für Flitterwochen auszuwählen.

Besonders schön kann es sein, einige Nächte in einem außergewöhnlichen Resort zu verbringen und von dort Bootsausflüge in die Umgebung zu unternehmen.


Railay Beach – spektakulär gelegen

Einer der bekanntesten Orte in der Region ist Railay.

Die Halbinsel ist von beeindruckenden Kalksteinformationen umgeben und größtenteils nur über das Wasser erreichbar.

Allein die Ankunft mit dem Boot gibt dem Aufenthalt ein anderes Gefühl.

Railay kann allerdings entsprechend beliebt sein.

Wenn ihr absolute Einsamkeit sucht, ist ein anderes Resort möglicherweise besser geeignet.

Wenn ihr dagegen diese typische Krabi-Kulisse erleben möchtet, gehört Railay definitiv zu den Orten, die ihr euch anschauen solltet.


Koh Yao Noi – wenn ihr mehr Ruhe möchtet

Zwischen Phuket und Krabi liegt Koh Yao Noi.

Die Insel ist eine interessante Alternative für Paare, die sich während ihrer Flitterwochen mehr Ruhe wünschen.

Hier geht es weniger um großes Nachtleben und touristisches Dauerprogramm.

Stattdessen könnt ihr langsamer reisen und die Landschaft genießen.

Gerade in Kombination mit einigen Tagen in Bangkok oder Phuket kann das wunderschön sein.

Erst etwas erleben.

Dann verschwinden.


Koh Lanta – entspannter Insel-Honeymoon

Auch Koh Lanta würde ich für Flitterwochen nicht vergessen.

Die Insel ist besonders interessant, wenn ihr euch eine entspanntere Atmosphäre wünscht und nicht unbedingt mitten im größten touristischen Trubel sein möchtet.

Lange Strandtage, kleine Ausflüge und ein schönes Resort können hier vollkommen ausreichen.

Wenn eure Hochzeitsreise bewusst langsam sein soll, könnte Koh Lanta besser zu euch passen als Phuket.


Bangkok + Insel – eine meiner liebsten Kombinationen

Wenn ihr noch nie in Thailand wart, würde ich Bangkok nicht automatisch überspringen.

Natürlich ist die Stadt das komplette Gegenteil eines ruhigen Honeymoon-Resorts.

Aber genau deshalb funktioniert die Kombination so gut.

Verbringt beispielsweise 2 bis 3 Nächte in Bangkok.

Tempel besuchen.

Streetfood und Restaurants ausprobieren.

Über Märkte schlendern.

Vielleicht einen besonderen Abend in einer Rooftop-Bar verbringen.

Und anschließend:

Weiter ans Meer.

Dieser Moment, wenn ihr nach einigen aufregenden Tagen in Bangkok eure Strandvilla erreicht, fühlt sich gleich noch besser an.


Bangkok als Honeymoon? Ja – aber kurz

Für die gesamte Hochzeitsreise wäre mir Bangkok natürlich zu intensiv.

Aber zwei oder drei Nächte können fantastisch sein.

Ihr könnt unter anderem bekannte Tempelanlagen besuchen, am Chao Phraya unterwegs sein und euch durch eine der spannendsten Food-Szenen Asiens probieren.

Und gerade für Flitterwochen würde ich mir vielleicht ein besonderes Hotel mit Rooftop-Pool oder spektakulärem Blick gönnen.

So wird auch die Großstadtstation zu einem Teil des Honeymoons.


Nordthailand – wenn ihr noch mehr erleben möchtet 🌿

Wenn ihr drei Wochen Zeit habt, könnt ihr zusätzlich über Chiang Mai und den Norden nachdenken.

Tempel, Berge, Landschaft und eine ganz andere Atmosphäre machen die Region zu einem starken Kontrast zu Bangkok und den Inseln.

Bei zwei Wochen würde ich allerdings überlegen, ob ihr wirklich drei komplett unterschiedliche Regionen braucht.

Bangkok + Insel beziehungsweise zwei Inselregionen reichen bereits für eine wunderschöne erste Thailand-Reise.


Eine mögliche Route für zwei Wochen

Für ungefähr 14 Nächte könnte ich mir beispielsweise vorstellen:

3 Nächte Bangkok

5 Nächte Krabi

6 Nächte Koh Lanta

Oder:

3 Nächte Bangkok

11 Nächte Koh Samui

wenn ihr nach den ersten Tagen hauptsächlich entspannen möchtet.

Eine weitere schöne Variante:

3 Nächte Bangkok

4 Nächte Phuket

7 Nächte Koh Yao Noi

So bekommt ihr Stadt, Ausflüge und anschließend viel Ruhe.


Longtailboot & Inselhopping 🛶

Ein Longtailboot gehört für viele einfach zum Thailand-Erlebnis.

Gerade rund um Krabi und die Inselwelt könnt ihr verschiedene Bootstouren unternehmen.

Für Flitterwochen würde ich prüfen, ob sich eventuell ein privates Longtailboot für einige Stunden lohnt.

Das kostet mehr als eine große Gruppentour, kann aber wesentlich entspannter sein.

Und gerade während einer Hochzeitsreise würde ich lieber zwei wirklich besondere Ausflüge machen als sechs möglichst günstige.




Thai-Massage & Spa – unbedingt Zeit dafür lassen

Thailand und Wellness gehören für mich zusammen.

Ihr findet einfache Massagestudios genauso wie außergewöhnliche Luxus-Spas in hochwertigen Resorts.

Für die Hochzeitsreise würde ich mir mindestens einmal eine schöne Paaranwendung oder einen gemeinsamen Spa-Nachmittag gönnen.

Das kann besonders nach den ersten Tagen in Bangkok oder nach einer längeren Anreise wunderbar sein.

Und auch hier kann Thailand beim Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber einigen anderen Honeymoon-Destinationen punkten.


Essen gehört zum Thailand-Honeymoon 🍜

Thailand wäre für mich eines der Reiseziele, bei denen ich nicht All Inclusive buchen würde.

Dafür ist das Essen außerhalb der Resorts viel zu spannend.

Kleine Restaurants.

Märkte.

Streetfood.

Beach Restaurants.

Und zwischendurch vielleicht ein besonderes Fine-Dining-Erlebnis.

Gerade diese Mischung gehört für mich zur Reise.

Natürlich solltet ihr dort essen, wo Hygiene und Lebensmittelzubereitung einen vernünftigen Eindruck machen – aber euch ausschließlich im Hotelrestaurant zu verstecken, wäre schade.



Beste Reisezeit – hier müsst ihr genauer hinschauen ☀️

Bei Thailand würde ich nicht pauschal eine einzige beste Reisezeit für das ganze Land nennen.

Das ist für die Honeymoon-Planung besonders wichtig.

Die Wetterbedingungen unterscheiden sich zwischen den Regionen.

Für die Andamanensee mit Phuket, Krabi, Koh Lanta und Koh Yao sind häufig die Monate ungefähr von November bis April besonders beliebt.

Im Golf von Thailand rund um Koh Samui verlaufen die saisonalen Wettermuster anders.

Genau deshalb kann Koh Samui zu einer Reisezeit interessant sein, in der andere thailändische Inselregionen weniger ideale Bedingungen haben.

Wenn euer Hochzeitstermin bereits feststeht, würde ich deshalb zuerst den Monat anschauen und danach die Insel auswählen – nicht andersherum.


Wie lange sollten Flitterwochen in Thailand dauern?

Aufgrund des Langstreckenfluges würde ich mindestens 12 bis 14 Nächte einplanen.

Zwei Wochen sind wunderbar.

Drei Wochen sind noch besser, wenn ihr Bangkok, Nordthailand und Strand miteinander kombinieren möchtet.

Bei nur zehn Tagen würde ich maximal zwei Stationen auswählen.

Ihr sollt schließlich Urlaub machen und nicht den thailändischen Inlandsverkehr kennenlernen. 😉


Was kosten Flitterwochen in Thailand? 💶

Thailand kann im Vergleich zu Bora Bora, Hawaii oder einem luxuriösen Safari-Honeymoon deutlich zugänglicher sein.

Wie immer hängt der tatsächliche Preis stark von Flug, Saison und Hotelstandard ab.


Für ungefähr 12 bis 14 Nächte für zwei Personen inklusive Economy-Flügen würde ich sehr grob folgende Größenordnungen ansetzen:

Etwa 2.500–3.500 €

Mit frühzeitiger Planung, guten kleineren Hotels und einer bewussten Auswahl kann bereits eine schöne Thailand-Hochzeitsreise möglich sein.


Etwa 3.500–5.500 €

Hier wird Thailand für Flitterwochen besonders interessant.

Ihr könnt hochwertige Hotels, schöne Poolvillen, Inlandsflüge beziehungsweise Transfers und einige besondere Aktivitäten miteinander kombinieren.


Etwa 5.500–8.000 €

Damit könnt ihr euch eine sehr hochwertige Reise mit luxuriösen Resorts und besonderen Erlebnissen zusammenstellen.


8.000 € und mehr

Auch Thailand kennt natürlich keine wirkliche Luxusobergrenze.

Private Poolvillen, exklusive Inselresorts, private Transfers und besonders hochwertige Restaurants können das Budget entsprechend erhöhen.

Die Beträge sind wieder grobe Orientierungswerte und keine festen Reisepreise.


Viel Honeymoon für das Budget

Das ist einer der Gründe, warum ich Thailand für Flitterwochen so interessant finde.

Vielleicht könnt ihr euch hier eine private Poolvilla leisten, während dasselbe Budget auf Bora Bora gerade für ein normales Hotelzimmer reicht.

Dadurch bleibt mehr Geld für:

Spa.

Bootsausflüge.

Besondere Restaurants.

Eine längere Reise.

Oder einfach ein schöneres Zimmer.

Wenn ihr Luxus möchtet, aber nicht 10.000 oder 15.000 Euro für eure Hochzeitsreise ausgeben wollt, würde ich Thailand und Bali definitiv miteinander vergleichen.



Drei wunderschöne Hotels für Flitterwochen in Thailand 💍

Bei den Hotels würde ich auch diesmal unterschiedliche Honeymoon-Stile auswählen: eine spektakuläre Kulisse bei Krabi, tropischen Luxus auf Koh Samui und ein besonderes Inselresort für Paare, die sich zurückziehen möchten.


Rayavadee – außergewöhnliche Kulisse bei Krabi

Das Rayavadee liegt auf der Phranang-Halbinsel bei Krabi und ist von den für die Region typischen Kalksteinfelsen und tropischer Vegetation umgeben.

Allein die Lage macht das Resort besonders.

Wenn ihr eure Flitterwochen mit genau dieser spektakulären südthailändischen Landschaft verbindet, würde ich das Rayavadee definitiv in den Hotelvergleich aufnehmen.

Von hier aus könnt ihr Strandtage mit Ausflügen in die Inselwelt verbinden.




Four Seasons Resort Koh Samui – Poolvilla über dem Meer

Auf Koh Samui würde ich das Four Seasons Resort Koh Samui auswählen.

Die Villen liegen in einer tropisch bewachsenen Hanglage und verfügen über private Pools.

Das ist genau die Art Unterkunft, bei der ihr euch während der Hochzeitsreise ruhig einmal einen kompletten Tag im Hotel erlauben dürft.

Wenn ihr Koh Samui als entspannteren Teil eurer Reise auswählt, kann ein solches Resort zum eigentlichen Honeymoon-Höhepunkt werden.




Six Senses Yao Noi – Ruhe zwischen Phuket und Krabi

Für Paare, die nach mehr Privatsphäre suchen, würde ich das Six Senses Yao Noi auf Koh Yao Noi anschauen.

Die Lage zwischen Phuket und Krabi bietet beeindruckende Ausblicke auf die Kalksteinlandschaft der Phang-Nga-Bucht.

Die Villen verfügen über private Pools und das Resort eignet sich besonders für einen ruhigen Abschnitt eurer Hochzeitsreise.

Nach Bangkok oder einigen aktiveren Tagen könnte ich mir genau hier den perfekten Abschluss vorstellen.





Honeymoon Must-haves für Thailand 💍

Auch für Tempeltage, Inselhopping und entspannte Stunden am Meer findet ihr in meinen Honeymoon Must-haves schöne und praktische Begleiter für eure gemeinsame Reise.




Thailand oder Bali?

Diese beiden Reiseziele würde ich besonders häufig miteinander vergleichen.


Thailand

Inselhopping, Traumstrände, fantastisches Essen und große Auswahl.

Perfekt, wenn das Meer einen großen Teil eurer Hochzeitsreise ausmachen soll.


Bali

Reisterrassen, Dschungel, Tempel, Poolvillen und Strand.

Perfekt, wenn ihr euch besonders für Kultur, Landschaft und außergewöhnliche Villen begeistert.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis können beide Ziele sehr interessant sein.

Ich würde deshalb tatsächlich danach entscheiden, welches Reisegefühl euch stärker anspricht – und welche Region zur Reisezeit eurer Hochzeit besser passt.


Für wen ist Thailand perfekt?

Thailand würde ich besonders Paaren empfehlen, die:

Traumstrände und Kultur verbinden möchten,

gerne gut essen,

besondere Hotels und Poolvillen lieben,

Inselhopping interessant finden,

Wellness mögen,

ein gutes Verhältnis zwischen Luxus und Budget suchen

und während der Hochzeitsreise Entspannung und Erlebnisse miteinander kombinieren möchten.


Mein Tipp für eure Thailand-Flitterwochen

Wählt eure Insel nach eurer Reisezeit und nicht nur nach dem schönsten Instagram-Foto.

Und versucht anschließend nicht, jede bekannte Insel Thailands in eine einzige Reise zu packen.

Zwei Wochen können wunderbar aussehen:

ein paar aufregende Tage in Bangkok,

eine wunderschöne Region am Meer

und zum Abschluss vielleicht ein ganz besonderes Resort.

Dann habt ihr Thailand erlebt, ohne dass eure Flitterwochen zu einer einzigen Abfolge aus Flughäfen, Fähren und Hotel-Check-ins werden.

Und vielleicht sitzt ihr am letzten Abend barfuß am Strand, irgendwo zwischen Palmen und Meer, und merkt:

Für außergewöhnliche Flitterwochen braucht es manchmal gar keinen Overwater-Bungalow für 1.500 Euro pro Nacht.

Manchmal reichen ein wunderschöner Ort, zwei Menschen und das Gefühl, gerade nirgendwo anders sein zu wollen. 🇹🇭💍


Weiter geht es nach St. Lucia 🌴💍

Von Südostasien führt unsere Hochzeitsreise als Nächstes in die Karibik. St. Lucia verbindet tropische Strände mit üppigem Regenwald, den berühmten Pitons, besonderen Hideaways und einigen außergewöhnlich romantischen Hotels.

Damit ist die Insel besonders spannend für Paare, die sich Karibik wünschen, aber nicht ausschließlich zwei Wochen am Strand liegen möchten.



St. Lucia – Flitterwochen zwischen Karibik, Regenwald & den Pitons 🌴💍

Nach Thailand geht es für eure Flitterwochen in die Karibik – allerdings nicht auf eine Insel, bei der sich alles ausschließlich um Strand und All Inclusive dreht.

St. Lucia ist deutlich wilder.

Dichter Regenwald zieht sich über die Insel, kleine Buchten liegen zwischen grünen Berghängen und über allem erheben sich die beiden berühmten Pitons, die zu den Wahrzeichen der Karibik gehören.

Genau diese Landschaft macht St. Lucia für mich zu einem außergewöhnlichen Honeymoon-Ziel.

Ihr könnt morgens mit Blick auf die Berge frühstücken, anschließend durch tropische Landschaften fahren, einen Wasserfall entdecken und den Nachmittag trotzdem am Karibischen Meer verbringen.

Und dann sind da noch die Hotels.

St. Lucia besitzt einige Unterkünfte, die fast wie für Flitterwochen gebaut wirken: offene Suiten mit Blick auf die Pitons, private Pools, kleine luxuriöse Hideaways und Resorts mitten in der tropischen Natur.

Wenn ihr euch also Karibik mit etwas mehr Abenteuer und Landschaft wünscht, könnte St. Lucia genau zu euch passen.



Warum St. Lucia so besonders für Flitterwochen ist

Viele Karibikinseln besitzen wunderschöne Strände.

St. Lucias größte Stärke ist für mich allerdings die Kombination aus Meer und Bergen.

Gerade rund um Soufrière wirkt die Landschaft teilweise spektakulär.

Die beiden vulkanischen Gipfel Gros Piton und Petit Piton ragen direkt aus der grünen Umgebung empor und bilden eine Kulisse, die ihr so auf vielen anderen Karibikinseln nicht findet.

Deshalb würde ich auf St. Lucia auch nicht ausschließlich nach dem Hotel mit dem längsten Sandstrand suchen.

Hier darf die Aussicht bei der Hotelauswahl eine viel größere Rolle spielen.



Soufrière – mein Favorit für einen romantischen Honeymoon

Wenn ich für Flitterwochen eine Region auf St. Lucia auswählen müsste, würde ich mir Soufrière und den Südwesten der Insel besonders genau anschauen.

Hier befinden sich die Pitons, Regenwald, verschiedene Naturerlebnisse und einige der spektakulärsten Resorts der Insel.

Die Atmosphäre ist deutlich stärker von der tropischen Landschaft geprägt als von großen Hotelanlagen.

Und genau hier findet ihr auch einige der Unterkünfte, für die St. Lucia als Honeymoon-Ziel bekannt geworden ist.



Die Pitons – Wahrzeichen eurer Hochzeitsreise ⛰️

Die beiden Pitons gehören zum UNESCO-Welterbe und prägen die Landschaft rund um Soufrière.

Ihr könnt sie von verschiedenen Aussichtspunkten, Stränden und Hotels sehen.

Wenn ihr gerne wandert und körperlich entsprechend fit seid, könnt ihr euch auch über Möglichkeiten informieren, Gros Piton mit einem Guide zu besteigen.

Das ist allerdings kein kleiner romantischer Spaziergang in Sandalen.

Für einen entspannten Honeymoon müsst ihr also keineswegs auf den Gipfel.

Manchmal reicht es vollkommen, mit einem Getränk im Pool zu liegen und ihn anzuschauen. 😉


Sulphur Springs – vulkanische Seite St. Lucias

Rund um Soufrière könnt ihr auch die vulkanisch geprägte Landschaft der Insel erleben.

Bekannt sind insbesondere die Sulphur Springs mit geothermaler Aktivität und Schlammbädern.

Ob ein gemeinsames Schlammbad eure persönliche Definition von Romantik erfüllt, müsst ihr selbst entscheiden. 😄

Aber genau solche Erlebnisse machen St. Lucia abwechslungsreicher als einen klassischen Strandurlaub.


Wasserfälle mitten im Grünen 💦

St. Lucia besitzt verschiedene Wasserfälle, die sich gut mit einem Ausflug durch den Süden verbinden lassen.

Besonders bekannt ist beispielsweise der Toraille Waterfall.

Ich würde auch hier nicht versuchen, innerhalb eines Tages möglichst jede Sehenswürdigkeit abzuhaken.

Nehmt euch lieber Zeit.

Fahrt durch die Landschaft.

Haltet an einem schönen Aussichtspunkt.

Geht etwas essen.

Besucht einen Wasserfall.

Und anschließend zurück ins Hotel.

Flitterwochen dürfen langsam sein.


Regenwald erleben 🌿

Ein großer Teil des Charmes von St. Lucia entsteht durch die üppige Vegetation.

Wenn ihr Natur mögt, könnt ihr Wanderungen oder geführte Touren durch tropische Landschaften einplanen.

Gerade für Paare, die nach zwei Tagen Strand bereits etwas unternehmen möchten, ist das ideal.

Und danach fühlt sich der Nachmittag am Pool gleich noch besser an.


Sugar Beach – einer der bekanntesten Strände

Der Sugar Beach liegt spektakulär zwischen den beiden Pitons.

Allein diese Kulisse macht ihn zu einem der bekanntesten Strände St. Lucias.

Hier befindet sich auch das Sugar Beach, A Viceroy Resort.

Selbst wenn ihr nicht dort übernachtet, zeigt die Region wunderbar, warum St. Lucia für mich ein so starkes Honeymoon-Ziel ist:

Tropischer Strand und dramatische Berglandschaft treffen unmittelbar aufeinander.


Anse Chastanet – Strand mit besonderer Kulisse

Auch Anse Chastanet gehört zu den bekannten Stränden der Insel.

Die Umgebung ist grüner und natürlicher als das Bild, das viele von einem großen klassischen Karibikresort haben.

In der Region könnt ihr Strandtage außerdem mit Schnorcheln und weiteren Aktivitäten auf und im Wasser verbinden.


Schnorcheln & Tauchen 🐠

Wenn ihr eure Flitterwochen gerne teilweise unter Wasser verbringt, bietet St. Lucia verschiedene Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen.

Gerade entlang der Westküste gibt es interessante Gebiete.

Wie immer würde ich bei Ausflügen auf kleine Gruppen und verantwortungsvolle Anbieter achten.

Ihr müsst nicht fünf unterschiedliche Bootstouren buchen.

Ein richtig schöner Tag auf dem Wasser kann vollkommen ausreichen.


Sunset Cruise entlang der Küste 🌅

Eine Bootsfahrt zum Sonnenuntergang würde ich auf St. Lucia tatsächlich weit oben auf die Honeymoon-Liste setzen.

Vom Wasser aus bekommt ihr noch einmal eine andere Perspektive auf die grüne Küste und die Pitons.

Und wenn ihr euch etwas Besonderes gönnen möchtet, könnt ihr nach einer privaten beziehungsweise kleineren Tour schauen.

Das ist natürlich teurer.

Aber für eine Hochzeitsreise würde ich lieber wenige besondere Erlebnisse auswählen als jeden Tag irgendeine Aktivität einzuplanen.


Der Norden – lebhafter und komfortabler

St. Lucia besteht nicht nur aus Soufrière.

Im Norden rund um Rodney Bay findet ihr mehr Restaurants, Unterhaltung, Geschäfte und touristische Infrastruktur.

Wenn ihr abends gerne noch etwas unternehmen möchtet, könnte diese Region besser zu euch passen.

Für meine Vorstellung von romantischen St.-Lucia-Flitterwochen würde ich allerdings den Süden bevorzugen.

Oder ihr kombiniert beides.

Einige Tage im Norden.

Anschließend ein besonderes Resort bei Soufrière.

Dann erlebt ihr zwei unterschiedliche Seiten der Insel.


Braucht ihr einen Mietwagen?

Ein Mietwagen kann euch mehr Freiheit geben, allerdings solltet ihr bedenken, dass auf St. Lucia Linksverkehr herrscht und die Straßen teilweise kurvig und anspruchsvoller sein können.

Wenn ihr während der Hochzeitsreise möglichst wenig Stress möchtet, können private Transfers und organisierte Ausflüge angenehmer sein.

Ich würde deshalb vorher überlegen, wie viel ihr tatsächlich selbst erkunden möchtet.

Für drei oder vier größere Ausflugstage braucht ihr nicht zwangsläufig während des gesamten Aufenthalts einen Mietwagen.


Wie lange würde ich auf St. Lucia bleiben?

Für eine reine St.-Lucia-Hochzeitsreise finde ich ungefähr 10 bis 14 Nächte sehr angenehm.

Damit habt ihr genügend Zeit für mehrere Ausflüge und trotzdem viele entspannte Tage.

Wenn ihr die lange Anreise noch besser nutzen möchtet, könnt ihr St. Lucia natürlich mit einer weiteren Karibikinsel kombinieren.

Für Flitterwochen würde ich aber auch hier nicht zu viel Inselhopping einplanen.

St. Lucia bietet allein bereits genug Abwechslung.


Beste Reisezeit für Flitterwochen auf St. Lucia ☀️

St. Lucia besitzt tropisches Klima und ist grundsätzlich ganzjährig warm.

Die trockenere Jahreszeit liegt grob zwischen Dezember und April beziehungsweise Mai und gehört entsprechend zu den beliebtesten Reisezeiten.

In den übrigen Monaten ist mit mehr Niederschlägen und höherer Luftfeuchtigkeit zu rechnen.

Für Reisen in die Karibik solltet ihr außerdem die atlantische Hurrikansaison berücksichtigen, die offiziell von Juni bis November reicht.

Das bedeutet nicht, dass während dieser Monate zwangsläufig ein Sturm auftritt. Für eine Hochzeitsreise würde ich das saisonale Risiko aber bewusst in die Planung einbeziehen.

Wenn eure Hochzeit im europäischen Winter stattfindet, kann St. Lucia deshalb besonders interessant sein:

Ihr verlasst das kalte Deutschland und landet wenige Stunden später in tropischer Wärme.


Was kosten Flitterwochen auf St. Lucia? 💶

St. Lucia kann von einer relativ normalen Karibikreise bis zu einem extrem luxuriösen Honeymoon reichen.

Gerade die außergewöhnlichen Resorts rund um die Pitons können entsprechend teuer sein.


Für ungefähr 10 bis 14 Nächte für zwei Personen inklusive Economy-Flügen würde ich sehr

grob mit folgenden Größenordnungen arbeiten:

Etwa 4.000–6.000 €


Mit einem guten Hotel und bewusster Planung kann eine schöne St.-Lucia-Reise möglicherweise in diesem Bereich liegen.

Etwa 6.000–9.000 €


Hier habt ihr mehr Möglichkeiten für hochwertige Resorts, private Transfers und einige besondere Aktivitäten.

Etwa 9.000–14.000 €


Damit könnt ihr einen sehr luxuriösen Honeymoon zusammenstellen und zumindest einige Nächte in einem der außergewöhnlichen Resorts rund um Soufrière verbringen.

14.000 € und mehr


Private Pool-Suiten, besonders exklusive Resorts, hochwertige Verpflegung und private Erlebnisse können das Budget schnell weiter erhöhen.

Auch hier handelt es sich nur um grobe Orientierungswerte. Reisezeit, Flugpreise und insbesondere die gewählte Unterkunft können enorme Unterschiede verursachen.


Drei außergewöhnliche Hotels für Flitterwochen auf St. Lucia 💍

Und bei St. Lucia wird dieser Abschnitt besonders schön.

Denn einige Hotels wurden so stark in die Landschaft integriert, dass die Unterkunft selbst zu einem der Gründe für die Reise werden kann.



Jade Mountain – offene Suite mit Blick auf die Pitons

Das Jade Mountain gehört wahrscheinlich zu den außergewöhnlichsten Honeymoon-Hotels der gesamten Karibik.

Besonders bekannt sind die sogenannten Sanctuaries, die sich mit einer offenen Seite zur Landschaft orientieren.

Statt einer klassischen vierten Zimmerwand schaut ihr hinaus auf die Pitons und das Karibische Meer.

Viele der Unterkünfte besitzen zudem einen privaten Infinity-Pool.

Wenn ihr während eurer Flitterwochen einige Nächte erleben möchtet, bei denen bereits das Aufwachen zum Highlight wird, würde ich Jade Mountain definitiv anschauen.





Sugar Beach, A Viceroy Resort – zwischen den Pitons

Eine vollkommen andere Möglichkeit ist das Sugar Beach, A Viceroy Resort.

Die Lage direkt zwischen Gros Piton und Petit Piton ist spektakulär.

Hier verbindet ihr einen klassischen luxuriösen Strandaufenthalt mit einer der außergewöhnlichsten Landschaften St. Lucias.

Gerade wenn ihr euch für eure Flitterwochen Strand UND Piton-Kulisse wünscht, wäre das einer meiner Favoriten.




Ladera Resort – romantisches Hideaway über der Karibik

Als dritte Empfehlung würde ich das Ladera Resort aufnehmen.

Das Resort liegt hoch über dem Meer und ist ebenfalls für seine offenen Unterkünfte und den spektakulären Blick auf die Pitons bekannt.

Dadurch fühlt sich ein Aufenthalt weniger nach klassischem Strandresort und mehr nach einem privaten Rückzugsort mitten in der tropischen Landschaft an.

Gerade für Paare, die während ihrer Hochzeitsreise Ruhe, Aussicht und Privatsphäre wichtiger finden als eine riesige Hotelanlage, kann das wunderschön sein.




Honeymoon Must-haves für St. Lucia 💍

Für entspannte Strandtage und gemeinsame Inselabenteuer findet ihr in meinen Honeymoon Must-haves schöne und praktische Begleiter für eure Hochzeitsreise.




Mein Tipp: Luxusnächte mit günstigerem Hotel kombinieren

Gerade auf St. Lucia würde ich wieder unsere Split-Stay-Strategie nutzen.

Ihr müsst nicht zwölf Nächte im teuersten Piton-Resort verbringen.

Beispielsweise:

6 Nächte schönes Strandhotel

und anschließend

3 oder 4 Nächte außergewöhnliches Honeymoon-Resort bei Soufrière.

Damit bekommt ihr den großen Wow-Moment, ohne für jede einzelne Nacht den höchsten Preis zu bezahlen.

Und der Hotelwechsel fühlt sich fast an, als würde eure Hochzeitsreise noch einmal neu beginnen.


All Inclusive – ja oder nein?

Anders als in Thailand kann All Inclusive auf St. Lucia durchaus interessant sein.

Gerade wenn euer Resort abgelegener liegt und ihr viele Tage dort verbringen möchtet, solltet ihr die verschiedenen Verpflegungsoptionen vergleichen.

Bei einem Aufenthalt in einer Region mit vielen Restaurants würde ich dagegen nicht automatisch All Inclusive buchen.


Überlegt deshalb vorher:

Wie viele Tage verbringen wir tatsächlich im Resort?

Danach lässt sich die Entscheidung wesentlich besser treffen.


St. Lucia oder Malediven?

Wenn ihr zwischen beiden schwankt, würde ich nach dem gewünschten Reisegefühl entscheiden.


Malediven

Lagune, Overwater-Villa, Schnorcheln und maximale Ruhe.

Ideal, wenn ihr nach der Hochzeit hauptsächlich abschalten möchtet.


St. Lucia

Berge, Regenwald, Strand, Ausflüge und außergewöhnliche Hotels.

Ideal, wenn ihr euch tropische Flitterwochen wünscht, aber zwischendurch die Insel entdecken möchtet.



Für wen ist St. Lucia perfekt?

St. Lucia würde ich besonders Paaren empfehlen, die:

Karibik und Natur miteinander verbinden möchten,

außergewöhnliche Hotels lieben,

Regenwald und Berge genauso schön finden wie Strände,

gerne einige Ausflüge unternehmen,

Wert auf romantische Unterkünfte und Privatsphäre legen

und sich einen Honeymoon wünschen, der mehr bietet als zwei Wochen Strandurlaub.


Mein Tipp für eure St.-Lucia-Flitterwochen

Wenn euer Budget es zulässt, würde ich hier lieber wenige Nächte in einer wirklich außergewöhnlichen Unterkunft buchen, statt die gesamte Reise in einem durchschnittlichen Resort zu verbringen.

Denn St. Lucia besitzt genau diese Hotels, bei denen die Aussicht Teil der Erinnerung wird.

Vielleicht wacht ihr morgens auf.

Vor euch nichts als tropisches Grün.

Dahinter die beiden Pitons.

Weiter unten schimmert das Karibische Meer.

Und ihr müsst für diesen Moment nicht einmal das Zimmer verlassen.

Manchmal ist genau das der Luxus, an den man sich Jahre später noch erinnert. 🌴💍


Weiter geht es nach Fidschi 🌺🏝️

Zum Abschluss unserer Reise geht es noch einmal weit hinaus in den Südpazifik.

Fidschi verbindet kleine tropische Inseln, türkisfarbenes Wasser, luxuriöse Hideaways und dieses besondere Gefühl, wirklich weit weg vom Alltag zu sein.

Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, welche Inseln sich für Flitterwochen besonders eignen, wie ihr Fidschi sinnvoll kombiniert, welches Budget ihr ungefähr einplanen solltet und welche außergewöhnlichen Resorts einen Honeymoon mitten im Südpazifik möglich machen.



Fidschi – Flitterwochen auf kleinen Inseln mitten im Südpazifik 🌺🏝️💍

Zum Abschluss unserer Honeymoon-Reise geht es noch einmal weit hinaus in den Südpazifik.

Fidschi ist eines dieser Reiseziele, bei denen bereits die Lage ein Teil des Abenteuers ist.

Mehr als 300 Inseln verteilen sich über den Südpazifik. Einige sind groß und abwechslungsreich, andere so klein, dass darauf nur ein einziges Resort liegt. Dazwischen warten türkisfarbenes Wasser, Korallenriffe, tropische Vegetation und Strände, die teilweise genau dem Bild entsprechen, das man von einer Hochzeitsreise in die Südsee im Kopf hat.

Doch Fidschi unterscheidet sich von Bora Bora.

Hier müsst ihr euch nicht zwangsläufig auf eine berühmte Luxusinsel und einen Overwater-Bungalow konzentrieren. Ihr könnt mehrere Inseln miteinander kombinieren, in kleinen Boutique-Resorts übernachten und eure Flitterwochen aus Strand, Schnorcheln, Inselhopping und ganz viel gemeinsamer Zeit zusammensetzen.

Und gerade die kleineren Inseln haben für mich einen besonderen Reiz.

Kein riesiger Urlaubsort.

Keine endlose Hotelmeile.

Manchmal nur ein Resort, das Meer – und ziemlich viel Ruhe.


Warum Fidschi so besonders für Flitterwochen ist

Wenn ihr nach einem Honeymoon-Ziel sucht, bei dem ihr wirklich das Gefühl habt, weit weg vom Alltag zu sein, ist Fidschi schwer zu übertreffen.

Die Anreise aus Deutschland ist lang.

Sehr lang.

Dafür bekommt ihr nach der Ankunft genau dieses Gefühl, tatsächlich auf der anderen Seite der Welt gelandet zu sein.

Fidschi eignet sich deshalb besonders für Paare, die ihre Hochzeitsreise nicht einfach als zweiwöchigen Badeurlaub betrachten, sondern als eine dieser Reisen, die man vielleicht nur einmal im Leben macht.

Und ihr könnt selbst entscheiden, wie luxuriös sie werden soll.

Es gibt exklusive Privatinsel-Resorts mit entsprechend hohen Preisen.

Aber Fidschi besteht nicht ausschließlich daraus.

Ihr findet auch kleinere Resorts und Unterkünfte, wodurch sich eine Reise deutlich flexibler zusammenstellen lässt als beispielsweise ein durchgängiger Luxusaufenthalt auf Bora Bora.


Welche Inseln eignen sich für Flitterwochen?

Das ist bei Fidschi eine der wichtigsten Entscheidungen.

Denn einfach nur nach „Hotel Fidschi“ zu suchen, wird dem Reiseziel kaum gerecht.

Die Inselgruppen unterscheiden sich – und gerade für Flitterwochen würde ich mindestens eine kleinere Insel einplanen.


Viti Levu – hier beginnt für viele die Reise

Viti Levu ist die größte Insel Fidschis und für viele internationale Reisende der Ausgangspunkt ihrer Reise.

Hier befindet sich auch der internationale Flughafen von Nadi.

Für die Ankunft oder die letzte Nacht vor dem Rückflug kann die Insel praktisch sein.

Wenn ihr allerdings von einsamen Südsee-Flitterwochen träumt, würde ich nicht die gesamte Reise hier verbringen.

Das eigentliche Inselgefühl beginnt für mich erst, wenn ihr weiterzieht.


Mamanuca Islands – Südsee relativ unkompliziert erreichbar 🏝️

Die Mamanuca Islands sind für eine erste Fidschi-Reise besonders interessant.

Die Inselgruppe liegt westlich von Viti Levu und verschiedene Inseln beziehungsweise Resorts lassen sich vergleichsweise gut von der Region um Nadi erreichen.

Hier bekommt ihr bereits vieles von dem, weswegen man überhaupt nach Fidschi fliegt:

helle Strände,

klares Wasser,

Schnorcheln,

kleine Inseln

und tropische Resorts.

Wenn ihr nach der langen Anreise möglichst schnell im Südsee-Modus ankommen möchtet, würde ich mir die Mamanucas genauer anschauen.


Yasawa Islands – noch mehr Inselgefühl

Weiter nordwestlich liegen die Yasawa Islands.

Die Landschaft wird hier teilweise dramatischer, mit grünen Hügeln, Buchten und kleineren Inseln.

Für mich passen die Yasawas besonders zu Paaren, die nicht nur ein großes Luxusresort suchen, sondern dieses abgelegene Inselgefühl erleben möchten.

Ihr könnt beispielsweise einige Nächte auf einer Mamanuca-Insel verbringen und anschließend in die Yasawas weiterreisen.

Damit bekommt eure Hochzeitsreise bereits ein kleines Inselhopping-Gefühl.


Vanua Levu – ruhiger und weniger klassisch touristisch

Auch Vanua Levu, die zweitgrößte Insel Fidschis, kann für Flitterwochen interessant sein.

Hier geht es vielerorts ruhiger zu als auf Viti Levu.

Besonders wenn ihr tauchen, Natur erleben oder einfach etwas weiter abseits der bekanntesten Routen reisen möchtet, lohnt sich ein Blick auf diese Region.

Für eine erste zweiwöchige Fidschi-Reise würde ich allerdings nicht versuchen, möglichst viele weit auseinanderliegende Inselgruppen miteinander zu kombinieren.

Die Entfernungen werden schnell unterschätzt.


Privatinsel – der große Honeymoon-Traum 💍

Und dann gibt es natürlich noch die Möglichkeit, einige Tage auf einer kleinen Privatinsel zu verbringen.

Das kann von einem relativ kleinen Resort bis zu extrem exklusiven Unterkünften reichen.

Für Flitterwochen finde ich das besonders schön, wenn ihr es mit anderen Stationen kombiniert.

Ihr müsst nicht zwei Wochen lang den Preis eines Luxus-Privatinsel-Resorts bezahlen.

Vielleicht reichen bereits drei oder vier außergewöhnliche Nächte.

Genau diese Tage werden anschließend zum Höhepunkt der Reise.


Inselhopping – aber bitte langsam

Fidschi verleitet natürlich dazu, möglichst viele Inseln sehen zu wollen.

Mehr als 300 Inseln.

Da könnte man doch …

Nein. 😄

Gerade während der Flitterwochen würde ich nicht alle zwei Tage weiterreisen.

Fähren, Boote, kleinere Flugzeuge und Transfers benötigen Zeit.

Und irgendwann seht ihr mehr Gepäck als Palmen.

Für ungefähr zwei Wochen würde ich zwei bis maximal drei Hauptstationen auswählen.

Das reicht vollkommen.


So könnten zwei Wochen Fidschi aussehen

Eine entspannte Honeymoon-Route könnte beispielsweise so aussehen:

1 Nacht Viti Levu nach der Ankunft

5 Nächte Mamanuca Islands

6 Nächte Yasawa Islands

1 Nacht Viti Levu vor dem Rückflug

Oder ihr gönnt euch zum Abschluss noch einige Nächte in einem besonders luxuriösen Resort.

Zum Beispiel:

1 Nacht Viti Levu

5 Nächte schönes Inselresort

4 Nächte kleineres Resort

3 Nächte luxuriöse Privatinsel

Dann steigert sich eure Reise praktisch bis zum Schluss.


Die Unterwasserwelt gehört dazu 🐠

Wenn ihr gerne schnorchelt oder taucht, ist Fidschi besonders spannend.

Korallenriffe und eine vielfältige Unterwasserwelt gehören zu den großen Attraktionen des Landes.

Je nach Insel könnt ihr teilweise bereits direkt vom Resort aus ins Wasser oder Bootsausflüge zu unterschiedlichen Schnorchel- und Tauchgebieten unternehmen.

Wenn euch die Unterwasserwelt besonders wichtig ist, würde ich das sogar vor der Hotelbuchung recherchieren.

Ein wunderschöner Infinity-Pool sagt schließlich noch nichts darüber aus, wie gut das Riff vor eurem Resort ist.


Tauchen auf Fidschi

Fidschi ist auch ein bekanntes Tauchreiseziel.

Wenn ihr beide bereits taucht, könnt ihr eure Hochzeitsreise wunderbar damit verbinden.

Wenn nur einer von euch taucht, würde ich allerdings darauf achten, dass das Resort genügend andere Möglichkeiten bietet.

Sonst verbringt einer die Flitterwochen unter Wasser und der andere fragt sich irgendwann, wann die gemeinsame Hochzeitsreise eigentlich beginnt. 😉


Private Bootstour 🌊

Wie schon bei Bora Bora würde ich auch auf Fidschi überlegen, wenigstens einmal eine kleinere oder private Bootstour zu buchen.

Eine einsame Bucht.

Schnorcheln.

Vielleicht ein Picknick.

Und möglichst kein durchgetaktetes Programm.

Gerade auf einer Hochzeitsreise können solche Tage viel besonderer sein als eine lange Liste an Sehenswürdigkeiten.


Kajak & SUP – direkt vom Resort los

Viele Inselresorts bieten Möglichkeiten, mit dem Kajak oder Stand-up-Paddleboard aufs Wasser zu gehen.

Das sind genau die Aktivitäten, die ich während eines Honeymoons mag.

Ihr müsst nichts groß planen.

Keine lange Anfahrt.

Keine Tour um 7 Uhr morgens.

Ihr schaut aufs Meer und entscheidet einfach spontan, ob ihr losmöchtet.

Und wenn nicht:

Dann eben morgen.



Fidschi ist mehr als eine schöne Urlaubskulisse

So wunderschön die Resorts und Strände sind: Fidschi ist natürlich nicht nur eine Kulisse für Flitterwochen.

Das Land besitzt eine eigene Kultur und Traditionen.

Wenn euer Resort beziehungsweise eure Reise Möglichkeiten bietet, lokale Gemeinschaften respektvoll kennenzulernen, kann das eine interessante Ergänzung zum reinen Strandaufenthalt sein.

Dabei würde ich immer darauf achten, dass solche Begegnungen nicht wie eine touristische Show inszeniert werden, sondern verantwortungsvoll stattfinden.


Beste Reisezeit für Flitterwochen auf Fidschi ☀️

Für Fidschi gelten die Monate ungefähr von Mai bis Oktober als trockenere und häufig angenehmere Reisezeit.

Die Temperaturen sind dann meist etwas milder und die Luftfeuchtigkeit geringer.

Zwischen ungefähr November und April ist es wärmer und feuchter, außerdem fällt mehr Niederschlag.

In diese Zeit fällt auch die tropische Zyklonsaison im Südpazifik.

Wenn ihr bei euren Hochzeitsdaten flexibel seid, würde ich deshalb besonders die trockenere Jahreszeit anschauen.

Wie immer gilt aber:

Auch innerhalb einer vermeintlich perfekten Reisezeit gibt es keine Wettergarantie.


Wie lange sollten Flitterwochen auf Fidschi dauern?

Aus Deutschland?

Mindestens zwei Wochen.

Und wenn ihr die Möglichkeit habt, würde ich sogar 16 bis 21 Tage überlegen.

Die Anreise ist einfach zu lang, um nach sieben Tagen wieder nach Hause zu fliegen.

Mit drei Wochen könnt ihr eure Inselwechsel wesentlich entspannter gestalten und vielleicht noch einen Stopover auf der Hin- oder Rückreise einbauen.


Fidschi mit Australien oder Neuseeland kombinieren?

Das kann bei einer längeren Hochzeitsreise sehr interessant werden.

Wenn ihr ohnehin bis in den Südpazifik fliegt und drei oder sogar vier Wochen zur Verfügung habt, könnt ihr über eine größere Kombination nachdenken.

Beispielsweise:

Australien + Fidschi

oder

Neuseeland + Fidschi.

Dann habt ihr zuerst Roadtrip und Abenteuer – und anschließend eine Woche Südsee zum Abschluss.

Für mich wäre das eine fantastische Hochzeitsreise.

Allerdings würde ich dafür wirklich genügend Zeit einplanen.

In zwei Wochen würde ich Fidschi nicht noch mit einer großen Australien-Rundreise zusammenquetschen.


Was kosten Flitterwochen auf Fidschi? 💶

Fidschi kann teuer werden – muss aber nicht durchgehend auf Bora-Bora-Niveau liegen.

Einen großen Teil des Budgets machen die lange Anreise, Inseltransfers und die gewählten Resorts aus.

Für ungefähr 14 bis 16 Nächte für zwei Personen inklusive Economy-Flügen würde ich sehr grob folgende Größenordnungen ansetzen:

Etwa 5.000–7.000 €


Mit guter Planung, einfacheren bis gehobenen Unterkünften und einer bewussten Auswahl der Inseln kann eine schöne Fidschi-Reise möglicherweise in diesem Bereich funktionieren.

Etwa 7.000–10.000 €


Hier bekommt ihr deutlich mehr Möglichkeiten für hochwertige Inselresorts, mehrere Stationen und besondere Aktivitäten.

Etwa 10.000–15.000 €


Damit könnt ihr eine sehr luxuriöse Hochzeitsreise zusammenstellen und einige Nächte in besonders hochwertigen Resorts einbauen.

15.000 € und mehr


Private Inseln, exklusive Villen, besondere Transfers und sehr luxuriöse Resorts können das Budget problemlos weit darüber hinaus treiben.

Auch diese Zahlen sind nur grobe Orientierungswerte. Bei Fidschi können insbesondere Flugpreise, Inseltransfers und die gewählte Resortkategorie erhebliche Unterschiede verursachen.


Drei außergewöhnliche Hotels für Flitterwochen auf Fidschi 💍

Für Fidschi würde ich wieder drei unterschiedliche Varianten auswählen – vom luxuriösen Inselresort bis zum ganz besonderen Hideaway.



Likuliku Lagoon Resort – romantisches Inselgefühl in den Mamanucas

Das Likuliku Lagoon Resort gehört zu den bekanntesten romantischen Resorts Fidschis und liegt auf Malolo Island in den Mamanuca Islands.

Besonders interessant für Flitterwochen sind die Overwater-Unterkünfte, die in Fidschi deutlich seltener sind als beispielsweise auf den Malediven oder Bora Bora.

Wenn ihr also vom Bungalow über dem Wasser träumt, aber gleichzeitig Fidschi entdecken möchtet, würde ich dieses Resort unbedingt in den Vergleich aufnehmen.




Tokoriki Island Resort – Adults-only-Auszeit im Südpazifik

Das Tokoriki Island Resort liegt ebenfalls in den Mamanuca Islands und richtet sich an Erwachsene.

Für Flitterwochen kann genau das angenehm sein.

Die Atmosphäre ist stärker auf Ruhe und gemeinsame Zeit ausgerichtet und ihr könnt euch für einige Tage wirklich aus dem normalen Reisealltag zurückziehen.

Wenn ihr euch keinen riesigen Hotelkomplex, sondern ein ruhigeres Inselresort für Paare vorstellt, würde ich Tokoriki genauer anschauen.




Royal Davui Island Resort – private Insel für den besonderen Abschluss

Wenn ihr euch für einige Nächte den ganz großen Honeymoon-Traum gönnen möchtet, würde ich außerdem das Royal Davui Island Resort anschauen.

Das Adults-only-Resort liegt auf einer kleinen privaten Insel und ist genau die Art Unterkunft, die ich nicht zwangsläufig für die komplette Reise, sondern als besonderen Abschluss buchen würde.

Ein paar Nächte, in denen die Hochzeitsreise noch einmal vollkommen ruhig wird.

Keine große Hotelanlage.

Viel Privatsphäre.

Meer rundherum.

Und danach zurück nach Hause.




Honeymoon Must-haves für eure Südsee-Reise 💍

Für lange Flüge, Inselhopping und entspannte Tage am Meer findet ihr in meinen Honeymoon Must-haves schöne und praktische Begleiter für eure gemeinsame Hochzeitsreise.




Mein Tipp: Die teuerste Unterkunft ganz ans Ende

Bei Fidschi würde ich die Reise bewusst steigern.

Startet nicht direkt mit dem teuersten Resort.

Nach 25 oder mehr Stunden Anreise seid ihr wahrscheinlich ohnehin erst einmal froh, ein Bett zu sehen. 😉

Beginnt mit einer schönen Unterkunft.

Wechselt anschließend auf eine kleinere Insel.

Und gönnt euch die außergewöhnlichste Villa oder Privatinsel für die letzten drei oder vier Nächte.

Dann habt ihr während der gesamten Reise noch etwas, worauf ihr euch freuen könnt.


Vollpension kann auf kleinen Inseln sinnvoll sein

Bei Fidschi solltet ihr besonders darauf achten, welche Verpflegung im Hotelpreis enthalten ist.

Auf einer kleinen Insel mit nur einem Resort habt ihr schließlich nicht die Möglichkeit, abends einfach zum Restaurant nebenan zu gehen.

Deshalb können Vollpension oder entsprechende Meal Plans sinnvoll sein.

Vergleicht nicht nur den Zimmerpreis.

Schaut euch an, was eure Reise inklusive Essen und Transfers tatsächlich kostet.

Das macht bei abgelegenen Inselresorts einen erheblichen Unterschied.


Fidschi oder Bora Bora?

Diese beiden Südseeziele werden wahrscheinlich häufiger miteinander verglichen.

Bora Bora

Spektakuläre Lagune, Mount Otemanu und ikonische Overwater-Bungalows.

Für mich die Wahl, wenn ihr diesen einen weltberühmten Südsee-Traum erleben möchtet.

Fidschi

Viele Inseln, Inselhopping, kleine Resorts und mehr Auswahl beim Reisegefühl.

Für mich spannender, wenn ihr mehrere unterschiedliche Inselerlebnisse miteinander kombinieren möchtet.

Bora Bora fühlt sich stärker nach einem großen Luxus-Höhepunkt an.

Fidschi eher nach einer kleinen Reise durch die Südsee.


Fidschi oder Malediven?

Wenn ihr aus Deutschland reist, sind die Malediven wesentlich unkomplizierter erreichbar.

Für einen Honeymoon von zehn Tagen würde ich deshalb klar die Malediven bevorzugen.

Wenn ihr dagegen drei Wochen Zeit habt und bewusst weit weg möchtet, wird Fidschi interessanter.

Gerade das Inselhopping und die Möglichkeit, die Hochzeitsreise eventuell mit Australien oder Neuseeland zu verbinden, geben Fidschi einen ganz anderen Charakter.


Für wen ist Fidschi perfekt?

Fidschi würde ich besonders Paaren empfehlen, die:

wirklich weit weg möchten,

kleine tropische Inseln lieben,

gerne schnorcheln oder tauchen,

Ruhe und Privatsphäre suchen,

mehrere Inseln miteinander kombinieren möchten,

für ihre Hochzeitsreise mindestens zwei Wochen Zeit haben

und den langen Weg in den Südpazifik bewusst als Teil einer einmaligen Reise sehen.


Für wen würde ich ein anderes Ziel wählen?

Wenn ihr nur zehn Tage Zeit habt, würde ich eher die Malediven oder ein näher gelegenes Ziel wählen.

Wenn ihr möglichst viel Luxus für euer Budget möchtet, sind Thailand oder Bali wahrscheinlich attraktiver.

Wenn ihr während der Hochzeitsreise täglich neue Sehenswürdigkeiten erleben möchtet, ist Hawaii vielseitiger.

Und wenn der berühmte Overwater-Bungalow mit spektakulärer Bergkulisse euer absoluter Traum ist, bleibt Bora Bora schwer zu schlagen.

Fidschi würde ich wählen, wenn ihr sagt:

„Wir möchten einfach einmal richtig weit weg.“


Mein Tipp für eure Fidschi-Flitterwochen

Versucht nicht, Fidschi wie eine klassische Rundreise zu behandeln.

Ihr müsst nicht möglichst viele Inseln sammeln.

Sucht euch zwei oder drei Orte aus, die wirklich zu euch passen.

Bleibt dort.

Geht morgens schnorcheln.

Fahrt mit dem Boot hinaus.

Verbringt einen Nachmittag am Pool.

Schaut gemeinsam den Sonnenuntergang an.

Und lasst irgendwann völlig offen, welcher Wochentag eigentlich ist.

Denn vielleicht liegt genau darin der besondere Reiz dieser Hochzeitsreise:

Für ein paar Tage befindet sich zwischen euch und eurem Alltag tatsächlich fast die halbe Welt. 🌺🏝️💍


Fazit – welches Honeymoon-Ziel aus Teil 2 passt zu euch? 💍🌍

Von der türkisfarbenen Lagune Bora Boras bis zu den kleinen Inseln Fidschis haben wir in diesem zweiten Teil sehr unterschiedliche Möglichkeiten für eine Hochzeitsreise kennengelernt.


Bora Bora ist der große Südsee-Traum für Paare, die sich Overwater-Bungalow, Lagune und außergewöhnlichen Luxus wünschen.


Hawaii passt zu euch, wenn eure Flitterwochen gleichzeitig ein Roadtrip werden sollen und ihr Strände mit Vulkanen, Wasserfällen und spektakulären Landschaften verbinden möchtet.


Tansania & Sansibar sind kaum zu übertreffen, wenn ihr zuerst gemeinsam auf Safari gehen und eure Reise anschließend an einem tropischen Strand ausklingen lassen möchtet.


Thailand bietet unglaublich viel Abwechslung und gleichzeitig die Möglichkeit, euch einen sehr hochwertigen Honeymoon zu gönnen, ohne automatisch das Budget von Bora Bora einplanen zu müssen.


St. Lucia verbindet Karibikstrände mit Regenwald, Bergen und einigen der romantischsten Hotelkulissen dieser Reise.


Und Fidschi ist für alle, die für ihre Flitterwochen wirklich weit hinaus in die Welt möchten und von kleinen Inseln, Schnorcheln und viel gemeinsamer Zeit träumen.

Das schönste Honeymoon-Ziel gibt es deshalb auch in diesem zweiten Teil nicht.

Vielleicht ist für euch Luxus wichtiger als Abenteuer.

Vielleicht möchtet ihr jeden Morgen etwas Neues entdecken.

Vielleicht wollt ihr nach der Hochzeit zwei Wochen lang möglichst wenig entscheiden müssen.

Oder vielleicht soll eure Hochzeitsreise genau die eine große Reise werden, von der ihr noch Jahrzehnte erzählt.


Entscheidend ist nicht, welches Ziel auf Bildern am spektakulärsten aussieht – sondern welches sich nach euren Flitterwochen anfühlt.

Und wenn ihr zwischen mehreren Zielen schwankt, müsst ihr euch vielleicht gar nicht fragen:

Welches ist das schönste?

Sondern:

Wo möchten wir unsere erste große Reise als Ehepaar verbringen? 💍✨


Noch mehr Inspiration für eure Flitterwochen

Falls ihr den ersten Teil noch nicht kennt, findet ihr dort weitere wunderschöne Honeymoon-Ziele – darunter Malediven, Mauritius, Seychellen und Bali.



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